Gefährliche Lüge über Merz / Wer wirklich AfD wählt. Mit Julia Becker
Shownotes
Viele Menschen wenden sich von klassischen Medien ab – und genau darüber spricht Paul Ronzheimer mit Julia Becker, Verlegerin und Aufsichtsratsvorsitzende der Funke Mediengruppe. Es geht um Fehler des Journalismus, den Aufstieg der AfD, den Kampf um Glaubwürdigkeit und die Zukunft von Lokalzeitungen.
Warum haben traditionelle Medien den Kontakt zu vielen Menschen verloren? Welche Verantwortung tragen Verlage selbst? Und wie kann Qualitätsjournalismus in Zeiten von Social Media, KI und wachsendem Misstrauen bestehen? Außerdem spricht Julia Becker über Angriffe auf Journalisten, wirtschaftliche Herausforderungen der Medienbranche und erklärt, warum sie trotz aller Krisen optimistisch auf die Zukunft des Journalismus blickt.
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Redaktion: Filipp Piatov u. Lieven Jenrich | Executive Producer: Daniel van Moll
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Transkript anzeigen
00:00:01: Also wenn du auf Döpfner und März zielst, dann musst du finde ich schon bewaffnet sein.
00:00:06: Und ansonsten lässt es lieber bleiben!
00:00:09: Ich hatte immer ein Störgefühl das Politik-und Medien für mein Gefühl an einander gegenüberliegenden Seiten des Tischessitzen.
00:00:17: Und diese Kungelei oder das Selbstverständnis von wir sind auch privat alle gut befreundet... Zu große
00:00:23: Nähe!
00:00:24: Viel zu große Näher!
00:00:26: Ich finde dass Herr Merz eine wunderbare Figur macht Weihnachtsform in Sauberland
00:00:30: schlägt.
00:00:31: Ich muss jetzt nachfragen, also Friedrich Merz fand sich da blöd getroffen und hat dann dich angerufen.
00:00:38: Ich merke hier immer wieder, was für einen großen Bedarf es gibt über Medien zu sprechen.
00:00:43: Und das nicht nur für Menschen wie mich die sich jeden Tag mit Medien beschäftigen sondern ganz viele schreiben uns zuletzt in meinem Gespräch mit Rainer Esser dass sie das wirklich interessiert, dass sie es umtreibt.
00:00:54: Was ist mit Medien?
00:00:54: In welche Richtung geht's?
00:00:56: und genau deshalb habe ich jemanden eingeladen Die sich sehr gut auskennt mit Medien denn sie isst Verlegerin Julia Becker.
00:01:05: Sie ist Aussichtratsvorsitzenden der Funke Mediengruppe und verlegt Zeitungen wie die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, das Hamburger Abendblatt oder die Berliner Morgenpost.
00:01:15: Ich möchte mit ihr über die Medien in der Krise sprechen aber auch über neue Möglichkeiten darüber, wie sich Verlage entwickeln und freue mich dass sie bei mir ist.
00:01:23: hallo Julia!
00:01:23: Hallo
00:01:24: Paul ich freu mich sehr hier zu sein.
00:01:26: hätte ich glaube ich selber vor ein paar Jahren nicht gedacht um mal bei dir im Gespräch zu sitzen?
00:01:31: Ja großartig dass du hier bist wenn ich medienmenschenprominente aus der Medienbranche zu Gast habe.
00:01:40: Mich interessiert immer, was konsumierst du eigentlich selbst?
00:01:44: Was ist so dein Go-to Medium?
00:01:48: Was konsumiere ich als erstes morgens und wie sieht so ein Tag aus?
00:01:53: Also ich starte meinen Tag tatsächlich wenn der Wecker klingelt nämlich das Handy und dann lese ich zwei Newsletter Das ist der Berliner Newsletter von Jörg Quos also ein eigenes Produkt und dann den Frühdenker-Newsletter der FAZ.
00:02:10: Und dann gehe ich in den Tag, gehen die Küche... ...und dann starte ich mit dir!
00:02:16: Oh!
00:02:16: Deswegen hat mich seine Einladung so gefreut weil meine Tochter mir hat mich vor einigen Jahren darauf hingewiesen als dieses ganze Podcastthema natürlich für uns Medienverantwortliche irgendwie immer so einen.
00:02:29: jetzt wächst da auch irgendwas aber das nehmen wir alles noch nicht ernst.
00:02:32: um konzentrieren Hauptkanäle und mir hat immer zu mir gesagt, Mami Ronzheimer.
00:02:39: Der hat irgendwie so eine gute Art die Dinge des Tages, die relevantesten Dinge auf eine besonders ansprechende sympathische und irgendwie coole Art einzuordnen.
00:02:50: Dann habe ich es angefangen.
00:02:51: und wie das so ist... jetzt bin hier auch schon mittel alt.
00:02:54: Ich hätte gerne oder ich habe morgens gerne erstmal was Vertrautes um mich herum mein Kaffee und deine Stimme.
00:03:01: Und wenn ich mit dir durch bin, dann kommt vieles andere weil ehrlicherweise diese... Ich glaube es hat was auch mit der Nähe eines Podcasts gespricht zu tun.
00:03:11: Klar manche Themen da denke ich nach zehn Minuten okay jetzt brauche ich etwas anderes.
00:03:17: Also erstmal viel Podcast und dann starte ich in meiner eigenen digitalen Titel.
00:03:22: Schau an, was alle unsere Zeitungen so machen.
00:03:25: Womit sie aufmachen?
00:03:26: Also dann bin ich quasi drin!
00:03:27: Aber das Ganze nimmt würde ich sagen nicht mehr als eine Stunde morgens ein weil dann ruft der Tag und muss sich mich auf meine anderen Themen konzentrieren.
00:03:36: Das freut mich, das freut uns natürlich sehr.
00:03:39: wenn du breit schaust auf Zeitung Zeitschriften dieser Welt gibt es da eine von der du sagst dass ist die beste Zeitung das beste Magazin in der Welt.
00:03:50: Ich gucke gar nicht so viel ins Ausland, weil ich finde in Deutschland ist alles da.
00:03:54: Was also vor allen Dingen die Vielfalt in Deutschland unserer Titelprodukte ist so besonders und so einzigartig dass sich tatsächlich gar nichts oder das Bedürfnis habe jetzt die New York Times zu nennen, die vieles richtig machen sondern ich finde klar In Deutschland ist die Zeit ein Paradebeispiel dafür wie es richtig geht.
