Inside CDU: Die geheime Macht-Sitzung des Kanzlers. Mit Désirée Schrade
Shownotes
Heftige Kritik, enttäuschte Parteimitglieder und ein Kanzler, der die Sorgen seiner eigenen Basis offenbar unterschätzt: Bei einer internen Konferenz im Konrad-Adenauer-Haus muss sich Friedrich Merz den Fragen und Vorwürfen von CDU-Kreisvorsitzenden aus ganz Deutschland stellen. Mittendrin: Désirée Schrade, CDU-Kreisvorsitzende aus Frankfurt (Oder). Direkt nach der Sitzung kommt sie zu Paul ins Studio und berichtet, wie Merz auf ihre Kritik reagiert hat – aus ihrer Sicht teilweise spöttisch und herablassend.
Schrade schildert eine Partei, die immer mehr Mitglieder verliert, deren Wahlkämpfer auf der Straße beschimpft werden und deren frühere Stammwähler zur AfD abwandern. Selbst überzeugte Merz-Anhänger seien inzwischen tief enttäuscht. Besonders brisant: Schrade stellt offen infrage, ob Merz gleichzeitig Bundeskanzler und CDU-Vorsitzender bleiben sollte. Und sie berichtet, dass der Kanzler auf die Frage nach einer möglichen Trennung der Ämter nicht konkret eingegangen sei.
--
Wenn euch der Podcast gefällt, lasst gerne Like & Abo da!
Pauls offizielle Website & Forum: https://ronzheimer.tv
Podcast Community: Diskutiert mit Paul, Filipp & unseren Gästen über die aktuelle Folge auf joincampfire.fm/ronzheimer
Paul auf Instagram | Paul auf X | RONZHEIMER. auf YouTube!
Redaktion: Filipp Piatov und Lieven Jenrich u. Magalie Mohler | Team Social: Jan-Philipp Borchert & Etienne Fruchtmann | Executive Producer: Daniel van Moll
Du möchtest mehr über unsere Werbepartner erfahren? Hier findest du alle Infos & Rabatte: https://linktr.ee/ronzheimer
Paul Ronzheimer spricht mit Désirée Schrade über die Stimmung hinter verschlossenen Türen, den wachsenden Vertrauensverlust und die Frage, ob die CDU überhaupt noch eine Strategie gegen den Aufstieg der AfD hat. Schrade verlässt die Sitzung ernüchtert – und gibt offen zu, dass ihr inzwischen der Glaube fehlt, dass die Parteiführung die Probleme noch lösen kann.
Transkript anzeigen
00:00:00: Er hat Friedrich Merz gesagt, wie er es schaffen will die AfD wieder einzuholen.
00:00:04: Nein!
00:00:10: In den vergangenen Wochen haben wir im Podcast immer wieder über die Stimmung in der CDU und vor allem über den Bundeskanzler und den CDU-Vorsitzenden Friedrich Merts gesprochen.
00:00:20: Und jetzt gab und gibt es eine Konferenz der Kreisvorsitzenden, der CDU und jetzt denken sie vielleicht unsere Hörerinnen und Hörern.
00:00:30: Was geht mich das an?
00:00:32: Aber da wird ganz viel entschieden und vor allem diskutiert was am Ende jeden Einzelnen betreffen kann Deutschland und vor allem auch die Frage, wie es dann mit der Zukunft der CDU weitergeht.
00:00:47: Und wir haben jemanden eingeladen, die den ganzen Tag dabei war, die Friedrich Merz sich angehört hat bei der Diskussion dabei war Und ich freue mich besonders, dass sie bei uns ist.
00:00:58: Desiri Schrade – Sie isst die Vorsitzende des Kreisverbands Frankfurt oder in Brandenburg.
00:01:06: Gleichzeitig ist sie Chefin der zentralen Ausländerbehörde in Brandnenburg und ja, sie war heute den ganzen Tag da!
00:01:14: Bevor ich gleich erlosage ein kurzer Hinweis zur Folge morgen die erscheinen etwas später, weil wir live die Mithörmwahlen aufnehmen wollen.
00:01:25: Also keine Sorge!
00:01:26: Ich lebe noch, wenn Sie um vier Uhr einschalten wollen und mit Podcasten nicht finden.
00:01:30: Der kommt dann ungefähr so um acht oder neun.
00:01:32: nur damit sie nicht verwirrt sind.
00:01:35: Und ich freue mich jetzt Frau Schade zu begrüßen.
00:01:37: Ich grüße Sie!
00:01:38: Ja hallo Herr Ronsheimer vielen Dank für die Einladung.
00:01:41: Frau Schades, Sie kommen ja direkt ins Studio aus dem Konrad Adenauer Haus und da waren sie heute den ganzen Tag.
00:01:49: Es gab auch einige Nachrichten, die über den Ticker gegangen sind.
00:01:52: Da kommen wir später noch zu, da hieß es unter anderem das sich Friedrich Merz dort bei ihnen festgelegt hat dass eine Frau Bundespräsidentin werden soll.
00:02:01: aber erst mal für diejenigen und das sind glaube ich einige die nicht so richtig wissen was das eigentlich ist also eine Konferenz wo alle Kreisvorsitzenden zusammenkommen Was genau war das da?
00:02:12: Und wie viele Menschen kommen da zusammen?
00:02:15: Genau, es gibt ja so ungefähr dreihundert Kreisverbände der CDU in Deutschland und ich würde sagen das waren etwa die Hälfte der Kreisvorsitzenden da.
00:02:26: Die CDU-Struktur ist ja so organisiert dass es in den einzelnen Regionen Kreisverbände gibt Dann in größeren Regionen auch Ortsverbände.
00:02:35: In Frankfurt oder beispielsweise als kreisbreier Stadt gibt es nur den Kreisverband.
00:02:40: Wir sind ja auch ein sehr kleiner Kreis-Verband und vor fünf Jahren hat diese Veranstaltung wo zuletzt stattgefunden, jetzt mit Sicherheit aufgrund der wirklich schlechten Stimmung an der Basis hat man nochmal den Austausch mit den Kreisforsitzenden gesucht.
00:02:57: Jetzt sind sie ja diejenigen, die die Politik dort jeden Tag erklären müssen.
00:03:02: Nämlich in den Städten und Gemeinden und Deutschland eben vor allem nicht die großen Städte über die wir immer reden sondern die Breite und die Regionen in ganz Deutschland.
00:03:13: Wenn Sie das vergleichen, also da sagt man ja immer dieses Raumschiff Berlin.
00:03:17: Also das Kanzleramt aber eben auch das Konrad Adenauer Haus was nehmen sie da war wenn sie da reinkommen?
00:03:23: Wie ist es gerade so?
00:03:25: und was ist da vielleicht auch anders als ich nenn's jetzt mal die Alltagswelt die Sie erleben in Ihren CDU Strukturen?
00:03:34: Mein Eindruck ist schon, dass diese beiden Welten nicht allzu viel miteinander zu tun haben.
00:03:39: Also meine Lebenswirklichkeit an der Basis in Frankfurt oder ist eine völlig andere als sie aus dem Konrad-Adenauerhaus wiedergegeben wird.
00:03:49: also die Generalsekretärin hat eine Rede gehalten, die sollte glaube ich etwas besänftigen und Streitpotenziale eher gering halten.
