Warum Deutschlands Jobs wirklich in Gefahr sind. Mit Simon Jäger
Shownotes
Paul Ronzheimer spricht mit Simon Jäger, Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University und Arbeitsmarktforscher, über Friedrich Merz’ Forderung nach mehr Arbeit und die Frage, ob die Deutschen tatsächlich zu wenig arbeiten. Jäger erklärt, warum vor allem die hohe Teilzeitquote zum Problem wird, weshalb gerade junge Menschen immer schwerer in den Arbeitsmarkt kommen und welche Reformen Deutschland jetzt braucht.
Außerdem geht es um die Folgen von KI, den bevorstehenden Renteneintritt der Babyboomer und die Rolle der Migration. Wie stark wird künstliche Intelligenz unsere Jobs verändern – und welche Berufe haben überhaupt noch Zukunft?
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Transkript anzeigen
00:00:00: Das heißt, wir haben im Grunde genommen nicht wirklich ein Faulheitsproblem würde ich sagen sondern die Gründe dafür erliegen eigentlich darin dass der Staat Anreize zum Teil falsch setzt.
00:00:09: Dadurch arbeiten sehr viele Leute Teilzeit und dadurch haben wir noch ein Produktivitätsproblem.
00:00:16: Es gibt in Sachen Arbeitsmarkt einige Thesen die in Deutschland seit Monaten ja in Wahrheit seit Jahren diskutiert werden.
00:00:23: Die Deutschen arbeiten zu wenig.
00:00:24: Die jungen Deutschen finden immer schwerer einen Job.
00:00:28: Die älteren Deutschen hören bald in Rekordzahl auf zu arbeiten.
00:00:32: Die Arbeit der Deutschen ist zu teuer, die Deutschen behalten zu wenig von dem was sie erarbeiten und die Deutschen bezahlen so viel für die, die nicht arbeiten
00:00:42: gehen.".
00:00:56: Doch was ist von diesen Maßnahmen zu halten?
00:01:00: Reichen sie aus, was es mit jungen Menschen, die gerade verzweifelt Job suchen, liegen die eigentlichen Probleme tiefer.
00:01:07: Was ist mit KI?
00:01:08: Was bedeutet das für die kommenden Jahre?
00:01:11: Es gab viele Hörer, die uns geschrieben haben, redet genau mal über dieses Thema und das wollen wir heute machen mit Simon Jäger.
00:01:18: Er ist Professor für Volkswirtschaftslehre an der Princeton University eine der renommiertesten Arbeitsmarktforscher Deutschlands und ich freue mich, dass er heute hier ist.
00:01:28: Grüß dich Simon!
00:01:29: Herzlichen Dank für die Einladung.
00:01:30: Freu mich.
00:01:31: Simon Friedrich Merz hat ja die Debatte angestoßen... Und glaube ich das haben viele mitbekommen gerade jetzt auch rund um die Urlaubsfrage, dass sie Deutschen zu wenig arbeiten?
00:01:44: Hat er mit der Diagnose recht?
00:01:46: Ich glaub da es wichtig erstmal auf die Zahlen zu schauen, um die Debatte ein bisschen einzuordnen.
00:01:51: also in Deutschland haben wir mit ca.
00:01:53: achtzig Prozent sehr hohe Erwerbsbeteiligung,
00:01:55: d.h.,
00:01:56: ein hoher Anteil der Menschen im erwerbsfähigen Alter arbeiten tatsächlich.
00:02:00: Das ist erst mal, könnte man jetzt aus friedlich mehr als Perspektive sagen gut, gleichzeitig ist es so dass in Deutschland vierzig Prozent derjenigen die Arbeiten Teilzeit arbeiten und das ist sowohl im internationalen Vergleich als auch historisch, wo wir als deutscher Arbeitsmarkt herkommen, sehr hoch.
00:02:17: D.h.
00:02:18: viele Menschen arbeiten aber viele von denen die Arbeiten arbeiten dann Teilzeit.
00:02:22: Das heißt, wir haben im Grunde genommen nicht wirklich ein Faulheitsproblem würde ich sagen sondern die Gründe dafür erliegen eigentlich darin dass der Staat Anreize zum Teil falsch setzt.
00:02:32: Dadurch arbeiten sehr viele Leute Teilzeit und dadurch haben wir dann auch ein Produktivitätsproblem.
00:02:37: Wie sind die Vergleichszahlen?
00:02:38: Also wenn uns das Achtzig Prozent der Deutschen im Erwerbsfähigen Alter arbeiten wie ist das in anderen europäischen Ländern?
00:02:45: Wir sind da im oberen Drittel der OECD.
00:02:49: Das ist meistens die Vergleichsgruppe, die man nimmt.
00:02:52: OECd ist eine Gruppe der wirtschaftsstarken Länder.
00:02:55: Europa aber auch USA, Kanada und Japan sind dabei.
00:02:59: Da sind wir schon oben mit dabei.
00:03:00: Wo sind die anderen so?
00:03:02: Das
00:03:02: kommt ein bisschen drauf an.
00:03:03: Der Durchschnitt ist bei, glaube ich, seventy-fünf Prozent.
00:03:06: Okay
00:03:06: also wir sind über dem Durchschnitten.
00:03:09: Und diese Teilzeitquote.
00:03:11: Vierzig Prozent!
00:03:12: Wie stehen wir da international?
00:03:14: Die ist sehr hoch, da.
00:03:15: ich bin nicht ganz sicher ob wir ganz vorne mit dabei sind.
00:03:18: Aber wir sind auf jeden Fall mit Blick auf die Zeiträume wo in Deutschland herkommen und auch international weit vorn mit dabei.
00:03:26: Woran liegt es dass das gerade in Deutschland so hoch ist?
00:03:28: Und wie hat sich das in den letzten Jahren entwickelt?
00:03:30: Es ist hochgegangen und zum Teil durchgetrieben, dass mehr Leute in den Arbeitsmarkt gekommen sind.
00:03:34: Das ist natürlich zuerst mal positiv.
00:03:37: allerdings... Die Forschung ist, man hat sich so zwei Hauptgründe festgemacht an denen das liegt.
00:03:42: Das eine ist dass der Staat selber durch das Steuerabgabentransfersystem Fehlanreize setzt die Menschen davon abhält zu arbeiten.
00:03:51: Das macht sich insbesondere... Also er hat zweitverdiener Falle fest.
00:03:55: Was
00:03:55: sind diese Anreize?
00:03:56: Die falsch sind aus Ostern?
00:03:57: Ja
00:03:58: ganz genau.
00:03:58: wir haben beispielsweise in Deutschland das Ehrgarten Splitting das heißt, dass innerhalb eines verheirateten Paares des erarbeitete Einkommen gepult wird, also zusammengebracht wird und das sorgt dafür dass derjenige der der Zweitverdiener ist deutlich höhere Steuerraten zahlt.
00:04:13: Und dadurch viele Zweit- verdieners in Deutschland insbesondere Frauen wenig Anreize haben mehr zu arbeiten weil einfach weniger vom zusätzlichen Euro in der Tasche bleibt.
00:04:24: Das ist ein entscheidender Punkt dabei.
00:04:26: Wie
00:04:26: ist es in anderen Ländern geregelt?
00:04:28: Warum ist das in anderen ländern anders?