00:04:16: Das Gespräch, was du mit Rainer Esser geführt hast war wichtig auch um aus Zeitsicht nochmal ein Erfolgsmodell zu erklären.
00:04:25: Was im Kern viel damit zu tun hat dass sie von Anfang an verstanden haben die digitale Inhalte zu einem gleichen Preis Modell anzubieten wie das Printprodukt.
00:04:34: also was diese Branche in Deutschland falsch gemacht hat war vor mittlerweile ja drei Jahrzehnten als es World Wide Web zu uns kamen, zu denken das ist ein kleiner Mode Trend.
00:04:45: Da geben wir mal schön bisschen Inhalt vor Free rein und dann wird sich das schon wieder erledigen.
00:04:51: und genau dass es nicht passiert.
00:04:53: aber diese Schraube die jetzt zurückzudrehen gilt um unsere Inhalte zu monetarisieren die wir mal gratis rausgegeben haben das beschäftigt uns bis heute und deswegen ist die Zeit für mich ein wunderbares Beispiel.
00:05:08: übrigens auch weil sie ihre Podcasts in einer Portfoliosstrategie schon so weit weiterentwickelt haben, dass auch dort das Pay-Modell einen ganz wichtigen Beitrag liefern wird.
00:05:21: Aber grundsätzlich, wenn ich so auf unsere eigenen Titel schaue und das sind eben Zeitungen und Magaziner aber auch viele Digitalprodukte dann bin ich heute, zwanzig sechsundzwanzig super zufrieden mit dem wie wir uns gerade wegen des massiven Drucks den wir kennen.
00:05:37: Also auch grade im Ruhrgebiet ist Krise eigentlich etwas was sich von klein auf sowohl intern als auch draußen in der Welt kennengelernt habe erlebt habe wieso viele andere Menschen eben auch Ich finde, dass sich unsere die Qualität unserer Zeitungsprodukte gerade in den letzten zehn Jahren immer verbessert und nicht verschlechtert hat.
00:06:00: Auch wenn kritische Stimmen uns da sicherlich anderes vorwerfen.
00:06:04: aber ich finde unter dem Druck sind wir besser geworden und das war immer der Anspruch.
00:06:08: Was meinst du mit besser?
00:06:11: Na ja, die Konkurrenz ist größer geworden.
00:06:13: Also wir kommen aus einer Zeit als die westdeutsche Allgemeine gegründet wurde.
00:06:30: Freundes Erich Bross dafür zu sorgen, so ein Medium zu etablieren.
00:06:34: Um die Menschen gerade die Arbeiterschicht, gerade die Kumpel, die unter Tage den Tag verbracht haben um das Ruhrgebiet aus diesem coole Bergbau wieder aufzubauen denen eine Informationsquelle an die Hand zu geben um mitentscheiden und mitreden zu können.
00:06:53: Und was daraus entstanden ist, war einfach ein Start-up, das so vielen Menschen einen echten Mehrwert beschenkt hat.
00:07:03: Dann kamen viele Jahre in denen es im Grunde genommen nur ums Wachsen ging und sicherlich – und das habe ich oft schon gesagt – war neben der Tatsache, dass man nie irgendwie mal ins Ausland gegangen ist.
00:07:15: Wir bei der WAZ und später auch als es dann Funke hieß, da fuhr man jetzt nicht regelmäßig nach Amerika um sich Redaktionssysteme anzuschauen.
00:07:23: Ich glaube wir waren die Letzten die irgendwann diesen Shipstat Ausflug mal gemacht haben mit dem Ganzen
00:07:29: Schubstedt, was ist das?
00:07:31: Also große Konzernen in Norwegen, die einfach digital wahnsinnig erfolgreich sind im journalistischen Erstellen von Inhalten.
00:07:42: Im Monetarisieren von Inhalten.
00:07:44: also ein Konzern der wirklich uns weit voraus ist, was bezahlbare Inhalte im Netz angeht.
00:07:54: Wir waren eigentlich sehr so mit uns selber beschäftigt weil es ja auch immer gut lief Und gerade in den Jahren, äh, achtziger, neunziger Jahre wo, wo es abends um acht die Tagesschau gab.
00:08:04: Ansonsten vielleicht noch zwei drei relevante Konkurrenten im Markt und ein Parteinsystem bundespolitisch was auch sehr überschaubar war.
00:08:13: da hast du halt irgendwann nur noch optimiert und maximiert was so an Vertriebs- und Vermarktungserlösenden von alleine lief.
00:08:21: Und da ist vieles auch an inhaltlicher Sorgfalt, an diesem Anspruch auf journalistische Qualität aus dem Übersatz sein für mein Gefühl echt auf der Strecke geblieben.
00:08:31: Was ist dein Anspruch bei journalistischer Qualität?
00:08:36: Also erstmal ist alles was wir tun bei Funke den Regeln des professionellen Journalismus unterworfen.
00:08:46: Also unterliegt den Regeln des professionellen Journalismus, also dem Pressekodex.
00:08:52: Jeder Mitarbeiter der in einer Redaktion bei Funke arbeitet wie in allen anderen seriösen Verlagen auch unterschreibt mit seinem Arbeitsvertrag diesen Presse-Kodex.
00:09:02: und da steht eigentlich alles drin Zweikwellenprinzip, sich nie gemeinn machen.
00:09:07: Nicht emotional sondern sachlich Faktenchecking also die ganze Bandbreite von dem was Menschen wie du idealerweise tun sollten um zu berichten zu beschreiben was ist und ihr eigener Meinung.
00:09:20: die gehört in einen Kommentar und diesen Anspruch hochzuhalten in Zeiten wo der und das war auch nochmal die Antwort eigentlich zur Frage davor sich wieder genau darauf zu konzentrieren, was ist eigentlich wirklich unser Auftrag.
00:09:34: Also wir hatten Diskussionen vor schon zwanzig Jahren wo auch aus den Lokalredaktionen im Ruhrgebiet so dieses Bedürfnis einzelner auch Chefredakteure, aber anderer Menschen die diesen Beruf aufgrund seines Status ist.