00:04:02: Dazu gab es dann wirklich auch gleich einen ziemlich heftigen Widerstand, weil man gesagt hat okay wir sind nicht hier um Allgemeinplätze zu hören.
00:04:09: Wir wollen jetzt auch keine Podiumsdiskussion, wir wollen uns austauschen, weil wir haben echte Probleme vor Ort und zwar nicht nur im Osten sondern auch im Westen, im Süden, im Norden.
00:04:20: ja.
00:04:20: also es gibt einfach große Probleme.
00:04:22: Wir sind im Ost natürlich nochmal besonders herausgefordert weil wir eben das große Thema mit der AfD haben Und ich habe da auch den Austausch sowohl mit der Generalsekretärin als auch mit dem Parteivorsitzenden Friedrich Merz gesucht und hab jetzt nicht so richtig das Gefühl gehabt, dass... Ja, die Ernsthaftigkeit der Probleme vor Ort schon gesehen wird.
00:04:46: Das ist ein harter Vorwurf!
00:04:48: Wie meinen Sie das mit Ernsthaftigkeit und was ist so anders?
00:04:51: Also was ist das, was bei Ihnen da auf der Straße begegnet oder auch in den Sitzungen, die Sie haben mit der CDU aber auch mit den Wählern und das, dass sie dann dort im Konrad-Alenauer Haus gehört haben?
00:05:04: Naja wir haben echt harte Diskussionen mit unseren Mitgliedern Wir haben wirklich große Austrittswellen auch überall.
00:05:10: Also habe ich heute auch wahrgenommen wirklich in allen Kreisverbänden, aber auch bei uns.
00:05:15: Es geht schon um die Frage von Glaubwürdigkeit, Vertrauen, Vertrauensverlust, Versprechungen, Ankündigungen... Also es gibt ganz viele oder es gab ganz viele glühende Friedrich-März-Anhänger, die jetzt ganz doll und groß enttäuscht sind gerade mit Blick auf die Schuldenbremse Die Abstimmung mit der AfD damals also unterschiedliche Themen, die irgendwie nicht befriedigend erledigt werden und auch die Kommunikation dazu etwas schwierig ist.
00:05:45: Genau, diese Diskussion haben wir halt innerparteilich.
00:05:47: also ich spüre wirklich so eine richtige Zerrissenhalt auch innerhalb der CDU.
00:05:52: und ja da braucht es glaube ich jemanden der wieder etwas Verbindendes auch vermittelt weil die CDU nun mal nicht nur eine konservative Partei sondern sie besteht aus mehr Flügeln und das ist total wichtig dass es ist wenn man eine Volkspartei sein will Und deshalb wäre es halt gut, diese Flügel auch anzusprechen in den Diskurs mitzunehmen.
00:06:12: Also ich kann ja vielleicht noch kurz sagen, ich hatte mich jetzt bei ihm zu Wort gemeldet und habe wirklich mal so ganz persönlich geschildert.
00:06:18: Ich bin im Bundestagswahlkampf angetreten, hab mich mit ihm zusammen auf einem Bild sozusagen für ihn Wahlkampf gemacht – obwohl er nicht mein Wunschkandidat war!
00:06:28: Also ich gehörte nicht zu diesen glühenden Anhängern, aber natürlich trotzdem für ihn wahlkampfgemacht, hat mich für ihn beschimpfen lassen... Alles in Ordnung gehört dazu und habe dann natürlich in Frankfurt oder auch ein entsprechendes Ergebnis bekommen.
00:06:44: Das ist jetzt ja nicht ungewöhnlich, in dieser Zeit bin dann bei der Oberbürgermeisterwahl auch nochmal angetreten und hab dort tatsächlich bewusst mich auch ein Stück weit abgegrenzt von einer Bundes-CDU und hab Mehrheiten gesucht im Allianisten Zivilgesellschaft, bei den Grünen.
00:06:59: die haben mich unterstützt haben weil ich auch glaube das es kommunal wichtig ist breiteres Publikum anzusprechen Aber auch dazu gesagt, dass ich das wirklich bedauere und mit Sorge betrachte.
00:07:09: Dass es notwendig ist, dass wir einfach nicht mehr gewählt werden wenn wir als reine CDU-Kandidaten auftreten.
00:07:16: Lass uns jetzt ganz kurz nur damit alle mitkommen, weil wir jetzt schon so sehr in den Parteistrukturen sind.
00:07:22: Erklären Sie uns einmal also sie sind dann im Anenauerhaus durften dann alle die wollten einfach eine Ansprache an oder einen Wortbeitrag und das haben sie dann gemacht um auch dann den Bundeskanzler und in dem Fall ja in seiner Position als CDU-Vorsitzender anzusprechen.
00:07:40: Sie sagten es gerade sie sind angetreten als mögliche Bundestagsabgeordnete dort eben für Frankfurt oder sie gehörten eher zu den Kritikern von Friedrich Merz.
00:07:53: Ursprünglich waren Sie sehr so auf der Seite von Angela Merkel, wenn ich das im weitesten Sinne so sagen darf.
00:08:00: Was haben Sie ihm denn da heute gesagt und was war auch das, was Sie mitgenommen haben?
00:08:04: Also haben Sie aus Ihrer Basis, was die Leuten bedrückt?
00:08:11: Genau, also ich habe eben erstmal genau das gespiegelt wie die Situation vor Ort ist.
00:08:15: Dass es nicht mehr gelingt gerade mit Blick auch auf parteiunabhängige Kandidaten bei den Kommunalwahlen überhaupt noch einen Stich zu laden.
00:08:21: Ich hab dann mit dieser Allianz ein wirklich gutes Ergebnis erzielt und fast dreißig Prozent Das ist noch kein CDU-Kandidaten vorher gelungen hat am Ende nicht gereicht.
00:08:29: Das ist auch gar nicht das Thema, sondern ich wollte ihm damit sagen wir haben da ein Thema, dass ich habe eine Sorge und es bedrückt mich, dass es so ist, dass wir diesen Schritt gehen müssen und seine Reaktion darauf war wirklich befremdlich weil fast so ein bisschen spöttisch nach dem Motto also wenn sie hier von mir Führung erwarten dann erwarte ich das auch von ihnen.
00:08:48: und dann erwartete sich für mit hundert Prozent für die Partei Eintreten.
00:08:55: und da habe ich so gedacht, okay also unsere Realitäten könnten nicht weiter voneinander entfernt sein.
00:09:01: Noch mal ganz kurz was genau haben Sie dem Bundeskanzler gesagt?
00:09:05: Und was war seine Antwort?
00:09:07: Ich hab eben gesagt die Historie jetzt mal meine persönlich.
00:09:10: Hab gedacht vielleicht mache ich es einfach mal ganz persönlich und nicht so abstrakt.
00:09:13: Also bin angetreten im Bundestagswahlkampf hat viel geworben.
00:09:18: War wirklich schwierig.
00:09:19: vor Ort muss ich sagen, wir finden auch kaum noch jemanden der für uns an die Infostände geht.
00:09:24: Wir werden auch da beschimpft!
00:09:25: Es kommt auch niemand mehr, der da wirklich mit uns in den Austausch gehen will weil die Menschen alle schon eine feste Meinung haben.
00:09:31: und habe dann gesagt okay und im OB-Wahlkampf Oberbürgermeisterwahlkampf war die Situation dann so und das besorgt mich dass immer mehr Kandidaten dazu greifen sich ein Stück weit von einer Bundes CDU abzugrenzen.
