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Trumps geheime Putin-Mission. Mit Torsten Heinrich

Shownotes

Paul Ronzheimer spricht mit dem Militärexperten Torsten Heinrich über den überraschenden Moskau-Besuch von CIA-Direktor John Ratcliffe und die Frage, was hinter der geheimnisvollen Reise stecken könnte. Außerdem analysiert Heinrich die ukrainischen Angriffe auf russische Raffinerien und Industrieanlagen – und erklärt, warum Russland trotz der Schäden weit davon entfernt ist, militärisch besiegt zu sein.

Im Fokus steht auch die Lage im Donbass: Russland rückt langsam weiter vor, während beide Seiten mit Personalproblemen kämpfen. Heinrich erklärt, warum eine neue russische Mobilmachung möglich ist – und weshalb die Ukraine vor dem Winter dringend einen Weg finden muss, Russlands Produktion ballistischer Raketen zu treffen.

Folge nachhören und ansehen: Putins wichtigste Eroberung kollabiert. Mit Andrey Gurkov https://ronzheimer.podigee.io/813-putins-wichtigste-eroberung-kollabiert-mit-andrey-gurkov

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Redaktion: Filipp Piatov und Lieven Jenrich u. Magalie Mohler | Team Social: Jan-Philipp Borchert & Etienne Fruchtmann | Executive Producer: Daniel van Moll

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Transkript anzeigen

00:00:00: Das heißt, wenn Russland die europäischen NATO-Mitglieder unter Druck setzen will dann hat es Möglichkeiten und das Zeitfenster ist jetzt wahrscheinlich idealer als es zu anderen Zeitpunkt ist.

00:00:12: Wenn man davon ausgeht dass keine Invasion erfolgen soll die bis zum Atlantik durchstößt sondern eben nur Provokationen um den NATO aus der Reserve zu locken

00:00:24: Der Direktor des US-Auslandsgeheimdienst CIA John Ratcliffe ist plötzlich nach Moskau geflogen.

00:00:31: Das berichten übereinstimmt US Medien, es ist unklar was er dort genau macht worum es genau geht.

00:00:39: gleichzeitig sagt der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz dass das was in Leipzig passiert ist die der Drohnenvorfall dass das Ganze Konsequenzen haben werde und dass man bereits Indizien gesammelt habe.

00:00:54: Und gleichzeitig erleben wir jeden Tag neue ukrainische Angriffe in Richtung Moskau, diese wurden aber ausgesetzt während des Besuchs des CIA-Direktors.

00:01:07: Darauf wollen wir schauen natürlich auch was das Ganze für die Front in der Ukraine bedeutet denn wir haben ganz viel über ukrainische Angriffe in Richtung Moskau geredet.

00:01:17: Aber kaum noch darüber, was denn gerade eigentlich im Donbass und an weiteren Frontlinien in der Ukraine passiert?

00:01:24: Und mit wem könnten wir das besser als mit dem Mann, der das in seinem Kanal immer großartig analysiert?

00:01:31: Thorsten Heinrich ist wieder bei uns.

00:01:33: Ich grüß dich, Thorsten!

00:01:35: Danke für die Einladung.

00:01:37: Thorsten, lass uns einmal über diesen Besuch des CRE-Direktors sprechen wie ... Ungewöhnlich ist das, dass ein CIA-Chef nach Moskau fliegt.

00:01:49: Das letzte Mal, wenn ich richtig informiert bin, ist es passiert kurz vor dem russischen Angriffskrieg in die Ukraine, also an zwanzig und zwanzich.

00:02:00: Und damals wollte die CIA davor warnen weil sie eben die Information hatte.

00:02:05: Also wie oft passiert so was?

00:02:07: Also das wollte ich gerade erwähnen, das letzte Mal und vor allem ist wichtig hier.

00:02:11: Das ist nicht nur eine Auslandsreise die kommen vor, sondern es war ne unangekündigte Auslands-Reise.

00:02:15: und die letzte unangekündigter Auslands Reise war wie du richtig gesagt hast Ende des Jahrhunderts wo man offensichtlich eben jemanden hinschicken wollte der die entsprechenden Geheiminformation hat sie nutzen darf und gleichzeitig die Glaubwürdigkeit beim Gegenüber hat dass das was er präsentiert eben Hand und Fuß hat.

00:02:34: Und wenn das jetzt erfolgt und die letzte Parallele war vor der Invasion der Ukraine, der Vollinvasion ist es natürlich drängt es sich auf dass dies erneut die Erwartung mit sich bringt.

00:02:48: Eine russische Aggression stehe an anderer Stelle bevor.

00:02:51: Michael Weiß, der schon amerikanische Journalist hat ja die Vermutung geäußert Der hier auf Twitter hat er das geäusert Dass der CIA-Direktor den Russen sagen würde.

00:03:03: wir wissen dass ihr das und das Vorhab bezüglich der Provokation.

00:03:06: Es ging ja in den letzten Wochen, wenn ich schon Monaten herum, dass die Russen eine Provokationsvorhätten sei es grüne Männchen, sei es erbeutete ukrainische Drohnen, die für Angriffe im NATO-Gebiet benutzt werden würden also, dass irgendetwas diesbezüglich zu erwarten sei.

00:03:21: Und dieses Zeitfenster scheint ja auch in vielerlei Dingen zu passend.

00:03:26: Die USA sind gerade mehr als abgelenkt.

00:03:28: Ihr Munitionsasenal hat sich verringert, die Europäer sind noch nicht aufgerüstet.

00:03:33: Sie sind im Begriff dazu, aber das ist noch nicht erfolgreich.

00:03:36: Das heißt wenn Russland die europäischen NATO-Mitglieder unter Druck setzen will dann hat es Möglichkeiten und der Zeitfenster ist jetzt wahrscheinlich idealer als es zu anderen Zeitpunkt ist eben wenn man davon ausgeht dass keine Invasion erfolgen soll die bis zum Atlantik durchstößt sondern eben nur Provokationen um den NATO aus der Reserve zu locken.

00:03:58: Jetzt müssen wir ganz klar sagen, wir bewegen uns da im Bereich der Spekulation.

00:04:01: Du hast dort Journalisten angesprochen die das wenn ich es richtig lese bislang ohne eigene Erkenntnisse spekulieren.

00:04:10: Ich habe mit verschiedenen Journalisten und auch Kontakten gesprochen in den vergangen Stunden.

00:04:16: Es gibt da ganz unterschiedliche Analysen.

00:04:18: also einmal dass was du gesagt hast dann höre ich aus Quellen es könnte auch erst einmal um einen gefangenen Austausch gehen.

00:04:26: es gibt immer noch Amerikaner, die in russischer Haft sitzen.

00:04:31: Wir nehmen auf neunzehn Uhr fünf deutscher Zeit am Dienstagabend.

00:04:35: also das ist der aktuelle Stand und weitere Quellen berichten auch davon dass es möglicherweise auch um die Situation im Iran gehen könnte also dass das eine Rolle spielt bei diesem Besuch denn da hat Russland ja auch am Ende mitzureden und es geht vor allem auch dann um die Energieversorgung.

00:04:57: Also was hörst du, was liest du?

00:05:01: Was da noch diskutiert wird womit das ansonsten zusammenhängen könnte.

00:05:06: also diese drei Dinge habe ich gesehen.

00:05:08: Ich kann noch eine eigene Idee einbringen wobei die mich selbst nicht voll ins überzeugt.

00:05:12: Das wäre eben dass das ein Versuch sein soll Die Russen zu irgendwelchen Zugeständnissen bezüglich der Ukraine zu bringen.

00:05:17: denn erneut ich schick den CIA Chefs selbst nicht dorthin wenn der nicht mit geheimen Informationen arbeiten soll, mit gewisser Glaubwürdigkeit und da könnte man spekulieren dass er den Russen sagt wir wissen das er in dieser und jener Stelle Probleme hat.

00:05:33: Wir wissen ihr wollt das und das tun warum einigen wir uns nicht drauf?

00:05:37: Das war das ganze auf diese Art und Weise jetzt beenden.

00:05:39: also das würde ich zumindest nicht komplett ausschließen dass es damit zu tun hat.

00:05:43: aber Ich halte die anderen drei Optionen, die du schon angesprochen hast sicherlich für wahrscheinlicher.

