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Polit-Beben! Vance stellt sich gegen Trump. Mit Hardy Ostry

Shownotes

Die Demokraten gewinnen beide Kammern des Kongresses – und Donald Trump steht nach einem beispiellosen Wahldebakel massiv unter Druck. Paul Ronzheimer spricht mit dem Washington-Experten Dr. Hardy Ostry, Leiter des Auslandsbüros der Konrad-Adenauer-Stiftung, über die Ursachen des republikanischen Absturzes und die dramatischen Folgen für den US-Präsidenten.

Besonders brisant: Vizepräsident JD Vance geht auf Distanz zu Trump und bringt sich für die Präsidentschaftswahl 2028 in Stellung. Droht jetzt ein Machtkampf bei den Republikanern? Kann Trump trotz der neuen Mehrheiten weiterregieren? Und was bedeutet das Wahlergebnis für den Iran-Krieg, die Ukraine und Deutschland?

Video: Anruf beim US-Präsidenten „Hey Dasha, how are you?“ – Plötzlich hat die „Politico“-Reporterin Trump am Telefon

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Redaktion: Filipp Piatov und Lieven Jenrich u. Magalie Mohler | Team Social: Jan-Philipp Borchert & Etienne Fruchtmann | Executive Producer: Daniel van Moll

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Transkript anzeigen

00:00:00: Gestern die Abstimmung lese ich auch ein Stück weit, so dass das die Amerikaner nicht wollen.

00:00:06: Sondern Rechenbarkeit, Kalkulierbarkeit und selbst in der Politik so hart wie das Geschäft ist – auch ein stückweit Respekt dem anderen gegenüber, der vielleicht andere Meinung ist wieder zu haben.

00:00:21: Die Demokraten haben fast alle Prognosen übertroffen und einen historischen Sieg bei den Mittelnwahlen errungen.

00:00:28: von einem Tsunami ist die Rede von einer blauen Welle.

00:00:32: Die Republikaner, die Partei von US-Präsident Donald Trump hatte beide Kongresskammern verloren.

00:00:38: Im Senat und im Repräsentantenhaus haben die Demokraten nun eine satte Mehrheit.

00:00:43: Und es ist klar, Donald Trump, der zweimal die Präsidentschaftswahlen gewonnen hat,

00:00:48: steht

00:00:48: nun plötzlich als der große Verlierer da mit unabsehbaren Folgen für seine Partei, die USA – und damit auch die Welt!

00:00:57: Heute früh um sieben haben wir hier die ersten Trends im Podcast schon in einer Blitz-Analyse besprochen.

00:01:04: Da hatten wir alle kaum geschlafen, weil wir die Nacht natürlich geschaut haben.

00:01:07: Jetzt habe ich ein bisschen geschlaufen und ich will etwas tiefer einsteigen und zwar mit jemandem sprechen der als einer der wichtigsten deutschen Analysten In Washington Guild Dr.

00:01:18: Hardy Ostry leitet das Büro Der Konrad Adenauer Stiftung in der amerikanischen Hauptstadt Und seine Berichte, also das was er analysiert und aufschreibt.

00:01:27: Das landet dann bei den mächtigsten Menschen in Deutschland und wird dort genau studiert.

00:01:34: Er ist seit zwanzig vierundzwanzig im Washington DC war vorher in Brüssel.

00:01:39: Herr Ostry ich grüße Sie!

00:01:41: Herzlichen Dank, grüßt Ihr auch Herr Rundzheimer.

00:01:44: Herr Ostri sie als Leiter des Auslandsbüros in Washington.

00:01:50: Sie werden ja sehr wahrscheinlich schon einen Bericht geschrieben haben oder sind dabei über das, was dort passiert ist.

00:01:57: Ich habe es gerade gesagt die Dinge, die Sie aufschreiben, die landen in Deutschland bei Politikern auch beim CDU-Chef Friedrich Merz und dem Bundeskanzler damit.

00:02:06: Was ist Ihre Kernbotschaft für die Bundesregierung nach den Mütterms?

00:02:11: Also worauf muss ich Deutschland, worauf Muss sich der Bundeskünstler einstellen?

00:02:16: Ich denke als Deutschlandbundesregierung muss man sich darauf einstellen, dass trotz dieses Verdicktes der Wähler über die Trump-Regierung und des großen Erfolges der Demokraten mit Blick auf die Politikbereiche, die insbesondere der Präsident verantwortet, nämlich Außensicherheitspolitik.

00:02:34: Sie vermutlich erst mal nicht so viel ändern wird.

00:02:36: das heißt auch der Gesprächsfaden zu Donald Trump zur Administration ihn zu halten und weiter zu pflegen ist unwahrscheinlich wichtig.

00:02:44: Die neuen Mehrheiten im Haus, im Repräsentantenhaus auf dem Senat haben mittelbar sicherlich Auswirkungen.

00:02:52: Weil natürlich der Kongress über das Budget entscheidet.

00:02:55: Der Kongress am Ende des Tages die Institution ist, die Krieg erklären kann.

00:03:00: Das ist ein Thema was sicherlich auch mit Blick auf die Iran-Fage noch mal virulent wird Und natürlich Untersuchungsausschüsse einsetzen kann.

00:03:08: Die Demokraten haben diesbezüglich auch schon einige Dinge unternommen und Schritte angekündigt, aber ich glaube es ist für uns sehr wichtig den Traht trotz allem zur Administration eng zu halten und vielleicht darauf zu hoffen dass man in vielen Bereichen konstruktiver zusammenarbeiten kann in den verbleibenden zwei Jahren.

00:03:27: Jetzt sprechen Sie ja jeden Tag in Washington und anderswo mit Menschen die da dran sind an Donald Trump Könnte sich denn ändern da in diesen außenpolitischen Fragen?

00:03:38: Also aus unserer Sicht jetzt sowohl die positive als auch die negative Variante, weil bei Donald Trump muss man ja im Zweifel mit allem rechnen.

00:03:47: Ja das ist in der Tat natürlich ein Stück weit auch Szenario-Building dass was wir am Horizont sehen und was ich entwickeln könnte.

00:03:54: zunächst mal ist ja positiv zu begrüßen dass er sehr konstruktiv erstmal auf dieses Wahlergebnis reagiert hat.

00:04:00: Das ist eine Reaktion auf die veränderten Mehrheiten Und daraus könnte man schließen, dass er auch mit Blick auf NATO, mit Blick Auf Ukraine vielleicht ein bisschen konstruktiver verhandelt und sich nicht nur wieder in diesen Diesel-Deals die er mit Putin hier eingegangen ist verheddert sondern einfach den neuen Mehrheiten in Rechnung stellen muss.

00:04:20: Und damit auch kalkulieren muss.

00:04:21: sonst drohen ihn natürlich die Abgeordneten auf lange Hand oder auf lange Sicht auch die Gelder zu entziehen.

00:04:27: Also ich glaube das da der pragmatische Blick so würde es zumindest eine gewisse Rationale legen der pragmatische Blick auf die Dinge der richtige ist.

00:04:37: Mit Blick auf den Themen, die diesem Wahlkampf bestimmt haben – wenn wir sicherlich auch noch zu sprechen kommen – ist natürlich schon bemerkenswert, dass indirekt eigentlich noch nie ein außenpolitisches Thema und unteraußenpolitischem Thema verstehe ich in diesem Kontext auch die Zollfragen, ja handelspolitische Fragen so eine große abgeleitete Rolle gespielt haben.