00:04:30: andere Länder haben sich zum Beispiel Schweden schon vor fünfzig Jahren dazu entschieden diesen Weg, wo Deutschland inzwischen noch ein ziemlicher Ausnahmefall ist aufzulösen.
00:04:40: Das heißt, dass Ehegarten nicht mehr gemeinsam veranlagt werden, sondern entweder getrennt oder im Rahmen von einem Familiensplitting, wo man sozusagen nicht mehr diese ganz starken Anreize hat die den Zweitverdiener davon abhalten am Arbeitsmarkt teilzunehmen.
00:04:53: Wir haben in Deutschland natürlich auch mit den Minijobs ein weiteres Instrument geschaffen, diesen Steuer frei das ist durch sehr attraktiven steuerfreie Minijob zu machen.
00:05:01: da ist dann die Steuere hatte im Grunde fast null Und dann besteht beim Chronom wenig Anreiz dabei, hinauszuarbeiten.
00:05:07: Einfach weil wir sehr wenig netto übrigbleiben.
00:05:09: Jetzt so ganz blöd gefragt!
00:05:11: Was ist denn überhaupt das Problem?
00:05:12: Dass so viele Teilzeit arbeiten?
00:05:15: Weil erstmal denkt man doch gut wenn die Leute damit zufrieden sind und sie da mit ihren Lebensunterhalt eben streiten können auch Ehepaare aber auch alleine sondern dass die Leute doch so machen wie sie denken.
00:05:26: Genau.
00:05:26: also da ist auch durchaus was dran und es ist auch insbesondere mal guckt wo wir herkommen.
00:05:31: Wir sind ja heute viel reicher und produktiver als wir das noch vor hundert Jahren waren beispielsweise.
00:05:36: Insofern ist es natürlich auch was Positives, wenn man sagt, wir sind jetzt so produktiv dass wir ein Teil unseres Reichtums, unseres Wohlstands auch als Zeit einfach konsumieren wollen.
00:05:44: Das ist erst mal nicht ein Problem per se.
00:05:46: Ein Problem wird dann, wenn Entscheidungen verzerrt werden, wenn beispielsweise Menschen die ähnliche Potenzial haben zur Gesellschaft was beizutragen sehr unterschiedlich besteuert werden wie beispielsweise durch dieses System.
00:05:58: oder
00:06:00: Was, wie meinst du das mit unterschiedlich Besteuern?
00:06:02: Zwei die das ähnliche machen.
00:06:04: Naja nehmen wir mal an, wir haben eine Person die ist nicht verheiratet und andere die ist verheiraltert.
00:06:08: Die hat einen Partner oder eine Partnerin die sehr viel verdient.
00:06:12: Dann bleibt für sie oder ihnen viel weniger übrig bei der gleichen Arbeit im Vergleich zur Kollegin.
00:06:18: Ähnlicher Punkt ist dass wir in Deutschland natürlich auch ein großes Problem bei der Kinderbetreuung haben.
00:06:22: Das heißt insbesondere Menschen, die kleine Kinder haben.
00:06:26: Da wissen wir das ist ein Zeitpunkt in der Erwerbsbiografie wo Erwerbesbiografien auseinanderklaffen insbesondere zwischen Müttern und Vätern.
00:06:33: da sind andere Länder beispielsweise in Skandinavien weiter.
00:06:37: Die haben bessere und verlässlichere Angebote was die Kinderbetreuung angeht Und Das würde ich mir auch für Deutschland wünschen.
00:06:44: dass würde sicherlich vielen Menschen ermöglichen wenn sie wollen mehr zu arbeiten.
00:06:49: Das ist am Ende.
00:06:50: wir sind eine liberale Gesellschaft eine persönliche Entscheidung.
00:06:53: Jetzt bin ich ungefähr zwanzig Jahre im Journalismus ein bisschen länger.
00:06:57: Und diese Debatte um Kinderbetreuung oder mangelnde Betreuung, die führen wir mindestens diese zwanziger Jahre – war halt natürlich schon viel länger!
00:07:06: Wie kann das sein?
00:07:08: Das ist ja etwas was immer wieder Experten sagen, was auch Politiker immer wieder sagen, dass wir dringend was machen müssen.
00:07:14: aber am Ende ist das Problem immer noch da.
00:07:17: Ja, ich glaube das Problem ist ja sogar noch größer als wir es gerade beschrieben haben nämlich dadurch dass wir nicht ausreichend Mittel in qualitativ hochwertige Kinderbetreuung investieren zahlen natürlich auch langfristig an Zeche.
00:07:28: Wir wissen nämlich aus der Forschung dass das Geld ist was sich langfristiger volkswirtschaftlich rentiert wenn so einen starken Kinder investieren.
00:07:36: und insofern gesehen, dass Bildungsministerin Prine da gerade eine Initiative gehabt hat.
00:07:39: Das geht aus meiner Sicht genau in die richtige Richtung.
00:07:42: aber wir haben natürlich das Problem, dass in Deutschland einerseits der Föderalismus ist, dass es auf Länderebene finanziert wird, der Bund nicht zum Teil mitsprechen kann und es ist am Ende für eine klassische Investitionsentscheidung.
00:07:54: Es wird uns in zwanzig dreißig Jahren sehr viel nutzen oder schaden, aber die Kosten müssen wir heute tragen und das Geld ist natürlich heute sehr knapp.
00:08:03: noch mal zu den Aussagen von Friedrich Merz.
00:08:06: Der gesagt hat, arbeiten zu wenig und mein Eindruck war dass er das nicht nur in Bezug auf Teilzeit gesagt hat sondern auch auf die Stundenzahl also wie viel jeder Arbeitnehmer pro Tag oder in der Woche arbeitet.
00:08:25: Verstehst du genau was er gemeint hat?
00:08:27: Und hat er da einen Punkt also was die reine klassische Arbeitszeit auch bei einem Vollzeitjob An geht.
00:08:33: Beim Vollzeitjob ist das nicht der Fall, also beim Vollzeitjob.
00:08:36: wenn wir in Deutschland nur auf die Vollzeitarbeit in den Abstellen dann sind wir bei neun dreißig Komma Stunden und im OECD Durchschnitt bei vierzig.
00:08:44: Also da sind wir nicht weit hinten ran.
00:08:46: es ist wirklich getrieben durch diejenigen die Teilzeit arbeiten.
00:08:49: noch meiner Sicht Hast
00:08:50: du den Kanzler auch so verstanden dass er das auf Teilzeit gemünstert oder habe ich da jetzt ein Verständnisfehler?
00:08:55: weil in Teilen klang das eher wie ganz generell gesprochen auf auch den Vollzeitsektor.
00:09:03: Es ist natürlich jetzt schwer hier sozusagen Exegese zu beschreiben dessen was er gemeint hat, mein Eindruck war dass er allgemein der Meinung war es müsste mehr gearbeitet werden und zwar es ist ja nicht entweder oder sondern beides.
00:09:15: so habe ich ihn jedenfalls verstanden.
00:09:17: Und
00:09:17: diese neun dreißig Stunden die du angesprochen hast ist das etwas was im internationalen Vergleich hoch ist?
00:09:25: Da sind wir im Mittelfeld.