00:05:49: Gerade was der Gefangenenaustausch angeht das war durch Redcliff selbst schon vorher etwas ausgehandelt worden.

00:05:56: diesbezüglich also da ist offensichtlich diese CIA-Führung mit beteiligt.

00:06:00: entsprechend könnte das sein.

00:06:02: aber dann stellt sich die Frage muss er dafür nach Moskau fliegen?

00:06:06: Da würde eher sich aufdrängen dass es vielleicht als Nebeneffekt wäre damit er beim Rückflug irgendjemandem mitnehmen kann und das dann eben auch als PR-Aktion präsentieren kann.

00:06:16: Wir dürfen nicht vergessen, Trump kann sicherlich ein paar gute Bilder gebrauchen, dass er US-Staatsbürger befreit hat.

00:06:22: was des Innenpolitischer angeht.

00:06:24: Dass er dafür extra nach Moskau fliegt scheint mir zu viel des Guten zu sein.

00:06:29: Also wenn ich vermuten würde – und du hast es ja gut gesagt wir fischen hier vielleicht etwas informiert im Dunkeln aber wir fischen dennoch hier im Dunkel ist es so, dass es mir wahrscheinlich erscheint der Hinweis an die Russen ist.

00:06:42: Wir wissen, dass ihr dort dieses Plant und lasst es lieber.

00:06:48: oder aber das es bezüglich des Irans ist, dass dort irgendwelche Deals gemacht werden sollen und dass er dann auf dem Rückweg irgendwelcher Amerikaner dabei hat schließt sich natürlich nicht aus.

00:06:57: Das würde vor allem auch erlauben, das Ganze anders zu frame, dass man der Öffentlichkeit sagt, er war nur wegen dieser Gefangenheit dort und damit eben die viel wichtigeren Verhandlungen geheimzuhalten Und es würde natürlich Trump erlauben, dass er dann in Washington am Flughafen steht und diese befreiten Amerikaner begrüßt.

00:07:16: Was ihm dann was seiner Partei da möglicherweise bei den Mithirms ein klein wenig helfen könnte weil eher der ist, der die befreit hat.

00:07:24: Das Ganze passiert ja zu einem Zeitpunkt wo es eigentlich einen Besuch von Jared Kushner uns Steve Wittkopf in Kiew geben sollte.

00:07:32: Da haben wir verschiedene Staats- und Regierungschefs gesehen, die in den vergangenen Tagen in die Ukraine gereist sind, unter anderem der neue britische Prämie und eben erstmals waren Kushner und Wittkopf angekündigt.

00:07:46: Die dann angeblich aus Sicherheitsgründen nicht dort hingereist sind weil es eben massive Angriffe gegeben hat.

00:07:54: Und gleichzeitig haben die USA die Ukrainer darum gebeten dass sie nicht mit Drohnen Moskau und St.

00:08:03: Petersburg angreifen wenn US Flugzeuge unterwegs sind.

00:08:10: und jetzt wissen wir es ist eben der SIA Chef, der dort stand immer noch ist.

00:08:17: Wie funktioniert sowas Torsten?

00:08:20: Da wird auch mittlerweile von drei Tagen gesprochen.

00:08:24: Wie hast du diese Drohnenaktivitäten der Ukraine in Richtung Russland wahrgenommen in den letzten Stunden und Tagen?

00:08:31: Die Angriffe der Ukrainer gehen weiter, aber es ist weiter auf dem Niveau wir es sehen.

00:08:35: Teilweise mehrere hundert am Tag.

00:08:37: nur dass eben die Verluste, die die Ukraine dabei erleiden exorbitant sind das muss man in aller Klarheit dazu sagen.

00:08:44: also ich gehe teilweise zumindest von Abfangquoten jenseits der fünfundneinzig Prozent aus wenn man des Volumen sieht was in Richtung Russland gestartet wird und das was am Ende irgendwo einschlägt.

00:08:54: Aber die Angriffs haben an sicher genügend andere Ziele Also die Angriffe, dass sie jetzt komplett gestoppt hätten hätte ich nicht mitbekommen.

00:09:02: Aber da muss ich auch sagen habe ich die letzten thirty-six Stunden jetzt nicht intensiv drauf geachtet.

00:09:08: aber wie gesagt die Angriff auf Moskau und St.

00:09:11: Petersburg erfolgen ohnehin nicht täglich.

00:09:13: insofern sich dazu zurückzuhalten wenn man genügend Alternativziele hat ist für die Ukraine jetzt nicht das größte Problem.

00:09:20: Es gab noch etwas, was ich am Anfang angesprochen habe.

00:09:23: Was aber auch möglicherweise zu diesem Besuch von Redcliff in Moskvars.

00:09:29: der Bundeskanzler hat sich sehr klar geäußert zum Dronenvorfall, zum versuchten Drohnenanschlag dort am Flughafen und er hat gesagt Sie werden dafür bezahlen und erklangen so, also öffentlich.

00:09:44: Aber er hat es auch am Tag vorher, wie mein Kollege Philipp Piatow und ich recherchiert haben im CDU-Präsidium erst in Geheimersitzung gesagt.

00:09:52: Da sitzen eben stellvertretende Vorsitzenden der CDU, Ministerpräsidenten usw.. Und auch da hat er darüber gesprochen, dass man sehr viel Indizien habe und hat auch darüber gesprochen.

00:10:02: Dass wenn man dann die Urheber nennt das man reagieren wolle wie hast du dann?

00:10:07: Und danach gab es ja einen öffentlichen Auftritt des Kanzlers eben bei der Regierungstlausur nach der Sommerpause wo sich der Kanzler mit seinem Kabinett zurückgezogen hat.

00:10:17: Wie hast Du diese öffentlichen Äußerungen von März zu Leipzig wahrgenommen?

00:10:25: Mein Problem ist, dass ich mich frage wie Deutschland auf die Art und Weise adäquate reagieren will.

00:10:30: Weil es wird ja deswegen keinen Vergeltungsluftschlag auf einen russischen Militärflughafen geben durch die Luftwaffe also militärische direkte kinetische Aktion, die unter anderen Umständen man vielleicht rechtfertigen könnte wird's schlicht nicht geben.

00:10:43: das ist ausgeschlossen.

00:10:44: Also müsste es per Cyberangriff oder es müsste per Geheimdienstaktion sein den deutschen Geheimdiensten ja ein gutes Stück weit gebunden in der Vergangenheit, was dort an Möglichkeiten besteht.

00:10:57: Man kann auch diplomatisch reagieren und wieder irgendwelche Diplomaten zu Personen und Grata erklären worauf die Russen sofort eins zu eins reagieren oder deutsche Diplomaten rausschmeißen.

00:11:09: Ich bin gespannt aber ich bin jetzt nicht in der Lage.

00:11:12: also ich bin aktuell zumindest noch nicht davon überzeugt dass man so ohne weiteres eine Antwort finden wird Die adäquate ist denn Deutschland ist ein Rechtsstaat solange dort die Gesetze nicht entsprechend angepasst sind, um die Optionen zu vergrößern oder so lange der Bundestag nicht entsprechend die Kompetenzen im Militär gibt.

00:11:30: Wie gesagt es ist ja absurd zu glauben dass die Luftwaffen bei Marschflugkörper auf eine russische Basis starten würde.

00:11:36: in der Reaktion.

00:11:37: Nur Klaus, ich will ganz kurz rein weil die Erwartung der Bevölkerung wenn man jetzt diesen Satz des Bundeskanzlers hört sie werden dafür bezahlen.

00:11:46: also Wie soll man das denn anders interpretieren, als dass er nicht Russland bislang genannt.

00:11:52: Als Urheber also gesagt es gibt ein Dietzchen und man wollte das benennen.

00:11:58: aber wenn man dann sagt sie werden dafür bezahlen dann muss es ja irgendeine Konsequenz geben die wenn ich diese Tonalität wahrnehme über das hinausgeht was zum Beispiel du ansprichst.

00:12:10: und was in der Vergangenheit schon häufiger passiert ist dort Leute aus der russischen Botschaft ausweist, oder?

00:12:17: Ja sollte es sein.

00:12:18: Aber ich muss hier... Ich will mich in die deutsche Innenpolitik nicht einmischen und über den Kanzler in irgendeiner Art und Weise urteilen aber ich muss zugeben dass mein Vertrauen darauf das die Antwort adäquat sein wird ein Stück weit verhalten ist.