00:04:57: denn Die Bezahlbarkeitskrise, die Verteuerung und die Verminterung der Kaufkraft ist auf der einen Seite sicherlich im Iran-Krieg zu sehen.

00:05:08: Aber auch in der Zollpolitik.

00:05:11: Der Kosten dieser Zölle tragen die amerikanischen Verbraucher.

00:05:15: Das hat sich jetzt nicht mehr bezahlbar gemacht.

00:05:19: Und das ist auch etwas was man als Europäer und EU mit den Rechnungen stellen muss, dass es da vielleicht Chancen gibt neu zu verhandeln, neu zu diskutieren.

00:05:29: Sie sprechen jetzt von Chancen und Möglichkeiten, die optimistische Variante.

00:05:35: Es gibt aber auch Leute, die sagen es kann genau in die andere Richtung gehen.

00:05:40: Jetzt erst recht Trump-Politik sowohl in Richtung Ukraine, Iran, worüber wir gleich noch sprechen und auch Zollpolitik.

00:05:50: Gibt es da Leute, gerade mit Hinblick auf die Möglichkeit eines Präsidenten durch die Kräte zu regieren, dass Trump jetzt umso härter durchgreifen könnte.

00:06:01: Denn auch in seiner ersten Amtszeit war es so, dass er nach den Midterms damals nicht so gut darstand wie sehr viele Präsidenten und dann umso herter weiterregiert hat als

00:06:14: Präsident.".

00:06:17: Das ist durchaus auch ein Szenario, was hier natürlich besprochen und diskutiert wird.

00:06:22: Dass seine Verletzbarkeit durch dieses Ergebnis dazu führt, dass er sich noch mehr isoliert und gerade außenpolitisch seinen Agenda weiter versucht durchzusetzen.

00:06:35: Aber ich glaube das übersieht in wenig die machtdynamischen Entwicklungen, die ja bei den Republikanern schon einsetzen.

00:06:42: Teilweise das Blaming & Shaming beginnt – das wären doch nicht viele Namen genannt Denn am Ende des Tages könnte das dazu führen, wenn er wirklich nur seine Agenda durchsetzen will.

00:06:54: Dass er dann alleine ist.

00:06:56: und nicht zu vergessen dass Haus hat jetzt gerade durch die veränderten März Verhältnisse erhebliche Mittel und Möglichkeiten einfach ihm auch Gelder zu sperren.

00:07:07: Und die Executive Orders die wir alle kennen von denen wir im Moment ich weiß es nicht,

00:07:14: Die gibt es zusammenerklärt.

00:07:15: Was ist das Executive Order?

00:07:17: Und dann auf der anderen Seite eben was das Haus theoretisch machen kann, weil das ist ja die Debatte.

00:07:22: Wie unabhängig ist der Präsident und wie egal war ihm das auch in der Vergangenheit.

00:07:28: also die Executive Orders ermöglichen dem Präsidenten ohne eine vorherige Zustimmung des Repräsentantenhauses oder des Senates insbesondere in außen sicherheitspolitischen Fragen aber auch in handelspolitischen fragen unter bestimmten Bedingungen quasi alleine tätig zu werden, also ausführend zu sein.

00:07:49: Donald Trump ist derjenige, der dieses Instrument quasi ironischerweise, müsste man sagen zur Perfektion betrieben hat.

00:07:56: Es gab keinen Präsidenten, der mehr Executive Orders in seiner Amtszeit erlassen hat als er was aber auch dazu führte und ich glaube das vergisst man dann noch manchmal dass sich natürlich gerade weil wir ja über die Mitterm sprechen und überwahlen zum Abgeordnetenhaus ein Senat also gewählte Mandatsträger, dass er eigentlich die in den letzten zwei Jahren mehr oder weniger ignoriert hat.

00:08:20: Und das hat natürlich nicht nur bei den Demokraten sondern auch bei selbst vielen republikanischen Abgeordneten dazu geführt, dass die Stimmung gegenüber dem Weißenhaus und der Administration nicht immer auf einem Höhepunkt war.

00:08:35: Diese Exekutes Orders haben aber je nachdem in welchem Bereich sie erlässt ihre verfassungsrechtlichen Grenzen Und zwar mit Blick auf die Dauer.

00:08:44: So dass man, ob jetzt zwei Monate oder drei Monate frisst, das hängt jeweils von den Politikbereichen ab irgendwann... ...die Zustimmung durch den Hill also durch das Repräsentantenhaus oder dem Senat unabdingbar ist.

00:08:58: Das gleiche hatten wir gesehen als er den Krieg mit dem Iran begann.

00:09:02: Hier wäre eigentlich mit einer Überschreitung von der Frist von sechszig Tagen am Ende des Tages auch eine Abstimmung im Haus notwendig gewesen.

00:09:10: Das führte dann zu der eigenartigen Feststellung, dass man einfach mal den Krieg für beendet erklärt hat.

00:09:17: Um halt diese Abstimmung umgehen zu können.

00:09:19: Also es gibt da schon Grenzen die auch dieser Präsident sehen muss und respektieren muss.

00:09:26: Und jetzt mit dem veränderten Märzfällen ist natürlich noch umso mehr.

00:09:30: Auch der deutsche Bundeskanzler und CDU-Chef hat reagiert.

00:09:35: Ich sage CDU-chef, weil Sie ja eben das Büro der Konrad-Anleihausstiftung leiten und damit auch an ihm berichten.

00:09:42: Karlsamerth hat gesagt ich zitiere Trump hat in den letzten zwei Jahren weitgehend am Kongress vorbeiregiert.

00:09:50: Warum sollte das jetzt anders sein?

00:09:53: Was anders werden wird ist die Budgetplanung und damit natürlich auch die Planung der Streitkräfte.

00:10:00: Also, er geht auch auf das ein, was Sie gerade gesagt haben – aber was meint Merz damit genau?

00:10:06: Und wie wirkt sich diese Wahl dann am Ende auch auf Deutschland, die Ukraine- und Europas Verhältnis zu den USA aus?

00:10:14: Naja ich vermute, was der Bundeskanzler da vorrangig meint ist natürlich die gerade noch im Raum stehende und auch laufende Untersuchungen, grade in Pentagon, die sogenannte Postshoot planen also wo es darum geht dass das Verteidigungsministerium, das Pentagon die Stationierung der Truppen außerhalb der USA insbesondere Europa natürlich und Deutschland quasi einer Prüfung unterzieht.

00:10:36: Und dann am Ende so ist die Vermutung zu dem Schluss kommt was diese Administration ja schon angekündigt hatte, fünftausend amerikanische Soldaten aus Deutschland abzuziehen.

00:10:47: Das ist jetzt erstmal nicht spektakuläres.

00:10:49: Das haben andere Administration auch gemacht.

00:10:51: Trump insbesondere unter Trump I hatten wir.

00:10:55: Auf einmal war die Rede von zehntausend Soldaten, die abgezogen werden sollten.

00:10:58: Dazu kam es dann nie!

00:11:00: Es wurde nie vollzogen und im Gegenteil Joe Biden hat ja in seinen ersten Monaten sogar noch dafür gesorgt dass wieder mehr amerikanische Soldaten in Deutschland stationiert wurden.

00:11:11: Das heißt, es wird diesen Plan geben.

00:11:13: wir gehen davon aus das Oktober November Dezember die Zahlen dann veröffentlicht werden.

00:11:19: und dabei stellt sich aber halt die Frage A wann geht es an die Umsetzung?

