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Jetzt beginnt der Kanzler-Krimi. Mit Roland Koch

Shownotes

Paul Ronzheimer spricht mit Roland Koch, dem ehemaligen hessischen Ministerpräsidenten und langjährigen Weggefährten von Friedrich Merz, über die schwere Krise von Kanzler und Union. Koch widerspricht den Stimmen aus der CDU, die Merz die Fähigkeit zum Kanzleramt absprechen, und warnt davor, die politischen Probleme der Regierung auf eine Personalfrage zu reduzieren. Ein Kanzlerwechsel würde aus seiner Sicht nichts an den schwierigen Bedingungen der Koalition mit der SPD ändern.

Außerdem geht es um den Aufstieg der AfD, die Fehler der Union in der Migrationspolitik und den möglichen Showdown im CDU-Präsidium. Koch erklärt, was Merz jetzt tun muss – und warum er überzeugt ist, dass sein Freund noch lange Bundeskanzler bleiben wird.

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Redaktion: Filipp Piatov und Lieven Jenrich u. Magalie Mohler | Team Social: Jan-Philipp Borchert & Etienne Fruchtmann | Executive Producer: Daniel van Moll

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Transkript anzeigen

00:00:00: Wir haben ein Bundeskanzler nach meinem Wunsch und meiner Überzeugung noch sehr langer Bundeskansler in diesem Land sein.

00:00:07: Und wir werden auch Gelegenheiten haben mit MWM über seine Erfolge sprechen, also wird das Management mitten in einer schweren Krise die nun wirklich nicht eher ausgelöst hat sondern die politischen Umstände und es auch da umgeht wie er sich den Umständen verhält.

00:00:20: aber dass die Reihenfolge ist, wir haben keine Krise über das Verhalten einer Person.

00:00:24: wir haben eine Krise darüber die Orientierung der Bundesrepublik Deutschland Zukunftserausforderungen und Reformen

00:00:30: umgehen.

00:00:33: Die Debatte um den Bundeskanzler, um Friedrich Merz beschäftigt Deutschland ist steht die Frage im Raum ob Friedrich-Merz gestürzt werden könnte.

00:00:43: gleichzeitig versucht er den Befreiungsschlag will am Wochenende offenbar das Vertrauen einfordern innerhalb seines Präsidiums.

00:00:53: gleichzeitig finden Wahlen statt und hinter den Kulissen der Union wird viel telefoniert, spekuliert und darüber debattiert ob es zu einem Kanzlerwechsel kommen könnte oder aber ob Friedrich Merz am Ende weitermacht.

00:01:09: Ich freu mich dass ich heute einen besonderen Gast habe.

00:01:12: Es ist Roland Koch.

00:01:14: er war von Als Enger-Vertrauter von Friedrich Merz, Herr Koch.

00:01:28: Ich freu mich, dass Sie da sind!

00:01:30: Hallo, ich grüße Sie!

00:01:32: Herr Koch, ich hab's grad gesagt... ...sie waren Ministerpräsident bis zum Jahr zwanzigzehn.

00:01:37: Wenn sie auf die heutigen Debatten schauen und auch die Schnelligkeit in den Medien wie sehr hat sich das alles verändert wirklich mit Ihrer Zeit?

00:01:48: Ich glaube zunächst muss man auf eine Gemeinsamkeit in kritischen oder krisenhaften Situationen, weil viele unterschiedliche Ereignisse aufeinander treffen.

00:01:58: War es schon immer schnell.

00:02:01: Als ich ins Amt kam, habe ich eine Parteispendenaffäre von meinen Vorgängern vor die Physik gekippt bekommen, die die CDU nun wirklich im Markt erschüttert hat in Deutschland aber auch in meinem Bundesland.

00:02:14: Und in einer solchen Situation merken sie, dass jeden Morgen irgendwas anders ist und wieder etwas instabil ist.

00:02:20: Also das soll man jetzt nicht so gucken als wäre, dass die letzten seventy-fünf Jahre nie basiert.

00:02:24: Es gibt sachliche Gründe warum wir in der kritischen Lage sind.

00:02:29: Das gab es damals auch.

00:02:31: Was hinzukommt ist nach meinem Gefühl diese sozialen Medienstruktur eben die Weitergabe von Informationen in Sekunden an Hunderttausende ermöglicht.

00:02:45: Das heißt die ganze normale journalistische Wertung, ich bekomme morgens um zehn Uhr eine Meldung und kann sie bewerten und ich werde sie bis abends senden oder bis zum nächsten Morgen drucken und kann Sie in Relation stellen und damit die meisten Menschen mit einem konsolidierten oft auch bewerteten Ergebnis konfrontieren ist heute abgelöst durch die Hektik der Millisekunde.

00:03:07: und das macht Politik noch schwerer weil Flashmob's gibt es nicht nur auf dem Marktplatz, die gibts auch geistig.

00:03:15: Jetzt ist ja Friedrich Merz aus einer Zeit gekommen in der es genauso war wie sie beschrieben haben also wo man Zeit hatte für eine Reaktion.

00:03:24: er ist dann CDU-Chef geworden Oppositionspolitiker.

00:03:28: jetzt ist es als Opposionschef immer leichter als wenn man selbst in der Verantwortung steht.

00:03:34: aber sehen wir da gerade auch eine gewisse Ich nenne es mal Überforderung, damit umzugehen angesichts eben wie er Politiker sein gelernt hat.

00:03:47: Das ist ja jetzt eine Form von Alterspashing die ich sozusagen auch dann persönlich auf mich ziehen müsste so viel jünger bin nicht.

00:03:53: Nein das glaube ich nicht dass das damit zusammenmengen soll.

00:03:57: und ich glaube dass es damit zusammenmenkt dass der Umgang mit solchen Problem in einer solchen Situation objektiv anders mindestens anders, vielleicht auch schwieriger geworden ist.

00:04:09: und die Folge, dass die Amplitudenausschläge des emotionalen Mitlebens einer sehr großen Zahl von Menschen schneller zu Denkzetteln zur Erregung zu anderen führt.

00:04:22: Nach allen Seiten das ist jetzt kein CDU-Schicksalsproblem.

00:04:25: man sieht ja sozusagen bei den Sozialdemokraten nebenan, da es nicht anders ist.

00:04:30: also diese Folge ist für alle in der Politik relevant.

00:04:35: Aber es stimmt sicherlich, Parteien die sich sehr viel stärker auf dieses neue Medium konzentriert haben und da ist ja AfD ganz vorne dran scheinen im Augenblick bei diesen emotionalen Amplituten einen Vorteil gegenüber den Volksparteien zu haben.

00:04:49: Aber das kann problemfrichtig mehr sein!

00:04:52: Wie hat sich die Union verändert in den vergangen Jahren oder sagen wir auch Jahrzehnten?

00:04:57: Also was ist die größte Veränderung zu der Zeit als sie politische Verantwortung betragen haben?

00:05:04: Ich glaube, man muss immer wieder sich in Erinnerung rufen.

00:05:07: Parteien sind ja kein Monolith um den herum sich Gesellschaft organisiert sondern sie sind ein auch durchaus beweglicher Teil.