00:09:50: Also diese intellektuelle Elite in den Redaktionen hatten dann irgendwie keine Lust mehr so im Klein-Klein des Lokalen sich zu tummeln sondern die wollten nach Berlin, die wollten quasi je größer desto besser.
00:10:05: und dieses Selbstverständnis von wir sind eigentlich mehr so für die Oberschicht und Berichten aus einem Selbstverständnis.
00:10:14: Wir sagen euch, was ihr wissen müsst!
00:10:16: Die hat uns sehr davon abkommen lassen, wie wir sie vielfach bei Funke machen.
00:10:24: im Kern der Auftrag ist, nah bei den Leuten zu sein mit ihnen statt über sie zu sprechen.
00:10:29: Die Geschichten am Rande des Drittliga-Fußballspiels zu erzählen statt die Praktikantin rauszuschicken und so sagen für solche Sachen schützenfester alles was die Gesellschaft zusammenhält in diesen echten Erlebnissen die führen Dorf eine Gemeinde einfach ein sehr emotionales Erleben ist.
00:10:49: Und davon sind wir in den letzten Jahren aus diesem Übersatz sein, ist da für mich der beste Begriff, sind wir weggegangen und haben uns selbst irgendwie zugestanden das Klein-Klein, dass das könnte andere machen.
00:11:03: Wir sind jetzt genau in der Situation wo wir da, wo wir uns mittlerweile aus Kosten gründen es nicht mehr leisten können Regionen irgendwo auf dem Land in Thüringen Wo wir Kreativität, Journalistin und journalistische Exzellenz abgezogen haben.
00:11:21: Da sind natürlich extreme Ränder jetzt am Start und informieren die Leute weil wir weggegangen sind Und ich finde genau das muss unser Anspruch sein.
00:11:30: zu verstehen Wir haben da wirklich Lücken hinterlassen.
00:11:34: aus einem Verständnis von Das leisten wir uns nicht mehr.
00:11:39: Und meine Anspruch ist auch bei Funke, Wir haben so viel transformiert, restrukturiert.
00:11:43: Wir haben diesen ganzen.
00:11:44: Meine Geschwister, meine Mutter und ich sind seit zwanzig einundzwanzig allein Eigentümer von Funke.
00:11:50: Ein Großteil unseres Familienvermögens in dieses Unternehmen investiert.
00:11:53: Die haben unsere Gesellschaft ausbezahlt, die auf Dividenden achtzig Prozent des Ergebnisses bestanden haben.
00:12:00: Unser Anspruch Es ist dringend Zeit, dieses Unternehmen so auszustatten wirtschaftlich gesund zu erhalten um sich genau diesen Lokaljournalismus und den Anspruch an diese Art von Qualitätsjournalismos leisten zu können.
00:12:17: Und dafür müssen wir Redaktionen aufbauen und andere Strukturen die viel damit zu tun haben wie auch Management in den guten Zeiten sich so ausgestattet hat.
00:12:27: da muss man jetzt – und das haben wir getan – aufräumen um sich den Journalismus leisten zu.
00:12:33: Du hast Thüringen angesprochen.
00:12:35: Ist es möglicherweise schon zu spät?
00:12:37: Also hat der Journalismus so viel Vertrauen verloren, du hast vor darüber gesprochen.
00:12:41: wir sind dafür da zu beschreiben was ist dass das im lokalen aber auch im regionalen und überregionalen bis jetzt zumindest meiner Meinung nicht immer passiert ist.
00:12:52: Und da ist jetzt etwas anderes passiert.
00:12:55: also alternative Medien die dort reingehen die sagen ihr macht nur Lügen, ihr öffentlich-rechtlicher aber auch andere.
00:13:04: Und wir zeigen euch wie es wirklich funktioniert.
00:13:06: und gleichzeitig eine Partei für die AfD gerade im Osten, die da Sachsen an hat auf dem Weg zur absoluten Mehrheit möglicherweise ist in anderen Bundesländern, aber eben auch.
00:13:15: also Wie schafft ihr das jetzt?
00:13:18: Da rein zu gehen und so sagen hier sind wir wieder oder
00:13:20: hier sind noch
00:13:21: stärker und bitte vertraut uns.
00:13:25: Also Hier sind wir wieder.
00:13:26: Ich kann jetzt nur von Thüringen sprechen, weil da haben wir drei Titel...
00:13:30: Thüringer Allgemeine?
00:13:31: Genau!
00:13:32: Also mit dieser Übernahme von drei Titeln in Thüringern einen bewussten Grundstein auch gelegt um im Osten des Landes mit einer verlässlichen Stimme im Markt sichtbar zu sein.
00:13:50: immer auch in Zeiten nach der Übernahme, Stichwort Harmonisierung schwierig gewesen hier auch sicherzustellen das was die Marke vor Ort ausmacht.
00:14:01: Die Identität aber auch die besonderen Herausforderungen in den Redaktionen dass man das nicht nimmt indem ein Konzern übernimmt sondern im Grunde genommen die Seele zu erhalten und für die wirtschaftliche Rückendeckung zu sorgen.
00:14:17: Das war sicherlich und ist mein Anspruch bei jedwieder Form von ja, akquirieren wenn es um Zeitungsmarken geht.
00:14:29: Und ich denke dass wir auch in Thüringen sicherlich zu lange In einem Optimierungs Ich würde's nicht wahrnennen aber die Möglichkeit Dass du Synergien schaffst das du zentralisierst dass Du aus einem Konzern Effekte möglich macht, die dann kostengünstiger sind.
00:14:49: Im technischen Bereich habe ich da Ich als Verlegerin heute überhaupt kein Thema mit.
00:14:54: Wir müssen Dinge zusammendrucken wir müssen Dinge zusammen verteilen wir müssen alles was irgendwie nicht redaktionell ist aus einem Gruß machen weil es tatsächlich dadurch ein erheblichen und nachhaltigen Effekt gibt.
00:15:07: Der Fehler war sicherlich bei Funke dass man gerade so in den Jahren wo sich ababzeichnete Weniger ist.
00:15:15: die Printauflagen sinken, mit dem Digitalabo haben wir sicherlich zu lange.
00:15:21: gewartet, uns hier auch technologisch durch Investitionen so vorzubereiten dass das einfach die der Kanal der Zukunft sein wird.
00:15:30: Der Vertriebskanal der Zukunft seien wird.
00:15:32: in unserem Falle muss ich mal selbstkritisch sagen warum haben wir nicht ins digitale investiert?