00:11:23: Und zweitens hat auch hier wieder sowohl das Repräsentantenhaus als auch der Senat indirekten Mitspracherecht, denn die können durch den nationalen Defenseplan festlegen wie viele amerikanische Soldaten im Ausland stationiert werden sollen.

00:11:41: Im Moment gibt es eine Grenze, die durch den Hilf verabschiedet wurde dass man nicht die Zahl von seventy fünf tausend Soldaten unterschreitet.

00:11:50: So, und das heißt wiederum auch hier werden die neuen Mehrheitsverhältnisse dafür sorgen dass es da einfach eine Grenze gibt, die der Präsident nicht einfach unterschreiten kann.

00:12:01: Also könnte es sein, dass am Ende weniger Soldaten aus Deutschland abgezogen werden?

00:12:06: Und können Sie sagen wie eigentlich diese Mehrheits- verhältnisse, wie sie sich auswirken mit dem Blick auf Deutschland und Europa also die Demokraten, die jetzt neu ins Haus einziehen Alles so wie, ich sag jetzt mal, Platt-Refort-Trump.

00:12:23: Ja also zunächst einmal, wie gesagt, ich bin bei der Umsetzung dieser Pläne die das Pentagon in der Vergangenheit oder auch jetzt vorliegt immer ein bisschen vorsichtig weil ich glaube es ist einfach den Faktor Zeit der damit berechnet werden muss sodass ich glaube dass es allein daran vielleicht doch schon scheitern wird dass es gar nicht mehr umgesetzt werden kann bis zu den Wahlen.

00:12:42: zwanzig achtundzwanzig Was die neuen Mehrz-Fällnisse angeht, die Zusammensetzung auch insbesondere der neuen demokratischen Fraktionen wenn man mal so will.

00:12:52: Da muss man natürlich auch ein Faktor jetzt beachten, der bislang auch in den Diskussionen noch gar nicht so zum Tragen kam.

00:12:59: Wir haben bei diesen Wahlen einen massiven demografischen Wechseln in der Zusammensetzung des Hauses.

00:13:04: also wir haben über siebzig Abgeordnete, die neu auf den Hill einziehen werden und noch nie weder im Repräsentantenhaus noch im Senat waren.

00:13:15: Und was wir machen, wir werden uns natürlich diese neuen Abgeordneten ganz genau anschauen.

00:13:19: Wir werden schauen woher sie kommen auch welche Verbindungen es gibt.

00:13:23: Ich meine wir sehen ja alle dass das alte klassische transatlantische Verhältnis wie es es vielleicht mal vor zehn fünfzehn Jahren noch gab sich massiv verändert hat und also wird doch nicht zurückkommen.

00:13:34: und jede Nostalgie mit Blick auf dieses Verhältnis hilft uns da auch nicht weiter sondern wir müssen schauen als Deutsche oder als Europäer Wo finden die Ansatzpunkte?

00:13:44: auch bei Demokraten oder bei Republikanern, gemeinsamer Interessen.

00:13:49: Ob es wirtschaftliche Interessen sind und ob es Interessen im Forschungsbereich sind... Es ist ja nicht so als hätte gerade auch die deutsche Wirtschaft nicht sehr viele Interessen an dieser Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Markt den nach wie vor einer der attraktivsten ist.

00:14:06: Sie sprechen das sehr spannendes Thema, sie sprechen den amerikanischen Markt an und die deutsche Wirtschaft.

00:14:10: Da hat ja für massive Debatten eben der Audi-Chef gesorgt und eine Ansiedlung eines Audi-Werks in Georgia.

00:14:17: Georgia wurde jetzt gewonnen von den Demokraten.

00:14:20: also es scheint offenbar den Republikanern da zumindest nicht so geholfen zu haben dass sie dort den Sitz erringen konnten.

00:14:30: aber was bedeutet das für deutsche Firmen?

00:14:34: und vielleicht auch für diese Audiansiedlung.

00:14:37: Naja, ich gehe erst mal davon aus dass das dieses Projekt nicht grundsätzlich dadurch infrage gestellt wird.

00:14:43: denn man darf ja eins nicht vergessen solche Verhandlungen, das ist zumindest meine Erfahrung um mein Erlebnis in den letzten Jahren über Ansiedelungen von Firmen die laufen ja auf der lokalen regionalen Ebene.

00:14:55: also da spielen die Gouverneure eine große Rolle insbesondere die jeweiligen Finanzminister, gerade auch wenn es um die Frage geht welche Vorteile räumt man gegebenenfalls einem Unternehmen ein was ich hier und da ansiedeln will.

00:15:08: Und das überschätzen wir oder unterschätzen mir manchmal noch aus deutscher Perspektive.

00:15:12: der Blick auf diese enge Fokussierung auf Washington ist nachvollziehbar und verständlich aber wenn ich mir Investition deutsche Investition in den letzten Monaten Jahre anschraue dann haben sie in der Regel natürlich lokal erst mal begonnen und wurden mit dem verantraglichen vor Ort besprochen Und die waren ja auch selbst unter dieser Administration, ob Republikaner oder Demokraten in der Regel sehr pragmatisch.

00:15:34: Also wenn es darum geht Arbeitsplätze zu schaffen, Investitionsmöglichkeiten dann geben sich die beiden Parteien nicht viel und das sind in der Regeln nicht Gegenstände von ideologischen Auseinandersetzungen.

00:15:46: Wie schauen Sie im Nachhinein darauf was der Auditschef da gemacht hat?

00:15:50: Sich neben Trump zustellen im Wahlkampf

00:15:53: Das ist schwierig zu beurteilen.

00:15:55: Ich kann durchaus verstehen, dass man natürlich als ein deutscher großer Konzern der hier massive Interessen hat dafür auch sorgen will das es auf ruchtbaren Boden fällt.

00:16:06: ich glaube man hätte es sicherlich genauso gut auch im Rahmen einer Veranstaltung in Weißenhaus selber machen können ob das jetzt gerade eine Rallye hätte sein müssen Schwierig zu bohren.

00:16:18: Lassen Sie uns darauf schauen, wie die Republikaner dort verloren haben und was das jetzt für Konsequenzen hat.

00:16:26: Auch in den Fragen wer da möglicherweise antreten könnte aber was es jetzt eben in Washington DC auslöst im Weißen Haus auslöscht.

00:16:33: erst einmal allgemein gefragt.

00:16:35: also die republikanern Haben eine historische Niederlage erlebt Das kann man so klar sagen.

00:16:42: Aber wenn wir auf die Vergangenheit schauen, wie ungewöhnlich bzw.

00:16:47: dramatisch ist dieser Absturz im Vergleich zur Präsidentschaftswahl bei den Midterms verglichen mit Obama-Busch-Klinten dann wirklich?

00:16:59: In dieser Dimension ist er natürlich historisch.

00:17:03: aber ich möchte das ganz gerne an zwei Beispielen vielleicht deutlich, man.

00:17:06: Das eine ist natürlich diese massiven Gewinne in den eigentlich klassischerweise als red states geltenden Bundesstaaten also mit Blick auf die Senatsplätze.

00:17:14: Also ich meine das ist denen den Demokraten gelungen ist Texas South Carolina.

00:17:22: Man könnte sagen regelrecht zu schleifen.

00:17:25: Das ist schon historisch.

00:17:28: und

00:17:29: haben sie damit gerechnet?

00:17:32: Textas Ja, wobei ich ehrlich gesagt immer davon ausgegangen bin dass es knapper würde.