00:09:44: und seine Reaktion darauf war dass er fast so ein bisschen das belächelt und dann gesagt, ja also das können wir nicht verstehen.
00:09:52: Das würde er schon erwarten, dass man hier voll und ganz für die CDU eintritt.
00:09:57: Und dann habe ich gedacht okay, das ist eigentlich gar nicht das Thema sondern dass wir es eben nicht mehr schaffen für die Partei zu überzeugen auch wenn die Menschen uns persönlich gut finden und vertrauen.
00:10:07: Und das ist ja ein riesengroßes Thema was der Westen noch vor sich hat!
00:10:13: Das ist ja kein Ostphänomen.
00:10:14: Und dann kam halt noch die Situation, ich habe noch weiter geschildert, das redete ich mehr zwar kürzlich in Frankfurt oder und hat den Kreisverband nicht darüber informiert.
00:10:22: dazu hab ich mich öffentlich auch positioniert dass ich das bedauerlich finde weil die Menschen mich natürlich darauf ansprechen.
00:10:28: auch meine Mitglieder sagen Mensch hast du davon gewusst?
00:10:34: Das wird das kurz erklären.
00:10:35: Also der Bundeskanzler hat eine Reise unternommen zu Ihnen in den Kreisverband, also Frankfurt oder?
00:10:41: Nein
00:10:41: nicht in dem Kreisverband, er hat da ein Institut besucht als Bundeskantler war da
00:10:47: und hat dann aber nicht Bescheid gesagt...
00:10:52: Genau!
00:10:53: Er hat da das Institut gesucht.
00:10:54: als Bundskanzler ist ja auch in Ordnung.
00:10:56: ich habe dafür Verständnis dass es da eine Rollentrennung geben muss.
00:10:59: Aber klar, das interessiert die Menschen vor Ort nicht.
00:11:02: Es interessiert auch die Mitglieder nicht.
00:11:03: Die sagen der Bundeskanzler kommt, hat er dir Bescheid gesagt?
00:11:06: Da muss ich halt sagen ... Nee, hat da nicht!
00:11:08: Und er hat dann fast ein bisschen herablassen, muss ich sagen.
00:11:13: Darauf reagiert und sagt also Froschrade, ich kann hier keine Kreisvorsitzende mit in so einen Institut nehmen.
00:11:18: Also ich war gar nicht da, das habe ich auch nicht gefordert.
00:11:21: Sondern dass es eine Information gibt und dass man vielleicht mal sich fünf Minuten danach oder davor nimmt um den Menschen zu zeigen – Ich sehe euch!
00:11:30: Das geht nicht nur um die Mitglieder.
00:11:31: also man darf das nicht unterschätzen.
00:11:33: Friedrich Merz ist in Frankfurt oder überhaupt nicht beliebt aber er macht was mit Menschen wenn der Bundeskanzler kommt und sich einen Moment Zeit nimmt Und ich glaube das wird völlig unterschätzt und das finde ich einfach bedauerlich.
00:11:47: Wie war die Stimmung ansonsten bei dieser Konferenz, auch bei den anderen Vorsitzenden?
00:11:55: Gab es da auch Unterstützung für Friedrich Merz oder war das sehr einhellig so wie Sie dort gesprochen haben.
00:12:03: Was waren die anderen Wortbeiträge?
00:12:07: Es war schon sehr kritisch.
00:12:09: Interessanterweise gab's schon Unterschied im Choden in der Stimmung der Generalsekretärin gegenüber und dem Parteivorsitzenden gegenüber.
00:12:18: Also man hat schon gemerkt, okay es macht was auch mit Kreisvorsitzende wenn ja Bundeskanzler da ist.
00:12:23: also da war es doch etwas freundlicher.
00:12:30: aber ansonsten war's schon sehr kritisch.
00:12:31: das haben sich auch ganz viele wirkliche glühendem März-Anhänger gemeldet die gesagt haben sie sind seine Wege in die Partei eingetreten Sie haben ihn unterstützt, sie haben ihn immer gewählt und sind enttäuscht weil so viel angekündigt wird, weil kommunikativ es nicht gut läuft.
00:12:49: Weil man das Gefühl hat der Bezug zur Basis geht verloren.
00:12:52: also das war schon so der Grundzone dass ist eine große Enttäuschung gerade bei den großen Merz-Fans gibt.
00:13:02: Können Sie noch einmal genau beschreiben weshalb die kreisvorsitzenden enttäuscht sind.
00:13:08: Also was ist genau das, wo sie sagen, dass lief ihr schief und deswegen isst die Stimmung so?
00:13:16: Na ja, die Wahlergebnisse sind natürlich schon ausschlaggebend.
00:13:20: also eine Partei, die über viele Jahre und Jahrzehnte ein Stück weit auch erfolgsverwöhnt war und sich jetzt umgewöhnen muss weil vielleicht auch die Strategien nicht mehr... Die passenden sind für die heutige Zeit, weil man die Menschen nicht mehr erreicht.
00:13:38: Weil man Mitglieder verliert.
00:13:39: also das ging wirklich durch den Saal.
00:13:41: es haben alle berichtet dass Mitglieder austreten und die Begründung ist auch bei mir.
00:13:45: so ist wirklich.
00:13:47: Also ich würde sagen sogar mehr als ninety-fünf Prozent eher fast hundert prozent bundespolitik also ein knackpunkt war schon die veränderte Lage zur Schuldenbremse.
00:13:58: Das haben viele Mitglieder ihm wirklich sehr übel genommen dass er da den Kurs geändert hat, das es im Wahlkampf wirklich so eine ganz harte Positionierung gab und kurz danach rolle rückwärts.
00:14:11: Das höre ich immer wieder.
00:14:12: also wir werden wenn man auch Kommentare liest in den sozialen Netzwerken dann wären wir immer als Lügner bezeichnet, als Kriegstreiber.
00:14:21: aber vor allem diesen Kanzler kann man nichts mehr glauben, Lügenkanzler und so.
00:14:26: Das ist schon so.
00:14:27: ein Hauptgrund glaube ich für die Verunsicherung würde ich es auch eher nennen, dass wir eben an der Basis auch nicht so eine richtige Lösung dafür haben.
00:14:36: und gerade bei uns im Osten muss man sagen Wir haben keinen Landtagsabgeordneten.
00:14:41: Wir haben kein Bundestag Abgeordneten!
00:14:43: Wir haben nur noch ehrenamtliche Struktur.
00:14:46: Und das ist natürlich ein Riesenthema.
00:14:49: Es ist das Eine was man in sozialen Medien liest und das andere was man In der Straße spürt oder vielleicht auch mal in der Kneipe.
00:14:58: Ist da ein Unterschied oder ist es einhellig?
00:15:02: Also auf der Straße werden wir, ich kann mich wirklich im Wahlkampf gut erinnern wenn ich Plakate aufgehangen habe dann haben Leute extra angehalten um mich zu beschimpfen.
00:15:11: Ich glaube das erleben alle Menschen die Wahlkämpfe machen.
00:15:15: Auch gerade in einer Kommunalpolitik steht man schon noch einmal besonders unter Druck.
00:15:19: und also viele Unternehmerinnen und Unternehmer, die früher im Lager der CDU standen.
00:15:25: Das haben heute auch ganz viele berichtet sitzen halt heute am Stammtisch der AfD.