00:15:36: weil wir bis zwanzig einundzwanzig in einer Situation in unserer Eigentümerstruktur waren wo wir einen gesellschafter vertrag hatten der sagt achtzig Prozent werden ausgeschüttet an die gesellschaft.
00:15:46: dann meine mutter hat zwanzich jahre geklagt hat immer verloren weil sie gesagt hat Wir müssen investieren und alles was nach Investition, so hat es unser Großvater gemeint übrig bleibt kann ausgeschüttet werden.
00:15:57: Dieser Vertrag war bis öffentlich nachlesbar anscheinend nicht wasserdicht genug und deswegen sind wir einfach also mal sicher diese vergangenen zwanzig Jahre in einer Situation gewesen wo alle die dies gut und frühzeitig erkannt haben in digitale Tools, in Technologie investiert haben.
00:16:18: Bei uns war einfach erstmal die Frage wie was soll man eigentlich investieren?
00:16:23: Und das waren sicherlich auch zu kleine Investitionen und insofern haben wir jetzt viel aufholen können Gott sei Dank durch eine bereinigte Gesellschaft der Struktur.
00:16:34: die Dinge dann in einem... Das ist auch nochmal dieses Druckthema.
00:16:38: ich glaube wenn du weißt hier gibt es jetzt keine.
00:16:40: Wir brauchen jetzt nicht die fünfte Unternehmensberatung, die uns den Weg erklärt.
00:16:44: Es ist eigentlich alles... Die Hausaufgaben liegen auf dem Tisch und es geht um maximale Effizienz was die Abarbeitung angeht.
00:16:53: Und zum Thema Thüringen bin ich offen und sage auch da gab es Diskussionen ob sich das überhaupt noch lohnt.
00:17:02: soll man nicht lieber zuschauen in Zeiten wo möglicherweise ein Thüringer Verlag auch noch gut zu veräußern ob wir nicht lieber das Geld nehmen oder rennen.
00:17:13: Und wir haben uns fürs Bleiben entschieden und haben vor allen Dingen erkannt, es braucht jetzt nachdem intensiv aufgeräumt wurde in unserem Konzern genau dass nämlich das warum und zwar das Wiederinvestieren in journalistische Exzellenz damit in Regionen wie Greiz.
00:17:28: da kann ich mal ein Beispiel nennen.
00:17:29: Da haben wir vor zwei Jahren einen eine Testaktion gemacht und versucht die Leute durch direkte Ansprache mit so einem Infobus auf den Marktplätzen davon zu überzeugen, von einem Print-Abo ins Digitale zu wechseln.
00:17:44: Weil die Zustellungen bekanntermaßen in diesen sehr ländlichen Regionen wo übrigens dann auch das Internet-Netzausbau so katastrophal ist dass wir irgendwo da noch eine zusätzliche Baustelle haben, selbst wenn du den Leuten ein E-Paper verkaufst und es dauert aber irgendwie einen halben Tag bis es runtergeladen ist.
00:18:04: Fällt uns das zum Thema Service natürlich wieder auf die Füße?
00:18:07: Nichtsdestotrotz was für uns ein wichtiger Versuch direkt mit den Menschen darüber zu sprechen ist das Digitalprodukt eine Option.
00:18:20: und die traurige Nachrichte ist dass wir glaube ich vielleicht dreißig Prozent dieser Menschen zu einem Digital-Abo mit, es gibt auch noch ein iPad extra überreden konnten.
00:18:33: Frustrieren war überdies auch die Tatsache dass viele sagen wir lesen ihre Tageszeitung die dann mal so mal so regelmäßig und nicht regelmäßig zugestellt wird weil du eben auch die Leute nicht mehr findest diesen Job des Zeitungszustellens machen.
00:18:48: Wenn die jetzt tatsächlich später kommt oder sie mir sagen wir müssen jetzt extra Kosten für die Zustellung berechnen, dann rechnet sich das für uns nicht mehr.
00:18:56: Und in diese Lücken gehen dann Publikationen und das sagen uns die Leute ganz klar findest du überall im Land.
00:19:03: Es gibt auf der einen Seite diese Kästen mit den Amtsblättern also wo dann die Gemeinde über alles relevante informiert Genau.
00:19:12: Und dazu aber auch immer so zwei, drei Geschichten aus der Stadt und die liegen geradeaus und ich kenne tatsächlich interessanterweise auch Menschen, die ich in meinem täglichen Tun treffe.
00:19:24: bei einer Unternehmerveranstaltung hatte... Ich war ein bisschen zu spät und habe mit der Dame, die das Ganze organisiert mich länger unterhalten und wir sprachen irgendwie über Medienkonsum hat sie mir gesagt, also das mit der Zeitung habe ich alles.
00:19:38: Ich kann auch mit den schlechten Nachrichten irgendwie... Das zieht mich alle so runter, Stichwort News Abundance.
00:19:43: aber diese Amtsblätter ist eigentlich das was schönes.
00:19:48: da steht nur positive Nachrichten drin und was sich so wissen muss Und das sei für sie das Produkt.
00:19:54: Da bin ich sehr nachdenklich geworden, weil wir haben gerade in Thüringen natürlich aber auch in vielen ostdeutschen Bundesländern noch ein anderes Problem und das sind die sogenannten Slime Pink Publikationen.
00:20:07: Es gab vor der Wende in Thuring eine Zeitung, die hieß der Heimatboote, die wurde dann danach eingestellt, gab es danach nicht mehr Lokalzeitungen für die Region Blatt, was aussieht wie eine kleine ganz dünne Regionalzeitung mit genau diesem Titel als gratis Produkte aus.
00:20:31: Da ist viel Werbung drin interessanterweise also auch von Discountern und Möblern wo?
00:20:36: ich denke es ist eben an keiner Stelle deklariert dass dieses Produkt da steht alles Wissenswerte über die Stadt über den Gemeinde über das Dorf drinnen.
00:20:49: aber es gibt einen Impressum.
00:20:52: Du findest keinen Hinweis darauf, dass die zwei Menschen, die dieses Produkt erstellen eben auch parteipolitisch engagiert sind.
00:21:02: Und die Tatsache, die mich sehr beschäftigt ist das die AfD genauso wie sie auf Social Media so früh, so richtig?
00:21:10: Das muss man!