00:17:38: Ich hätte nie gedacht das Talariko mit zwölf Prozent Punkt vorne liegt und ich hätte ehrlich gesagt auch nicht damit gerechnet, dass das Talorico und das war ja letztlich der Effekt, dass er quasi Abbot mit runterzieht und die junge erste Latina-Gouverneurin jetzt von Textas Hinozoya quasi mitt ins Amt hebt.

00:17:58: Das war eine doppelte Überraschung gestern.

00:17:59: in der Dimension South Carolina habe ich nicht mitgerechnet, sage ich ganz offen.

00:18:05: Aber sagt natürlich auch etwas aus.

00:18:07: und das zweite ist was man glaube ich auch mit zur Kenntnis nehmen muss Trump hat ja gestern versucht sich von diesem Wahlausgang wieder zu distanzieren obwohl er noch bei der Convention in Dallas gesagt hat pretend I'm on the ballot.

00:18:21: also stellt euch vor Ich wäre auf dem Wahlzettel.

00:18:24: Gestern hatte er das zurückgenommen aber es geht noch tiefer.

00:18:28: Die größten Verluste haben die Republikaner insbesondere da eingefahren, wo sie auf Kandidaten gesetzt haben.

00:18:35: Die direkte Auswahl von Donald Trump waren.

00:18:39: Meinen wir erinnern uns, Paxson ist in Texas im Unterschied zu Corwin der eigentlich der normale traditionelle republikanische Kandidat gewesen wäre.

00:18:47: Von Donald Trump durchgesetzt worden.

00:18:50: und dann gibt es mehrere Beispiele.

00:18:52: heißt das ist auch insofern wirklich eine persönliche Niederlage denn insbesondere die persönlich ausgewählten Spitzenkandidaten der Republikaner haben sie nicht geschafft.

00:19:03: Also insofern ist das schon ziemlich dramatisch.

00:19:07: Kann man schon klarer sagen, was die Gründe sind?

00:19:10: Da wird jetzt viel genannt.

00:19:11: Einmal gibt es da schon belastbare Erkenntnisse.

00:19:14: Es wird über den Iran-Krieg natürlich besonders viel gesprochen und damit verbunden steigende Lebenshaltungskosten, die Zollpolitik, Korruptionsvorwürfe... Welche dieser Themen oder welches Thema Hat diese Wahl aus ihrer Sicht entschieden?

00:19:31: Also ganz oben auf der Agenda, das haben alle Vorwahlbefragungen gezeigt.

00:19:35: Aber auch gestern nochmal die Amerikaner machen nicht wirklich Exit-Polls aber was ähnliches.

00:19:40: und da ist natürlich das Thema Affordability also Wirtschaft Bezahlbarkeit Ganz ganz oben gewesen Und das haben wir auch bei unseren Reisen durchs Land während der Wahlkämpfe immer wieder mitbekommen ob jetzt in Texas oder Pennsylvania oder selbst im Boston.

00:19:58: Das heißt, das ist ein Thema was die Amerikaner umtreibt.

00:20:01: Insofern kann man auch sagen diese Abstimmung fand ein Stück weit an der Tankseule statt weil das ja auch immer symbolisch wieder angeführt wird und es ist in der Tat so.

00:20:11: ich meine gern dass gestern Abend auch verfolgen können selbst im Süden wo die Energiepreise ja in der Regel noch niedriger sind und waren gab es Erhöhung beim Diesel um die vierzig bis sechszig Prozent und und das muss man sich nur vorstellen Familien, Kleinstunternehmer die am Tag nicht mal zur Arbeit zehn-fünfzehn Kilometer zurücklegen sondern aufgrund der Fläche in der Regel achtzig neunzighundert Meilen am Tag fahren.

00:20:40: Und dann hat jede Familie vielleicht in Amerika eben nicht zwei Autos sondern manchmal sogar drei oder vier das heißt das summiert sie schon.

00:20:47: aber es gab auch noch einen anderen Punkt der hinter dieser Fortability Diskussion sich ein Stück weit versteckt oder jetzt immer deutlicher wird.

00:20:56: Ich glaube, es ist grundlegend auch die Frage ob das amerikanische Aufstiegsversprechen noch gültig ist.

00:21:05: Ob es wirklich noch gelingt durch Arbeit, durch harte Arbeit den sozialen Aufstieg nach oben schaffen zu können wenn man davon begleitet wird dass man sich um die alltägliche Dinge schon solche Sorgen machen muss.

00:21:21: Der zweite Punkt der auch ganz deutlich wurde Und auch geäußert wurde ist einfach die Frage nach Rechtsstandlichkeit und Demokratie.

00:21:29: Das hatten wir vorher nicht so gesehen in dieser Deutlichkeit, aber das ist den Amerikanern – das Stichwort ist hier Korruption – ganz deutlich geworden und ist mit großem Abstand vor Migrationen und vor Gesundheitsfragen mit das entscheidende Thema gewesen.

00:21:46: Ich glaube, dass es wirklich bemerkenswert war, weil ich kenne die Diskussion aus Deutschland, Viele haben immer gesagt, es ist Amerika an der Kippe.

00:21:55: Ist das noch ein Rechtsstaat?

00:21:56: Ist das eine Demokratie?

00:21:58: Ich glaube wir haben auch eine Lektion gestern gelernt, dass Amerikaner dir gerne wählen und eigentlich auch beständig wählen dieses Instrument schon nutzen um auch ihre Stimme kundzutun und zu sagen nein wir sind jetzt hier anderer Meinung da soll ne andere Richtung einschlagen.

00:22:16: Wenn Sie sagen, Korruption war auch laut diesen Erhebungen so ein Riesenthema in diesem Wahlkampf noch vor Migration und anderem.

00:22:24: Gab es da einen Fall oder mehrere Fälle die die Amerikaner zuletzt besonders erzürnt haben?

00:22:30: Denn in Deutschland hat man das Gefühl auch dank Trump I oder eben nicht Dank Trump I aber dass sich zu bisschen Normalität war plötzlich, dass der Sohn damit möglicherweise Geschäfte macht.

00:22:44: Sein Schwiegersohn unterwegs ist in seinen Hotels oder hin, die Geschäften mitgemacht werden und der Eindruck hier von ein bisschen weiter weg dass das niemanden so richtig interessiert.

00:22:56: also was ist es da bei Korruption wo sie sagen ja da war's jetzt für die Leute einfach zu viel?

00:23:02: Ja, es gibt natürlich dafür viele Beispiele und wir werden ja auch sehen.

00:23:06: das ist auch mit ein Instrument die die neuen Mehrheiten jetzt auf dem Hill in der Hand haben entsprechend Untersuchungsausschüsse einzurichten oder Hearings einzurichen.

00:23:17: Und die Themen die da natürlich ganz vorne stehen einfach die Verquickungen privater und staatlicher Interessen selten in der Geschichte der USA, sobald ich das sehen kann, der Fall gewesen.

00:23:28: Dass man Staatsbesuche irgendwo benutzt um im ersten Teil Regierungsverträge zu unterschreiben und dann auch mit einem Ministerkollegen zusammen dafür zu sorgen dass man die Privatgeschäfte voran nicht bringt.

00:23:42: Die Amerikaner gucken sehr kritisch auf den Zuwachs an Privatvermögen was auch die Maga Inc.

00:23:49: Corporation Trump Inc.