00:15:30: so beim.
00:15:31: irgendwie ist der Ton dann immer naja ihr hattet ja lange genug Zeit.
00:15:37: wir glauben nicht mehr daran.
00:15:38: eigentlich wollen wir die AfD gar nicht wählen aber uns bleibt nichts anderes übrig.
00:15:44: Und jetzt ist das eine, klar der Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende steht vorne.
00:15:50: Der hört sich diese Kritik an aber am Ende geht es ja um sie alle also die gesamte Partei.
00:15:57: Was war denn die Antwort der Kreisvorsitzenden darauf wie man dem ganzen begegnen müsste gerade voll im Hintergrund der AfD?
00:16:06: Die teilen in den Umfragen zehn Prozent oder neun bis zehn Prozent vor der CDU liegt.
00:16:14: Es gab immer wieder den Wunsch nach einer übergeordneten größeren Erzählung, insbesondere für die junge Generation.
00:16:22: Also wofür machen wir die Reformen?
00:16:24: Wofür sind sie wichtig?
00:16:26: Warum müssen diese Veränderungen sein?
00:16:29: wie wird der Weg dahin begleitet?
00:16:30: und ich glaube das kennt man aus jeder Firma, aus jeder Organisation.
00:16:34: wenn man Veränderung einleitet Menschen sind ja Gewohnheitstiere dann muss man das gut erklären und man braucht vor allem Vertrauen.
00:16:43: und Vertrauen hat man, wenn man vorher glaubwürdig war.
00:16:45: Und da haben wir so einen gewissen Teufelskreis erreicht, dass die Menschen einfach daran nicht mehr glauben.
00:16:52: Zumindest trägt das nicht durch diese Kommunikation, wenn es sie irgendwie gibt.
00:16:58: Wofür das gut sein soll?
00:16:59: Also es war heute wirklich auch ein großes Thema was kommt nach den Reformen?
00:17:02: wo ist das Land in zehn, fünfzehn Jahren?
00:17:05: wie reagieren wir auf die veränderten Verhältnisse?
00:17:07: KI soziale Netzwerke?
00:17:10: wenden wir immer noch die richtigen Hand also Werkzeuge an?
00:17:15: genau das waren so die Fragestellungen.
00:17:17: richtige Lösungen dafür gab es nicht.
00:17:20: Das war wirklich auch so ein sich mal Luft machen, ein Stück weit auch, sich Gehör verschaffen und ich hatte am Anfang der Debatte das Gefühl dass das eigentlich alles so ein bisschen kleingehalten werden sollte.
00:17:31: Auch nicht so eine richtige Bereitschaft das zu erkennen.
00:17:34: Am Ende hat er jetzt nach fast drei Stunden schon gesagt, er nimmt es noch einmal mit und lässt es setzen und also ist wirklich meine tiefe Hoffnung, dass da auch einiges noch ankommt.
00:17:47: Aber was waren denn die Antworten?
00:17:48: Gerade, was die AfD angeht.
00:17:50: Wenn man sieht, dass sie dauerhaft jetzt wirklich weit vor der CDU liegt.
00:17:54: Sie haben den anderen Themen angesprochen – die Reform, KI und anderes.
00:18:00: Also gab es da Antworten vom Bundeskanzler und wie hat er auf sie gewirkt?
00:18:04: Na ja, die Rede, die er gehalten hat war eine außenpolitische Geostrategische.
00:18:08: Es war eigentlich eine ganz gute Regierungserklärung Und ich hatte dann auch am Anfang gleich gesagt Facette des Parteivorsitzenden fehlt.
00:18:16: Also wir sind ja, hat ja nicht den Bundeskanzler zu Gast sondern den Parteivoritzenden der diese Partei wieder zusammenführen soll.
00:18:22: es ist ja nicht nur so dass wir nach außen niemand mehr erreichen Wir sind auch nach innen zerrissen.
00:18:28: also es gibt Ja einfach die CDU's nicht nur konservativ oder mitte recht Sondern siehst vielmehr und diese Flügel fühlen sich einfach nicht mehr ausreichend repräsentiert.
00:18:37: Und Genau das war So richtige.
00:18:40: also Es wurden dann immer die Reform benannt, die jetzt im Gang sind.
00:18:44: Die Gesetze, die auf den Weg gebracht wurden immer wieder auch die Schwierigkeit mit dem Koalitionspartner.
00:18:50: Da habe ich auch viel Augenrollen gesehen in den Reihen weil es hilft ja nicht auf die anderen zu schauen.
00:18:56: also ich glaube das ist an der Zeit dass wir wirklich nur auf uns schauen und gucken was wir besser und anders machen können und immer zu sagen wir kommen hier nicht weiter weil die SPD ist nicht kooperativ genug und wir haben nicht genügend Schnittmengel hilft nicht.
00:19:12: Welche Stimmung nehmen Sie da wahr, gerade beim Thema AfD?
00:19:16: Thema Brandmauer und die Frage eben wie man vielleicht in künftigen Koalitionen dasteht.
00:19:25: Das ist eine Frage, die angesprochen wurde.
00:19:28: Da hat der Parteivorsitzende Friedrich Merz sehr klar wie er es bislang immer getan hat darauf reagiert.
00:19:34: also er hat gesagt Es gibt keine Zusammenarbeit mit der AfD Wir haben keine Schnittmengen Die AfD will uns zerstören.
00:19:41: Es sollte wirklich niemand auf die Idee kommen dass es der CDU helfen könnte mit der AFD zusammenzuarbeiten.
00:19:46: auch ne Absage an Minderheitsregierung und genau das war so die klare Botschaft.
00:19:54: Wobei ich an der Stelle sage, was mich zum Beispiel im Wahlkampf extrem enttäuscht hat war eben diese Abstimmung mit der AfD die der CDU ja nun auch offenkundig geschadet hat und davor gab es eben auch diese klare Ansage auch keine Zufallsmehrheiten mit der AFD zu suchen.
00:20:10: Ganz kurze Erklärung von Schade.
00:20:12: Sie meinen die Abstimmung im Wahl-Kampf da ging es um ein Migrationspaket und am Ende hat der damalige Oppositionsführer die Stimmen der AfD in Kauf genommen.
00:20:23: Es gab im Nachhinein jetzt Aussagen, ich glaube unter anderem von Markus Söder und anderen die damals auch dafür waren.
00:20:29: Die sagen am Nachhinen war das ein Fehler.
00:20:30: Wiederum andere sagen in der CDU Nein genauso hätten wir es einfach weitermachen müssen.
00:20:35: sie gehören zu denjenigen die sagen Das war ein Fehler.
00:20:41: Wie ist denn da?
00:20:42: Also Sie sagen es waren ja rund hundertfünfzig da.
00:20:45: richtig Das
00:20:48: Abendsboden ist etwas mehr, vielleicht fahren es auch bei den Ehrernamtlichen.
00:20:52: Ist das eigentlich eine gute Quote?
00:20:55: Also man will ja denken jetzt kann wahrscheinlich einfach nicht jeder oder jede an einem Montag sich einfach frei nehmen von den Ehrenamtlichen.
00:21:03: Ich habe gehört dass es vor fünf Jahren deutlich mehr Kreisvorsitzende waren aber das ist jetzt wirklich nur vom Hörn sagen.
00:21:11: Und wie war da die Stimmung, wenn der Bundeskanzler diese Dinge gesagt hat?