00:21:10: absolut so zugeben erkannt hat, wie es geht junge Zielgruppen zu erreichen.
00:21:15: Wie die Schnelligkeit, die Bildsprache, die Zugänglichkeit, das Generieren von Aufmerksamkeit funktioniert auf Social Media.
00:21:25: Das machen sie jetzt genau dort wo wir weggegangen sind weil wir sagen aber da noch eine eigene Redaktion aufrechtzuerhalten.
00:21:31: Also die gehen in Räume, wo ihr nicht mehr seid.
00:21:33: Wo vielleicht auch die Zustellung schwer ist, wo es sich nicht lohnt hinzukommen und da kommt die AfD?
00:21:38: Ich nenn's jetzt mal... Ist das wie ein Parteiblatt oder wie muss man sich das vorstellen?
00:21:41: Naja!
00:21:42: Es ist einfach eine gut gemachte kleine Zeitung und die Leute und das ist was mich umtreibt, die dieses gratis Produkt lesen werden auch auf Nachfrage nicht müde zu sagen, ja aber es ist besser als nichts.
00:21:59: Hier ist wenigstens jemand der uns informiert und das Absenderthema also oft die Frage haben sie sich aber mal angeschaut wer ihnen das in die Hand drückt.
00:22:10: Das spielt leider keine große Rolle mehr.
00:22:13: Also Es ist so dass in meiner Welt Auch Teilhabe an Demokratie, jetzt bin ich natürlich auch so groß geworden.
00:22:22: Warum machen wir das?
00:22:23: Weil es wichtig ist informiert zu sein damit du fundiert und faktenbasiert mit diskutieren kannst.
00:22:30: Ist aber nicht für die gesamte Gesellschaft der Anspruch.
00:22:34: Das Problem hier ist dass wenn die Menschen aufgeben demokratisch teilzuhaben... Bürger zu sein, Bürgerin zu sein ist ja auch anstrengend.
00:22:43: Du musst dich informieren und in diesem Wust der heutigen Zeit ist es eine Überforderung weil alles auf dich eintrummert und wir als Medien schaffenden natürlich die Quittung dafür kriegen dass wenn wir nicht konsequent unseren Kurs halten Fehler passieren, die wir zwar richtig stellen wie es sich gehört im professionellen Journalismus.
00:23:02: Aber die Menschen einfach in dieser Die Einordnung nicht mehr finden, die sie von uns erwarten.
00:23:07: weil wir sie aus Kostengründen genau in diesen Bereichen nicht mehr leisten wollen müssen wir nach meiner Meinung also nach meiner Überzeugung genau dahin dringend und schnell wieder zurückkehren um diese Lücken zu füllen Auch in der heutigen Zeit Verlage mit dem, was wir tun.
00:23:26: Da kann ich jetzt nur für mich sprechen wirklich erfolgreich sind.
00:23:30: Journalismus ist... Funktioniert
00:23:32: Regionalzeitungsjournalismus auch finanziell-wirtschaftlich noch?
00:23:35: Kannst du mal irgendwie ein Beispiel nennen?
00:23:37: Klar!
00:23:37: Das funktioniert deswegen weil ja wir haben sinkende Auflagen und ja nicht mehr die Print erlöse wie vor zwanzig Jahren.
00:23:46: Mein Punkt ist aber dass man sich eine andere Frage stellen muss und das begann sicherlich auch in der Pandemie als dann KfW-Kredite und so diskutiert wurden.
00:23:56: Für mich war immer wichtig zu fragen, auch jetzt in Krisenzeiten wo alle Businesspläne quasi schon mal in den Mülleimer gehen können weil wir haben eine komplett neue Situation.
00:24:04: was brauchen wir eigentlich um wirtschaftlich gesund produzieren zu können?
00:24:08: Und dann stellt sich sehr schnell die Frage dass was du auf der grünen Wiese dir einfach für die Produktion, für das Vertreiben an Kosten, die müssen irgendwie gedeckt sein.
00:24:22: Damit das Freipresse ist ja logischerweise nur dann frei wenn es auch wirtschaftlich unabhängig ist.
00:24:26: Deswegen sind Kredite und staatliche Unterstützungen alles was das redaktionelle angeht für mich als privat finanzierte, zuständig für ein privat finanziiertes Medium ausgeschlossen.
00:24:40: anderes Thema ist die Zustellung.
00:24:42: ich finde da ist schon der Staat gefördert.
00:24:45: Aber erfolgreich bist du dann, wenn das was du den Leuten verkaufst und gerade in der Mehrzahl der Kanäle die uns jetzt in der heutigen Zeit dafür zur Verfügung stehen dass du diese Mehrkanäle eben auch nutzt.
00:24:59: Wie machst Du damit am Ende Geld?
00:25:00: Das ist ja die große Frage und die sich alle Verlage stellen seit den letzten fünfzehn-zwanzig Jahren.
00:25:06: Also es
00:25:06: gibt immer noch gute bis sehr gute Erlöse aus den Printtiteln.
00:25:13: Ich applaudiere auch sehr und werbe sehr dafür, dass wir bitte auch nicht in den Redaktionen jetzt.
00:25:19: Digital First ist sicherlich eine Strategie.
00:25:22: Aber die Printleser, die uns jetzt dreißig Jahre lang treu und länger unser Geschäft finanziert haben, die jetzt hinten runterfallen zu lassen und so sagen ihr kriegt jetzt ein Hamburger Abendblatt was irgendwie auf einem kleineren Format nur noch ganz dünnes und auf nicht mehr dem gleichen Papier aber ihr zahlt da für fast das Doppelte wie vor zwanzig Jahren.
00:25:43: Diese Menschen finanzieren uns dankenswerterweise durch ihre Treue, auch eine gewisse Wertebeständigkeit und einen Wunsch nach verlässlicher Information unsere Transformation.
00:25:54: Also ganz wichtige Säule ist das Printgeschäft.
00:25:57: bei den rasant gestiegenen Kosten von Logistik und Papier plus die komplett erodierten Vermarktungs- und Vertriebserlöse, muss man uns natürlich wie alle auch irgendwie was Neues einfallen lassen.
00:26:11: Ständig darüber zu jammern, was jetzt alles bei Google und auf den Plattformen ist... Ich glaube da können wir jetzt einen Haken hintermachen weil das wird auch nicht mehr wiederkommen.