00:12:34: um das vorsichtig zu sagen

00:12:37: Lass uns über das sprechen, mit dem du dich die ganze Zeit auseinandersetzt in den vergangenen Jahren und Monaten.

00:12:43: Wir haben hier schon häufiger auch im Podcast darüber gesprochen, nämlich die Lage in Russland und in der Ukraine.

00:12:50: Lass es erst einmal mit Russland beginnen!

00:12:53: Du hast angesprochen dass es eben bei diesen Drohnenangriffen einen großen Verlust auf der der ukrainischen Drohne gibt.

00:13:01: Du sagst es ist Aber eben eine Vielzahl dann immer noch, die durchkommt und die Russland vor immer größere Probleme stellt.

00:13:12: Wie ist die aktuelle Lage?

00:13:13: Ja,

00:13:14: die Ukraine konnten offensichtlich in den vergangenen Jahren ihre Produktion an den Wirkmitteln, die tiefer nach Russland hineinreichen, in einem Maße steigern, dass selbst niedrige einstelligen Erfolgsquoten immer noch zu spürbaren Schäden führen.

00:13:29: Denn ich beobachte häufig das über vierhundert Starts gemeldet werden und wir sehen eben dann nicht fünfzig Einschläge, sondern wir sehen dann zwei bis fünf.

00:13:38: Und dann kann jeder ausrechnen wie hoch die Erfolgsquote der Drohne dabei ist so dass fünfund neunzig Prozent noch optimistisch ist das fünf Prozent erfolgreich sein werden.

00:13:47: aber man trifft halt damit weitgehend auf relativ leicht anzugreifende Ziele auf Ziele die relativ leicht großen Schaden nehmen.

00:13:56: Wir sehen den Einsatz von FPV Flamingo dem Marschflugkörpern schon gegen industrielle Anlagen wo also mehr Sprengkraft nötig ist, wo größere Schaden angerichtet werden muss.

00:14:06: Auch durch die Strukturen der Gebäude weil sie mit unterdeutlich robuster gebaut sind.

00:14:10: aber bei einer Raffinerie zum Beispiel wenn dort an der richtigen Stelle getroffen wird dann sind die halt mit brennbaren Mitteln gefüllt und irgendwelche besonderen Einrichtungen... Also es gibt natürlich schwer wie will ich sagen Es gibt Punkte, neuralgische Stellen an einer Raffinerie die maximalen Schadenanrichten wozu man die ganze Anlage nicht niederbrennen muss.

00:14:33: Und wenn wir uns die Warenlage anschauen Waldberries oder Azon da ist es so dass die natürlich massenhaft gefüllt sind mit Plastik-Gütern.

00:14:41: das was man halt normalerweise online bestellt da ist ja ein wesentlicher Teil davon Plastikk.

00:14:45: und wenn dort die Gebäude sind nicht dafür gemacht Angriffensstand zu halten sodass da einen zwei Treffer eben den Großbrand auslösen können der Wegen des der großen Mengen an lernbahnmaterialien darin sich ausbreiten kann.

00:14:57: Also da reichen dann auch relativ weniger, aber was uns eben auffällt ist während sie bei den Angriffen auf diese Warenlage erfolgreich sind, während Sie bei den Angriffen auf Raffinerie relativ erfolgreich sind die Angriffe gegen industrielle Anlagen existent Auch teilweise mit Satelliten bestätigt das dadurch auch substanziellere Schaden entstanden ist also ein ganzes Gebäude zerstört oder irgendwas in dieser Größenordnung Je nach Größe natürlich.

00:15:24: Diese Angriffe sind relativ selten, weil offensichtlich die Ukrainer glauben der Großteil ihrer Wirkmittel ist dafür nicht adäquat geeignet und das schränkt dann natürlich ihre Möglichkeiten etwas ein.

00:15:34: und dann kommen wir wieder zu den anderen Geschichten.

00:15:36: was jetzt die große Bedrohung für die Ukraine ist, die ballistischen Raketen.

00:15:40: Sie so lange sie nicht in der Lage sind ihre Drohnen mit Videokamera vor Ort zu steuern und damit die Stabfahrzeuge für die Iskan dazu zerstören müssen sie sich auf mehr oder weniger statische Objekte konzentrieren.

00:15:53: Und die Skandapfabriken sind eben, und die damit zusammenhängenden Fabriken sind offensichtlich nicht so einfach zu treffen durch diese einzelnen Drohnen, denn das ist ja das andere, es kommen halt dann immer nur wenige durch.

00:16:04: Das heißt

00:16:04: auch... Müssen wir ganz kurz sagen, die Antorsten also Xander, da sind die ballistischen Raketen mit den Russland unter anderem immer wieder ukrainische Städte angreift, die ganz schwer abgewährt werden können wo wir immer wieder darüber gesprochen haben, dass Patch-Shirt Abwehrraketen fehlen.

00:16:22: Also die Ukraine haben da große Probleme und du sagst aber, dass sie diese Fabriken eben mit den Drohnenangriff in Russland kaum treffen können?

00:16:32: Warum?

00:16:34: Sie scheinende Ansicht zu sein!

00:16:35: Weil wir geben keine Angriffe davon gemeldet bekommen.

00:16:38: Aber ich weiß selbst verständlich nicht jede einzelne Fabrik, die irgendwelche Komponenten herstellt Und wir haben mal Angriffe auf Elektronikfabriken gehabt, womöglicherweise auch Steuerelektroniken für Raketen hergestellt werden.

00:16:50: Wie weit die aus dem Ausland ersetzbar sind ist eine andere Frage da.

00:16:53: es glaube ich in Belgorod müsste eine Fabrik sein, die schon mehrfach angegriffen wurde – auch mit Stompshadow und Scalp beispielsweise.

00:17:01: Aber wir sehen eben nicht dass die FP-I in tausend Kilometer Entfernung sich in Fabrikerlände stürzt was eben dafür spricht das der relativ geringe Sprengsatz in dieser Drohne für die Robustheit der Gebäude nicht ausreichend ist, um dort adäquaten Schaden anzurichten.

00:17:17: Bei der Verlustquote, die es auf dem Weg dahin erleidet, die eben garantiert jenseits der Neunzig Prozent ist, sodass man also nicht einfach so lange Drohnen startet bis das Ding halt auch mit den kleinen Ladungen zerstört ist – das ergibt offensichtlich keinen Sinn!

00:17:31: Ich kann nur spekulieren aber ich kann ja beobachten und beobachen können wir diese Angriffe nicht mit den Drohlen.

00:17:36: Die Drohne stürzen sich überwiegend bis ausschließlich auf relativ leicht anzugreifende Ziele auf relativ verwundbare Ziele.

00:17:45: Selbst wenn große Schiffe angegriffen werden, die natürlich nicht so einfach zu zerstören sind dann fliegt man diese in die Brücken um eben die Möglichkeiten des Schiffes zu steuern auszuschalten.

00:17:55: also man trifft neuralgische Punkte wo ein kleinerer Sprengsatz maximalen Schaden anrichten kann.

00:18:01: aber die Iskander zum Beispiel die klassischen sowjetischen Rüstungsfabriken sind von dem was man weiß sehr robust gebaut und dort werden eben diese Sprengsätze offensichtlich nicht reichend, ansonsten würden wir die ukrainischen Angriffe sehen.

00:18:16: Offensichtlich sind die Ukrainer selbst der Ansicht dass es keinen Sinn ergibt denn sie brauchen mich nicht um ihnen zu erklären das eine Iskanderfabrik zerstört werden sollte wenn sie keine Iskaner mehr auf sich abgefeuert sehen wollen.

00:18:27: Wie muss man sich da die russische Abwehr vorstellen?

00:18:31: Also kann man irgendwie sagen ob diese Fabriken die du angesprochen hast einen besonderen Schutz haben anders zum Beispiel als Öl Raffinerien die häufiger getroffen werden?

00:18:42: Davon ist prinzipiell auszugehen.

00:18:45: Grundsätzlich hat Russland das Problem, dass der an sich Vorteil seines Landes nämlich das größte Land der Welt sein natürlich in der Verteidigung großer Nachteil ist weil man schlicht ein Volumen an Flugabwehrmitteln benötigt was selbst für Russland zu viel des Guten ist.