00:21:15: Also gerade was die Brandmauer angeht.
00:21:18: Die Absage an Minderheitsregierung und also das, was wir auch aus der Öffentlichkeit von ihm kennen.
00:21:25: Ja, das hat Applaus bekommen.
00:21:27: Es gab nicht so viele Momente für Applaus.
00:21:30: aber diese Klarheit nochmal zu hören hat wirklich auch einen Applaus bekommen und eine Zustimmung.
00:21:36: Aber es ist jetzt erstmal ne Bekundung.
00:21:40: Das hilft Vor Ort, ich arbeite in Frankfurt-Oder mit über vierzig Prozent AfD.
00:21:47: Und der stärksten Fraktion in einer Stadtverordnetenversammlung hilft es noch nicht konkret.
00:21:53: Also ich habe zum Beispiel meinen Mitgliedern eine Umfrage gemacht.
00:21:55: da hat ungefähr ein Drittel haben daran teilgenommen und da haben wir so ein paar grundsätzliche Fragen mal abgefragt.
00:22:02: also sie konnten die Mitglieder einreichen anonymen die fragen und sich dann auch anonym beteiligen.
00:22:07: und da war natürlich auch Zusammenarbeit mit der AfD Minderheitsregierung, aber auch Sachanträge mit der AfD zusammen zu entscheiden.
00:22:16: Und das fand ich ganz interessant, dass doch eine sehr klare Ablehnung gegenüber einer Zusammenarbeit bestand.
00:22:24: Aber zu Sachanträgen, zu Gemeinsamen in Kommunalparlamenten gab es ne Zustimmung und ja... Ich sehe das äußerst kritisch weil die AfD-Abgeordneten vor Ort natürlich auch kenne und wirklich auch menschlich, sie einfach für unanständig halte selbst viele negative Erfahrungen gemacht habe.
00:22:43: Aber klar es gibt natürlich Sachthemen in Kommunen da müssen sich die anderen Fraktionen schon ganz schön verbiegen um einer gemeinsamen Abstimmung dann aus dem Weg zu gehen und dafür haben die Leute natürlich kein Verständnis mehr.
00:22:56: Lassen Sie uns noch ein bisschen über die Themen sprechen, die dazu Sprache kamen.
00:23:01: Also sie haben die Regierungsarbeit angesprochen und die Probleme mit der SPD das was dort an Reform passiert.
00:23:11: jetzt habe ich gelesen dass auch die Ukraine also die Unterstützung für die Ukraine ein großes Thema war für die Kreisvorsitzenden.
00:23:21: Worüber wurde da genau diskutiert?
00:23:24: Ja, also ein großes Thema würde ich nicht sagen.
00:23:26: Es war ein Thema, es ist aufgebracht worden von dem einen oder anderen.
00:23:30: Also insbesondere die Aussagen dass die Unterstützung, finanzielle keinerlei Auswirkungen auf die Innenpolitik hätte und... Wie meinen Sie
00:23:46: das?
00:23:47: Na ja, ich meine Friedrich Merz hat ja mal gesagt Dafür für die Unterstützung gibt es keinerlei Einsparung in Deutschland.
00:23:57: Also jetzt nicht wirklich... Ja, ich habe
00:23:59: gesagt dass der Etat, dass das eben unterschiedlich ist und weil es die Hilfe für die Ukraine gibt, dass deswegen nicht an anderer Stelle zum Beispiel bei Sozialabgaben gespart würde.
00:24:09: Daraufhin gab es Kritik im Sinne von, dass es eben nicht bedeutet, dass keine Lasten sind sondern dass es im Lasten sie dann in Zukunft auf Deutschland und den Steuerzahler zukommen.
00:24:21: Genau und ich glaube, dass das ein Problem ist.
00:24:24: Man muss darüber einfach klar sprechen.
00:24:26: Ich finde man kann eine unterschiedliche Haltung haben.
00:24:29: Die klare Position, dass es absolut richtig ist die Ukraine zu unterstützen, dass dort unsere Freiheit verteidigt wird aber den Menschen zu sagen okay wir geben dort sehr viel Geld aus aber es hat in Deutschland keine Auswirkungen oder es ist einfach ein anderer Topf sind ja so bisschen als ich überspitze jetzt mal ein bisschen Taschenspielertricks Statt einfach zu sagen, natürlich hat das Auswirkungen.
00:24:52: Wir haben nur ein gewisses Budget und man kann jeden Euro nur einmal ausgeben aber wir machen das weil!
00:24:58: Und dann führt man diese Diskussion und dann gibt es dafür gesellschaftliche Mehrheiten oder nicht und dann kann die Bundesregierung trotzdem noch entscheiden, weil sie sagt, dass hält sich für richtig was ich absolut unterstütze.
00:25:09: Aber also die Leute auch nicht für doof zu verkaufen ist glaube ich wichtig.
00:25:13: Haben Sie den Eindruck, dass diese Unterstützung schwindet bei der CDU?
00:25:18: Also auf der einen Seite ist da der Bundeskanzler und CDU-Vorsitzende, das massiv verteidigt.
00:25:23: Der ist jüngst wieder in der Ukraine war.
00:25:25: Und gleichzeitig – und das haben wir auch im Podcast immer wieder besprochen – sehen wir in den Wahlkämpfen oder haben wir gesehen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern, dass es eben ein massives Thema ist.
00:25:36: Wenn wir uns die Kriegssituation anschauen, könnte es ja so sein dass dieser Krieg eben noch sehr lange dauert.
00:25:42: Also wie wird das wahrgenommen in der CDU?
00:25:45: Wie lange man diese Unterstützung noch aushält?
00:25:49: Also ich würde schon sagen, dass sich verändert hat.
00:25:52: Die Debatte hat sich auch in meinem Kreisverband verändert.
00:25:54: nach der Umfrage steht Gott sei Dank muss ich fast sagen fest das die Mehrheit schon immer noch für eine Unterstützung der Ukraine ist.
00:26:02: ansonsten hätte ich auch echt ein Problem muss ich sagen weil ich finde es sind so Grundwerte gibt's ein paar Grundwerten hinter denen man sich schon gemeinsam versammeln muss und sollte Und das ist für mich so eine Frage, aber es gibt auch eine klare Forderung an Friedensverhandlungen.
00:26:20: Wobei ich dann aussage okay man kann ja nicht alleine um den Frieden verhandeln Das können nur wenn beide Parteien das wollen.
00:26:29: Aber genau es guckt auch nicht jeder so differenziert drauf und was sich schon wahrnehme ist wirklich auch ne Kriegsangst.
00:26:38: Also diese Debatte auch im Wehrpflicht die war glaube ich noch schon lange nicht mehr so konkret wie jetzt, weil es eben Krieg in Europa gibt und ist nicht unwahrscheinlich oder ja zumindest nicht auszuschließen ist.
00:26:51: Dass die Menschen dann auch mal irgendwie tatsächlich ran müssten Und ich merke das auch bei Kindern, dass das ein Thema ist, dass da... dass die Eltern darüber sprechen, dass es dann eine Angst gibt und Ich finde die Angst kann man ja auch nicht wegreden, die ist ja auch berechtigt
00:27:07: Und die haben wir auch gesehen.
00:27:08: jetzt wieder bei den Demonstrationen jüngst und gerade in der jungen Generation scheint das ja immer eine größere Rolle zu spielen.