00:09:26: Also da sind wir in ziemlich nahem Durchschnitt dran, da ist natürlich immer noch mehr Raum nach oben wenn man so will aber da ist es nicht so dass wir die rote Laterne haben wie wir sie in vielen anderen Bereichen haben beispielsweise.
00:09:37: Jetzt
00:09:38: bekomme ich viel in meinem Umfeld oder auch Freunde Verwandte die so Ende zwanzig Anfang dreißig sind und die viel beschreiben wie schwierig es geworden ist für Sie gerade in den vergangenen drei vier fünf Jahren einen Job zu finden, trotz guter Abschlüsse.
00:09:56: Wenn wir darauf blicken und gleichzeitig die Aussage sehen, müsste mehr arbeiten wie passt das zusammen?
00:10:02: Und was passiert da gerade im Jobmarkt?
00:10:05: Ja es ist eine total spannende Frage und wir Leute haben recht.
00:10:08: Wir sehen tatsächlich dass die Unsicherheit zunehmend und die Berufseinstiege schwerer werden.
00:10:13: Wir sind immer noch nicht bei den Zahlen, bei Arbeitslosigkeit.
00:10:16: Beispielsweise wo wir vor zwanzig Jahren waren als die Harzreformen umgesetzt waren...
00:10:21: Wo sind du da?
00:10:22: Wir
00:10:22: sind jetzt gerade ungefähr bei einer Arbeitslosenquote bei den Jüngsten unter vierundzwanzig.
00:10:27: Die ist gerade von fünf Komma drei auf fünf Kommas sieben Prozent hochgegangen.
00:10:31: und bei Akademikern, die sind immer klassisch sehr gut beschäftigt im geringe Risiko arbeitslos zu werden.
00:10:37: Da sind wir jetzt von drei auf dreieinhalb Prozent hoch gegangen.
00:10:41: Wir waren mit den letzten zwanzig Jahre unter drei Prozent.
00:10:44: Jetzt sind wir drüber, das heißt der Trend geht da schon in die Richtung, die problematisch ist aber die absoluten Zahlen sind noch nicht totaler Alarm.
00:10:52: Das heißt dabei jetzt nicht dass man sich einfach zurücklegen kann insbesondere weil dann denke ich dass deine Bekannten natürlich auch wissen was sie da selber erfahren.
00:11:01: es ist so dass wir Rekordbeschäftigung haben sehr viele Menschen in Deutschland Arbeit haben Aber weil wir einfach seit sieben Jahren Krise haben, sind sieben Jahre nicht gewachsen.
00:11:11: Wir haben also eine Dauerkrise, wir haben große Entwicklungen, KI demografischer Wandel, geopolitische Handelspolitische Verwerfung die ihren Schatten voraus erfen, dass viele Unternehmen jetzt nicht expandieren wollen sondern eher sagen naja die Unsicherheit dazu erstmal entweder den Beschäftigungsstand gleichzuhalten oder ein bisschen abzubauen.
00:11:32: Jetzt haben wir in Deutschland aber Arbeitsmarktinstitutionen, also so was wie Kündigungsschutz und Kurzarbeitergeld, die darauf angelegt sind das Bestehende zu bewahren.
00:11:41: Das heißt, die bestehenden Arbeitsplätze sind sehr sicher.
00:11:44: Da wechselt dann auch keiner gerne raus ins kalte Bad der Unsicherheit sozusagen.
00:11:50: Das führt dazu dass Neueinsteiger sehr schlecht reinkommen können.
00:11:54: Und gleichzeitig wenig Unternehmen, die wachsen wollen, die bestehenden Arbeitskräfte abwerben wenig Leute wechseln wollen.
00:12:01: Und die Zeche, die zahlen dann gerade tatsächlich die jungen Arbeitnehmer, die noch nicht besonders viele berufliche Erfahrungen haben, die natürlich wichtiger werden grade und auch nicht besonders viel beruflichen Netzwerke beispielsweise.
00:12:14: Wie ist das zu bewerten?
00:12:16: Aber vielleicht ist es einfach ein subjektiver Eindruck dass gerade auch viele junge Akademiker gerade so große Probleme haben etwas zu finden weil siehst mal ganz bloot früher.
00:12:27: ja Wenn man einen Hochschulabschluss hat oder Bachelor, wenn wir auch Master dann findet man schon irgendwie ein Job und das scheint heute nicht mehr zu gelten.
00:12:39: Ja und nein.
00:12:39: Einerseits gilt das natürlich immer noch heute, die Arbeitshosenquote bei Akademikern ist einfach über drei Komma drei Prozent.
00:12:45: Die ist deutlich ungefähr die Hälfte dessen wo wir insgesamt im arbeitsmarkt
00:12:49: stehen.
00:12:50: Bei Neu-Ansteigern ist es richtig dass wir da besondere Situation haben.
00:12:53: die gab's natürlich immer mal wieder auch in den achtziger Jahren als beispielsweise ein Einstellungsstopp bei Lehrern war.
00:12:58: Da gibt es dann viele Biografien die dadurch geprägt worden sind.
00:13:01: aber die Lage ist natürlich anders als vor zehn Jahren noch als der Arbeitsmarkt komplett leer gefegt war.
00:13:06: Das ist sicherlich richtig Und ich stimme dem voll zu, dass es gerade angesichts dieser langanhaltenden Krise der großen Unsicherheit durch die großen Verwerfungen landen stehen.
00:13:17: Das Schwerer geworden ist neu reinzukommen weil die Unternehmen einfach wenig neu einstellen können.
00:13:22: Kann man sagen welche jungen Menschen besonders betroffen sind da?
00:13:28: Also grade bei Fächern, Akademiker was sie...
00:13:33: Ja, also da gibt es Zahlen zu.
00:13:35: Das ist beispielsweise bei den Geisteswissenschaftlern.
00:13:38: ist die Arbeitslosung eher so um die fünf Prozent.
00:13:41: auch Leute die Werbung Marketing gemacht haben Ist das durchaus höher?
00:13:46: Deswegen ist aus meiner Sicht entscheidend dass wir auch Wechsel noch stärker ermöglichen dass jemand der sich beispielsweise als Geistes-Wissenschaftler oder als Marketing Expertin studiert hat dann auf was Neues machen kann.
00:13:58: Arbeitsmarkt
00:13:59: Was ist mit geringer Qualifizierten Abitur, Realschulabschluss, Hauptschulab schluss.
00:14:06: Wie ist da die Arbeitsmarktsituation?
00:14:09: Die ist deutlich angespannter.
00:14:11: das heißt es ist nach wie vor so dass Qualifikation langfristig insbesondere die beste Versicherung ist gegen Arbeitslosigkeit.
00:14:19: also deswegen halte ich auch nicht für richtig beispielsweise jetzt Studium und Ausbildung gegeneinander auszuspielen.
00:14:26: wir sind in Deutschland beispielsweise bei den Akademikern immer noch im internationalen Vergleich relativ niedrigen Stand, ungefähr eine Akademikerquote im Arbeitsmarkt von vierzig Prozent.
00:14:37: Im internationalen Vergleich OECD würde ich jetzt wieder nehmen, sind wir so achtundvierzig Prozent und das heißt da sind wir nochmal acht Prozentpunkte geringer also haben keine Akademikerschwämme oder sowas.
00:14:47: Ich denke es lohnt sich in Deutschland die Hochschulbildung auszubauen aber auch die Berufsbildungen insbesondere zu überlegen.