00:26:18: Lass uns ein bisschen selbstkritisch werden, was Journalismus angeht und wo wir vielleicht Fehler gemacht haben.
00:26:27: Weil ich war dort auch viel unterwegs für Reportagen in Thüringen, insgesamt in Ostdeutschland und eben gerade bei jüngeren.
00:26:35: die das Gefühl haben, ihr bildt eben nicht mehr das ab was uns interessiert.
00:26:40: Ihr habt auch eure feste Meinungen zu AfD.
00:26:42: also ihr seid nicht fair den gegenüber und deswegen schaue ich mir lieber auf TikTok an was diese Politiker selbst machen bei Themen wie Migrationen und anderen.
00:26:54: da habt ihr jahrelang nicht dass auf ein Tisch gebracht ja was was uns hier vor der Tür begegnet ist.
00:27:02: Wie siehst du diese Kritik am Journalismus gerade von Jüngeren, die vielleicht jetzt keine klassischen Lokalzeitungs-, Regionalzeitungsleser sind?
00:27:10: Im Umgang konkret mit der AfD.
00:27:13: Im Umgang und mit dem Blick auf traditionelle Medien!
00:27:17: Und dann natürlich auch mit der AFD und allem was dazu gehört...
00:27:24: Also ich würde, glaube ich gerne mit dem Umgang mit der AfD beginnen.
00:27:27: Weil ich glaube klassische Medien hier sicherlich das weiß man jetzt einige Jahre später schon ein Fehler gemacht haben wenn es mehr um das Skandalisieren und nicht ausreichend gut und umfangreich um das Faktenchecking Das Einordnen Und dass im Grunde genommen unkritisch beurteilen dessen ist was diese extremen Situationen verursacht durch die AfD uns auch an Bildern, An Aussagen und an Ereignissen beschert haben.
00:27:58: Also wenn du als klassisches Medium wobei ich da auch genau schon wieder mit dem eigenen Widerspruch beginnen möchte Ich finde Wenn etwas in eine Partei In einer Weise auch demokratische Werte infargestellt Dann ist es Aufgabe des Journalismus das professionellen Journalismus der ja eine auch Demokratie also mindestens mal stärkenden Auftrag hat, darüber zu berichten.
00:28:25: Wo genau tut sie das aus deiner Sicht?
00:28:28: Also die AfD, wo stellt sie...
00:28:30: Naja in dem Sie die grundsätzlich demokratischen Werte in viel Allei nehmen so einen Parteitag.
00:28:36: Ich glaube da wird vieles was diese gewählte Bundesregierung für Deutschland vorhatzutun ja sicherlich auch in einer Weise die enttäuschend bis frustrierend ist weil sie dann nicht liefern und Extreme Ränder funktionieren so, dass sie hier skandalisieren in einer Weise.
00:28:56: Dass Sie das was eben eine gewählte Bundesregierung für eine freiheitliche Gesellschaft nicht liefert maximal infrage stellt beschädigt sich aufregt es emotionalisiert und wir Medien, wir Medien die wird dann gern als demainstream Medien bezeichnet werden sind hier glaube ich lange Zeit nicht gut genug darin gewesen, als ganz klar auf ein immer wieder kontinuierliches Faktenchecking auf den Prüfstand zu stellen.
00:29:26: Also man springt und sprang zu schnell auf die Skandalüberschrift, die sich natürlich auch besser verkaufen lässt muss man auch sagen in Zeiten wo Reichweite programmatische Werbung wäre.
00:29:37: jetzt auch noch einen Punkt, den ich gerne nennen würde.
00:29:39: Natürlich haben wir da auch viel Geld
00:29:40: mitverdient.".
00:29:41: Wie ist das Skandal innerhalb der AfD?
00:29:47: Nimm
00:29:47: mal Demonstrationen, also das Berichten über Demonstation.
00:29:53: Was
00:29:53: ja sehr aktuell gerade ist...
00:29:54: Absolut und der vergangenen Parteitag wo Journalisten angegriffen worden sind von Apollo ist eine Situation die ehrlicherweise jetzt sinnbildlich ist für eine Stimmung die im Land so aufgeheizt ist wenn eine Partei auf die Straße geht und sich gegen das Regieren oder gegen die Maßnahmen, oder gegen den Vorschläge der Bundesregierung laut auf die Strasse stellt.
00:30:23: Und ich kann sagen – was jetzt mit arbeitenden Journalisten von Apollo passiert ist – dass erleben wir zum Beispiel in Thüringen seit Jahren deutlich und anhaltend auch darüber, dass es normal ist.
00:30:38: Dass wenn Menschen mit einer Kamera in eine AfD-Demonstration gehen – die tragen ja nun mal auch noch ihre Presseweste – die werden angegriffen, sie werden zusammengeschlagen.
00:30:46: Das hat bei uns beispielsweise dazu geführt, dass wir unsere Journalistinnen und Journalisten seit Jahren mit einer privaten Security begleiten lassen um Sie zu schützen und Sie werden trotzdem
00:30:58: zusammengeschlagen.".
00:31:02: Ich kann dir jetzt in all den Jahren nicht eine genaue Zahl sagen, aber es sind deutlich über fünfzig Angriffe gewesen.
00:31:09: Die passieren von Kamera weggeschlagen bis wegschubsen beschimpfen bedrohen auch das sind Szenarien mit denen sich Menschen auseinandersetzen müssen wenn sie diesen Beruf wählen.
00:31:23: also ist es nicht unüblich und passiert regelmäßig weswegen ich viel auch in Redaktionen unterwegs bin, um Menschen da auch das Gefühl zu geben wir lassen euch dann nicht alleine dass wenn du als Journalist dein Job nachgehst wirst du Zuhause eine Situation erleben die oder wenn du.
00:31:42: also das wegfahren von einem Parteitag hat häufig dazu geführt, dass zum Beispiel die Radmuttern des Privatwagens aufgedreht waren.
00:31:52: Von Lokalreportern?
00:31:53: Von Lokalerreporterinnen.
00:31:54: Es gibt diese Montagsdemonstration wo Reporter mit ihren Gesichtern auf den Schildern durch den Ort durch die Stadt getragen werden und all diese Menschen haben eben auch ein privates Umfeld.