00:05:15: also im Grundgesetz steht die Parteien wirken an der Willensbildung des Volkes mit.

00:05:20: das ist was anderes als Sie geben die Willensbildungen des Volks vor.

00:05:24: und deshalb glaube ich dass manches was in der Zeit von Angela Merkel auch kritisch diskutiert worden ist auch eine Anpassung an bestimmte Elemente von Zeitgeist sind, Parteien die sich gar nicht an Zeitgeld anpassen können verschwinden.

00:05:38: Die Frage ist bleibt die Anpassungen in einem Maß die die bisherigen Wähler mitleben und tolerieren?

00:05:45: Und in einem Maß die die Prinzipien und Grundsätze warum es diese Partei gibt nicht verletzt?

00:05:50: Da kommt man immer wieder an Grenzen und ich glaube dass die Union auch an vielen Stellen sich richtig bewegt hat.

00:05:55: Denken Sie mal an die Frage Umweltschutz, Ökologie.

00:05:58: Alles was damit zu danken.

00:05:59: Denken Sie an die Frage Rolle der Frau in der Gesellschaft?

00:06:02: Gleiche Arbeitsteilung und der Männern und Frauen in der jungen Generation.

00:06:06: Viele viele Fragen, in denen es selbstverständlich notwendig war dass sich die Union verändert.

00:06:11: und sie hat sich verändert ja manches von Helmut Kohl schon angestoßen, manches vom Angela Merkel angestoßten Und es gibt auch Punkte wo man überzieht.

00:06:19: ich persönlich glaube das Angela Merkel in den Jahren zwei fünfzehn zwei sechzehn unterschätzt hat wie stark der Beharrungswille der Bevölkerung bezüglich einer gewissen Form von Regeln und nationaler Identität, Selbstständigkeit und Kontrollieren können.

00:06:35: Wer ins Land kommt und sich nicht überschwemmt fühlen, von denen die gar nicht mehr an der Grenze angehalten werden können eingeschätzt

00:06:43: ist.".

00:06:43: Und da war sicherlich eine der Punkte... Da ist jetzt hier die Unstück zu weit gegangen.

00:06:47: Da ist sie aber längst auf dem Rückweg und wahrscheinlich auch sehr erfolgreich im Rückweg.

00:06:51: Aber das dauert lange!

00:06:52: und wird auf den ersten Blick auch nicht geglaubt.

00:06:55: Sie sagen erfolgreich, dazu kommen wir gleich.

00:06:58: aber möchte noch mal kurz aufnehmen was sie zum Thema Zeitgeist gesagt haben denn mit ihrem Namen verbunden von damals eben aus ihrer zeit als aktiver politiker.

00:07:09: da war unter anderem der Wahlkampf gegen die doppelte Staatsbürgerschaft wo er mich hier ändern kann und ihnen wurde damals aus der SPD Ausländerfeindlichkeit vorgeworfen.

00:07:18: es gibt da Videos in denen CDU-Unterstützer Dinge sagen wie Deutschland den Deutschen und rechts.

00:07:24: neben der CDU durfte sich keine Partei etablieren.

00:07:30: Wenn Sie auf diese Fragen in der Vergangenheit schauen, haben sie damals im Rückblick rechtspopulistische Politik gemacht?

00:07:40: Wie man heute sagen will oder was richtig dass sie da versucht haben eben auch Wähler zu erreichen die vielleicht heute nur noch die AfD erreicht.

00:07:49: Also nächstes Mal in der Sache bin ich von der Position, die ich damals vertreten habe.

00:07:54: Dass man doppelte Staatsbürgerschaften nur sehr zurückhaltend vergeben sollte und von Menschen, die dauerhaft in diesem Land mit den Privileg der Staatsbürger ausgestattet sein wollen auch eine Richtungsentscheidung über ihre Orientierung ihrer Leben und ihrem Wertekompass verlangen kann.

00:08:14: Und denke dass die Zustimmung dafür heute wenn man das sieht auch vergleichsweise groß wäre im Vergleich zu der Art von sehr polarisierten Diskussionen, die wir damals hatten.

00:08:25: Und das Zweite ist ich war der Überzeugung dass es gelingen muss, dass auch solche kritischen Fragen in Wahlauseinandersetzung von den dominierenden großen Volksparteien angesprochen werden damit sie nicht auf die radikalen äußeren Kräfte geworfen werden, Und trotzdem haben diese Volksparteien, auch wie auch ich ganz persönlich in einer solchen Zeit natürlich dann die Herausforderungen sich abzukränzen von denen, die missbrauchen.

00:08:58: Das sehen wir häufig.

00:09:00: Die Gründung der AfD ist eine Gründungen von Menschen wie Herrn Lukke, Herrn Prof.

00:09:04: Stabbert, die mit dem damaligen Geschäftsführer des Bundesforanzteslöschenindustrie – das waren definitiv alle zusammen keine Rechtsradikalen!

00:09:13: Aber diese Gedanken sind von Rechtsradikalern gekapert worden, die dann diese Menschen auch aus der Partei herausgedrängt haben und deshalb haben wir heute diese rechtsextreme Partei AfD, die eine Hülle benutzt hat Und natürlich haben damals auch Menschen mit Ansichten, die nicht die Ansichten der Volkspartei CDU sehen, versucht eine solche Kampagne sich zu eigenzumachen.

00:09:33: Ich glaube, die eigentliche politische Leistung war, dass wir das zu keinem Zeitpunkt zugelassen haben.

00:09:38: Diese Debatte ist völlig zivilisiert, streitig, hochstreitig aber völlig civilisiert am Ende abgelaufen und ich habe während des Wahlkampfes Mitbürgern aus der Türkei und aller Diskussionen und Debatten geführt und klar gemacht, dass das keine Abgrenzung ist in einer Weise... dass wir mit bestimmten Menschen nichts zu tun haben wollen oder sie wie Herr Höcke, nach dem Methode Autochthone, Deutschland in Menschen erster und zweiter Klasse einteilen.

00:10:03: Aber das wir bestimmte Bekenntnisse erwarten die für eine Gesellschaft wie ihr Stabilität notwendig sind.

00:10:08: Und ich glaube, dass damals bewiesen worden ist große Volksparteien können aus solchen schwierigen Diskussionen führen.

00:10:14: Ich bin jetzt nicht bessere Schluss zu sagen Das muss man jeden Tag wiederführen aber das ist im Laufe der Zeit von beiden großen Volkspartei weniger geworden, sodass viele dann den Eindruck hatten, dass die Unterschiede auswischenden im Partei relativ gering sein was wie wir gerade erleben nicht die Wahrheit ist.

00:10:31: Also es ist das der entscheidende Grund aus ihrer Sicht warum die AfD mittlerweile bei fast dreißig steht und die CDU unter zwanzig gerübt ist.

00:10:41: also wir sehen eine aktuelle Umfrage wo die Union nur noch bei achtzehn Prozent steht im Bund?

00:10:49: Es gibt zwei unterschiedliche Teile der Antwort.