00:23:52: Das ist ja alles zugänglich und offen während der Amtszeit hier geschaffen hat.

00:23:58: Also da gibt es einige Sachen, die viele jetzt sehr kritisch sehen, die aber eben nicht Gegenstand von Demonstrationen waren teilweise auch.

00:24:07: No King ist ein Beispiel, aber die werden sicher in den parlamentarischen Prozess eingebracht werden und dann werden wir sehen was zu Tage kommt.

00:24:14: alles

00:24:16: müssen wir uns da eigentlich auch fragen, warum das nicht klarer angesprochen wurde.

00:24:21: Also ich will dann nicht jetzt irgendwie die USA mit Unrechtstaaten vergleichen aber wenn ich jetzt an Politikerbesuche denke in bestimmten Ländern und wenn es dort Korruptionsvorwürfe gibt, dann heißt es immer ja deutsche Politiker müssen das klar ansprechen.

00:24:35: Und bei Donald Trump war's bei den Besuchen immer so dass man versucht hat möglichst eile Sonnenschein zu machen damit er bloß nicht noch mehr ausrastet.

00:24:45: Würden Sie sagen, die amerikanischen Bürger, die jetzt auch so gewählt haben.

00:24:48: Die wünschen sich, dass zum Beispiel auch deutsche Politiker das klarer ansprechen?

00:24:52: Oder sollten wir dann nur nach deutschen Interessen handeln?

00:24:55: Nein ich glaube, so schätze ich zumindest die Amerikaner ein und auch meinen Freundes- und Bekanntenkreis hier, dass das natürlich vorrangig erst mal... Das ist ein Bereich wo man keine Belährung von außen braucht sondern wo und das hatte ich eben damit andeuten wollen, schon stark genug ist, hier auch selber für Korrekturen zu sorgen.

00:25:18: Und das ist vorrangig und zunächst einmal Aufgabe der Amerikaner und dann auch zu sehen was an diesen Behauptungen Vorwürfen Vorkommnissen überhaupt wahr ist.

00:25:29: Deswegen ist es auch wichtig glaube ich dass man das im parlamentarischen Prozess zuführt, der noch kein Juristischer ist sondern einfach nur parlamentarische Kontrolle wahrnehmen

00:25:39: Untersuchungsausschüsse wie in Deutschland.

00:25:41: Untersuchungsausschüssen, Hearings und dergleichen.

00:25:44: Ich wäre da vorsichtig mit Interferenzen oder einfach von außen da irgendwie quasi belehrend zu wirken.

00:25:53: Lassen Sie uns auf das schauen, wie jetzt diskutiert wird?

00:25:56: Und da ist vor allem bezeichnend wie US-Vizepräsident JD Vance in die Öffentlichkeit gegangen ist und dass mit einem längeren Post auf X dort hat er Die Niederlage der Republikaner erstmals zu umfassend kommentiert.

00:26:10: In der Wahlnacht war zurückhaltend anders als Trump selbst, der ja auch sehr kritischen Medien wie Politico oder New York Times Interviews gegeben hat live.

00:26:21: Aber es ist ein sehr bemerkenswerter Post und ich möchte den gerne einmal mit ihnen analysieren was er genau bedeutet also... Jenny Vance schreibt über einen Meinungsforscher, dem er vertraut und sagt Zitat.

00:26:31: Er fragt jene Wähler die sich von uns abgewandt hatten was sie dazu bewegen würde wieder auf unsere Seite zurückzukehren.

00:26:38: Die vier häufigsten Antworten auf die nahezu alle Rückmeldungen vielen waren erstens den Krieg beenden.

00:26:46: zweitens sich auf die Lebenshaltungskosten Inflation konzentrieren.

00:26:50: drittens Amerika an erste Stelle setzen.

00:26:54: viertens unser Verhältnis zu Israel verändern.

00:26:57: Und dann weiter, unsere Wähler sind zur Wahl gegangen und die vier oben genannten Gründe erklären warum viele von ihnen für die Demokraten gestimmt haben.

00:27:07: Erst einmal Frage an Sie hat Vance mit dieser Analyse recht?

00:27:13: Und ist das am Ende eine Schuldzuweisung an Donald Trump?

00:27:16: Also zunächst einmal ist diese nahezu zweiseitige Post davon kann man ja sicher ausgehen lange vorbereitet worden und strategisch platziert dann veröffentlicht worden, um zwei Sachen klarzumachen.

00:27:29: A – ich bin im Spiel, ja?

00:27:31: Ich bin jetzt nicht raus!

00:27:33: Ich erkenne aber an das wir Fehler gemacht haben wie ihr Republikaner und Donald Trump.

00:27:37: Und er verweist ja auch zweimal in diesem Post auf... ...twanzigvierundzwanzig, Trump Vance vierund zwanzig.

00:27:43: also er nimmt sich da nicht raus.

00:27:45: Aber es ist der Versuch ein bisschen natürlich Distanz zu schaffen.

00:27:49: Also ein bisschen auch sich abzusetzen von dem was da passiert ist.

00:27:54: Bei den Gründen wäre ich ein bisschen vorsichtig, also natürlich ist der Iran-Krieg und GD Vance war von Anfang an eine der größten Kritiker dieses Einsatzes.

00:28:05: Und das konnte man auch wirklich, sagen wir mal, gestikhaft beobachten.

00:28:10: Wir waren wie gesagt auf der Convention in Dallas und als Stammt noch verzweifelt versuchte immer wieder diesen Irankrieg zu rechtfertigen im Sinne der Bedrohung durch das Mullah Regime konnte man Vance auf der anderen Seite, auf der Tribüne beobachten und der da wirklich wie versteinert saß sich weder zu Ablaus noch zu irgendeiner Gesto oder Mimik hinreißen ließ.

00:28:31: Also das war greifbar.

00:28:33: Das war greifebar dass er gegen diesen Einsatz ist also die Gefahren wahrscheinlich auch gesehen hat und vor allem die Finalität dessen was man am Ende erreichen will nicht gesehen hat.

00:28:44: Und wir haben ja auch unterschiedliche Erklärungen bekommen.

00:28:47: Lebenshaltungskosten hatte ich selber gesagt würde ich auch so sehen.

00:28:51: Put America First, also wieder diese MAGA-Rhetorik ist sicherlich ein Stück weit der Zielgruppe der Wählerschaft geschuldet.

00:29:02: Denn die braucht er.

00:29:03: in irgendeiner Form muss diese Zielegruppen mit hinüber gerettet werden in eine wie auch immer geartete neue Phase.

00:29:11: und gerade die Frage nach Israel ist natürlich eine sehr kritische.

00:29:14: Wir haben hier gesehen dass Donald Trump am Tag vor der Wahl angekündigt hat, die Militärhilfe für Israel einstellen zu wollen.

00:29:21: Und ich glaube das ist natürlich eine sehr schwerwiegende Entscheidung und das geht hier aber quer durch alle Parteien, die gerade mit Blick auf Israel oder mit Blick auch auf die israelische Regierung hier eine heftige Diskussion sehen und das haben wir ja auch im Wahlkampf beobachtet dass da wirklich die Bruchlinien durch beide Parteien gehen.

00:29:43: Ich glaube, was er völlig unterschätzt und das ist das, was die Umfragen ja auch gezeigt haben oder die Wählamotivation.

00:29:51: Ist nochmal diese Frage nach an die Amerikaner noch Vertrauen in die Institutionen und den Rechtsstaat?

00:29:59: Und in die Demokratie?