00:14:53: wie können wir das in Zeiten von KI so aufgleichen dass für Leute langfristig dazu befähigen zum Wirtschaftswachstum beizutragen und selber auch daran teilzuhaben.
00:15:03: Wenn du jemanden, der uns jetzt zuhört, der gerade Schulabschluss macht oder darüber nachdenkt vielleicht zu studieren oder nicht zu studierend was würdest du jungen Leuten raten?
00:15:14: Also in welchen Bereich sollten sie gehen?
00:15:18: Was macht auch in fünf, zehn, zwanzig Jahren noch Sinn?
00:15:22: Das ist eine total spannende Frage.
00:15:24: ich glaube das wichtigste was man mitgeben kann weil ja alle dankenswerterweise total unterschiedlich sind ist etwas zu machen, für das man innerlich brennt.
00:15:33: Wo man weiß, da stehe ich morgen früh auf und freue mich zur Arbeit zu gehen oder zur Uni zum Hörsaal und das zu lernen.
00:15:40: Weil das wird nach wie vor in den nächsten zwanzig Jahren mit KI sicher eine wichtige Rolle spielen, Expertise auf dem Gebiet zu haben.
00:15:47: War das nicht immer so?
00:15:49: Das ist wichtiger geworden durch KI denke ich und wird perspektivisch wichtiger einfach weil die Tätigkeiten die Einstiegs-Tätigkeiten stärker und stärker ersetzt werden können durch KI.
00:16:03: Und dadurch ist es wichtiger und wichtiger, tiefe Expertise zu haben.
00:16:08: Die komplementiert die KI sozusagen!
00:16:10: Und das war früher anders?
00:16:11: Ich würde sagen...
00:16:12: Ja da hat sie Technologie auf jeden Fall eine große Entwicklungsstufe durchgemacht Da ist KI auch ein totaler Gamechanger.
00:16:19: Also im Grunde genommen wie beim Fahrradfahren Das ist so.
00:16:22: wenn ich Fahrrad fahren lernen möchte kann ich drei Bücher lesen Dann kann ich aber immer noch nicht Fahrrad Fahren.
00:16:28: Wenn ich mich aufs Fahrrad schwinge und das übel selber, dann entwickle ich die Fähigkeit in dem ich selber tue.
00:16:34: Jetzt ist KI eine Technologie, die anders als die Algorithmen vorher ganz stark selber dieses implizite Wissen lernen kann.
00:16:42: Also früher hatten wir Algorithme, denen konnten wir mit einem Fahrradfahren das Buch geben und dann konnten wir das Buch perfekt zu Ende durch exzessieren.
00:16:51: Bei KI ist es jetzt so dass lernt die Regeln selber,
00:16:54: d.h.,
00:16:54: dass lernte selber Fahrrad fahren.
00:16:56: Insofern ersetzt das diejenigen Tätigkeiten im Arbeitsmarkt, die einfach sind.
00:17:02: Wo man aber Berufserfahrung braucht und da ist dann der entscheidende Faktor dass junge Menschen aus der Universität oder Ausbildung kommen noch wenig Berufserfahrungen haben und dadurch sehr stark mit KI konkurrieren werden wir brauchen aber langfristig diejenigen die tiefe Expertise haben Und die wird nach wie vor wichtig bleiben, weil die KI komplementiert aus meiner Sicht.
00:17:29: Was kann man darüber sagen?
00:17:30: Wie KI schon jetzt den Arbeitsmarkt verändert?
00:17:33: Also wo sieht man das?
00:17:34: Wo sieht man spülbare Konsequenzen?
00:17:36: und wie schnell könnte es jetzt auch alles gehen?
00:17:38: Man sieht die Konseqenzen noch nicht so stark!
00:17:40: Ich meine wir alle nutzen das und in Deutschland wissen wir uns ungefähr zweiunddreißig Prozent der Beschäftigten KI am Arbeitsplatz nutzen.
00:17:47: Das hat sich aber, wie wir aus den Studienwissen, noch nicht niedergeschlagen darin dass dadurch tatsächlich weniger Leute eingestellt werden.
00:17:55: Also, man könnte jetzt meinen in den Bereichen wo KI besonders gut ist im wissensintensiven Bereich in der Finanzindustrie könnten besonders viele Arbeitsplätze ersetzt werden.
00:18:04: das sehen wir in den Studien bislang noch nicht und da gibt es auch historische Vorbilder für.
00:18:08: also Denken wir an jetzt Finanzindustrie beispielsweise Bankautomaten.
00:18:12: die wurden in den achtziger Jahren eingeführt.
00:18:15: Da war es dann so dass die Befürchtung bestand Bank alle gestellte brauchen wenn ich mehr Schalter angestellte
00:18:21: weil
00:18:23: Geldeinzahlen, das macht die Maschine jetzt.
00:18:26: Tatsächlich ist es so als die Bankautomaten eingeführt wurden, ist die Zahl der Schalterangestellten gestiegen über die Zeit.
00:18:32: Das hat sich deren Tätigkeit natürlich verändert, dies komplexer geworden weg von einfach Geldeinsalen ausgeben hin zu Beratungsdienstleistungen und das sehen wir natürlich auch bei der Kain.
00:18:44: also wir können bestimmte Tätigkeiten automatisieren.
00:18:49: Es ist fast nie der Fall, dass ein gesamter Beruf komplett automatisiert wird.
00:18:53: Aber es werden bestimmte Tätigkeiten innerhalb des Berufs automatisiert und da kommt entscheidend darauf an ob das komplexe Tätigkeiten sind oder einfache Tätigkeit.
00:19:02: Um das mit einem plastischen Beispiel zu machen, nehmen wir einen Taxifahrer.
00:19:06: Das war vor zwei Jahren enorm herausfordernder Beruf.
00:19:10: Ist auch heute nicht ohne aber vor zwei Jahre vor Google Maps muss man natürlich beispielsweise das gesamte Straßennetz von Berlin, besonders gut kennenwissen wann wo Stau ist und so weiter.
00:19:20: Das ist natürlich durch GPS, durch Google Maps komplett entwertet worden.
00:19:24: Das heißt wir haben jetzt nur eine Fahrdienstleistung die eine viel stärker austauschbare Ware geworden sind, wo menschliche Expertise in viel geringere Rolle spielt.
00:19:33: Gegen Beispiel ist Radiologie, wo die eher einfachen Aufgaben ein Standard Röntgenaufnahme zu lesen von der KI inzwischen viel besser gemacht werden können.
00:19:44: Das hat den, einer der Gründer der KI wie wir sie heute kennen Jeffrey Hinten vor zehn Jahren dazu geführt zu sagen Wir brauchen heute zwanzig, sechsundzwanzig im Grunde haben keine Radiologen mehr.
00:19:55: Das Gegenteil ist der Fall.
00:19:56: Wir haben bei den Radiologern die einfachen Tätigkeiten automatisiert aber Bilder zu lesen war noch nie hundert Prozent der Aufgabe dessen was ein Radiologe gemacht hat.
00:20:05: Die bilden andere aus, die brüten über komplexen Fällen kommunizieren mit anderen und das brauchen wir mehr.
00:20:11: Das ist aus meiner Sicht ein gutes Beispiel dafür, um zu verstehen was wir mit KI machen können.