00:19:01: je kleiner ein land ist desto kompakter sind die ziele beieinander desto weniger system erreichen um sie grundsätzlich zu schützen Und diesen Vorteil hat Russland nicht.

00:19:09: Es muss also abwägen und da es relativ wenig Angriffe auf diese Anlagen gibt, ist auch dort nicht so viel zu sagen wie viel dort geschützt wird.

00:19:18: aber dass die Russen natürlich Flugabwehrsysteme um die wichtigen Anlagen herum aufbauen das eigentlich ist eigentlich evident.

00:19:26: Also das sollte sich von selber erklären.

00:19:28: Die nächste Frage is' es genug um Angriffs abzuhalten?

00:19:31: und das ist noch nicht mal in Moskau wo man inzwischen neunzig Flugabwehresystem erzählt.

00:19:35: Also, durchkommen kann man trotz allem.

00:19:37: Die große Frage ist halt immer wie viel kommt durch?

00:19:41: Ist es aus deiner Sicht vorstellbar dass Russland dieses Problem aus ihrer Perspektive in den Griff bekommen kann in den nächsten Monaten oder sagen wir mal im nächsten Jahr?

00:19:52: was bräuchte man dafür?

00:19:53: gibt es dort eine Entwicklung wie man eben besser solche Drohnen abfängt oder ist das nicht möglich?

00:20:03: also Man sollte sich nie zu weit aus dem Fenster lehnen, aber grundsätzlich ist es eine Frage der Skalierbarkeit.

00:20:09: Können die Ukrainer schneller ihre Produktion steigern als die Russen ihre Flutflugabwehr stärken können?

00:20:16: Und dann kommt natürlich noch hinzu dass eine hundertprozentige Erfolgsquote niemals garantiert ist.

00:20:20: Das heißt selbst das beste Flugabwehrsystem wird gelegentlich mal eine Drohne verfehlen.

00:20:25: Aber die hohen Erfolgskwoten jetzt, dass sie den Russen bereits jetzt gelingen sprechen natürlich dafür, dass Sie schon jetzt verhältnismäßig erfolgreich sind.

00:20:34: Man sollte trotz aller Treffer natürlich das nicht kleinreden, wenn – wie gesagt wir haben von vier Fünf Treffern bei Vierhundert drinnen gesprochen.

00:20:44: Das ist ein Prozent, dass durchgekommen ist und einen sichtbaren belegten Treffer erzählt hat.

00:20:50: Wenn man uns vorstellen muss, dass es fünfundneunzig bis achtundneinzig Prozent abgefangen sind, dann sind das an sich schon eigentlich ziemlich sensationelle Zahlen.

00:20:57: Die Russen können dort optimieren aber die Ukraine hat halt eine so große Zahl an Zielen zur Verfügung Und je mehr Mittel man hat, je mehr Wirkmittel man hat desto leichter kann man natürlich irgendwann auch dieses Thema einfach überlasten.

00:21:08: Jedes System hat nur eine begrenzte Anzahl am Munition.

00:21:11: Wenn die Lehrgeschossen ist muss es nachgeladen werden und während dieser Zeit kann es von weiteren Wirkmitteln überflogen werden.

00:21:17: Also voll in Griff kriegen wir uns die Russen nie.

00:21:19: Sie können die Schäden reduzieren.

00:21:21: sie können besonders verwundbare Punkte härten.

00:21:23: Wie sind das in der Ukraine wo Umspannwerke eben jetzt zu bunkern umgebaut werden?

00:21:28: schwere Stahlnetze erhalten, um im Idealfall irgendwelche Schahidronen mehrere Meter vor dem Beton zur Detonation zu bringen und somit die Anlage zu schützen.

00:21:38: Solche Maßnahmen können die Russen machen, um den Schaden selber zu verringern.

00:21:41: aber dann gibt es eben das nächste Ziel bei dem der Schutz noch nicht durchgeführt wurde und dann der.

00:21:47: der Schaden selbst mag geringer sein, aber der Treffer wird immer noch erzielt und genügend schwache Treffer führen auch mal wieder zum Ausfall.

00:21:55: also die Russinnen können herumdoktern Sie können die Schäden versuchen, bei sich zu verringern und sie können einzelne Punkte härten.

00:22:02: Aber dann kommt halt das nächste Ziel, weil Ason... Sollen wir das wohl aussprechen?

00:22:07: Ason und Wildberries hat ja vermutlich vor drei Monaten niemand auf der Karte gehabt als Potentialist.

00:22:13: Also Wildberries haben wir schon mal erklärt also das russische Amazon und das andere was man Ason ausspricht aber mit O geschrieben wird.

00:22:21: Was ist das?

00:22:22: Das ist praktisch der Mitbewerber etwas kleiner und glaube ich in den internen Strukturen ein bisschen anders, wie es umsetzen.

00:22:29: Vielleicht wenn wir uns auf... Wir haben schon von Amazon gesprochen dann ist das vielleicht der Autoverseint oder sowas Also irgendetwas grundsätzlich Vergleichbares Grundsätzlich etwas kleiner aber mehr-oder weniger.

00:22:40: für den Kunden scheint es wohl desgleiche zu sein wo kein Unterschied besteht auch wenn die internen strukturen wohl anders sind.

00:22:46: so is also zum Beispiel eine Aktiengesellschaft Wildberries nicht Und zukommen verschiedene Dinge dazu Aber grundsätzlich ist es vergleichbares vergleichbares System.

00:22:57: Und diese Anlagen hat keiner geschützt, separat weil schlicht nicht damit gerechnet wurde, weil der Angriff auf solche Anlagen eben nicht geplant war und das kann man natürlich ausweiten.

00:23:08: ich meine wenn man wirtschaftlichen Schaden anrechnen will wird man andere Dinge finden können die man angreifen kann die aktuell nicht auf der Liste sind.

00:23:16: es ist jetzt ein schlechtes Beispiel aber das erste was mir einfällt ist Luxus-Automobilhandel oder sowas.

00:23:21: Wenn da zweihundert Autos eng aneinander geparkt auf einem Parkplatz stehen, da schlägt eine Drohne ein.

00:23:27: Dann brennen die vielleicht allab.

00:23:29: Keiner schützt aktuell einen Parkplatz mit teuren Autos und Flughafen.

00:23:32: Also das war jetzt wie gesagt ein schlechtes Beispiel, was mir auf die Schnelle eingefallen ist aber das sollte es deutlich machen.

00:23:38: je nachdem wie weit die Ukrainer Willen sind ihre Zielauswahl auszuweiten können sie immer noch etwas angreifen.

00:23:45: Es wird den Russen nicht möglich sein jede einzelne Drohna beim Überpflegen der Grenze beziehungsweise der Front zu stoppen Und wenn nicht alles gestoppt wird, kommt irgendwo am Ende was an und schlägt irgendwo ein.

00:23:57: Die Frage ist nur wo?

00:23:59: Über die wirtschaftlichen Konsequenzen über einen möglichen Banken-Run haben wir hier mit André Gurkow gesprochen – die Folge verlinken wir nochmal.

00:24:08: Da geht es genau darum!

00:24:10: Aber ich möchte noch mal zwei Meldungen von heute vorlesen torsten.

00:24:15: Und zwar das eine ist Russland will Firmen, die sich nicht selbst verteidigen können unter staatliche Verwaltung stellen.

00:24:23: möglicher Beginn also Von Verstaatlichung der Wirtschaft.

00:24:29: Kannst du dir daraus einen Reim machen?

00:24:31: Ist das einfach Ablenkung?

00:24:32: Ja Ich habe es auch gesehen.

00:24:34: Die große Frage wäre dann erst wie kann eine Firma sich selber schützen?

00:24:37: Ich meine, man kann jetzt argumentieren wenn es eine wichtige Industrie ist und die Führung vernachlässigt den Schutz.

00:24:43: Also nehmen wir ne kleine Raffinerie mit einer Million Barrel Verarbeitungen oder irgend sowas oder einer Millionen Tonnen Ausstoß oder wie auch immer Und die ist in klarer Reichweite und die Dismenagement ignoriert es komplett Baut keine schafft keine Feuerwehrtrupps an baut keine Netzsysteme Die inzwischen auftauchen all diese Sachen.

00:25:02: dann könnte man sagen dass dann der Staat eben sagt Wenn ihr so unverantwortlich seid, aber ein Unternehmen betreibt was für uns wichtig ist dann muss das euch entzogen werden.