00:32:04: Die haben Menschen Frau und Kinder und in dem Moment wo ein Privatauto manipuliert wird das ist ein Mordanschlag, weil wir können viele Maßnahmen.
00:32:20: Wir können vieles tun um Menschen darauf hinzuweisen Achtung bitte achtet darauf.
00:32:24: auch in eurem privaten Umfeld wird es zunehmend Angriffe und eine Bedrohung geben und damit müssen wir alle umgehen.
00:32:30: und deswegen leben wir nicht erst seit dem vergangenen Parteitag wo jetzt Apollo Journalisten angegriffen worden sind in einer Situation wo das ein Prozedere was das Ergebnis einer Stimmung ist, die sich in unserem Land so hoch entwickelt
00:32:46: hat.
00:32:47: Und ich kann es nur bestätigen, was du sagst?
00:32:48: Ich habe es sowohl bei rechtsradikalen Protesten erlebt als auch bei linksradikalien.
00:32:53: also das findet auf beiden Seiten statt muss man sagen.
00:32:58: jetzt hast du gerade Apollo angesprochen.
00:33:00: Das ist eines dieser Alternativmedien, die aufgekommen sind in den letzten Jahren und diese Medien werden ja Häftig diskutiert, ja auch als wir hier ein Podcast gemacht haben Anfang der Woche.
00:33:12: Wo gesagt haben es geht gar nicht was da passiert ist und eigentlich bräuchte es einen größeren Aufschrei.
00:33:17: Und dass dort Journalisten angegriffen werden gab's dann in den Kommentaren wie könnt ihr die Journalisten nennen?
00:33:23: oder die Kollegin Maria Blau die bei Blue Sky, glaube ich geschrieben hat.
00:33:27: Dass die Kollegen angegriffen wurden.
00:33:30: Gab's auf der linken Seite einen Riesenaufschrei?
00:33:33: Das sind doch alles Rechtsradikale und Populisten und Aktivisten und das ist kein Journalismus.
00:33:40: Wie blickst du auf ein Medium wie Apollo?
00:33:44: Also da bin ich wieder bei der Vielfalt im Land.
00:33:48: Es ist sicherlich auch ein Zeichen unserer Zeit dass Medien wie auch immer sie sich redaktionell konstituieren, eben gewissen Regeln unterliegen.
00:34:01: Und solange auch Apollo sich für den Pressekodex entscheidet und sich dem anschließt – auch hier wiederum wichtig das zu überprüfen ist unser aller Auftrag.
00:34:14: also der Journalismus, der einander auch hinterfragt finde ich muss auch dafür da sein.
00:34:19: Also zu schauen ist das jetzt, ich meine du kannst jeden Influencer im Internet der kann sich ja auch Journalist nennen ohne dass man ihm deswegen...
00:34:26: Das ist auch kein beschützter Begriff?
00:34:28: Genau!
00:34:28: Ohne dass man ihn deswegen verklagen kann.
00:34:30: so aber wenn du und da bin ich dann auch nochmal bei diesen Slime Pink Publikationen die tatsächlich so heißen Wenn du eine Impressung führst, da gibt es schon rechtliche Vorgaben Ab wann, dass eben tatsächlich nicht mehr dem entspricht für was es mal gedacht ist.
00:34:45: Und Apollo ist für mich genauso wie News.
00:34:48: das sind Dinge die also das sind das sind auch Stimmen.
00:34:53: und und das alles nicht hören zu wollen oder zu sagen diese links diesen rechts und deswegen dürfen sie nicht zu uns zählen.
00:35:02: Journalismus grundsätzlich ist eine Grundsäule unserer Demokratie.
00:35:09: Journalistinnen und Journalisten anzugreifen, tätlich zusammenschlagen ist ein Angriff auf die Pressefreiheit.
00:35:16: Und jeder der einen Presse ausweis hat arbeitet im Sinne des Journalismus.
00:35:21: also zulassen idealerweise dagegen wirken durch Überzeugung und durch Fakten und auch ein klares Wiederlegen von dem.
00:35:28: und das ist so ein bisschen glaube ich der Unterschied zu dem Anspruch den anderen Medien haben berichten was es und nicht behaupten Belügen beschimpfen.
00:35:39: Und diese Art von hoher Emotionalisierung in diesen Portalen führt für mein Gefühl auch zu einer besonders aufgeheizten Stimmung, weil irgendwann ist das was da inhaltlich passiert ein anhaltendes Beschimpfen und in Fragestellen dessen was andere tun.
00:36:00: klassische Medien würde ich sagen funktionieren anders und reduzieren sich konzentrieren sich auf eine ausgewogene.
00:36:07: im bestfall auch hier ist passieren fehler und die müssen weil von menschen gemacht dann entsprechend auch eingeordnet und eingeräumt unsichtbar gemacht werden.
00:36:15: vielleicht jetzt stichwort auch der nd podcast.
00:36:18: du kannst nicht einfach etwas behaupten was du nicht hundert prozent wasserdicht auch belegen kann.
00:36:25: Es recht nicht, wenn es um unseren Bundeskanzler und deinen Chef geht.
00:36:28: Müssen wir kurz erklären?
00:36:30: Also es geht um ein Podcast.
00:36:31: haben wir hier bislang noch nicht diskutiert wo die Kollegen vom RND eine Geschichte erzählt haben, dass es einen Treffende gegeben hat, was es gegeben hat zwischen Fürthig Merz und Matthias Döpfner.
00:36:46: Und wir haben dann wörtlich zitiert, wonach Mathias Döffner den Bundeskanzler mehr oder weniger bedroht haben soll und gesagt haben soll das werden sie noch bereuen im Zusammenhang mit der sogenannten Brandmauer die er in.
00:37:00: den Kollegen haben eine richtig Stellung bereits veröffentlicht, dass sie die Zitate so nicht hätten verbreiten sollen.
00:37:06: Aber es war dann natürlich ... War dann einfach da?
00:37:10: Das ist so...
00:37:11: Und das ist glaube ich was uns genau jetzt nicht passieren darf!
00:37:15: Der Podcast Wenn Sie Wüsten hat hier einen Fehler gemacht der uns und deswegen ist es auch keinerlei Häme angebracht weil extreme Ränder Uns Medienschaffenden, euch Reportern genau das vorwerfen.
00:37:32: Ihr lügt ja!
00:37:33: Das war gar nicht so.