00:10:51: Der eine ist, ich habe das Vergnügen oder die Chance seit über vierzig Jahren Umfragen zu lesen und sie einzuordnen und deshalb wir sind im Augenblick einer Situation da ist die See aufgewühlt.

00:11:04: Da würde jetzt nicht so viel auf die einzelnen Details geben.

00:11:07: aus meiner Sicht ist es Überzeichnung und Unterzeichnung ist aber ziemlich egal weil im Augenblicke auch keine Bundestagswahlen sind.

00:11:14: Aber richtig ist dass es der AfD gelungen ist, durch eine radikale Positionierung den Eindruck zu erwecken.

00:11:24: Das bestimmte Fragen von den anderen Parteien und da meine ich jetzt CDU, FDP, SPD, Grüne also alle Parteien der politischen Mitte heute nicht mehr wahrgenommen würden und man deshalb nur eine Chance hat mit diesen Punkten gehört zu werden in dem man einer Partei wählt die so eine Art Knitt tritt in die Knie der etablierten Parteien ist, war mit denen nicht zufrieden sind.

00:11:48: Und diese Protesthaltung dieses Wir sind nicht mehr mit dem Angebot der Parteien der Mitte zufriedend.

00:11:55: Die kulminiert im Augenblick und die müssen die Parteien auch wieder beseitigen.

00:11:59: Sonst haben wir auf Dauer in dieser Gesellschaft ein Problem.

00:12:02: Sie haben gerade gesagt sie lesen seit vierzig Jahren Umfragen.

00:12:06: Haben sie solche Umfragen für einen CDU-Vorsitzenden und Bundeskanzler?

00:12:11: schon einmal gesehen, wie es aktuell Umfragen für Dich Merz gibt bzw.

00:12:16: er gegen ihn nur noch dreizehn-viertzehn Prozent der Deutschen haben Vertrauen in den?

00:12:21: Also das sind heftige Umfragen und ich habe aber auch an Zeiten schon mitwirken dürfen und müssen als Herr McCoy den großen Schwierigkeiten warmen und die Frage war, wie lange geht das alles noch gut?

00:12:33: Daran müssen sich die Menschen in Deutschland nicht erinnern, aber sie glauben ja hoffentlich Also sagen, dass es solche Debatten auch gab.

00:12:40: Es gab auch schon einen Bundesparteitag der CDU in dem wir unmittelbar vor der Abwahl stand und sich das in Stunden vorher, ja, in den Jahr neunundachtzig, neunnachtzig entschieden hat.

00:12:49: also Wir sind nicht neu auf der Welt und warum ist das?

00:12:52: Das ist immer weil in bestimmten Zeiten die Durchsetzung von Politik, die man versprochen hat besonders schwierig und anstrengend ist.

00:12:59: Und Friedrich Matz ist in dieser Weise nun im Augenblick in einer besonders komplizierten Situation Denn er musste Aus meiner Sicht in einer historischen Entscheidung, die zugunsten von ihm immer im Geschichtsbuch bleiben wird – nämlich die Finanzierung der Verteidigungsfähigkeit Deutschlands sicherzustellen durch eine Entscheidung bevor einem Russlandfreundliche Sperrminuität im Deutschen Bundestag auftaucht.

00:13:24: Aus der Sicht vieler seiner Wählerinnen und Wählern das eines der zentralen Wahlversprechen war, dass nicht eingehalten worden

00:13:30: ist.".

00:13:30: Und deshalb war das eine unwünstige Ausgangsposition, die im Augenblick auch dadurch natürlich nicht besser wird.

00:13:36: Weil viele dessen was man an die Union an Erwartungen stellt durch eine Koalitions-SWD nur sehr langsam und zäh in oft vielen nächtelangen Diskussionen und dann auch nicht so vollständig wie sich ein CDU-Wähler wie ich das selbstverständlich wünschen würde erfüllbar ist in dieser Situation durchzukommen, um am Ende zu zeigen dass auch mit dieser Zähnenpolitik unter dem obersten Primat wir geben den Rechten keine Chance.

00:14:06: Am Ende zur Erfolge führen kann.

00:14:07: das dauert und im Augenblick ist ja an einem absoluten Tiefpunkt dieser Diskussion in der man sich entscheiden muss ob man die Kraft und den Mut hat da durchzusteuern und wieder in ruhigere See zu kommen was ich einfach für möglich halte aber was man sich entscheiden muss oder ob man mit der Nervosität dieses Tages Entscheidungen treffen will.

00:14:27: Sie sagen, man muss sich da entscheiden... Wann haben sie das letzte Mal mit dem Bundeskanzler gesprochen?

00:14:35: Ich habe seit langer Zeit die Praxis, dass ich nicht darüber sage wir haben keine Dienstgeschäfte ja wir sind persönlich befreundet ja wir reden gelegentlich punkt

00:14:44: Und wie nehmen sie den Bundeskantler wahr und auch ihren Freund war in diesen wahrscheinlich schwersten Tagen seiner politischen Karriere?

00:14:53: Ich glaube jeder Deutsche hat am Montag nach der Wahl in Meckenburg gesehen, dass er davon angefasst ist.

00:15:03: Und das würde ich jetzt mal sagen... Das ist ja auch gut so.

00:15:08: Weiß nicht ob es ins Klischee des unempathischen Pastels da ständig gepredigt wird aber Es ist doch normal!

00:15:14: Das war eine sehr, sehr harte Niederlage für die Union Und es ist eine sehr, sehr gefährliche Situation für Deutschland.

00:15:25: Was wir an solchen Dingen das Parteien und sagen der Operationsplan zur Verteidigung Deutschlands muss aus den Gehörten Sachsen-Anhalts ausgeräumt werden bevor dort eine solche Regierung übernimmt die hin so die Vermutung sofort nach Moskau durchmeldet.

00:15:38: also Wir sind in nicht nur einer karmatischen CDU Situation sondern per partei vor dem Sonnen.

00:15:43: auch der Bundeskanzler ist in durchaus eine sehr dramatische Situation Und ich sage nur, man muss dann auch sehen wie es für dich Merz da hingekommen.

00:15:55: Da ist jemand der sozusagen auch ein sehr beachtliches Maß an Behaarlichkeit mitbringt und das kann er sich leisten weil er von der Sache die er macht ja überzeugt ist.

00:16:05: Er hat kein Zweifel daran dass der Weg in dieses Land gehen muss mit dem entspricht, was er von Anfang an gesagt hat.

00:16:12: Er ärgert sich bestimmt vermutlich darüber dass das alles nicht so schnell geht, dass wir in einer Koalition sind, wie das ist.

00:16:18: aber das hat hier an seiner Kursorientierung nichts geändert und das rechtfertigt trotzdem, dass man sich auch täuflich ärgern kann über das was im Augenblick passiert und die Schwierigkeiten die man hat.

00:16:30: Aber Friedrich Merz ist seit Jahrzehnten ein Politiker der weiß, dass das auch zu diesem Beruf gehört wenn man ihn wählt.

00:16:36: Sie haben gesagt Man muss sich jetzt entscheiden.