00:20:15: Wo wir auch hin vielleicht gesellschaftlich hin wollen nämlich KI zu nutzen um lästige Routine-Tätigkeiten zu automatisieren aber gleichzeitig menschliche Fähigkeiten zu bewahren um beispielsweise die komplexen Dinge anzugehen und dann können wir das als Technologie nutzen um mehr Menschen radiologische Aufnahmen zur Verfügung zu stellen Krankheiten früher zu erkennen.
00:20:38: also das ist das Potenzial dessen.
00:20:40: Beim Arbeitsmarkt entscheidet darauf an, ob Routine oder Expertise Aufgaben ersetzt werden.
00:20:46: Im Taxifahrer versus dem Radiologen Beispiel?
00:20:49: Jetzt gibt es auch Forscher, Zukunftsforscher die sich mit KI auseinandersetzen, die sagen wir werden aber künftig nicht mehr so viele Stellen mit Personen und Menschen besetzen müssen.
00:21:01: Und in Wahrheit brauchen wir eine Vision wie diejenigen, die dann am Ende nicht arbeiten in einem Land überleben können.
00:21:11: Jetzt bist du Arbeitsmarktforscher und schaust ja auch voraus, also zehn, zwanzig, fünfzig Jahre.
00:21:18: Welche These hängst du da an?
00:21:20: Was die Frage angeht wie viele Menschen am Ende wirklich arbeiten werden?
00:21:27: Ja Der Blick nach vorne ist natürlich immer schwer, weil der Blick in die Vergangenheit hilft und wir haben ja schon einige enorme technologische Veränderungen gehabt.
00:21:36: Raus aus der Landwirtschaft rein in die Fabriken dann raus aus den Fabricken in die Dienstleistungsgesellschaft.
00:21:42: Und wir sind heute in einer Situation wo heute sechzig Prozent der Menschen in USA beispielsweise in Berufen arbeiten dies neunzehntetvierzig noch gar nicht gab.
00:21:51: das heißt Wir sind wahnsinnig gut darin unsere Wirtschaft ist Wahnsinnig Gut Darin Unsere Kreativität unsere Bedürfnisse auch wiederum in neue Tätigkeitsfelder zu übersetzen.
00:22:01: Das heißt, es gibt nicht nur die Veränderung innerhalb des Berufes sondern auch neue Berufsbilder, neue Organisationsformen.
00:22:07: und das ist am Ende natürlich eine Frage inwieweit ein Rennen zwischen Tätigkeiten die ersetzt werden und neuen Ideen und neuen Tätigten die kommen.
00:22:17: historisch gesehen Kann kein Mensch seriös vorhersagen?
00:22:20: Aber kann man KI überhaupt historisch vergleichen, weil viele sagen das ist das Einschneidendste was wir in den letzten hundert Jahren oder noch weiter erlebt.
00:22:29: Es ist mit Sicherheit enorm einschneiden und es hat einige Dinge die es auch technologisch total von dem unterscheidet was wir bis jetzt gesehen haben beispielsweise das Fahrradfahrbeispiel.
00:22:39: also wir sozusagen Computer konnten bis jetzt explizites Wissen Algorithmen sehr gut umsetzen.
00:22:44: Auf einmal haben wir KI, die implizites Wissen wie man Fahrrad fährt selber lernen kann ohne dass wir der Maschine sagen müssen wie das geht.
00:22:51: Das ist natürlich eine enorme Revolution.
00:22:54: Gleichzeitig haben wir riesige Verwerfungen gehabt – die industrielle Revolution hat zwar Jahrzehnte gedauert aber es war eine enorme Verwerftung Wirtschaftspolitisch Arbeitsmarktpolitisch und insofern stehen große Veränderungen an.
00:23:09: Aber dass uns die Arbeit ausgeht sehe ich noch nicht
00:23:14: Wenn du auf der anderen Seite, auf den demografischen Wandel schaust.
00:23:19: Also leben wir in den nächsten Jahren?
00:23:21: Gehen die sogenannten Baby Boomer ein großer Zahl in Rente.
00:23:25: wie wird das den deutschen Arbeitsmarkt konkret verändern?
00:23:30: Ja also da haben wir Zahlen beispielsweise von der OECD oder vom IRB in Deutschland Das ist Institut für Arbeitsmarkt und Berufsforschung das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit Die vorher sagen dass sie in den nähsten zehn jahren die Bevölkerung im erwerbsfähigen Alter um circa neun Prozent zurückgehen wird.
00:23:47: Das ist natürlich eine enorme Veränderung und das wird Druck auf System auslösen, und zwar haben wir ja in vielen Bereichen umlagefinanzierte Systeme bei der Rente zum Beispiel dass wir einzahlen und dann daraus die laufenden Renten Ausgaben bestritten werden.
00:24:04: Und da kommt natürlich enormer Druck im System, wenn immer weniger Menschen für erstmal gleichbleibende Bevölkerung Wohlstand erarbeiten müssen.
00:24:14: Aber was bedeutet das für den Jobmarkt?
00:24:15: Weil wir auch viele argumentieren und sagen, da werden dann ja erst einmal eine Menge Jobs frei!
00:24:20: Also dieser Druck, dieser Konkurrenzdruck, den es vielleicht jetzt noch gibt aber vor allem auch in den letzten Jahren gab der ist dann gar nicht mehr so groß.
00:24:28: Das kann ich bei einzelnen Unternehmen nachvollziehen, wenn man sagt da geht jetzt jemand und da kommt dann jemand nach.
00:24:33: Und demjenigen folgt wieder jemand auf der hierarchische Stufe drunter.
00:24:37: Aber volkswirtschaftlich gesehen befürchte ich das Unternehmen vorausschauend sein werden, sehen dass der Faktor Arbeit in Deutschland knapper wird und deswegen weniger investieren werden.
00:24:46: Das heißt die Gefahr, die besteht ist es wir aufgrund des schrumpfenden Arbeitsmarkts weniger Investitionen in Deutschland haben und natürlich noch von der Substanz leben können aber wenig Neues hinzukommt sich keine Boom-Jahre auf dem Arbeitsmarkt auf uns zukommen, aufgrund des demografischen Wandels.
00:25:03: Keine Boomjahre weil die Unternehmen unter Druck geraten?
00:25:07: Genau!
00:25:07: Die Unternehmen sehen das, Kapital ist mobil, sie können ja auch woanders hingehen und es gehen natürlich mittelfristig auf der ganzen Welt die Geburtenraten zurück.
00:25:15: aber Deutschland hat im Vergleich zu anderen Ländern einfach noch eine ungünstigere demographische Struktur.
00:25:20: Was können wir da zum Beispiel von Japan lernen?
00:25:21: Das ist glaube ich eines der ältesten Länder der Welt
00:25:24: Genau.
00:25:25: Wie sich die Dinge verändern und wie uns vielleicht auch verändern lässt?
00:25:29: Ja, Japan ist natürlich einen sehr interessanten Weg gegangen mit wenig Einwanderung das Ganze zu bestreiten in der älter werdenden Bevölkerung und dementsprechend auch stagnierenden Wohlstandsniveaus.
00:25:39: Eine Gesellschaft, die natürlich sehr lange jetzt nicht gewachsen ist Wir sind in Deutschland sieben Jahre, die wir ungefähr nicht gewachsen sind In Japan sind es Jahrzehnte.