00:27:19: Was war da, ich nenne es im Allgemeinen für die Basis noch die Message an Friedrich Merz was die Themen sind, die die Leute bei ihnen bewegen egal wo in Deutschland?
00:27:33: Es waren schon viele kommunale Spitzenvertreter da Also Landräte vor allem aber auch Beigeordnete und da waren die Kommunalfinanzen ein wirklich großes Thema.
00:27:45: Es zog sich durch, dass der Bund Gesetze macht, die nicht refinanziert werden.
00:27:52: Da war Konnexität ein großes Thema...
00:27:54: Das müssen Sie einmal erklären für unsere Zuhörer.
00:27:57: Normalerweise ist es so das derjenige den Auftrag erteilt also Grund beispielsweise bei bestimmten Sozialausgaben auch dafür bezahlt.
00:28:09: Aber diese Kosten werden nicht vollständig refinanziert, was dazu führt dass in den Kommunen wirklich die Haushaltslage katastrophal ist das eingespart werden muss bei freiwilligen Leistungen also für Kultur, für Sport, für Schulen Also für alle Dinge die eigentlich in der kommunalen Selbstverwaltung zur Gestaltungsspielräume schaffen sollen.
00:28:35: Und dann kann der Spielplatz nicht mehr saniert werden und die Tonhalle nicht, das Theater muss schließen ... Das merken Menschen natürlich unmittelbar vor Ort!
00:28:46: Ich finde halt schon auch in den Kommunen leben ja die Menschen.
00:28:50: Dort ist die Basis, dort kommt die Politik an.
00:28:54: Es gab wirklich einen großen Appell dafür zu sorgen dass die Kommunalhaushalte saniert.
00:29:01: Das ist ja etwas, was so der Wähler oder die Wählerin jetzt gar nicht so unterscheiden kann.
00:29:06: Woher kommt das Geld?
00:29:07: Also es ist jetzt irgendwie aus Berlin und aus dem Land oder aus der Kommune.
00:29:11: Sondern da sind sie eben die Dinge, die man sieht oder die man fühlt.
00:29:17: Was ist mit genau diesen Debatten um die Sozialreform zum Beispiel?
00:29:23: Die haben viel geführt worden in den letzten Monaten also Rente Aber eben auch Bürgergeld und dann die Umstellung auf Grundsicherung.
00:29:31: Ist das etwas, was viele sehr beschäftigt hat?
00:29:36: Ja, die Rente war ein Thema.
00:29:37: Johannes Winkel war ja auch da, der hat das auch nochmal angesprochen.
00:29:40: also ich glaube gerade auch die Zukunftserzählung für die junge Generation, die sich ja weitestgehend von der CDU abgewendet hat muss man sagen, die dann entweder zu den Linken oder zur AfD irgendwie geht.
00:29:54: Ich kann nicht verstehen, warum ehrlich gesagt.
00:29:56: Aber sich dort irgendwie emotional abgeholt fühlt ein Stück weit klar weil das ist heute auch so ein bisschen angeklogen.
00:30:05: wenn man sich die Demografie anschaut weiß man auch wer ist die größte Wählergruppe für eine Partei und für wen wird dann die Politik gemacht?
00:30:12: Bei Ihnen ist das vor allem die über siebzigjährigen bei der
00:30:15: Zeit.
00:30:15: Ja genau und ich finde es aber also sollte nicht dazu führen dass man Menschen gegeneinander ausspielt, weil diese Generation die jetzt eben älter wird, die auch Rente bekommt.
00:30:26: Die hat ja auch maßgeblich zum Aufbau dieses Landes beigetragen und die sagen natürlich ein Stück weit dass sie natürlich auch gerne keine weiteren Kürzungen bei Rente und so weiter erfahren wollen.
00:30:37: aber da gibt es eine junge Generation der man nicht mehr ohne Weiteres sagen kann Wir sichern euch eine bessere Zukunft zu.
00:30:46: Wir geben Wohlstandsversprechen, Aufstiegsversprechungen weil es einfach alles so wahnsinnig ungewiss ist und ich glaube dafür muss man eine Idee entwickeln.
00:30:54: wie kann man das Land zukunftsfähig machen?
00:30:57: Ich habe heute so ein bisschen über Spitz gesagt Tesla entwickelt Autos die fliegen können und wir haben nicht mal überall in Brandenburg empfangen wenn wir im Auto unterwegs sind und müssen unsere Telefonate abbrechen.
00:31:07: Das sind natürlich Themen die die Menschen beschäftigen.
00:31:10: Und wenn sie dann irgendwie in Osteuropa unterwegs sind oder in Japan, Südkorea und dort ist es sauber die Infrastruktur funktioniert und soweit fragt man sich halt schon warum klappt das bei uns eigentlich nicht?
00:31:21: Was ist mit dem Thema Sicherheit was ja gerade im Wochenende ein großes Thema war wo wir die Ausschreitungen gesehen haben in Frankfurt auch in anderen Städten?
00:31:33: War das etwas worüber Sie viel gesprochen haben?
00:31:38: Ja es wird.
00:31:40: Migrationswende wird immer wieder beschworen als Erfolg.
00:31:48: Also, genau es gibt ja unterschiedliche Positionen dazu.
00:31:50: ob das jetzt die ganz große Wende ist da kann man glaube ich ein Fragezeichen dran machen.
00:31:55: Die Zahlen gingen schon ja auch vorher zurück aber sicherlich ist es eine veränderte Sicht auf die Dinge.
00:32:02: Natürlich wurde auch über Berlin geredet und schon mit Sorge auch wie sich die Verhältnisse entwickeln wie sich der Blick auf Institutionen verändert, auf die Polizei aber auch andere staatliche Institution.
00:32:15: Natürlich dass man auch eine Null-Toleranz gegenüber Gewaltausschreitungen hat, Plünderung und so.
00:32:21: also friedlicher Protest alles fein, auch berechtigt, aber alles andere geht einfach zu weit und natürlich auch woher dieser Protest kommt.
00:32:30: War ein Thema, aber würde sagen weitestgehend wird der Punkt innere Sicherheit schon eher als Erfolg gewertet.
00:32:39: Was ja erstaunlich ist, wenn wir uns die Lage am vergangenen Wochenende und auch die Debatten jetzt so anschauen oder?
00:32:46: Genau was noch angesprochen wurde war auch die Frage von Einbürgerung.
00:32:52: wie sieht es aus mit Vorstrafen, mit Konsequenzen einfach überhaupt wie konsequent staatliches Handeln?
00:33:02: Was wollen wir hinnehmen?
00:33:04: Welche Werte wollen wir vermitteln, das war am Rande waren es Themen.
00:33:08: Aber Sicherheit war nicht das übergeordnete Thema aber klar.
00:33:12: also ich verstehe das schon.
00:33:13: das ist gerade mit Blick auf Berlin aber auch in andere deutsche Städte muss man da schon aus meiner Sicht schon wirklich mit Sorge hinschauen.
00:33:22: Wenn ich das jetzt so wahrnehme, was Sie berichten wie Sie da diskutiert haben.
00:33:27: Mehrere Stunden lang ist es ja eine klare Problembeschreibung dessen was sie so wahrnehmen und was es an großen Themen gibt was die Leute stört.
00:33:35: Was ja nicht wirklich überraschend sein kann für den Bundeskanzler bzw CDU-Vorsitzenden sondern das sind ja Themen die ihm eigentlich in den vergangenen Wochen und Monaten immer wieder begegnet seien müssten.