00:16:39: Nehmen Sie uns mal ein bisschen mit vielleicht in so einen Entscheidungsprozess, also von Friedrich Merz aber auch der Partei und wir wissen ja – und sie wissen das ganz sicher auch – dass da mittlerweile zwar noch hinter den Kulissen extrem offen gesprochen wird, dass es viele führende Unionspolitiker gibt die sagen, das wird nichts mehr mit Friedrich Merts!

00:17:00: Wie erleben Sie diese Debatten?

00:17:02: Jetzt ganz ehrlich….

00:17:03: Also, man muss die Vorbemerkung machen.

00:17:06: Ich habe es heute einfacher.

00:17:08: Ich bin seit anderthalb Jahrzehnten nicht mehr in einer Verantwortung, ich bin mit meiner Partei sehr emotional verbunden und ich bin Ehrenvorsitzender der hessischen CDU.

00:17:18: Ich darf aber noch in manchen Gremien sitzen.

00:17:21: also ich bin nicht weg im Sinne von...ich hab damit nichts zu tun sondern meine Nerven, meine Gefühle gehen da mit dem, was in der Partei lebt.

00:17:30: Und das ist dann vielleicht die einzige Autorität, die ich habe zu reden?

00:17:33: Ich kann nicht mehr für andere sprechen aus Erfahrung und ich glaube meinen Rat an die Beteiligten, die da jetzt sind wäre der gleiche wie die mich versucht haben in schwierigen Krisensituationen In meinem eigenen Leben zunächst einmal zu schauen Was kann ich durch was ändern?

00:17:53: also dass wir nicht zufrieden sein gar nicht machen Offensichtlich.

00:17:56: Selbstverständlich braucht man noch nicht mal die Wähler dazu, das weiß man alleine.

00:17:59: aber die Wähle haben sie einmal auch gesagt jetzt vergessen Sie die Umfragen aber auch in den Wahlen wobei man in den wahlen auch wieder schauen muss.

00:18:06: mal im Nebensatz wenn man die niedersächsischen Ergebnisse sich anschaut dann sieht man dass die derzeitige Unzufriedenheit mit der Bundesregierung widerspielen.

00:18:15: Man sieht aber auch dass eine eine Nicht so als Denkzette Motivation, genommen eine Wahl.

00:18:21: Weil wenn man ins Wahllokal in seiner Gemeinde geht, denkt man schon an seinen Bürgermeister und seine Gemeinde unter die Parteien, die dort arbeiten.

00:18:28: Aber man hat im Hinterkopf was man an der Partei nicht gut findet auch in Berlin.

00:18:32: also das spielt alles mit aber es spielt nicht so mit wie bei diesen Ladtagswahlen im Augenblick Und da sieht man dass wohl die größten Verhältnisse der Parteien als auch die Rückgänge dann in der bundesrepublikanischen Geschichte nicht mehr aufregen sind, dass die CDU sechs oder sieben Prozent verliert bei einer Wahl ist verdammtergernlich Ehrlicherweise, das haben wir schon öfter gehabt.

00:18:50: Wir haben ja auch wieder zehn Prozent gewonnen danach.

00:18:52: Also die Frage, die sich jetzt an der Stelle stellt ist was ändert sich?

00:18:58: Wir haben eine Regierungskoalition.

00:19:00: kann man die verändern.

00:19:02: Wenn man sie nicht verändern kann hat das Konsequenz.

00:19:04: Das ist also die erste Frage will man daraus.

00:19:06: dazu hat der Parteivorsitzenden und Bundeskanzler das CDU eine sehr klare Erklärung abgegeben.

00:19:12: er hat dem Bundesparteitag gesagt Ich glaube, dass genug Leute zugehört haben.

00:19:16: Ich habe mich abschließend entschieden das in der Großen Koalition oder der Koalition der EMAS großen Koalitionskonzertion mit der SPD zu machen.

00:19:25: Das Wort Abschließende ist entscheidend.

00:19:28: Das bedeutet man ist in einer gewissen Abhängigkeit von der SPD hat den CDU zum Zweiten gesagt diese Entscheidung wird dazu führen, dass wir unangenehme Entscheidungen treffen die deutlich jenseits unserer eigenen Programmatik auch liegen werden Und hat ein neunzig Prozent der Stimmen auf dem Parteitag.

00:19:46: So mehr gibt es in unserer Demokratie nicht als offen zu sagen, wo die Schwierigkeiten sind und sie anschließend sozusagen den demokratischen Kernkörper, den dausendelegierten zur Abstimmung

00:19:57: zu stellen.

00:19:58: Hat sich daran etwas geändert?

00:19:59: Nein!

00:20:00: Die Union ist im Augenblick ihm diese Auseinandersetzung – und die Bürger sind nicht zufrieden mit dem was zur Zeit geliefert

00:20:06: wird?!

00:20:07: Ja, und das geht zu langsam Über.

00:20:10: die Gespräche ist zu langsam Realität geworden.

00:20:15: Ja, es ist auch ein Punkt da muss man einfach noch Geduld haben.

00:20:18: Stichwort Migration habe ich vorhin schon gesagt.

00:20:21: Da ist viel auf dem richtigen Wege aber insgesamt stimmt die Performance nicht.

00:20:25: wird die Performance besser durch eine Person wechseln wenn die politischen Randbedingungen nämlich diese Koalition weiterhin gleichbleiben.

00:20:32: Das ist meine eindeutige Antwort.

00:20:34: nein gibt überhaupt keinen Grund dafür das anzunehmen.

00:20:37: weil an der Frage der politischen richtigen Überzeugung und grundlegenden Arbeit.

00:20:42: Und Friedrich Merz kann es keinen Zweifel geben, so

00:20:45: dass... Da muss ich einmal kurz dazwischen weil genau das ist ja der Kern der Kritik an Friedrich-Merz in diesen Tagen.

00:20:54: seit Wochenend war halt seit Monaten also aus ihrer Partei.

00:20:57: wie gesagt das sind mächtige Politiker das sind Ministerpräsidenten das sind minister.

00:21:03: In Wahrheit, egal mit wem man im Hintergrund redet in diesen Tagen.

00:21:06: Jetzt können wir darüber diskutieren dass das feige ist, dass sie vielleicht nicht offen damit umgehen aber da hört man vor allem Einsatz.

00:21:12: Friedrich Merz kann es nicht er kann nicht Kanzler.

00:21:15: was entgegnen Sie diesen Kritikern und sie werden ja Das auch schon selbst gehört haben.

00:21:23: also ich bin Einfach der Auffassung dass am Schluss der Tage Ergebnisse zu zählen haben.

00:21:32: dem muss ich auf richtig mehr zu stellen.

00:21:35: Die Attitude, der kann ich kannst da.

00:21:37: Damit kann ich relativ wenig

00:21:38: anfangen.".

00:21:39: Aber es geht doch am Ende auch um denjenigen, der ganz vorne steht wie in jedem Unternehmen!

00:21:45: der am Ende die Verantwortung trägt.

00:21:46: Der Verantwortung träg auch dafür, wer um ihn herum ist, wer Minister ist aber auch wer in seinem Büro mitarbeitet.