00:25:47: Das löst natürlich enormen Druck aus im gesellschaftlichen... Auf das politische.
00:25:53: Auf der einen Seite Druck möglicherweise für den Arbeitsmarkt, den du ansprichst auf der anderen Seite eben auch nicht die Probleme, die es durch Migration eben auch geht?
00:26:02: Genau.
00:26:03: Also das ist natürlich eine Frage im.
00:26:07: Migration ist natürlich ein gesellschaftspolitisch hochaufgeladenes Thema.
00:26:11: gleichzeitig ist es so dass wir in Deutschland beispielsweise auf die letzten zehn Jahre licken eine Situation haben wo der deutsche Arbeitsmarkt schon stand jetzt geschrumpft wäre weil die deutsche Erwärtsbevölkerung in dem entsprechenden Alter zurückgegangen ist.
00:26:25: Und stattdessen haben wir jetzt in zehn Jahren ungefähr sechshunderttausend schäftigte Meer, das geht auf die Migration zurückzuführen und...
00:26:35: Was sind das für Jobs?
00:26:36: Weil auch darum gibt es ja immer wieder heftigen politischen Streit.
00:26:40: ich erinnere mich an den Jahr zwanzig fünfzehn als gesagt wurde wir brauchen Fachkräfte und da gibt es eben auch die Ärzte.
00:26:47: und dann sagen die Kritiker Moment mal, also von den sogenannten Fachkräften, von denen ihr immer sprecht.
00:26:53: Da sind vielleicht ein paar dabei aber in Wahrheit gibt es da auch sehr viele die am Ende dann das Sozialsystem belasten.
00:26:58: was sagen die Zahlen heute?
00:27:00: Die Zahlen sagen ja dass diejenigen die vor zehn Jahren zwei tausend fünfzehnt sechzehn gekommen sind zu großer Mehrheit in Arbeit sind und eine Erwerbsquote wenn man selbstständig mit reinrechnet was man machen sollte ungefähr siebzig Prozent haben.
00:27:14: Also es ist durchaus sehr hohe Erwerbsquote, das heißt viele von denen die gekommen sind, die große Mehrzahl von denen arbeitet auch Sozialversicherungs beschäftigt.
00:27:24: Gleichzeitig wissen wir dass der deutsche Arbeitsmarkt schon ziemlich zweigeteilt ist.
00:27:29: Wir haben gute Jobs und wir haben ein Niedriglohnsektor.
00:27:32: Der ist über die letzten dreißig Jahre hinweg entstanden Der stagniert jetzt, der wächst nicht mehr weiter und geht vielleicht sogar ein bisschen zurück.
00:27:39: Aber viel Einwanderung hat eben in diesem niedriglohen Sektor hinein stattgefunden.
00:27:43: Was heißt
00:27:43: viel?
00:27:44: Also du sagst, siebzig Prozent derjenigen die zwanzig fünfzehn gekommen sind, sind heute im sozialversicherungspflichtigen Job richtig
00:27:51: oder selbstständig beschäftigt?
00:27:52: Oder
00:27:53: selbstständisch
00:27:54: beschäftigt.
00:27:54: Und Mini-Jobs also in Arbeiten.
00:27:57: In
00:27:57: Arbeit.
00:27:58: Ja.
00:27:58: Siebzig prozent klingt ja erstmal wahnsinnig viel aber... Wie viel sind davon, was du sagst in einem Niedriglohnsektor?
00:28:06: Die genauen Zahlen kann ich jetzt aus dem Kopf nicht tieren.
00:28:09: Aber deutlich mehr als im gesellschaftlichen Arbeitsmarktdurchschnitt insgesamt.
00:28:16: Und würdest du als Arbeitsmarktforscher sagen dass diese Migration einfach nur losgelöst, wenn wir jetzt sagen würden, es wäre so nicht passiert?
00:28:27: Was hätte das für den Arbeitsmarkt bedeutet, kann man das realistisch sagen?
00:28:31: und weil man ja auch sagen muss erst einmal hat es ja auch den Staat viel gekostet.
00:28:37: Integration andere die Bürgergeld Grundsicherung bekommen also es kostet hier auch den Startviel.
00:28:44: Also wenn du das alles übereinander legst wie fällt da dein Urteil aus?
00:28:48: rein auf den Arbeitsmarkten?
00:28:50: Das ist total komplex weil es eine gesellschaftliche Frage ist die über den Arbeits Markt im Grunde genommen hinausgeht und Gerechtigkeitsfragen aufwirft, nämlich unter welchen Bedingungen wollen wir eigentlich Arbeitsmarkt-Migration erlauben?
00:29:04: Und es ist eine berechtigte Frage da inwiefern Migration in den Niedriglohnsektor für mehr Wettbewerb im Niedrichlohnsektor geführt hat.
00:29:16: Und dadurch auch beispielsweise zu Lohndruck – das halte ich nicht für ausgeschlossen.
00:29:22: Und jetzt ist die richtige gesellschaftliche Antwort daraus, aus meiner Sicht zu fragen.
00:29:26: Inwiefern wir Institutionen brauchen?
00:29:28: Beispielsweise wie den Mindestlohn, die wir auch im Jahr zwölf oder vierzehnt eingeführt haben und Tarifbindung um dafür zu sorgen dass wir beispielsweise Wettbewerb im Niedriglohnbereich einhegen.
00:29:39: Das heißt das Geschäftsmodelle die nur darauf basieren, dass wir möglichst viele Menschen an die für geringen Lohn bereit sind zu arbeiten nicht profitabel machen.
00:29:48: Was ist mit den Fachkräften, über die so viel gesprochen wurde?
00:29:51: Wie viele von denen kann man das irgendwie sagen in Zahlen oder in dem was du erforscht.
00:29:58: Wie viele sind wirkliche Fachkräfte?
00:30:02: Es ist ja immer eine Frage, was eine Fachkraft ist.
00:30:04: Ist es der Hochschulabsolventin auch im Gesundheitspflege, Erziehung oder Handwerk- und Bautätigkeiten verrichtet.
00:30:14: Wo wir enormen Fachkräftemangel haben gerade die enorme Fähigkeiten bringt ist aus meiner Sicht kaum in den Statistiken richtig abzubilden einfach weil man enorm qualifiziert sein kann um dass wir das sagen insbesondere bei Leuten die nach Deutschland migriert sind wo Anerkennungsfragen sind wo wir den Leuten selber im Weg stehen uns auch die im Ausland studiert haben und eine Berufsausbildung gemacht haben, hier aber nicht in ihrem Beruf arbeiten können.
00:30:42: Insofern, sie fragen, wie man mit den Daten kaum beantworten kann aus meiner Sicht?
00:30:45: Und
00:30:46: wie kann man sich dann beantwortern?
00:30:47: Weil das ist ja eine Frage, die sich viele stellt...
00:30:48: Wir bräuchten bessere Daten!
00:30:50: Aber das ist sozusagen mein Bayer als Wissenschaftler, also meine Neigung als Wissenschaftlern zu sagen wir müssen es besser messen.
00:30:56: Wir müssen mir Leute befragen was Sie eigentlich können und was Sie machen.
00:31:00: Also in Wahrheit
00:31:01: wissen wir's nicht von...