00:33:48: Also korrigieren Sie mich, aber wenn man da so hinfährt jetzt als Kreisvorsitzende dann will man sich die Dinge loswerden.
00:33:59: Aber ja auch ein bisschen Hoffnung oder Lösungsansätze bekommen.
00:34:03: haben sie da etwas erfahren was Friedrich Merz und die Generalsekretärin zum Beispiel machen wollen wie sie in den Umfragen wieder näher an die AfD rankommen wollen?
00:34:15: also was die Vision ist dafür?
00:34:18: Ja, vielleicht muss ich es auch noch im Moment setzen lassen.
00:34:21: Mein Gefühl jetzt als ich von dort weggefahren bin war eher so ernüchtert.
00:34:28: Ich hatte jetzt auch keine riesengroßen Erwartung aber schon die Hoffnung dass die Problemlage noch klarer erkannt wurde also das schon deutlich wird.
00:34:41: wie ist es vor Ort?
00:34:42: Also nochmal vielleicht kurz mit Blick auf Frankfurt oder das fand ich doch sehr bezeichnend.
00:34:46: Meine Kritik an dieser Kommunikation, dass er da war und sich nicht gemeldet hat, der seine Reaktion darauf war.
00:34:53: ja normalerweise sagt er den Landtagsabgeordneten und den Bundestagsabgeordneten Bescheid aber zukünftig würde auch die Kreisvorsitzenden mit auf die Liste nehmen.
00:35:02: Und dann habe Wir haben weder einen Landtagsabgeordneten noch einen Bundestagsabgeordneten.
00:35:07: So ist halt die Lage bei uns und ich würde mir wünschen, wenn jemand dann in so eine Stadt fährt dass er das auch weiß und dass er weiß wie problematisch die Lage einfach ist.
00:35:16: Muss man vielleicht einmal erklären?
00:35:17: Ist es ja nicht so ein Bundeskanzler sich oder ein Parteivorsitzender alles irgendwie... selbst googeln muss.
00:35:24: Ja, was passiert?
00:35:25: Sondern der hat normalerweise ja viele Mitarbeiter auch im Konrad Adenauer Haus die ihm dann so etwas vorlegen und sagen hier da musst du noch anrufen oder da musst Du noch langfahren und da haben wir übrigens keinen Abgeordneten mehr.
00:35:34: deswegen wäre es vielleicht schön wenn wir die oder den einladen.
00:35:38: Genau genau das ist ja der Punkt.
00:35:40: das muss ja nicht alleine machen und ich hatte heute auch mal Die Frage in den Raum gestellt ob eigentlich in diesen schwierigen Zeiten innenpolitisch, außenpolitisch aber auch innerhalb der Partei das eine Person eigentlich noch erfüllen kann.
00:35:54: Also ich weiß es ist ne Debatte die wird nicht gerne geführt und das wird mit Machtverlust irgendwie verbunden.
00:36:00: Aber letztlich ist ja Parteivorsitz- und Kanzlerschaft ne Machtkonzentration.
00:36:07: Es passt aber ja nicht so richtig zusammen, weil in der Position des Kanzlers ist man neutral.
00:36:11: Man muss es natürlich klar trennen was auch richtig ist und wofür auch jeder Verständnis hat, aber in einer Situation die so schwierig ist und zwar auf ganz vielen Ebenen finde ich muss man schon darüber sprechen ob das eigentlich diese Erwartung eine Person erfüllen kann oder ob es nicht auch entlastend sein könnte diese Aufgaben zu teilen, dass man wirklich einen Kanzler hat der sich voll auf dieses Regierungsgeschäft konzentriert und ein Parteivorsitzenden.
00:36:36: Der sich voller Leidenschaft für die Partei engagiert und da auch Ansprechpartner ist.
00:36:40: dann würden sich nämlich solche Probleme gar nicht ergeben.
00:36:42: Dann wäre es irgendwie klar, der Parteivoritzende ist unterwegs und besucht die einzelnen Kreisverbände und ist dort präsent und gibt der Partei auch nochmal ein anderes Profil in dieser neuen Zeit.
00:36:55: Das war am Ende unter Angela Merkel so, als sie Kanzlerin war.
00:36:59: Dann kam Karrenbauer den Parteivorsitz übernommen.
00:37:02: das wurde damals eben aber auch damit erklärt dass es ihre letzte Amtsperiode war.
00:37:06: wie war dann die Stimmung dort gegenüber Friedrich Merz und auch hinsichtlich dieser Fragen also ob man das trennen sollte?
00:37:14: gibt's da Leute die das oder gibt es da einige die das zu sehen auf wie Sie?
00:37:18: Also es gab noch den einen oder anderen der das vorsichtig angetippt hat.
00:37:21: diese Frage ist aber offen geblieben.
00:37:24: Hat er nicht darauf geantwortet?
00:37:25: Er hat schon irgendwie anerkannt, dass es einen gewissen Spagat gibt, den man bewältigen muss.
00:37:30: Aber ansonsten wurde diese Debatte nicht zugelassen und ich sage mir wirklich sagen das ist überhaupt nicht polemisch oder so sondern aus einer Sorge heraus wie diese Partei weiter existieren soll.
00:37:42: und das ist im Westen nochmal ein ganz anderes Thema als bei uns.
00:37:45: aber in Brandenburg geht's ums nackte Überleben der CDU.
00:37:49: und ja da brauchen wir glaube ich andere Lösungen.
00:37:54: Wenn Sie sagen, es geht ums nackte Überleben.
00:37:57: Wie meinen sie das?
00:37:58: Naja wenn man sich die aktuellen Umfragewerte anguckt, die sind ja schlecht.
00:38:05: Ich glaube bei neun Prozent war die letzte Umfrage bis neunundzwanzig ist noch ein Stück.
00:38:10: Also wenn man so drauf schaut, die Landesregierung arbeitet gut da gibt's auch keine Konflikte, die nach außen ausgetragen werden also das passiert alles gar nicht sowie im Bund.
00:38:22: Aber es reicht halt nicht, wenn die Bundesstimmung und der Bundestrend schlecht ist.
00:38:27: Dann hat das direkte Auswirkungen auf einen Land, auf eine Landtagswahl.
00:38:31: Und genau das muss man einfach erkennen und da müssen auch mehr Ressourcen rein.
00:38:36: also wir brauchen vor Ort wirklich Mitarbeiter aus dem Konrad-Adenauerhaus Abgeordnete, die sich unterstützen und die die Botschaften auch transportieren.
00:38:48: Hat Friedrich Merz gesagt, wie er es schaffen will die AfD wieder einzuholen?
00:38:53: Nein.
00:38:54: Wurde das gefragt?
00:38:56: Naja also so indirekt wurde das angetippt.
00:39:00: Er hat nur sich klar abgegrenzt von der AfD und hat gesagt Es gibt keinerlei Gründe mit einem Antrag der AfD zu stimmen weil wir können alles selbst Und wer genau?
00:39:13: also wir können alle Anträge selbst einbringen und die Inhalte abliefern, deswegen gibt es kein Raum für die AfD.
00:39:22: Aber auch das... Aber
00:39:23: den gibt's ja, also wie kommt es denn dann an wenn man da in so einer Konferenz sitzt?