00:21:54: Er ist verantwortlich für seine Kommunikation und dafür wir auch im Wahlkampf bei offiziellen Terminen auftritt.

00:22:00: Und da gibt es ja nun massive Kritik, die immer weiter gewachsen ist bis zum heutigen Punkt wo es ja fast zu Explosionen kommt.

00:22:13: Wir wissen sozusagen bei einem Menschen, wie mich denn sie fragen über die Zeit, sagen ich bleibe bei meiner Lebenserfahrung.

00:22:21: Dass wenn die Sache gut funktioniert und Menschen eine Zweifel haben ob derjenige der vorne steht nun der ist den sie idealerweise dafür halten Sie immer sagen Die Sache läuft.

00:22:32: eigentlich komisch hätte ich mir anders vorgestellt.

00:22:35: bei dem Wenn die Sache nicht läuft dann ist die unproblematische Art der Kommunikation zu sagen das muss einen im Typ legen Das ist sehr menschlich.

00:22:44: Das ist auch sozusagen die kurzes mögliche Antwort.

00:22:48: Ich glaube, vieles von dem was Sie in Zitaten gesagt haben das jagen ja nicht alle alles aber von jedem wird man etwas.

00:22:53: Das völlig richtig.

00:22:54: Vieles davon ist einfach ungerecht.

00:22:56: Viel es könnten vielleicht die Beteiligten auch ich im Einzelnen gar nicht beurteilen.

00:23:01: Ich glaub' auch dass es darauf nicht ankommt.

00:23:03: Die Zukunft der Bundesrepublik Deutschland liegt nicht in der Frage ob Friedrich Merz den einen oder anderen richtigen oder falsch berufen hat Klammer auf, ob die Berufung der Kabinettsumbildungen wirklich schlecht waren.

00:23:14: Kann man ja vielleicht auch ein Fahrzeichen machen, ob sie nicht genau die richtigen waren wenn auch zu einem Zeitpunkt den er dafür nicht auge hatte weil er selbstverständlich keine Absicht haben konnte mitten in dieser Zeit Kabinettzubildungen vorzunehmen aber es sich sinnvoll ist das dann nichts Weimarer zu machen.

00:23:31: alles richtig Aber am Ende kommt es darauf gekommen wieder ins Lauf.

00:23:35: Das ist das Entscheidende und Das kann Friedrich Merz, das hat er oft genug in seiner politischen Karriere gezeigt.

00:23:45: Wann hat er das gezeigt?

00:23:50: Ja, fürd ich mir das jetzt in seinem politischen Leben.

00:23:52: Ob als Fraktionsvorsitzender CDU, CSU-Fraktion, als Mensch im beruflichen Leben, als derjenige, der die CDU wieder zur Mehrheit in einer Regierung geführt hat, der dafür drei Wahlkämpfe genutzt hat und die Durchsetzungsfähigkeit gezeigt hat, dass zu haben wir schon gezeigt, aus welchem Polster es ist Und insofern gibt es aus meiner Sicht keinen Anlass über die Frage zu philosophieren, ob Friedrich Merz dieses Abend kann.

00:24:17: Das ist eine wohlfeile bequeme Diskussion.

00:24:19: Die Diskussion, die man führen muss, wäre mit Friedrich-Merz oder jedem anderen den Mann sich vorstellen kann – in der gegebenen politischen Situation unter Bundeshochlig Deutschland dazu kommen kann schneller Dinge zu liefern, die die Bevölkerung von den Parteien haben

00:24:37: will.".

00:24:38: Wer auf die Frage eine Antwort hat, von der er glaubt, dass sie besser ist als sie antwortet und will nicht mehr.

00:24:43: Der muss natürlich in seine Diskussion einsteigen.

00:24:45: nur wenn ich die CDU sehe oder alle Äußerungen sehe sind wir ja in der inhaltlichen Frage nach wie vor sehr geschlossen und haben keinen Anlass darüber jetzt einen inneren Auseinandersetzung produziert von einem Wahlergebnis da AfD zu führen.

00:24:59: Jetzt sagen Sie er hat das bewiesen, dass er das kann aber er war eben vorher nie in der Regierung.

00:25:05: es ist nicht ein großer Unterschied ob man Oppositionsführer ist, auch damals Fraktionschef oder ob man in einem Unternehmen arbeitet.

00:25:14: Das zeigt ja noch nicht, dass man wirklich Regierung kann, oder?

00:25:20: Und so haben wir die Frage bin ich befangen, ich bin mit ein viertig Jahren Ministerpräsident geworden, aber vorher am Opposationsführer-Rolle wahrgenommen und im Wirtschaft meinen... man in einer gewissen Weise stehen dürfen und stehen können.

00:25:35: Wenn ich jetzt anfange zu erklären, dass das nicht geht würden Sie doch sehen, dass es ein bisschen absurd ist.

00:25:40: Ich halte das für falsch.

00:25:42: Viele sind mit guter Regierungserfahrung in Ämtern und sind da trotzdem dran gescheitert und viele sind neu hineingestiefelt und haben was anders gemacht.

00:25:51: Das ist sein Kriterium.

00:25:53: erneut!

00:25:54: Mein Eindruck ist das jetzt kein froh an den Argesteller sondern eine Bemerkung zur Diskussion.

00:25:59: Wir fliehen in Äußerlichkeiten als Stattung meine inhaltliche Frage zu reden.

00:26:04: Und da ist die entscheidende Frage, die die Union stellen muss ob wir jetzt den Kurs korrigieren weil der Wind heftigst ins Gesicht fügt.

00:26:12: ja ich habe in einer der Umfragen dieser Tage auch lesen.

00:26:14: zwei Drittel der Menschen in Deutschland sind gegen die Reform aber die Mehrheit der Union und der Unions Mitglieder an der Bundestagswahl zur Regierung sind der Auffassung dass diese Reformen zu sachtes sind das sie eigentlich Strickter sein müssten um schneller mehr Wohlstand für die Bürger, höhere Einkommen für die Bürger, sichere Arbeitsplätze für den Bürger, sichre Renten für die Berge zu gewährleisten.

00:26:34: Wenn wir jetzt sozusagen an dieser Stelle der Meinung sind, wir müssten Umkehrn.

00:26:39: Dann lohnt das die inhaltliche Diskussion.

00:26:42: wenn wir der Meinung haben dass wir mitten einem Sturben weiter nach vorne gehen müssen dann ist es aus meiner Sicht höchst fragwürdig zu glauben ob man dafür einen Steuermann austauschen sollte.

00:26:53: Ich möchte nochmal auf eine andere Ebene kommen, Herr Koch.

00:26:56: Weil sie sind eben auch Freund von Friedrich Meers langjähriger Freund und ich frage mich bei all dieser Kritik hemen in den sozialen Medien Und auch bei dem was in der Partei über ihn geredet wird Auch Leute von denen er wahrscheinlich gesagt hat das sind irgendwie meine Vertraute und in Wahrheit Segen Sie an seinem Stuhl schon längst.

00:27:20: Was macht das mit einem Menschen wenn man so etwas abbekommt?

00:27:23: also Wie erleben Sie den Menschen Friedrich Merz in diesen Stunden?