00:30:01: Insofern würde ich schon ergänzen wollen dass dieser Abstimmung auch eine Abstimmung gegen diesen Populismus ist der eigentlich alles versprochen hat aber bislang wenig umgesetzt hat.

00:30:17: Und der dann auch noch aufgetreten ist mit einer, ja mit diesem beständigen untertönigen Kroll, diese Grievance die wie das hier immer so schön heißt, die eigentlich das Politikgeschäft sehr schwer gemacht hat und ich glaube gestern die Abstimmung lese ich auch ein Stück weit, sodass dass die Amerikaner nicht wollen sondern Rechenbarkeit, Kalkulierbarkeit Und selbst in der Politik so hart wie das Geschäft ist, auch ein Stück weit Respekt.

00:30:48: Dem anderen gegenüber, der vielleicht andere Meinung ist wieder zu

00:30:52: haben.".

00:30:53: Das sind jetzt die Gründe, die Sie sehen.

00:30:56: Einige von Jelly Vans würden sie aus Ihrer Sicht bestätigen, andere fügen sie noch hinzu.

00:31:02: Aber was bedeutet es für das Verhältnis mit Donald Trump?

00:31:06: Ist das... Der Bruch?

00:31:07: ist dass Beginn eines Bruchs mit ihm, weil das ja schon eine klare Schuldzuweisung.

00:31:12: Ja!

00:31:12: Also ein Bruch würde ich noch nicht sehen, natürlich wäre es in einer ziemlich schwierigen Lage.

00:31:17: Als Vizepräsident muss er eigentlich darauf und als potenzieller Kandidat – das hat er gestern ja damit deutlich gemacht – dass er das werden will und sich darin sieht.

00:31:28: Er muss auf der einen Seite so viel Distanz jetzt wagen wie möglich ist aber er kann den absoluten Bruch mit Donald Trump zu sehe ich zumindest im Moment nicht riskieren was auch untypisch werde.

00:31:40: Ein Vizepräsident Geht nicht, das wäre ja die Konsequenz.

00:31:45: Und er kann auch nicht gehen weil er natürlich immer noch hofft und ich glaube dass ist die Analyse der Republikaner oder auch denjenigen die um G.D.

00:31:53: Vance herum sind, dass es gelingen muss ein Großteil der Wählergruppen die noch da sind oder die auch verlustig gegangen sind wieder zündete Republikanan rüber zu ziehen und deswegen endet er ja auch seinen Post mit diesem Aufruf Ja wir haben's verstanden Wir wollen jetzt besser machen lasst uns unser Land retten.

00:32:14: Das ist ja quasi der Appelativ, wenn man so will auf zu neuen Ufern!

00:32:19: Aber gleichzeitig sagt er ja sehr klar, aus seiner Sicht der Iran Krieg.

00:32:23: Also das packt er ja auf eins und wir haben eine Reaktion von Donald Trump auch danach gesehen.

00:32:28: Der wurde jetzt am Abend, wir nehmen auf im zwanzig-zweiunddreißig deutsche Zeit angesprochen darauf.

00:32:34: Der hat jetzt JD Vance stand nicht dafür angegriffen, hat gesagt na klar, da spielt irgendwie eine Rolle aber gleichzeitig hätte er alles wieder so gemacht und dann schließt er weiter nicht aus dort anzugreifen.

00:32:46: also was bedeutet dass auch für diese entscheidende Frage ob Trump noch einmal angreifen könnte oder eben nicht?

00:32:55: Also ich sehe es so, dass alle und Donald Trump herum unsicherlich dazu raten werden von einem erneuten Angriff der ja auch schon mal vor zwei Tagen diskutiert wurde abzusehen.

00:33:08: Und jetzt wirklich zu schauen, das ist eine Verhandlungslösung gibt die GD Vance ja selber auch in seinem Post andeutet.

00:33:15: Ob das auf fruchtbaren Boden fällt... ...oder ob nicht da doch wieder diese Reaktion.

00:33:21: Nein, ich mach das jetzt.

00:33:22: Ich ziehe quasi mein Ding durch.

00:33:25: Das kann man nicht sagen.

00:33:28: Aber die Berater um in der Rom werden sicherlich in diese Richtung argumentieren.

00:33:35: aber wie wirkmächtig sie sind?

00:33:37: Das haben wir ja selbst auch bei der Abschlussrede des Wahlkampfes gesehen als er vor dem Reflecting Pool stand und man hatte den Eindruck es wäre eine Werbeveranstaltung für unser Dorf soll schöner werden, anstatt über die Hauptthemen des Wahlkampfes zu sprechen.

00:33:56: Und auch jetzt am Tag danach hat er vor allem erst einmal wieder über den Ballroom gesprochen von der Presse, die dann auf Reaktionen gewartet haben.

00:34:04: Aber noch einmal dazu warum JD Vancers macht, auch Absatz des Iranen?

00:34:09: Also wie weit kann er da eigentlich gehen als Vizepräsident?

00:34:13: Sie sagen aus ihrer Sicht ist das nicht der Bruch aber in der amerikanischen Presse wird es sehr hart in diese Richtung analysiert.

00:34:21: bereits und das wird sicherlich weitergehen.

00:34:24: Kann er überhaupt mit Trump brechen?

00:34:27: Es ist ja so, dass Trump ihn nicht entlassen kann.

00:34:30: Er ist der Freiste dort von allen.

00:34:33: Jeden Minister könnte Trump sofort feuern aus den Verteidigungen wie noch immer.

00:34:40: Nein, das ist richtig.

00:34:42: Ich meine es geht am Ende darum dass er sich so viel Freiraum schaffen muss in dem was er sagt wie möglich um die Republikaner denn darum geht's ja am ende des Tages.

00:34:51: Es muss ihm jetzt gelingen die Republicana irgendwie neu aufzustellen.

00:34:55: So

00:34:57: Wie muss das gelingen?

00:34:58: Vance oder Trump?

00:34:59: Giddy Vance und die Frage ist wird ihm das gelingen?

00:35:03: Wird der nicht von vielen republikanern selber als derjenige gesehen der jenseits des irankrieges so viele Dinge einfach mitgemacht hat und mitgetragen hat.

00:35:14: Das ist, glaube ich jetzt noch zu früh um das sagen zu können und ich glaube auch – und Trump hatte das ja selber auch angedeutet – GD werden sie sicherlich im Moment derjenige, der in einer gewissen Pollposition ist, Kandidat zu werden.

00:35:27: aber es kann genauso gut sein dass auch noch ganz andere….

00:35:31: das fällt es auf jeden Fall meiner Meinung nach jetzt breiter weil in der aktuellen Lage der Republikaner würde es mich nicht wundern, wenn es auch noch viele andere Kandidaten gibt die dann mit der sieben zwanzig Ende-Siebendzwanzig ihren Hut in den Ring schmeißen.

00:35:48: Der Automatismus, den wir in Deutschland oder manche auch hier sehen das ist Vans oder Rubius werden muss, der ist glaube ich mit diesem Wahlausgang auch nochmal unwahrscheinlicher geworden.

00:35:59: Wen sehen Sie da als mögliche Kandidatin?

00:36:01: Es wird ja immer wieder über ein neues Feld gesprochen außerhalb der Republikaner, das kommen könnte.

00:36:06: Also noch radikalerer möglicherweise?

00:36:09: Naja ich würde mich erstmal auf die Republikana so wie sie sich heute darstellen begrenzen.