00:39:28: Weil Sie sehen ja in den vergangenen Jahren, dass nun, habe ich gesagt die AfD zehn Prozent vor der CDU in Teilen gelegt hat jetzt bei neun oder acht Prozent aber einen wirklich großen Abstand und der Kanzler wiederholt.
00:39:42: Und der Bundesvorsitzende damit auch wiederhohlt seine Position und tut ja so als wäre dann alles gut oder wird wieder alles gut Wird er dafür vollgenommen?
00:39:55: Also ich habe schon Kopfschütteln wahrgenommen, auch so ein Schulterzucken.
00:40:00: Genau aber keine Antwort darauf und ich hab mich dann auch gefragt wie soll das eigentlich weitergehen?
00:40:08: also die große Ankündigung Ich halbiere die AfD da hat sie jetzt verdoppelt was die AfD natürlich auch mit einer gewissen Heme kommentiert Und was ich super bedauerlich finde, aber nur zu sagen wir können es alles selbst hilft einfach nicht.
00:40:23: Weil der Punkt ist überschritten.
00:40:25: das geht nicht mehr nur darum dass man gute Arbeit macht sondern die Leute sind abgegessen und die wollen anti establishment die wählen jetzt einfach Render um es vielleicht auch ein Stück weit nochmal so zu zeigen.
00:40:36: den etablierten Parteien und mir fehlt da auch eine Strategie.
00:40:40: also Ich habe die ehrlich gesagt auch nicht.
00:40:43: wenn ich sie hätte würde ich sie anwenden wie wir damit umgehen wollen, weil wir überrannt werden.
00:40:51: Aber ich habe nichts gehört!
00:40:57: Sie haben sich vorsichtig dafür ausgesprochen dass man Kanzler und Parteivorsitzende trennen sollte.
00:41:05: gleichzeitig Gab es ja auch Debatten in den vergangenen Monaten, da haben wir auch hier diskutiert über einen sogenannten Kanzlertausch.
00:41:11: und die Frage kann man überhaupt noch auf Friedrich Merz setzen angesichts dieser Zustimmungswerte.
00:41:18: Die er nicht mehr hat, die katastrophalen Vertrauenswerte also die historisch schlechtesten schlechten, die es je gegeben hat für einen deutschen Bundeskanzler?
00:41:29: Wie wird das in der Basis besprochen?
00:41:32: Also diese Frage des Kanzlertauschs, die ja immer mal wieder aufkommt.
00:41:37: Genau ist jetzt heute gar nicht thematisiert worden!
00:41:42: Ich weiß auch nicht ob es wirklich helfen würde.
00:41:44: also was schon mein Eindruck war um vielleicht auch mal etwas Positives zu sagen ich hatte den Eindruck dass dieser Kanzler sehr für seine Themen brennt also schon auch für die außenpolitischen Themen Da ein großes Interesse hat, Deutschland und Europa gut zu positionieren.
00:42:01: Auch eine große Überzeugung, eine Haltung dahinter.
00:42:04: Und das ihm auch wichtig ist dass er diese Reform jetzt durchsetzen kann.
00:42:09: Aber ja also die Frage wäre ja wer sollte übernehmen?
00:42:15: Und hätte erst leichter oder sie?
00:42:18: Weil wir leben natürlich irgendwie in schnelllebigen Zeiten und ob man dann ne Partei hinter nem neuen... Kanzler versammeln könnte oder die Fraktion ist dann auch fraglich.
00:42:28: Mir wäre lieber, sie würden es einfach hinkriegen.
00:42:31: Also die würden sich jetzt mal im Kabinett zurückziehen und sagen so Freunde wir werden alle wahrscheinlich nicht nochmal wieder gewählt.
00:42:39: also vielleicht einfach wirklich mit einem Worst Case-Szenario ran gehen.
00:42:42: Wir setzen jetzt die Dinge durch, die wir absolut richtig halten Und weil wir denken, dass wir dieses Land damit besser machen unabhängig von unseren eigenen Machtpositionen.
00:42:51: Also ich glaube das wäre jetzt mal dran und wir reden nicht mehr darüber.
00:42:54: Wir machen es einfach.
00:42:55: was die Presse schreibt ist uns egal.
00:42:57: was im Podcast gesagt wird is uns egal!
00:42:59: Wir machen jetzt einfach das was wir für richtig halten egal was danach mit uns ist.
00:43:03: Aber Hand aufs Herz Frau Schrade auch das wurde schon häufig besprochen.
00:43:07: glauben Sie noch daran?
00:43:11: Nein also ich hatte am Anfang der Debatte heute Gefühl, dass der Bundesvorsitzende die Dinge eher abblockt und auch so ein bisschen belächelt.
00:43:24: Das fand ich nicht gut.
00:43:26: Was meinst du mit Belächeln?
00:43:28: Na ja, so... Die Art wie er manchmal reagiert das kennt man auch aus anderen Diskussionen so'n bisschen herablassend.
00:43:36: Aber nun ein bisschen.
00:43:40: Ich weiß, er hatte damals verfolgt was ich über ihn seinen Besuch in Frankfurt oder gesagt habe und er würde es nicht gut finden dass ich jetzt hier sitze und mich dazu äußere.
00:43:48: Aber ich weiß, der hört manchmal zu aber nur manchmal
00:43:51: hat
00:43:52: Laumi.
00:43:53: Dann berichtet aber es geht wirklich das will ich noch mal sagen ist gegen überhaupt nicht um unsachliche polemische oder destruktive Kritik sondern alle treibt die Zukunft der CDU um Und da wollen wir gerne Unterstützung.
00:44:10: Ich hab nicht so richtig den Glauben daran, dass die das miteinander wirklich so wie ich es vorhin beschrieben habe hinbekommen weil sie auch gerne mit dem Finger auf denen jeweils anderen zeigen.
00:44:22: und dann muss ich schon auch sagen Das ist den Leuten einfach egal wer was jetzt nicht will reißt euch zusammen und kriegt es einfach miteinander hin Weil was kommt ist so viel schlimmer.
00:44:33: Also was kommen könnte, wenn dies nicht hinbekommen.
00:44:38: Am Ende der Diskussion hatte ich zumindest ... Als es jetzt so bei den Schlussworten hat Friedrich Merz dann gesagt er nimmt das noch mal mit und lässt es auf sich wirken.
00:44:49: Es ist ja auch nicht immer einfach mit so viel Kritik ad hoc gut umzugehen.
00:44:54: Das würde ich wirklich sagen Echt auch schwer, muss man auch erst mal aushalten und stehen können.
00:45:01: Aber wenn er das mitten ... wär ein großer Wunsch von mir, dass er das mitnimmt, ernst nimmt und noch überlegt wie es für die Zukunft weitergehen
00:45:07: kann.
00:45:08: Oh Schade!
00:45:09: Herzlichen Dank, dass Sie heute zu Gast waren und dass Sie so offen vor allem gesprochen haben über was in Ihrer Partei passiert und was sie sich wünschen und was vor allem wie Basis und die Menschen bei Ihnen in Frankfurt oder denken.
00:45:22: Vielen Dank und alles Liebe.
00:45:24: Danke,
00:45:25: tschüss.
00:45:33: Dankeschön fürs Zuschauen.
00:45:34: Für weitere Interviews, Analysen und Reportagen folgt einfach hier in meinem Kanal und aktiviert die Glocke dann verpasst ihr nichts!
Neuer Kommentar