00:31:02: Ich glaube, wir haben sehr gute Studien dazu.
00:31:04: Aber ich müsste mich jetzt aus dem Fenster lehnen um die Zahl so beispielsweise an Fachkräften wirklich hier richtig zu zitieren.
00:31:11: also das würde ich jetzt an der Stelle nicht machen einfach weil es auch ein Sohnkontroversystem ist und ich dann auch keine falschen Informationen in Umlauf bringen möchte.
00:31:18: Dann lass uns über das Reformpaket sprechen darüber was den Arbeitsmarkt jetzt bessern soll und vor allem Motiviertschaft am Krubeln soll.
00:31:26: die Koalition hat vor dem Sommer ein Reformpaket, Zitat Programm für Aufschwung und Beschäftigung vorgelegt.
00:31:33: Und auch mit einem Abschnitt zum Arbeitsmarkt aber über den wurde vergleichsweise wenig bisher gesprochen.
00:31:40: Wenn du auf dieses Reformpaketen schaust Für den Arbeitsmarkt was ist das genau?
00:31:45: Und löst es die Probleme Die wir angesprochen haben?
00:31:49: Ja genau also betitelt ist das ganze ja Programm für aufschwungen und Beschäftigung und Es sind mit Blick auf den arbeitsmarkt sicherlich einige Impulse dabei, die in die richtige Richtung gehen.
00:32:00: Welche?
00:32:00: Beispielsweise bei der Neuregelung von Abfindungen.
00:32:04: Bis jetzt haben wir eine Situation, weil wenn jemand das Arbeitsverhältnis wird beendet, derjenige bekommt ne Abfindungsgezahlt hat dann sehr hohe Steuerlast und es lohnt sich nicht, in den selben Jahren neue Beschäftigungen anzugehen.
00:32:15: Das soll jetzt steuerlich so geregelt werden dass dieser Anreiz nicht mehr da steht.
00:32:19: Das halte ich für grundsätzlich richtig.
00:32:21: Es sind auch ein paar Dinge dabeit hier aus meiner Sicht in falscher Richtung gehen Die beispielsweise gut gemeint sind, aber am Ende nach hinten losgehen werden beispielsweise bei der Ausweitung von Befristungen.
00:32:32: Aber im Ende... Warum?
00:32:33: Was ist das genau?
00:32:35: Genau also was die Bundesregierung da anstrebt ist schon eine Ausweitung der sachgrundlosen Befristung.
00:32:42: Das heißt es soll schon klassisch immer ein Grund angegeben, warum Arbeitsverhältnis befristet sein kann.
00:32:47: Jetzt soll auf Basis dieses Programms, was vorgeschlagen wurde, möglich sein bis zu vier Jahre sachgrundlos zu befristen.
00:32:55: Und das ist nicht nur beschränkt auf Unternehmen wie beispielsweise Start-ups und Unternehmen, die was Neues machen.
00:33:00: Sondern jeder kann das jetzt machen!
00:33:02: Da wissen wir aus Studien dass diese Art von Ausweitung von Befristungen nicht dazu führen wird, dass mehr Beschäftigung am Ende entschied.
00:33:09: Da gibt es Beispiele aus Frankreich, aus Italien, die ähnliche Reformen gemacht haben wo das nicht zu mehr Beschäftigungen geführt hat sondern tatsächlich eher die Berufseinsteiger von denen wir eben gesprochen haben stärker erlastet weil die dann gerade am Anfang ihres Berufslebens stärker in diesen prekären Arbeitsverhältnissen.
00:33:26: Und insofern, denke ich, fehlt bei dem Paket die Vision wo wir hinwollen und die brauchen wir.
00:33:33: Wie
00:33:33: könnte so eine Vision aussehen?
00:33:34: Das sagen ja viele Politiker und auch Experten.
00:33:37: wieso können wir das den Bürgern in Deutschland nicht sagen?
00:33:39: wo wir eigentlich landen wollen?
00:33:41: was wäre wenn du drauf schaust auf deutschland und noch deine Forschung?
00:33:46: Wo müssten wir eigentlich hin wollen?
00:33:48: Ja gerne also Rauchen ist eine klare Vision, wie wir die nächsten zwanzig Jahre auf dem Arbeitsmarkt bestalten wollen.
00:33:55: Angesichts dieser enormen Herausforderung KI, demografischer Wandel, handelspolitische Herausforderungen und das strategisch zu denken und zu überlegen wo kommen wir her?
00:34:05: Und wir kommen in Deutschland aus einer Situation, wo wir einen Arbeitsmarktinstitution haben, die uns lange gut gedient haben, Die das deutsche Geschäftsmodell sehr gut unterstützt haben.
00:34:15: Die bestehende Beschäftigungsverhältnisse geschützt haben.
00:34:17: da sind wir lange mit gefahren.
00:34:19: Aber wir sind jetzt in einer Situation, wo sich die Welt sehr schnell und sehr rapide ändert.
00:34:24: Wo wir umdenken müssen wie können wir Menschen befähigen auch beispielsweise Wechsel einzugehen neue Dinge zu gründen Mut zu belohnen?
00:34:33: Und das bräuchte aus meiner Sicht ähnlich über der Rente eine breit aufgestellte Kommission, die das Thema strategisch angeht.
00:34:41: Brauchen wir noch mehr Kommissionen und Arbeitskreise?
00:34:44: Ich glaube ja.
00:34:45: nämlich.
00:34:46: Wir haben ja bei einem Beispiel der Rentenkommission durchaus gesehen, dass wenn man auch politisch sehr weit voneinander stehende, beispielsweise junge Abgeordnete in der CDU mit linken Abgeordneten aus der SPD zusammenbringt.
00:34:58: Mit Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, ExpertInnen die Datenzahlen Fakten einfließen lassen das da durchaus ein enorm respektables Endergebnis rausgekommen ist was das deutsche Rentensysteme mit Sicherheit, wenn es so umgesetzt wird stark voranbringen wird, jetzt müssen wir abwarten ob das wirklich so umgesetzt wird.
00:35:17: Aber das ist aus meiner Sicht ein sehr hoffnungsvolles Beispiel davon was wir machen können wenn wir so eine Kommission wollen politisch wollen und sagen wir müssen das strategisch denken wo wir jetzt hingehen wollen in den nächsten zwanzig Jahren und dann wirklich breit und tief Vorschläge erarbeiten.
00:35:37: Was siehst du da, wenn du da sitzen würdest als Arbeitsmarktexperte?
00:35:40: Was würdest du sagen?
00:35:41: sind die drei Dinge, die jetzt entscheidend sind für Deutschland dass wir in zwanzig Jahren darstellen.
00:35:47: Also aus meiner Sicht ist es total entscheidende das wir Wechsel ermöglichen.
00:35:50: Wir haben eine Situation wo in Deutschland beispielsweise im Vergleich zu den USA viel weniger Menschen den Arbeitsplatz wechseln und das ist im Grunde genommen.
00:36:00: Im Programmieren sagt man it's a feature not a bug.
00:36:03: also ein Vorteil kein Nachteil.
00:36:06: Jedenfalls lange gewesen, inzwischen hat sich das umgekehrt.
00:36:10: Weil wir so massiv sich verändernde Rahmenbedingungen haben ist es jetzt ein Nachteil dass wir Institutionen haben die die Leute einfrieren So ein bisschen wie wenn man Unfall hatte und einen Gips bekommt.