00:27:27: Erneut bitte seien sie mir nicht böse, aber ich bin nur weil ich ihn kenne jetzt nicht dabei mal sein emotionaler Reporter gegenüber.

00:27:35: Ich kann Ihnen antworten da ich vieles davon auch erlebt habe was das mit Menschen macht.

00:27:40: Ich hab ja in den Zeiten dieser Parteispenden nach fairen Monaten lang ihres Berufsstandes vor mehreren Sehen, die alle drei Minuten gefragt haben wann treten sie zurück wo immer ich aufgetreten bin.

00:27:52: Das muss sagen.

00:27:53: also ich kann sagen dass im Verhältnis zu manchen was ich auf der kleinen Ebene eines Landes erleben dürfte ja manches was er im Augenblick lebt so gern eher noch harmlos ist.

00:28:02: Ich glaube man muss sich da vorher überlegen in welcher beruf von rein geht und dann muss man wissen das solche situationen kommen können.

00:28:11: Die Kunst des Politikers ist nach meiner Überzeugung nicht solche Situationen zu vermeiden, sondern sie am Ende durchzustehen.

00:28:19: Die Illusion man kommt ohne große Konflikte und ohne zerschundenes Gesicht durch schwierige Zeiten in den politischen Führungen erfordert worden ist.

00:28:28: Die ist falsch!

00:28:29: Und muss man darüber glücklich sein wenn man das so heftig erleben darf?

00:28:34: Nein natürlich nicht!

00:28:36: Sind das die schönsten Tage des politischen Lebens?

00:28:38: Nein, natürlich nicht.

00:28:40: Aber es sind die Tage, an denen sich eben unterscheidet, ob jemand die Stärke hat solche Krisen zu durchstehen und die Mannschaft am Ende wieder hinter einer schwierigen Situation zu versammeln um nach vorne zu kommen oder nicht.

00:28:54: An der Frage stehen wir alle aber diese Frage hat dann eben auch die Konsequenz dass man eine Idee davon haben muss wo man eigentlich hin will und dass dann es wahrscheinlich plüger ist herauszufinden, ob es andere gibt die bessere Ideen haben oder nicht.

00:29:11: Und noch einmal im Augenblick sehe ich eine verunsicherte Union aber eine Union die im Inneren weiß das sie keine Option zum Kurswechsel hat weder in der Frage gegen rechts und damit Minderheiten Regierung oder Ähnliches noch in der frage dann damit Stück für Stück eher in Trippelschritten die richtigen ökonomischen Entscheidungen durchzusetzen als anders.

00:29:31: Und übrigens zu sehen, dass ja andere ganz wichtige Bereiche der Politik sehr gut laufen.

00:29:35: Die Fähigkeit der Verteidigung herzustellen die Migration und die innere Sicherheit... ...die Aufstellung unserer Geheimdienste.

00:29:41: Viele viele Fragen in Deutschland sind die Digitalisierung das was an Endbürokratisierung gemacht wird.

00:29:47: Diese Regierung ist ja weder untätig noch ist es sinnlos was sie macht aber die Zinsen für das was sie tut.

00:29:54: Die wir es erst in einer oder zwei Jahren einfahren und deshalb ist es klug einfach dahin zu steuern.

00:30:00: Falls Sie sagen Es geht auch um Ideen.

00:30:03: Und ich habe mir den Auftritt von Friedrich Merz angeschaut nach der Sachsen-Anhaltwahl und seine weiteren öffentlichen Auftritte, und ich hab da eine knallharte schonungslose Analyse erlebt von ihm über das Waagegebnis – er war auch sehr selbstkritisch auf sich bezogen – aber jetzt aus meiner Perspektive Füllte da völlig die Antwort darauf, wie es weitergehen soll.

00:30:28: Also tatsächlich genau die

00:30:30: Idee,

00:30:31: die Sie ansprechen!

00:30:32: Sehen sie eine Idee?

00:30:34: Die Friedrich Merz hat... Wie ist in seiner Kanzlerschaft jetzt weitergehen soll?

00:30:40: Erneut.

00:30:40: ich glaube dass es klug ist das er nach diesen zwei harten Wochen sagen diese Ideen auch formuliert und bekannt gibt und nicht irgendjemand anders aus der hessischen Progenz.

00:31:01: Die Entscheidung, ob man einen Tag nach einem solchen Tiefschlag als erstes aufsteht und sagt ich habe schon einen Plan oder ob mein Erstmal analysiert und sozusagen ist nicht nur für sich selbst sondern auch die Öffentlichkeit sagten lässt, die können sie diskutieren.

00:31:18: Wenn mal in ihrem Berufsstand hätte man immer gerne die neueste Nachricht gleich.

00:31:22: Aber ihr Berufsstand ist auch ein wichtiges Teil jeder Lösung und zugleich ein beachtlicher Teil jedes Problem.

00:31:30: Und insofern verstehe ich diese Erwartung, ich persönlich bin nicht sicher ob ich sie erfüllt hätte weil wenn es so einfach wäre dann heißt ja am Ende das ist doch nur ein weiter so.

00:31:43: Wenn man revolutionär was neu ist am Modell nach der Wahler dann wird jeder vor allem warum hast du das ja Mittwoch letzter Woche gesagt?

00:31:48: also ist die Welt nicht?

00:31:52: Gluck ist, dass jetzt auch viele Menschen mit vielen reden.

00:31:54: Dass auch alles kritisch auf den Tisch kommt scheint ja so zu sein.

00:31:58: Dass die handelnden Personen intensiv miteinander reden vielleicht dringend und sich darüber absprechen wie sie in den nächsten Wochen oder Monaten zu welchen Ziels sich entwickeln wollen Und dann daraus der Plan entsteht.

00:32:10: Dieser Plan kann ja nicht sein alles neu zu machen.

00:32:14: Wir regieren mit einem Auftrag und wir haben Herausforderungen In Deutschland im Augenblick zu verstehen, was diese Parteien-Parteien die klassischen Antagonisten der deutschen Demokratie sind.

00:32:27: Da will man den einen wählen damit wir den anderen abwählen.

00:32:29: dass man die jetzt im Doppelpack bekommt ist ungewohnt und es auch irgendeinem ist ärgerlich weil beide Seiten da mit uns zufrieden haben und beide hadern daran.

00:32:40: diese Überlappung der beiden ich sag mal so die ziehen an Deckungen versuchen sie übereinanderzukriegen.

00:32:44: das was sie üereinander kriegen ist erstaunlich wenig Was ich aus christdemokratischer Perspektive in etwas nicht verstehe denn Viele der Dinge, die man machen könnte würden schnell Wachstum, neue Ideen zusätzliche Arbeitsplätze und damit auch Verteilsspielräufe für Soziales ohne neue Schulden zu machen bringen.

00:33:04: Also ein Christdemokrat ist schon erstaunt wie stark die Sozialdemokrat sich gegen auch schon wären.

00:33:11: Ich akzeptiere dass Sie das anders sehen.

00:33:12: deshalb waren sie früher Alternativen.