00:25:11: Das wäre sogar ein Stück weit absolut nachvollziehbar!

00:25:14: Die andere Interpretation die ich gelesen habe ist dass Russland eben durch die Hintertür mit diesem Vorwand mit einer Verstaatlichung von Unternehmen beginnen will.

00:25:21: So im Sinne von langsam auf Kommando Wirtschaft umstellen und dass der Staat mehr Mittel zur Hand bekommt.

00:25:27: diese Firmen können ja theoretisch auch wirtschaftlich irgendwie ausgenutzt werden, um den Haushalt zu stärken oder sowas.

00:25:33: Das wären dann weitere Theorien.

00:25:34: Da kommt es halt darauf an wie man es interpretiert.

00:25:37: die erste Interpretation die ich genannt habe die könnte man sogar als Nachvollziehbar bezeichnen denn wenn wir uns vorstellen dass eben ein was weiß ich eine private Brücke in Deutschland besteht wo einen Unternehmen Maut erheben darf und das wartet die Brücke nicht ist aber die wichtigste Brücke In dieser Stadt Dass der Staat irgendwann sagt Wenn ihr die zerfallen lasst können wir nicht uns drauf verlassen nicht abwarten bis es zerfällt, die wird verstaatlicht jetzt.

00:26:02: Irgendwie sowas könnte in Deutschland auch passieren In so einem Szenario und das würde jetzt auch nicht überraschend sein.

00:26:10: Also das muss halt vergleichen werden.

00:26:11: wir dürfen natürlich nicht vergessen dass bei der Beobachtung auch sehr viel politisches Framing mit erfolgt.

00:26:17: Wie gesagt ich habe gerade ein Beispiel genannt.

00:26:19: wo war ein absolut nachvollziehbarer Szenario hätten wo es auch für den Staat Verhältnismäßig wäre zu sagen, wenn eine Industrie für die Weiterbestehen des Staates die Fähigkeit des Staats Krieg zu führen essentiell ist und deren Führung der Eigner geht damit fahrlässig um dass das wenigstens während des Krieges der Kontrolle des Eigners entzogen wird.

00:26:41: Das ist ja auch in anderen Staaten

00:26:43: absolut

00:26:45: nichts außergewöhnliches.

00:26:47: Und dann gab es noch ne zweite Meldung Torsten die ich interessant fand von Tass Die schreiben mit dem Beginn einer Militär-Operation.

00:26:56: Am Feb.

00:26:57: twenty-zwei, kam Russland dem geplanten Einmarsch der ukrainischen Streitkräfte in russisches Territorium am achten März deselben Jahres um zwei Wochen zuvor.

00:27:08: Dies erklärte Anton Kopyakov Berater des russischen Präsidenten und Exekuzivsekretär im Vorfeld eines Wirtschaftsforums gegenüber TASS.

00:27:20: Da habe ich mich gefragt warum?

00:27:22: Wieso Was soll das?

00:27:25: Also warum jetzt, was...

00:27:28: Ich meine ich mein.

00:27:29: Das erste wo weiß ich das gehört habe, das erste an die Rede von Adolf Hitler gedacht beim Überfall auf die Sowjetunion dass man eben auch im letzten Moment praktisch den Bolschewicken zuvor gekommen sei oder die vorgehabt hätten als erster loszuschlagen.

00:27:46: Das erinnert daran die Erklärung ist natürlich interessant

00:27:52: Ja und vor allem auch interessant, dass man offenbar immer noch gewillt ist irgendwelche Erklärung zu geben.

00:28:00: Also für wen das dann auch immer irgendwie sein soll.

00:28:05: Tossen so viel zur Lage in Russland.

00:28:08: also wir können zusammenfassen Das ist weiter wahnsinnig schwierig.

00:28:12: Russland findet kein Mittel so richtig gegen diese Angriffe Wirtschaftlich große Schäden und dennoch keinen Willen stand jetzt für ernsthafte Verhandlungen.

00:28:24: Das ist ja auch der Staat.

00:28:25: Und wir müssen auch klar sagen, trotz all dieser Schäden zum einen ist es so dass der Handel eine der Branchen ist die am schnellsten Alternativen findet.

00:28:33: das heißt wenn Orson und Wildberries in vier Wochen pleiter sind wird das den den handeln erschweren in Russland.

00:28:39: aber handel is eines der flexibelsten segmente einer wirtschaft.

00:28:43: das heißt das wird die russen für sich genommen noch nicht in die kniezwingen.

00:28:47: und wenn man uns nur die ukrainischen Experten anschauen sei Salushni der ehemalige Oberkommandierende und der ehemeiligen Verteidigungsminister Federow.

00:28:57: beide sagen, dass Russland alles andere als besiegt sei.

00:29:00: Also trotz aller positiven Meldungen für die Ukraine, trotz allersichtbaren Schäden in Russland ist Russland weiter von entfernt kurz vor der Niederlage zu stehen.

00:29:10: auch das sollte man deutlich machen

00:29:12: Absolut.

00:29:13: und wenn wir auf die Frontsituation jetzt einmal direkt schauen, also auch aus der russischen Perspektive.

00:29:22: Da müssen wir vielleicht noch erwähnen dass weiter massiv über eine Generalmobilmachung spekuliert wird nach den Duma-Wahlen.

00:29:29: Auch das haben wir hier schon mal angesprochen.

00:29:32: wie notwendig jetzt aus meditärischer Sicht wäre das für Russland?

00:29:38: Also was hörst du Analysierst du dort von der russischen Front?

00:29:44: Nehmen wir einfach mal die ukrainische Angaben.

00:29:46: Der Chef des ukrainischen Militärgeheimdienstes hat gesagt, bis die ersten sechs Monate, zwei tausend fünfundzwanzig wollten die Russen zweihundert und fünftausend Mann rekrutieren.

00:29:56: Sie haben aber nur geschafft, einhundertfünfundneinzigtausend zu rekrutiert.

00:30:00: Gleichzeitig haben sie onehundertsechsundneunzigtauzent fünfhundert Mann verloren.

00:30:05: Das ist weniger als ein Prozent mehr das sie verloren haben, als sie gleichzeitig rekrutieren konnten.

00:30:10: Ganz kurze Frage Tossen.

00:30:12: Wie glaubwürdig sind solche Angaben, wenn sie von der Ukraine kommen?

00:30:16: Wir können bei... Das ist eine sehr gute Frage.

00:30:18: Quellenkritisch müssen wir grundsätzlich einfach uns eine einfache Faustregel machen.

00:30:22: Alles was schlecht für den es der sagt, ist glaubwürdiger als das, was für ihn gut ist.

00:30:27: Das heißt, schlecht ist für die Ukraine prinzipiell je mehr die Russen rekrutieren weil dies in der Öffentlichkeitswirkung Sie den eigenen Leuten sagen, wir haben echtes Problem.

00:30:37: Das heißt, dass es glaubwürdiger wenn die ukrainische Seite sagt.

00:30:40: Die Russen konnten enorm viele Leute rekrutieren weil es nicht in ihrem Interesse wäre es sei denn wir wollen dann irgendwie was konstruieren das dann andere Nationen helfen oder sowas.

00:30:49: aber prinzipiell ist es nicht im interesse einer Neuzion sich selber schlecht zu reden und den feind großzureden.

00:30:55: das heisst Wenn man zugibt der Feind war hier erfolgreich Dann ist es sehr wahrscheinlich dass der feind erfolgreich war.

00:31:01: wenn man sagt man selber war erfolgreich heißt Es Nicht Dass Man Lügt.

00:31:04: Man Kann Erfolgreich Sein Aber da ist natürlich ein viel höheres Interesse daran zu lügen oder die Sachen schöner darzustellen.

00:31:11: Und was die ukrainischen Verluste angeht, die Ukrainer selbst sind davon überzeugt dass sie... Was die russischen Verliste angeht wie die die Ukraine nennen?

00:31:19: Die Ukraine selbst sind von überzeugen das ihre Daten akkurat sind.

00:31:22: Sie haben da viel Aufwand.

00:31:24: aber wir müssen klar sagen Das ist einerseits Nebel des Krieges.

00:31:27: Wir haben so ein einfaches Beispiel wenn zwei Soldaten auf einen feindlichen Soldaten schießen, gleichzeitig und der fällt um.

