Deutschland hat verlernt zu Streiten. Mit Christoph Werner (dm-Chef)
Paul Ronzheimer spricht mit Christoph Werner, Vorsitzender der Geschäftsführung von dm, über die Kontroverse um die NGO Campact und deren Kampagne gegen bestimmte YouTube-Kanäle. Werner erklärt, warum dm Kanäle wie „Nius“, „Tichys Einblick“ oder „Weltwoche“ nicht pauschal von Werbung ausschließt und weshalb Unternehmen aus seiner Sicht keine Wahlempfehlungen abgeben sollten. Im Zentrum steht die Frage, wie viel Meinungsvielfalt eine Gesellschaft aushalten muss – und warum Werner eine zunehmende Polarisierung seit der Corona-Pandemie beobachtet.
Außerdem geht es um die deutsche Wirtschaftskrise. Werner warnt, Deutschland verliere international den Anschluss, fordert tiefgreifende Reformen und erklärt, warum längere Legislaturperioden, Amtszeitbegrenzungen und Verfallsdaten für Gesetze...