00:36:16: es gibt natürlich Ted Cruz der schon angekündigt hat dass er antreten wird.

00:36:19: wie weit er dann den Primaries kommt wird sicherlich zu sehen sein wo

00:36:23: allem nach dem Ergebnis in Texas oder

00:36:25: ja genau das muss er da natürlich auch damit umgehen.

00:36:29: Ron DeSantis Ist nach wie vor sicherlich auch noch jemand,

00:36:34: der ein gutes Ergebnis eingefahren hat?

00:36:37: Ja aber der auch selber ja nicht mehr zur Wahl stand.

00:36:40: Das muss man auch sagen.

00:36:41: also ist da fein raus.

00:36:43: Also es gibt dann noch ein paar andere die man sicherlich Auch noch anführen könnte Aber das werden in den nächsten Wochen und Monate zeigen.

00:36:52: Jetzt ist es so dass man sagen kann Also der Iran kriegt, das hat ihm massiv geschadet.

00:37:00: Da sind wir uns glaube ich im Allereinig.

00:37:01: Trump gibt aber unterschiedliche Signale.

00:37:04: Man weiß auch nicht ob JD Vance der ja auch ganz ursprünglich schon im März gegen diesen Angriff war ihn davon abhalten könnte.

00:37:11: oder andere Berater wie Oder welche Konsequenzen haben dafür diese neuen Mehrheitsverhältnisse?

00:37:18: Und ab wann hätte das Konseqenzen?

00:37:21: und ab wann könnten Demokraten erklären, sie mir was Sie tun könnten?

00:37:26: Rein theoretisch damit es nicht zum Angriff kommt oder sind Sie da am Ende nur Zuschauer wie wir's ja seit Beginn des Iran Kriegs erlebt haben.

00:37:34: Dass Trump gesagt hat nein also ich kann bis zu neunzig Tage ohne hinführen und auch danach kann ich das Ganze irgendwie beschreiben als einen neuen Angriff, der nichts mit dem Alten zu tun hat.

00:37:43: Also was verändert sich bei diesen entscheidenden außenpolitischen Fragen durch diese neuen Mehrheitsverhältnisse und ab wann?

00:37:51: Ab wann ist völlig klar, ab dem dritten Januar bzw.

00:37:53: den vierten Januar weil dann wird die konstituierende Sitzung auf dem Hill stattfinden zu Beginn des nächsten Jahres.

00:38:00: aber ich glaube das kann man jetzt in diesem Schockmoment Die Republikaner sind glaube ich nicht ratsam, das an diesem Datum festzumachen.

00:38:08: Sondern die Realitäten sind am Horizont ja jetzt schon klar und insofern glaube ich bin ich fest davon überzeugt dass es selbst im eichen Interesse auch von GD Vans und anderen quasi einem Kamikazunternehmen gleichgehebe jetzt einen neuen Angriff zu planen und nicht versuchen über ein Verhandlungsweg eine Lösung zu finden.

00:38:33: Und das ist unabhängig davon, ob die neuen Realitäten on the ground jetzt schon gelten oder juristisch erst ab Anfang Januar.

00:38:38: Sie sind ja da und ich kann mir auch nicht vorstellen dass wenn es dennoch so käme und Donald Trump sich darüber hinweg sitzt über diese neuen realitäten dann kann ich mir nicht vorstellen, dass hier einfach Sange- und Klangruß akzeptiert würde sondern dann hätten wir wahrscheinlich wirklich die Leute auf der Straße.

00:39:01: Lass Sie uns auf die Reaktionen in Deutschland kurz schauen.

00:39:05: Auf die Wahl, die SPD.

00:39:07: Außenpolitikerin Siebke Müller warnt davor dass Trump jetzt Zitat zu Angry Duck werden könnte also eine wütenden Ente die ihre Macht vor allem außenpolitisch ausspielt.

00:39:17: Bundesaußenminister Johann Wadefuhl hofft das die neuen Mehrheiten im US-Kongress wieder mehr Unterstützung für die Ukraine ermöglichen.

00:39:27: Was glauben Sie, wie wird sich die Wahl auf Trumps Außenpolitik auch fernab vom Iran auswählen?

00:39:34: Also zunächst einmal wir kennen diese Stellungnahmen und Reaktionen natürlich auch wirklich erstmal dazu raten nicht jetzt schon so irgendwie in irgendeine Richtung hingehen Self-fulfilling prophecies an die Wand zu malen.

00:39:50: Der Präsident ist und bleibt der Präsident für die nächsten zwei Jahre.

00:39:55: Und ich glaube, es ist einfach wichtig zu schauen, dass man gemeinsam auch im Gespräch bleibt und im Dialog bleibt.

00:40:03: Die neuen Mehrheitsverhältnisse werden dann ein Stück weit helfen.

00:40:06: Aber – und ich glaube das ist auch wieder wichtig zu sehen – Mitblick auf die Republikaner insbesondere aber auch Teil des Demokraten ist es natürlich so, dass wir gerade bei der Ukraine Unterstützung – und das ist jetzt nicht nur durch den bedauerlichen Tod von Lindsey Graham sondern auch durch das Ausscheiden ganz wichtiger Abgeordneter innerhalb der Republikaner, die die Ukraine-Hilfe immer noch mit breiter Mehrheit durch die Häuser gebracht haben.

00:40:31: Dass wir da erst mal tiefer gehen müssen und schauen müssen, stehen diese Mehrheiten so noch?

00:40:37: Den Beacon, Tillis und all diese Leute sind ja jetzt dann weg!

00:40:42: Und da glaube ich kommt es darauf an dass man wirklich genau sich die Abgeordneten anschaut, genau sieht Wo positionieren sie sich und wie positionieren Sie sich, um da weiter darüber was sagen zu können?

00:40:55: Und ist es denkbar dass das in Sachen Ukraine tatsächlich plötzlich so aussieht, dass Trump sich zurückhalten könnte oder mehr zurück halten könnte.

00:41:04: Dass es eben diesen Druck auf Selensky in der Form nicht mehr gibt, dass er möglicherweise auch bereit ist wieder Druck auf Putin zu machen oder ist das ein Politikfeld, am Ende nicht wieder damit zu tun hat, wie die Mehrheitsverhältnisse aussehen.

00:41:20: Naja ich kann mir schon vorstellen das ist unter den Abgeordneten und auch unter den Senatoren, die ja schon auch mehr nicht noch sehr stark Interesse an dieser Partnerschaft, an diese Allianz haben.

00:41:30: also wir haben ja geradeaus in demokratischen Lager und dass wird sich sicherlich auch der Tonlage und Tonalität in den nächsten Wochen-Monaten stärker bemerkbar machen nach wie vor das große Interesse die Zusammenarbeit mit Europa anders zu führen als vielleicht die Trump Administration gemacht hat.

00:41:46: Und es gibt sehr, sehr viele Demokraten und auch noch Republikaner die natürlich unsere Perzeption des Krieges in der Ukraine auch teilen.

00:41:54: Und sehen dass es da um mehr geht als nur die Verteidigung der Ukraine was an sich schon wichtig ist sondern halt auch um die Frage der freiheitlichen Ordnung ja und das wir solche Angriffe nicht akzeptieren können und vor allem keinem Diktatfrieden.

00:42:10: wie stark sich das am Ende wirklich materialisiert werden wir im Januar sehen.

00:42:16: Wenn Sie jetzt auf Donald Trump schauen, also in den letzten, muss man sagen ja, ... und auch wie er kommuniziert hat.