00:31:33: Dann können theoretisch beide melden sie hätten einen feinlichen Soldat ausgeschaltet und aus dem einen Verlust wären plötzlich zwei.

00:31:40: das nur mal ein einfaches griffiges Beispiel.

00:31:42: wenn also die ukrainer sagen die russen haben hundert sechsund neunzig tausend fünfhundert verloren dann können wir es mehr oder weniger als obergrenze ansehen.

00:31:50: die wahrscheinlichkeit dass die russen in wirklichkeit zweihundert zehntausend verloren haben existiert aber ist relativ gering und damit sind diese zahlen da.

00:31:58: sie beide müssen also beide in diesem Kontext verstanden werden und da die Ukrainer selber sagen, dass die Verluste diese angerichtet haben nur so viel größer sind als das was die Russen rekrutieren konnten.

00:32:13: Wird es durch den Kontext ein Stück weit glaubwürdiger?

00:32:15: Zumal ich das auch abgleichen kann mit russischen Millbloggern, die jetzt beispielsweise gerade jetzt HC Varni ist.

00:32:22: der nördliche Kanal nennt er sich auch, der spricht über die Situation im Norden der Front einen russischer Millblocke.

00:32:28: Der hat jetzt zwei motorisierte Schützenregimenter genannt, die beide ihre Panzerbataillonen aufgelöst haben.

00:32:34: Die jüngeren Soldaten wurden zur Drohneinheiten geschickt, die älteren Soldaten werden zu Sturminfanterie geschickt.

00:32:40: Man schickt keinen Panzersoldat in infanteristische Himmelfahrtskommandos solange man A noch Panzer hat und das haben die Russen und B so lange es nicht dringend muss.

00:32:51: Und das wiederum gibt dem ganzen Glaubwürdigkeit dass die Russentrotz aller Rekrutierungen trotz der Verluste, die nicht dramatisch höher sind aus ukrainischen Angaben offensichtlich eben nicht einen Überfluss an Personal haben.

00:33:03: Ansonsten wäre es schlicht Wahnsinn das eigene besser ausgebildete Personal auf diese Art und Weise zu verheizen.

00:33:09: Und damit werden in diesem Kontext die Zahlen für mich ein gutes Stück weit glaubwürdig.

00:33:14: wie genau die jetzt sind ist kann man dann diskutieren dass die Russen mehr verloren haben als sie rekrutiert haben halte ich für glaubwürdig.

00:33:21: ob das nun tausend fünfhundert waren Zwei-tausend oder fünfhundert Mann spielt am Ende keine Rolle mehr, denn wir reden von einer Zahl die unter ein Prozent der Neurekroteoung ist.

00:33:31: Und wenn man das aber abgleichen sehen wird, dass trotz dessen, dass die Russen also nicht furchtbaren Personalmangel erleiden haben, haben wir trotzdem die Meldungen immer wieder und es war jetzt nicht nur dieser Kanal den ich gerade erwähnt habe – das lese sich alle zwei Wochen oder sowas so in Bericht -, dass eben Spezialisten zur Infanterie versetzt werden, dass Einheiten gesagt bekommen pro Woche müsst ihr zwei Mann zur Sturminfanterie schicken, egal woher die kommen und so weiter.

00:33:59: All das sind Zeichen dass von russischer Seite der Verbrauch an Personal höher ist als das was man eben neu rekrutieren kann für diese Sonderfunktion.

00:34:08: Das heißt wir kommen erst mal hin.

00:34:09: Die Russen haben trotz der Größe ihres Militärs Trotz der Erfolge beim Rekrutieren haben sie aktuell Personalprobleme auf einem überschaubaren Niveau.

00:34:17: das muss man dazu sagen.

00:34:19: wenn man das jetzt für sich isoliert sehen müssen wir sagen, eine Mobilmachung ist daraus schliessend noch nicht zwingend notwendig.

00:34:27: Wenn die Russen auf gleiche Niveau weiterführen wollen.

00:34:29: Dann müssen uns aber auch die andere Perspektive anschauen und das ist einerseits das was wir gerade besprochen haben, der wirtschaftliche Druck wird tendenziell größer werden, nicht kleiner.

00:34:39: Das russische Staatsdefizit explodiert gerade, er hat schon drei oder vier Fache dessen erreicht, was der Staat eingeplant hatte für das gesamte Jahr und wir sind jetzt erst im August.

00:34:49: also es wird immer schlimmer werden.

00:34:52: Die gleichzeitig kommt verbunden damit, dass Putin gesagt haben soll sagen die Ukrainer das der Rest des Donbasts bis zum einund dreißigsten Dezember erobert werden soll.

00:35:02: Also wirtschaftlich wirkt es so als ob das Land unter Druck ist und nicht mehr ewig weiterkämpfen kann.

00:35:07: Und die die Ahnung haben sollten klar sagen, naja, zu fünfundzwanzig Jahre können wir so nicht weitermachen.

00:35:12: Wir sollten es irgendwann mal zu einem Ende bringen Verbunden mit der Aufforderung Dass das zu Ende gebracht werden soll in nur vier Monaten.

00:35:19: Das wird ohne Mobilmachung nicht gehen.

00:35:20: Das heißt, wenn die Russen tatsächlich bis Ende des Jahres den Donbass erobern wollen um dann möglicherweise einen Waffenstillstand zuzustimmen damit sie dann ihre Wirtschaften erordnen können oder irgendwas und die Angriffe sich verringern.

00:35:33: Dann werden sie an einem Mobilmachung nicht vorbeikommen.

00:35:35: Die wirtschaftlichen Probleme wären auch bedeutend dass man die hohen Rekrutierungsprämien nicht ewig bezahlen kann.

00:35:41: Wie hoch

00:35:42: sind die?

00:35:43: Ich glaube letztlich Die müssen teilweise über fünf Millionen Rubel allein bei der Unterschrift sein und ich glaube, im ersten Jahr bekommen die meisten.

00:35:52: Es kommt darauf an wo man unterschreibt aber da sind glaube ich pro Jahr jetzt inzwischen über siebzig tausend Dollar drin grob in der Größenorten und das halt in einem Land wo was-was Durchschnittseinkommen dort vier oder fünfhundert Dollar zumindest vor Kriegsbeginn.

00:36:03: also es sind wirklich sehr große Summen, die da fließen, die bezahlt werden sei es für die Unterschriften und die muss man sich leisten können ohne dass man das in großem Stil mit Geld druckt erledigt, weil die Inflation dann wieder an allen anderen Ecken die Fähigkeit den Krieg vorzuführen beißen wird.

00:36:21: Das heißt Russland muss sich überlegen eventuell die Intensität der Angriffe gar zu verringern um zu hoffen länger durchhalten zu können als die Ukraine.

00:36:30: das wäre eine Option wenn die Ukrainer nicht gleichzeitig den Russen im eigenen Hinterland wehtun würden.

00:36:37: denn man kann

00:36:41: Ja ja, lass es einmal ganz kurz torsten weil du hast ja den Donbass angesprochen.

00:36:45: und die eine Theorie neben der also das ist sozusagen dass Russland Zeit gehen könnte und sagen könnte am Ende haben wir den längeren Atem.

00:36:53: Und wir schicken da jetzt nicht sofort zehn tausende weitere Soldaten rein.

00:36:57: Ist die andere Theorie, dass man mit einer Generalmobilmachung versuchen könnte so viel Personal zu rekrutieren?

00:37:04: Das ist dann bei einer möglichen Herbst-Winteroffensive in Richtung Donbas schnelle, schnellere Erfolge geben könnte.

00:37:14: Wie ist denn da aktuell die Frontlage?

00:37:17: Also es gab ja Zeiten, wo wir fast jeden Tag über den Donbass gesprochen haben und wie sich was bewegt hat.

00:37:22: dann hieß es über Wochen Monate, da passiert eigentlich gar nichts oder kaum etwas.

00:37:27: Wie is' die aktuelle Lage dort?

00:37:29: Die Russen rücken langsam sehr langsam aber stetig vor.

00:37:32: und das Problem dass es nicht so einfach einzustufen ist, weil eben alles jetzt inzwischen im riesigen umkämpften Gebiet landet.

00:37:40: Die Russen schicken kleine Trupps vor, ein bis fünf Mann die überleben, die ziehen irgendwo unter und dann schicken die Russen sofort mehr hinterher.