00:33:15: Und daraus jetzt den notwendigen Druck zur Entwicklung zu sagen offensichtlich sind wir zu langsam Offensichtig wird es nicht genug respektiert.

00:33:22: Das heißt nicht, dass das Ziel falsch ist.

00:33:23: Aber offensichtlich sind wir beim Weg nicht konsequent genug.

00:33:26: Wir müssen schärfer an einigen Stellen darüber reden.

00:33:29: Da muss man sehr genau abwägen was man damit sagt und was man da mit meint.

00:33:34: So natürlich wie auch die Frage Wie geht man mit einer Partei, die mit solchen Prozentzahlen auf einmal in Landesparlamenten steht um?

00:33:41: Wie organisiert man auch Kommunikation?

00:33:43: Ich habe vorhin gesagt ich vermisse schon als ein Wähler und Betrachter, dieser Regierung, also nicht von irgendwas sondern die Dinge wo was funktioniert im Land gesprochen wird.

00:33:57: Bei allem Respekt vor dem wo auch ich unzufrieden bin dass es nicht funktioniert und ich glaube das in den nächsten zwei Jahren die deutsche Bevölkerung sehr sehen wird dass der Begriff der Sicherheit.

00:34:07: Sicherheit gegenüber Angriffen von außen, Sicherheit gegenüber Bedrohungen echten physischen Bedrohrungen von innen Aber auch Sicherheit, die mit solchen Dingen wie Zuwanderung natürlich zu tun hat.

00:34:18: Wenn man die Kriminalität anseht gehen und ich meine... Ich habe ja jetzt einen Interview-Bartner hier, bei dem ich kein nichts erzählen kann sondern dem ich eher dankbar dafür bin was er mir erzählt über diese Bedrohungen von außen.

00:34:30: Also wir wissen ganz genau was da von zukommen.

00:34:32: möglicherweise ist das das wichtigste Thema der nächsten Jahre in dem Friedrich Merz Plenton aufgestellt ist, indem wir Deutschland eine viel bessere Situation gebracht hat als anders.

00:34:41: Möglicherweise müssen wir da anders auch in einer politischen Argumentation herangehen Und immer noch müssen die wirtschaftspolitischen Fragen gelöst werden und immer noch gibt es Herausforderungen, die vielleicht nicht genug adressiert sind bisher.

00:34:53: Das was Sie sagen in der Außenpolitik das hat auch Friedrich Merz angesprochen gestern und gesagt wie wichtig das sei und welche Herausforderung da noch warten.

00:35:03: sehen sie das als Strategie.

00:35:05: also möchte er damit betonen er ist ja richtig gerade in diesen Zeiten in schweren außenpolitischen Zeiten und sich noch mehr darauf konzentrieren.

00:35:16: oder wie interpretieren Sie das, was er da öffentlich gesagt hat?

00:35:20: Meinung Holland Koch ist der absolut richtige dafür.

00:35:23: Ich glaube dass wir bei allem Respekt vor allen anderen Menschen die Deutschland derzeit Politik machen können keinen besseren Kanzler haben können diese kritischen internationalen Situationen.

00:35:32: Und ich bin leider Gottes überzeugt Nicht nur weil ich Ihnen zu höre, sondern auch weil ich in die innere europäische Situation gehe.

00:35:38: Dass diese Situation kritischer wird und nicht weniger kritisch.

00:35:42: Ich glaube dass jemand mit seinen Grundüberzeugungen auch geeignet ist am Ende den Kompass zu haben wie wir mit den inneren Bedrohungen in Deutschland umgehen.

00:35:50: da ist das AfD-Verbot ja nur wieder so eine ehrjournalistische Konzentration auf einen Punkt.

00:35:56: Aber diese Frage, wo sind Grenzen die man beschreiben muss in starklicher Autorität?

00:36:01: Was man nicht zulassen kann selbst wenn es Konflikte gibt dann muss man sozusagen eine lange eigene und sehr gute eigen fundierte Position dazu haben.

00:36:13: Und deshalb glaube ich ob wir wollen oder nicht das ist die objektiv richtige Information der Bevölkerung dass das wichtig ist.

00:36:19: Aber das erlaubt doch nicht irgendetwas anderes, nichts zu tun.

00:36:22: Die Verteidigungsfähigkeit Deutschland hängt auch am Wirtschaftswachstum.

00:36:25: Wir können ja nicht auf Dauer die Kosten der Verteiligung von unseren Kindern bezahlen lassen, sondern wir müssen natürlich auf die Dauer wieder dahin kommen, dass die Kosten aus dem laufenden Haushalt bezahlt werden.

00:36:34: Das heißt, wir müssen massiv wachsen!

00:36:36: Das größte Herausforderung in Deutschland bleibt bei allen anderen Fragen unbestreitbar des ökologischen Wachstums.

00:36:43: Indem wir, Deutsche Wir selbst als Einzelne, weil wir Empörzen über jede Belastung und über jede Stunde die mehr gearbeitet werden sollen und anderes.

00:36:51: Aber auch natürlich die Regierung, weil sich nicht darauf verständigt bleibt Linien dafür zwischen den beiden Parteien hinzukriegen eine Verantwortung trägt, die man niemanden abschieben kann.

00:37:01: Jetzt ist es so dass wir Richtung Sonntag schauen.

00:37:05: also war mit Klumbo-Vorpommern und Berlin und in diesen Stunden wenn im Aufwärmdienst nachmittags heißt das Richtung Sonntag zu einer Art Showdown kommen könnte, nämlich das Friedrich Merz.

00:37:17: Dann eine Art Vertrauensfrage nicht im Parlament aber im Procedium stellen wird und gleichzeitig hören wir dass es viele Gespräche darüber gibt ob es den Versuch geben könnte ihn zu stürzen.

00:37:30: da wird immer wieder der Name Markus Söder genannt der Bayerische Ministerpräsident.

00:37:35: was erwarten Sie Herr Koch für die nächsten Tage?

00:37:41: Hören Sie, was passiert da gerade?

00:37:43: Ich werde weiter interessiert Ihnen und anderen zuhören und zuschauen.

00:37:47: Ich weiß dass bis Samstag noch in dem alten Sprache von Helmut Kohl manche Säure durchs Dorf getrieben werden.

00:37:55: Ja am Ende wahrscheinlich schneller hinten wieder flüchten als sie vorne reingekommen sind das gehört dazu ist jetzt ein extrem großer Unrohr Und diese Wahlen sind ja auch sozusagen die längst aus den normalen sachlichen Gesichtspunkten rausgekommen.

00:38:08: In Berlin ist es sozusagen eine Partei mit einem Thema und was dort die Mieten angeht, im Vorbrauch.

00:38:16: man führt Vschwesig ein Wahlkampf alle zusammen zu sammeln damit sowas wie Sachsen-Anhalt nicht wieder basiert und findet dabei natürlich auch Zuspruch bei anderen demokratischen Parteien.

00:38:26: darunter leidet die Union jetzt noch mal stärker als die Union im Augenblick leidet?

00:38:31: Alles große Herausforderungen, die man sehen muss.

00:38:33: Am Ende müssen diejenigen, die wir auch ich gewählt haben – und das ist nicht einer, sondern es ist am Ende eine politische Führung.