00:42:24: Besonders faszinierend fand ich das Telefonat mit unserer Kollegin Dasha Burns von Politico.

00:42:30: Ja kann nicht nur jemand empfehlen, packen wir hier nochmal in den Showlink die in einer Live-Coverage bei Politiko dann einfach eine Nummer gewählt haben.

00:42:39: Und dann ging eine Frau ran, die gesagt hat wer ist dran?

00:42:45: Und dann plötzlich in dieser Live-Sendung geht eben Donald Trump an das Handy und die beiden kennen sich, weil sie eben schon länger über ihn berichtet und ihn auch mehrfach interviewt hat.

00:42:55: Aber gleichzeitig ist Politiko ein Medium, dass er aussperren wollte also, dass im Weißen Haus nicht mehr berichten sollte genauso wie auch andere.

00:43:05: Er hat auch den New York Times angerufen hat er sich ja sehr zahm gegeben.

00:43:09: Also gesagt, er will mit den Demokraten zusammenarbeiten und will nicht alle sperren und hat gesagt naja aber auch immer wieder gesagt er war selbst nicht auf dem Wahlzettel.

00:43:18: haben wir hier auch schon im ersten Podcast darüber gesprochen?

00:43:21: was ist das für eine Taktik die Trump da jetzt fährt?

00:43:25: Warum macht der das?

00:43:28: Das ist ne gute Frage.

00:43:30: also ich trau diesen Versicherungen Ehrlich gesagt, noch nicht ganz.

00:43:36: Also rein rational gesehen ist es natürlich vernünftig zu sagen Es gibt diese neuen Mehrheitsverhältnisse und wenn ich überhaupt noch was bewegen will wie er hier angedeutet dann mache ich ein Deal.

00:43:46: da muss sich Deals machen.

00:43:48: Aber trotz dieses Telefonats mit Dascher Burns Und dem war sehr auch der New York Times gesagt hat Hat er natürlich kurz nach Dem die Ergebnisse einigermaßen sicher werden einfach wieder seine rote Kappe gepostet Mit dem großen Vito drauf.

00:44:03: also Wir haben ja Signale in beide Richtungen, in die das ist konstruktiv bestimmte Deals geben wird.

00:44:10: Aber wir haben halt auch das Signal und das hat da ja auch im Interview vor den Wahlen gesagt wenn das so käme wie es jetzt kam dann würde er Mister Vito spielen also blockieren.

00:44:22: ich denke dass wird man sehen.

00:44:23: das wird man auch sehen wie viel Druck aus dem eigenen Reihen kommt mit Blick auf Deals oder Absprachen mit den Demokraten Und das wird sehr, sehr konkret werden mit Blick auf das Budget.

00:44:37: Denn das Budget ist im Dezember schon wieder das Concierchen-Budget am Ende.

00:44:41: Das heißt wir werden uns bald auch wieder mit der Frage beschäftigen müssen gibt es einen Shutdown oder nicht?

00:44:48: Also das würde dann bedeuten, dass nichts mehr geht bei staatlichen Institutionen.

00:44:53: Wenn es ein Schatter ist, dass keiner mehr arbeitet weil's kein Gehalt mehr gibt.

00:44:57: Aber wenn wir jetzt auch seine Verbindung zu den Demokraten schon er hat gesagt, er hätte auch schon Telefonate geführt und hätte der Kontakte, gibt es da denen einen Ansprechpartner oder die Ansprech-Partnerin?

00:45:09: Und anders gesagt nach dieser Wahl wer ist für sie da gerade der Frontrunner beiden Demokraten.

00:45:18: Also kann man das sagen?

00:45:21: Ich würde die Frage auf zwei Ebenen beantworten, also von Amtswegen ist es sicherlich oder würde mich sehr, sehr wundern wenn Hakin Jeffries der bisherige Minderheitenführer der Demokraten nicht dann auch Speaker des Hauses würde und damit protokollarisch gesehen die drittwichtigste Position in den USA im politischen Leben der USA einnehmend.

00:45:41: nach dem Präsidenten viel zu Präsidenten kommt ja unmittelbar der Speaker.

00:45:47: Und diese Rolle des Speakers, wenn wir uns in die Geschichte erinnern wurde unterschiedlich ausgefüllt.

00:45:52: Es gab eine Nancy Pelosi auf demokratischer Seite, die das sehr markant gemacht hat und die Truppen hatte unter Kontrolle hatte.

00:45:59: es gab auch republikanischer Seite Newt Gingrich der in den neunzigern dafür sorgte dass die Republikaner eine große Mehrheit wieder im Haus bekam.

00:46:09: und dann gibt es dahinter natürlich und das ist glaube auch mit ein Erfolg den Erfolg der Demokraten erklärt.

00:46:18: Es ist ja nicht nur so, dass diese nationale Stimmung in die Hand gespielt hat, sondern auch die Tatsache, dass sie in vielen Wahlkreisen und auf vielen Senatskandidatenplätzen einfach tolle Leute präsentiert haben.

00:46:30: Also das wurde im Vorwahlkampf teilweise schon mit nach Deutschland berichtet.

00:46:36: Das ist nicht nur Tallarico, es ist auch John Ostoffen-Georgia von seiner Ausstrahlung her, von seiner Art her eine neue Art Politiker-Charakter darstellt und auch indem er auf die Leute zugeht.

00:46:52: Und so in vielen anderen Wahlkreisen.

00:46:55: Das heißt also es gibt da sehr viele Leute Josh Shapiro der Governor in Pennsylvania der überragend bestätigt wurde.

00:47:04: Also da gibt es ne Menge in der zweiten Reihe Die sich quasi auch aufträngen.

00:47:07: jetzt mit Blick auf neue Rollen.

00:47:11: Ich glaube, was wichtig ist – und das wissen die Demokraten auch – dieses Ergebnis ist erst mal eine Abstimmung über Donald Trump und die Republikaner gewesen.

00:47:20: Insofern ein Verdikt!

00:47:22: Und es ist ein ungedeckter Schick für die Demokraten, den sie eigentlich in den nächsten Jahren erst einlösen müssen.

00:47:28: Dazu gehört dann natürlich zu klären, welche politische Strömung unter diesem Big Tent der Demokraten sich auf Achtundzwanzig vorbereitet.

00:47:39: Also werden es die Demokreatik-Socialists sein, die auch dazu gewonnen haben aber weitem nicht so wie man das projizierte?

00:47:46: Werden ist mehr die Mitteleute sein als Taylor Rico und John Ossoff?

00:47:51: Ich finde, das sind Fragendiskussionen, die wir ab Beginn des nächsten Jahres massiv haben werden.

00:47:57: Herr Doktor Ostry vielen Dank für diese wirklich spannende Analyse aus Washington DC.

00:48:03: Wir werden das weiter beobachten.

00:48:05: Wir haben jetzt vor allem über Trump-Vans und die Republikaner gesprochen, müssen ganz sicher in den nächsten Tagenwochen auch noch eine Deep-Folge über die Demokraten machen.

00:48:14: Ich bedanke mich bis hierher!

00:48:17: Und ich bedanque mich bei Lieven Jendrich für die Produktionen, bei Magali Mola und Philipp Piattoff für die redaktionelle Vorbereitung und bei Etienne Fruchtmann für Social Media.

00:48:28: Ichbedank mich fürs Zuhören.

00:48:29: alles Liebe und Tschüss, danke Austria

00:48:32: Danke schön.

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