00:37:47: Und das hat gerade Kostjantin Mashovets der ukrainische Analyst geäußert, dass das ein großes Problem sei, weil die ukrainischer Seite nicht genügend Soldaten hat, um gegen alles zu verteidigen dass dort russische Soldaten angekommen sind nach Infiltrationen und sich schicken eigene Truppen, um diese zu neutralisieren.

00:38:05: Dann kommen permanent russige Soldaten nach so das es keine dauerhafte Lösung ist.

00:38:10: Das heißt die Russen überschwemmen einfach zunehmendes Gebiet mit infiltrierten Soldaten, die dann immer mehr die Unterstützung der ukrainischen Positionen weiter hin bestehen.

00:38:22: Die sind dann längst hinter den russischen.

00:38:26: Also wir haben großen Flickenteppich mit Stellungen, die teilweise im gleichen Wald streifen können.

00:38:32: Eine ukrainische und eine russische Stellung sein.

00:38:34: Und eine ukrainisches drei Kilometer weiter in Richtung Russland.

00:38:38: Und Russische sind ein paar Kilometer in Richtung ukranisches Hinterland.

00:38:43: also diese Durchmischung der Stellungen ist.

00:38:47: da ist es natürlich von Vorteil dass Russland viel mehr Soldaten hat denn wenn die Konzentration steigt ist die Wahrscheinlichkeit groß dass diese einfickenden Turpen nach und nach ukrainische Stellungen entdecken.

00:38:58: Sei es durch Zufall, sei es bewusst und diese dann auf Dauer damit natürlich ausschalten können.

00:39:03: Sei ist eben durch infantaristische Angriffe oder in dem Unterstützung durch Artillerie- oder Drohnen herangezogen wird.

00:39:09: Gleichzeitig ist das so, dass ein Mörserteam der Ukrainer zum Beispiel hat nun begrenzte Reichweite, so schwere Mörser sagen wir mal so grob zwölf Kilometer.

00:39:17: Das heißt wenn man mit Mörsan was eine sehr effektive und günstige Artilleries Wenn man mit der unterstützen will, muss der eigene Mörsertrupp verhältnismäßig nah an der Front sein.

00:39:26: Und wenn ich Infiltrationen habe die gerne mal zehn Kilometer vorstoßen dann können sie natürlich auf einem Mörsetrupp treffen der nicht darauf vorbereitet ist infantaristisch kämpfen zu müssen.

00:39:36: Die können dann überrannt werden.

00:39:37: das gleiche gilt für Drohnentrupps.

00:39:39: Das gleiche geht aber auch für Nachschub Der läuft sei es nur auf einer Bodendrohne die dann eben zerstört werden kann durch russische Soldaten Sei es gar durch ukrainische Soldate die da fahren oder marschieren.

00:39:51: Und dieses langsame Einsickern bedeutet eben, dass das Gebiet immer gefährlicher wird und damit zunehmend kippt.

00:40:00: Wenn man genügend Soldaten hat geht es aber auch, dass wir immer wieder Geolokalisierung haben die mal fünf, sechs, sieben Kilometer hinter der Front sind wo dann manchmal gerne behauptet wird es sei KI und in vereinzelten Fällen war's klar KI.

00:40:15: Aber häufig ist es nicht nachvollziehbar.

00:40:17: und diese Position heißen nicht, dass die Russen dort jetzt dauerhaft sind.

00:40:21: Da können dann in der Ortschaft drei russische Soldaten sein.

00:40:25: Vielleicht sind die inzwischen tot, vielleicht sind die da noch und warten auf die Nächsten.

00:40:28: Das heißt aber nicht dass zwei Ortschaften weiter in Richtung Osten also in Richtung Großland nicht weiterhin ukrainische Soldatten seien.

00:40:35: Diese Infiltration findet statt und nach und nach löscht sie die ukrainischen Positionen, die weiter in richtung Russlands sind aus.

00:40:44: Aber das ist eben nicht ein schneller Vormarsch Und die Ukrainer sind inzwischen durch ihre zumindest durch ihre Drohnenüberlegenheit, sind sie in der Lage sehr hohe Verluste dabei anzurichten.

00:40:54: Es geht also nochmal erheblich langsamer für die russische Seite als es teilweise mit diesen Taktiken ging aber... Die Russen haben ihre Konzentration auf den Festungsgürtel gelegt, haben dort wie in den letzten Monaten immer wieder zu beobachten war auch Verstärkungen herangeführt und wenn die Russen eine personelle Überlegenheit haben willens sind die einzusetzen und die Verluste die dabei anfallen zu akzeptieren und konzentrieren dann auch noch ihre Kräfte auf dieses Gebiet, während man auf ukrainischer Seite nicht eins-und-eins ersetzen kann.

00:41:25: Nicht den gleichen Maße Reserven ebenfalls ins Gefecht schieben kann.

00:41:28: Dann führt es natürlich langfristig zu erfolgen.

00:41:30: Und deswegen rücken die Russen im Dombars weiter vor – und wer mit Kostjantinivka ist die äußerste Stadt des Festungsgürtels?

00:41:38: Da sind klar immer noch ukrainische Positionen drin was aber die Russinnen nicht dran hindert bereits in der nächsten Ortschaft immer wieder aufzutauchen.

00:41:46: Das heißt, der Vormarsch findet statt.

00:41:48: Aber es ist leider nicht so einfach auf der Karte mit Strichen zu zeichnen.

00:41:53: Heute sind sie zweieinhalb Meter weiter heute gar nicht übermorgen wieder und das ist also... Es geht voran sehr verlustreich, sehr langsam aber es geht vorran.

00:42:03: Wie groß ist das Personalproblem auf der ukrainischen Seite Thorsten?

00:42:07: Ich war ja auch dort vor ein paar Wochen mit vielen gesprochen die eben auch nicht in die Front wollen.

00:42:13: jetzt wird darüber debattiert Ob man mehr Frauen einsetzen kann, also im Vergleich zu Russland.

00:42:18: Wie groß ist das Rekrutierungsproblem der Ukraine auf der anderen Seite?

00:42:23: Die Ukrainer gehen teilweise relativ offen damit um dass es weiterhin ein riesiges Problem sei.

00:42:28: Fedorov hat gesagt zwei Hunderttausendzeilen unerlaubt abwesend dazu kommen die sich dem Wehrdienst selbst entzogen haben indem sie eben vor ihrer Einberufung illegalerweise oder mit Bestechungen auch illegal ist das Land verlassen haben.

00:42:43: Aber die, während es in der Ukraine noch reichlich Männer gibt muss halt die Wirtschaft auch am Laufen bleiben.

00:42:48: Es muss weiterhin in den Fabriken gearbeitet werden, es muss weiterhin die Verwaltung stattfinden und die Rekrutierung überall was man hört ist die eines der größten Probleme.

00:42:58: da ist die Hoffnung dass sich das jetzt bei Drapati etwas ändern wird.

00:43:03: weil genau dem neuen Oberkommandierende.

00:43:07: Ja, beim neuen Oberkommandierenden.

00:43:09: Bei Sirski wurde nachgesagt Er hatte den Spitznamen der Metzger.

00:43:16: Dein Ideen wurde nachgesagt, dass er jeden Befehl von Zelenski befolgt.

00:43:20: Wenn Zelensky sagt die Stadt muss gehalten werden dann soll er die Hacken zusammengehauen haben und salutiert haben und einfach so Soldaten in die Stadt geschickt haben.

00:43:28: Bachmut ist natürlich das Beispiel, wenn andere Offiziere sagen es ist Wahnsinn Es ergibt keinen militärischen Sinn mehr die Verluste.

00:43:40: Und das wurde Sirsky nachgesagt, das müsste nach normalen Maßstäben unnötige Verluster verursacht haben.

00:43:47: und dann gab es eine ganze Reihe von Brigaden, die als in Anführungsstrichen Sirskis-Brigade bezeichnet wurden wo die Offiziere ihm besonders loial gegenüber waren die eben genau diese Aufgaben immer erfüllt haben.

00:43:59: und diese Einheiten haben ständig Nachschub behalten, den sie benötigt haben.

00:44:03: So dass die fast ohne Boden waren.

00:44:05: für Menschenleben muss man so klar sagen.

00:44:08: Und das ist jetzt wohl ebenfalls bei Drapati geändert.