00:38:40: Das hat Positium der Union in Deutschland mit Menschen, die alle wieder große eigene Maftausstattung durch eigene Wahlen ihren Ländern haben, jedenfalls so groß, weil sie müssen diese Frage entscheidendlich vorhin beschrieben habe.

00:38:53: Geht es darum, in einer schwierigen Zeit Kurs zu halten?

00:38:56: oder darum zu glauben, dass man mit Personalpolitischen Maßnahmen Probleme lösen könnte.

00:39:01: Ich habe das so eine klare Meinung.

00:39:03: Wer eine andere hat muss sie formulieren und muss die daraus notwendigen Konsequenzen versuchen zu formulieren.

00:39:08: Mein Rat wäre das nicht – ich kenne ehrlich gesagt auch keine Situation in meiner politischen Erinnerung in Deutschland oder Europa, indem das besonders guten Ergebnissen geführt hat.

00:39:19: Aber das mögen die Beteiligten entscheiden und wir werden es sehr schnell sehen.

00:39:24: Das ist allerdings auch meine Hoffnung.

00:39:26: Ich halte nichts für, ich weiß nicht mehr Vertrauenswahl.

00:39:28: Das lege ich gar keine nix mit anfangen weil am Ende ist es das wo sich einigen muss was hin will und hinwill natürlich auch mit demjenigen der verantwortlich führt und da liegt es nahe dass man mit dem abdierenen Bundeskanzler dahin geht vielmehr aufwandert etwas anderes zu tun.

00:39:42: dann muss man eben auch darüber dann wenn das gewünscht wird von irgendjemandem diskutieren und dann muss wieder hoch sein Dann muss wieder über Inhalt gesprochen werden und Friedrich Merz wird noch viele inhaltliche Kontroversen zu bewältigen haben Schwierig genug, aber er muss das tun können ohne diese permanenten Debatten.

00:40:00: Die nächsten vier Tage kann man sie nicht vermeiden, aber dann muss es halt vorbei

00:40:03: sein.".

00:40:04: Was raten Sie Friedrich Merz in diesen Tagen und auch Richtung Sonntag wenn er dann vor dem Präsidium auftritt?

00:40:11: Naja ich würde sagen es ist klar, er muss einen Weg aufzeigen wie man inhaltlich weiter kommt.

00:40:19: Er muss aber auch die Gelassenheit haben mit solchen heftigen Stürmen, die im Augenblick sind umzugehen.

00:40:27: Um am Ende dafür zu sorgen dass die Partei zusammen bleibt.

00:40:31: Das alles halte ich für möglich aber es ist eine Herausforderung und wir haben angings ja mal über die Frage von politischer Führung und geeignetheit gesprochen.

00:40:39: Ich glaube das er das kann Und deshalb denke ich dass es auch machen wird und dann werden wir das irgendwann wieder diskutierend beurteilen.

00:40:46: Was denken Sie wie würde Friedrich Merz reagieren?

00:40:50: Wenn da am Sonntag mehrere Präsidiumsmitglieder aufstehen, mehrere Ministerpräsidenten und sagen lieber Friedrich wir haben das Vertrauen verloren.

00:40:59: Die Umfragewerte sind so schlecht die Vertrauenswerte.

00:41:02: Wir haben Sorge dass sich das Ganze ins nächste Jahr zieht, dass weitere Wahlen verloren gehen.

00:41:08: Wir wollen einen Kanzler tauschen!

00:41:10: Ich glaube es ist ein Wunsch szenarischer journalistischer Beobachter aber nicht nur mit einer wie ich mich jetzt prognostisch beschäftigen würde.

00:41:18: Aber was wäre wenn?

00:41:19: Nehmen wir an, es kommt zu dieser Debatte.

00:41:22: Sie haben das Privileg, dass ihr jede was wäre, wenn Fragen stellen dürfen noch so unrealistisch ist.

00:41:27: Ich habe aber sozusagen die Lebenserfahrung, dass wenn ich mich auf das Spiel einlassen würde mit der Frage in der nächsten Sekunde dazu kämen sie sagen, ich würde glauben, dass das jemand macht.

00:41:35: Nein!

00:41:35: Ich glaube, dass eigentlich niemand macht.

00:41:38: Wenn's jemand macht wird er angemessen reagieren.

00:41:40: Er ist erfahren genug.

00:41:41: Er is einer der wichtigsten Führers Europas und er wird damit fertig werden.

00:41:47: Hätte Markus Söder das Zeug zum Kanzler?

00:41:52: Auch über diesen Weg wird die Diskussion nicht weiter.

00:41:55: Also, hat er sie oder hat er sich nicht?

00:41:58: Das rein theoretisch betrachte

00:42:00: ich.

00:42:00: Kein Lust diese Debatte zu führen!

00:42:02: Wir haben einen Bundeskanzler nach meinem Bund und meiner Überzeugung noch sehr langer Bundeskantler in diesem Land sein Und wir werden auch Gelegenheiten haben mit MWM über seine Erfolgesprächen also über das Management mitten in einer schweren Krise die nun wirklich nicht eher ausgelöst hat, sondern den politischen Umstände und es auch da umgeht wie er sich den Umständen verhält.

00:42:22: Aber das ist die Reihenfolge, dass wir haben keine Krise über das Verhalten einer Person.

00:42:26: Wir haben eine Krise eben über die Orientierung der Bundesrepublik Deutschland, wie wir mit den Zukunftsausforderungen in Reformen umgehen.

00:42:33: Die muss bewältigt werden.

00:42:34: Das ist viel wichtiger als die Frage, ob wir jetzt Personalpolitisch tablos aufstellen?

00:42:38: Ich jedenfalls auf keiner Lust mich daran zu beteiligen, muss ich ja auch nicht mehr.

00:42:42: Herr Koch herzlichen Dank für Ihre Zeit!

00:42:45: Alles Gute Ihnen und liebe Grüße nach Hessen.

00:42:48: Alles Gutes für Sie!

00:42:50: Danke, dass ihr wieder zugehört

00:42:51: habt.

00:42:52: Vielen Dank auch für das viele Feedback auf ronsheimer.tv.

00:42:57: Da findet ihr auch alle meine Social Media Accounts wo Ihr mich persönlich kontaktieren könnt.

00:43:02: Das glauben manchmal die Leute gar nicht aber ich schauen mir die Kommentare tatsächlich

00:43:07: selbst an

00:43:08: Und ich bitte darum, lasst weiter Likes da bei Spotify, Apple wo auch immer ihr den Podcast hört.

00:43:15: Bei YouTube

00:43:15: natürlich, wo ihr dem Podcast sehen könnt!

00:43:18: Und ich freue mich, wenn ihr uns abonniert und das hilft uns

00:43:23: wirklich

00:43:24: sehr.

00:43:25: Und ich bedanke mich natürlich in erster Linie bei meinem großartigen Team, bei Philipp Jatoff in der Redaktion, bei Liven Jenrich in der Produktion und natürlich an meinen Producer Daniel van Moll!

00:43:39: Herzlichen Dank und alles Liebe!

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