00:36:21: Ist das gut wenn man weiß man kann nach vier Wochen wieder laufen und dasselbe weitermachen?
00:36:25: Wir haben jetzt so große Umwälzung sind wir den Leuten jetzt ewig Gipse anlegen Das zu Muskelschwund führt?
00:36:32: das haben wir beispielsweise im Bereich Kurzarbeitergeld in Deutschland, wo wir inzwischen bis zu zwei Jahre lang subventionieren, wenn Menschen nicht arbeiten.
00:36:42: Und die Arbeitskräfte, die in Deutschland beispielsweise zurzeit in Kurzarbeitergeld sind können ja auch nicht gleichzeitig dem neuen Start-up zur Verfügung stehen was beispielsweise Batterien entwickeln möchte und Wir müssen auch beispielsweise an den Kündigungsschutz ran.
00:36:57: aber klug da habe ich mit Kollegen aus Princeton Markus Brunermeyer Und wenn ihr mit Schülfe aus Berkeley und Kollegen hier vom Zentrum für neue Sozialpolitik in Berlin, ein Vorstack einer Flexibilitätsprämie entwickelt.
00:37:09: Das heißt jeder der wechselt zu einem neuen Arbeitgeber und bereit ist es in dieses Risiko zu gehen... Weil er im
00:37:16: neuen Vertrag hat?
00:37:17: Genau.
00:37:17: ...belebt mir so viele Jahre.
00:37:18: Genau!
00:37:19: Und bereit ist beispielsweise auf bestimmte Schutzrechte zu verzichten kann eine Prämie aushandeln die der neue Arbeitgebers dann zahlt und so das den Mut ins Risikozugehen zu belohnen.
00:37:31: jetzt nicht für die Niedriglohnsektor, sondern manchmal ab Achtzigtausend wo es beispielsweise Menschen trifft.
00:37:38: Diese Abwägung aus ökonomisch abgesicherten Fällen ist ein gut Treffen können.
00:37:42: das wäre was in Anreiz gibt Wechsel durchzuführen.
00:37:46: und diese Art von Lösungen brauchen wir die auf Basis von Evidenz.
00:37:51: weil irgendwie wie können wir mehr Bedynamik in den Arbeitsmarkt reinbringen dass wir Wachstum schaffen und dass wir gleichzeitig den Menschen ermöglichen dort zu landen, wo sie den größten gesellschaftlichen Mehrwert leisten können.
00:38:02: Und Unternehmen, gerade auch Unternehmen mit neuen Geschäftsmodellen, die es sehr schwer haben in Deutschland, die Möglichkeit geben zu wachsen?
00:38:09: Das
00:38:09: eine ist neue Geschäftshelder, neuer Jobmarkt-Startups... Aber was ist mit den Industriearbeitspesten in Deutschland?
00:38:18: Also wir reden viel über VW aber auch über ... andere Autohersteller oder Zudieführer, der ganze Industriebereich auch Chemie.
00:38:28: Was würdest du Menschen raten die dort beschäftigt sind und die Sorge haben um ihren Arbeitsplatz sich vielleicht fünfzig-fünfzig jetzt sind?
00:38:35: Und die sagen was soll ich machen wenn das Werk hier dicht macht?
00:38:38: Kann ich total nachvollziehen.
00:38:39: das ist ein enormer Einschnitt.
00:38:40: wissen wir aus der Forschung dass Arbeitsplatzverlust gerade in dem Alter enorme negative Konsequenzen hat Und insofern kann ich die Sorgen und auch die Angst total nachvollziehen.
00:38:50: Das ist auch in den Daten nachvollziehbar, es ist nicht eingebildetes eine reale Angst, die Menschen haben.
00:38:56: Aus politischer Sicht ist die richtige Antwort daraus einerseits dem Menschen nicht im Regen stehen zu lassen.
00:39:03: Wir müssen überlegen wie können wir sie auffangen?
00:39:05: ökonomisch durch arbeitslosen Versicherungen aber viel wichtiger noch?
00:39:09: Wie können wir Sie befähigen noch neue Dinge zu erlernen.
00:39:13: Und wie können wir es auch schaffen, dass neue Arbeitsplätze entstehen die diese Menschen ja enorme Qualifikation haben?
00:39:19: Auch Nachfragen.
00:39:20: das ist die große Herausforderung und die große Aufgabe.
00:39:23: die Politik an der Stelle hat
00:39:25: bei all den Problemen die wir angesprochen haben und den Herausforderungen mögliche Lösungen.
00:39:29: was macht dir Hoffnung jetzt jemand aus Princeton darauf schaut aber eben deutscher isst was den deutschen Jobmarkt angeht?
00:39:37: Wir haben in Deutschland ein enorm hohes Ausbildungsniveau und eine wahnsinnig hochqualifizierte Arbeitnehmer schafft.
00:39:45: Und das ist etwas, was wir... Das ist enorm wichtig!
00:39:49: Und es ist etwas was wir auch nicht vergessen sollten und dass wir noch viel stärker investieren sollten also das Schulsystem, das Berufssystem, dieses Berufs-Bildungssystem.
00:40:00: Gerade mit Blick auf künstliche Intelligenz.
00:40:04: gute Voraussetzungen in Deutschland mit unseren Institutionen.
00:40:07: nicht unbedingt staatlich, sondern beispielsweise was wie das Ausbildungssystem.
00:40:11: Was ja gar nicht so stark staatlich geprägt ist, sondern sehr stark von den Arbeitgebern und Gewerkschaften dezentral verhandelt wird auch mit Blick auf technologische Veränderung ständig angepasst wird.
00:40:25: Das weiterzudenken und zu überlegen, wie können wir das beispielsweise auch im Bereich von Hochschulabsolventen weiterentwickeln um Genau dieses Problem von implizitem Wissen, wo so viel mehr Wettbewerb sein wird aufgrund der künstlichen Intelligenz das neu aufzustellen.
00:40:45: Simonier!
00:40:46: Vielen Dank sehr spannend und wir hoffen dass es natürlich mit dem Jobmarkt bergauf geht und vor allem auch die vielen jungen Leute die gerade suchen einen Job finden.
00:40:54: Danke dir sehr, dass du heute da warst.
00:40:58: Danke, dass ihr wieder zugehört
00:40:59: habt.
00:41:00: Vielen Dank auch für das viele Feedback auf ronsheimer.tv.
00:41:04: Da findet ihr auch alle meine Social Media Accounts wo Ihr mich persönlich kontaktieren könnt.
00:41:10: Das glauben manchmal die Leute gar nicht aber ich schauen mir die Kommentare tatsächlich selbst an und ich bitte darum lasst weiter Likes da bei Spotify Apple wo immer ihr den Podcast hört bei YouTube natürlich wo ihr dem podcast auch sehen könnt Und ich freue mich, wenn ihr uns abonniert und das hilft uns
00:41:31: wirklich
00:41:32: sehr.
00:41:32: Und ich bedanke mich natürlich in erster Linie bei meinem großartigen Team, bei Philipp Jatoff in der Redaktion, bei Liven Jenrich in der Produktion und natürlich an meinen Producer Daniel von Moll!
00:41:47: Herzlichen Dank und alles Liebe!
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