00:44:11: Diese Einheiten sind was ich gesehen habe, was gemeldet wurde aktuell ausgeschlossen von weiteren Nachschubs bis die Situation organisiert wurde.

00:44:20: Es fanden erste Entlassungen statt von Offizieren.

00:44:24: Das heißt man versucht dort jetzt auch, man hat wohl eine Kommission gegründet um herauszufinden was da alles schief gelaufen ist.

00:44:30: Was da passiert ist?

00:44:32: Ich glaube nicht dass wir eine sofortige Änderung erwarten dürfen aber dieses Verhalten deutet darauf hin das sich die Situation ein wenig entspannen dürfte in drei bis sechs Monaten.

00:44:41: denn wenn man alles arbeitet hat wo unnötige Verluste waren wenn man darauf reagiert hat wenn man Offiziere beseitigt hat die einfach nur das tun, was von ihnen verlangt wird.

00:44:51: Koste es, was es wolle in Menschen leben?

00:44:53: Dann lässt sich natürlich erwarten dass die Verluste kleiner werden und dann natürlich auch die Rekrutierung wieder ein Stück weit einfacher wird.

00:44:59: wenn nicht jeder von dem man mitbekommt, dass er eingezogen wurde nach drei Monaten im Sack zurückkommt, dann ist man vielleicht eher willenssicht zu melden und der Einberufung zu folgen.

00:45:10: also da sollten positive Entwicklung kommen.

00:45:12: aber es Personalproblem besteht Und es wird weiter bestehend.

00:45:15: Die einzige Frage ist nur, wie groß das ist?

00:45:17: Dass die Ugainer das lösen können – das denke ich mal unrealistisch!

00:45:21: Und neben dem Personalproblem Torsten das größte Problem für die Bevölkerung weiterhin die Tatsache dass es nicht genügend Abwehr der russischen ballistischen Raketen gibt.

00:45:31: Wenn du darauf schaust auch die Entwicklung in den letzten Wochen und Monaten und dann Richtung Winter schaunst Dramatisch wird das noch für die Ukraine.

00:45:40: Es ist jetzt schon dramatisch, wir wissen Zivilisten sind gestorben so viele wie im April zwanzig-zweiundzwanzig zuletzt.

00:45:47: Wie bewertest du das?

00:45:49: Die Ukraine muss in der Lage sein die Fabriken zu zerstören.

00:45:53: Das ist der einzige Weg.

00:45:54: Aktuell ist es so wenn die russischen

00:45:57: fabriken die die balistischen produzieren

00:46:00: Wenn die wenn die ukraine aktuell jede einzelne pack drei rakete der amerikaner halten würde dass es die Hitfield-Rakete, die zum Abfang ballistischer Raketen geeignet ist.

00:46:10: Wenn sie jede einzelne davon erhalten würde, würde Russland mehr Raketen bauen als Sie an Abfangraketen erhalten würden.

00:46:17: Das heißt selbst wenn sie eine hundertprozentige Abfangquote erreichen würde, würden immer noch Raketen in der Ukraine einschlagen und die werden nicht hundert Prozent bekommen.

00:46:25: Die können sich freuen, wenn sie zwanzig Prozent bekommen und das scheint schon unrealistisch zu sein angesichts des Verbrauchsemnaren Osten, angesichts der der Staaten dort den Trump wahrscheinlich eher Raketen schicken will, weil er sie für wichtiger hält.

00:46:38: Für wichtigere Verbündete etc.

00:46:41: Also die einzige Chance der Ukraine ist nicht nur das Jagen von Startfahrzeugen was ja Federov wieder versucht hat die USA dazu zu bringen dass Starlink eben zweihundert Kilometer hinter der Grenze freigeschaltet wird um drohende Jagd von Start-Verzeugen zu ermöglichen sondern die Fabriken müssen zerstört werden.

00:46:58: in startfahrzeuge an sich sind jetzt nicht eine Kleinigkeit herzustellen Aber davon hat Russland mindestens Hundertsechzig bis Hundertachtzig für das Iskandar-System und es wird eine Weile dauern, bis man die gefunden hat.

00:47:11: Und von diesen Fahrzeugen kann man natürlich ebenfalls neu bauen also...

00:47:16: Was braucht die Ukraine dafür?

00:47:17: Wir haben mal anfangen darüber gesprochen dass es oft mit den Drohnen nicht funktioniert.

00:47:21: jetzt gibt's Berichte darüber, dass Großbritannien Frankreich, Scalp, Storm Shadows mehr schicken wollen auch die Produktion da hochfahren.

00:47:32: Was bräuchte die Ukraine damit sie diese russischen Fabriken, wo hunderte Misser als hundarte ballistische Raketen hergestellt werden treffen kann?

00:47:43: Ballistische eigene ballistischer Raketen und ausreichend weitreichende Marschflugkörper.

00:47:48: Und Sie arbeitet in eigenen ballistischen Raketen aber die werden nicht den adäquater Stückzahl in eine Zukunft verfügbar sein wenn sie aktuell noch nicht mal im Einsatz sind.

00:48:23: S-Maschflugkörpern scheinend mal, scheinen mal.

00:48:31: Die Stückzahlen sind eben offensichtlich wohl noch weiter von entfernt, was zum Teil kolportiert wurde als Stückzahlen.

00:48:38: Sei es drei am Tag, sei es sieben am Tag – zumindest sehen wir nicht dass die Einsätze in dieser Größenordnung erfolgen.

00:48:44: oder aber die Ukraine baut ein großes Reservoir eine große Reserve auffögend einen umfangreicheren Schlag.

00:48:50: Aber Sie muss in der Lage sein diese Fabriken zu zerstören und dafür braucht sie genügend Mittel Denn die Russen können ja auch rechnen, die wissen das diese angegriffen werden können, die können Schutzmaßnahmen durchführen.

00:49:01: Sie können disluzieren, sie können besonders empfindliche Geräte an andere Orte bringen um die Produktion aufrecht zu halten und die Schutzmaßnahmen an den Fabriken erhöhen.

00:49:12: Sei es durch die Platzierung von Flughaversystemen, sei es durch passive Schutzmaßen wie Netze, zusätzliche Verbunkerungen

00:49:21: etc.,

00:49:22: alles sind Sachen die die Russen vermutlich zumindest schon mal durchdenken weil wie gesagt, die sollte man nicht unterschätzen.

00:49:30: Und von russischer Seite wenn man der Ansicht zu der ansicht kommt dass das bald ein Problem sein wird dann würde man das vermutlich auch adressieren.

00:49:38: und letztendlich brauchen sie ballistische Raketen- und Marschflugkörper und das in maximal verfügbarer Zahl denn da ist es nicht damit getan dass Sie, dass Sie vierzig ballistischen Raketen erhalten.

00:49:50: Die müssen weit genug fliegen können, die müssen genügend Schaden anrichten können und die müssen durch die schwere Flugarbeit durchkommen.

00:49:58: Thorsten Einrich, herzlichen Dank für die vielen Antworten auf Fragen, die sich glaube ich sehr viele Hörerinnen und Hörern stellen.

00:50:04: Immer großartig dich dazu haben.

00:50:07: wirklich fantastisch was du da an Insights mitbringst.

00:50:10: Dein Kanal kennt ihr alle Militär- und Geschichte.

00:50:13: schaut euch die Analysen von Thorsten an.

00:50:16: Ich freue mich sehr dass du wieder bei uns warst.

00:50:18: immer gerne das weißt

00:50:19: du.

00:50:21: Danke, dass ihr wieder zugehört habt.

00:50:23: Vielen Dank auch für das viele Feedback auf ronsheimer.tv.

00:50:27: Da findet ihr auch alle meine Social Media Accounts wo Ihr mich persönlich kontaktieren könnt.

00:50:33: Das glauben manchmal die Leute gar nicht aber ich schauen wir die Kommentare tatsächlich selbst an und ich bitte darum lasst weiter Likes da bei Spotify Apple wo immer ihr den Podcast hört bei YouTube natürlich wo ihr dem podcast auch sehen könnt Und ich freue mich, wenn ihr uns abonniert und das hilft uns wirklich sehr.

00:50:55: Ich bedanke mich natürlich in erster Linie bei meinem großartigen Team, bei Philipp Jatoff in der Redaktion, bei Liven Jenrich in der Produktion und natürlich an meinen Producer Daniel van Moll!

00:51:10: Herzlichen Dank und alles Liebe!

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