00:37:35: Ihr habt ja nur einen Ausschnitt gezeigt und behauptet die AfD hätte Folgendes.
00:37:39: Die Linken hätten jenes.
00:37:41: Wenn wir aber selber mit dem Finger auf andere zeigen was wie gesagt überprüft so nicht gewesen ist dann fangen wir bitte bei uns.
00:37:51: Ja, absolut.
00:37:52: Und mich hat das auch und ich habe es auch bei X geschrieben.
00:37:55: Ich schätze die Kollegen, ich kenne die.
00:37:56: Eva Quartback war ja schon zu Gast Stefan Lambi Christina Dunz Aber sie haben natürlich auch mit dieser Berichterstattung, wie man sich so nennen kann, aber diesen Podcast dann so getan okay?
00:38:09: Dann ist er rausgegangen und hat seine Journalisten also klagt das alles irgendwie angewiesen.
00:38:14: jetzt hier gegen die Brandmauer Und ich meine, wenn man meinen Podcast hört weiß man wie kritisch ich hier mit der AfD um mir.
00:38:20: Meine persönliche Überzeugung das habe ich ja auch mehrfach gesagt ist, dass es mit einer Partei wo ein Björn Höcke diese Rolle spielt keine Zusammenarbeit, keine Koalition geben kann.
00:38:29: Ich hab die Brandmauerdebatte die ganze Zeit sehr kritisch betrachtet und ich würde mich hier von niemandem reinreden lassen.
00:38:38: Das Wichtige ist aber und deswegen finde ich, dass sie ehrlicherweise hier gerade auch einen spannenden Punkt Es geht wirklich auch um die redaktionelle Freiheit.
00:38:46: Also jemand wie du, deswegen habe ich eingangs gesagt, ich hätte selber nicht gedacht dass ich hier irgendwann mal bei dir sitzen werde weil die Bild war bei uns früher verboten also meine Mutter... Bei uns auch!
00:38:58: In der Rehasis wird sich wundern das ich jetzt mit dir spreche weil der absender Bild steht natürlich auch in unserem Land für einen für einen Boulevardjournalismus, der das Land und so funktioniert nun mal der Boulevard.
00:39:12: Ich finde es auch noch einmal wichtig zu erklären diesen Finger am Puls der Menschen also diese die Emotion ernst zu nehmen hinzuhören und auch öffentlich zu machen ist der Auftrag des Boulevards.
00:39:26: Matthias Döpfner hat irgendwann mal gesagt Boulevard darf das?
00:39:29: Die anderen nicht.
00:39:31: Und irgendwann später hat er gesagt, schreib die FDP hoch und für mich beginnt.
00:39:35: Ich sag das nicht um gegen Matthias Döpfner irgendwie jetzt hier Stimmung zu machen sondern wir müssen in diesem Land einfach mal akzeptieren.
00:39:42: Das ist wirklich ein Orchester!
00:39:45: Die Bild ist sicherlich die lauteste Trompete aber auch die Bild spielt.
00:39:48: man schiefen Ton und dann muss es erlaubt sein genau wie in anderen emotionalisierenden Marken zu sagen, pass mal auf.
00:39:57: Hier ist die Grenze das geht und das geht nicht.
00:39:59: Und da sind wir anders übrigens auch aufgestellt als Beispiel die USA.
00:40:04: Da ist die Meinungsfreiheit.
00:40:06: Die wird komplett anders ausgelegt wie wir es hier in Deutschland tun also belügen beschädigen Beschimpfen Hass und Helm und Hetze sind hier nach unserem Verständnis ausgeschlossen.
00:40:20: dann, wenn die Meinungsfreiheit oder die Pressefreiheit genau hier sich selbst regeln auferlegt hat.
00:40:28: Und deswegen ist mir nun wichtig das eine Diskussion wo wir sagen man versucht der Reichweite der Aufmerksamkeitsgenerierung wegen mal ein rein zu hauen und inszeniert sich als investigatives Hochformat Und liegt dann schon mit dem Ersten.
00:40:47: Also wenn du auf Döpfner und März zielst, da musst du finde ich schon bewaffnet sein und ansonsten lässt es lieber bleiben weil der Schaden der jetzt entstanden ist, der zahlt auf unser aller Glaubwürdigkeit ein und Glaub Würdigkeit ist die für mich aller wichtigste Ressource die wir in unserer Zeit noch haben und die wurde hier leichtfertig verspielt.
00:41:07: Ich
00:41:08: find den Punkt spannend.
00:41:09: Politiker Verleger Journalisten.
00:41:12: Jetzt bist du eine mächtige Verlegerin, hast viele Regionalzeitungen, haben wir schon drüber gesprochen.
00:41:18: Erreichst Millionen Menschen... jetzt gibt's ne Wahl in NRW in diesem Jahr oder im nächsten Jahr.
00:41:24: ist sie, ne?
00:41:25: Wann ist die NRW-Wahl?
00:41:26: Das bin ich jetzt durcheinander auf jeden Fall!
00:41:28: Es ist bald Wahl.
00:41:30: und Wie ist das so, wie häufig rufen dich Politiker an und sagen Mensch da die Watz, die hat doch jetzt warum berichtet die so?
00:41:38: oder das Abendblatt?
00:41:39: Warum berichten sie so?
00:41:40: und in Thüringen was es da gibt's der Anrufe von Politikern.
00:41:46: Sehr interessante Frage vor allen Dingen jetzt mal bezogen auf NRW weil wie du vielleicht weißt war mein Gesellschaftagremium in der Zeit vor zwanzig einundzwanzig durchaus auch mit Menschen besetzt, die einen engen Kontakt zum NRW-Kabinett hatten.
00:42:08: Ich hatte immer ein Störgefühl, dass Politik und Medien für mein Gefühl aneinander gegenüberliegenden Seiten des Tischessitzen.
00:42:17: Und diese Kungelei oder das Selbstverständnis von wir sind auch privat alle gut befreundet... Zu
00:42:22: große Nähe!
00:42:24: viel zu große Nähe und so war das nie gemeint.
00:42:26: Und deswegen habe ich, glaube ich nach meinem Selbstverständnis viel dafür getan dass es fängt vielleicht mit harmlosen Einladungen an die ich nicht annehmen würde weil...
00:42:41: Zum Beispiel?
00:42:42: Na ja man trifft sich irgendwie auf Veranstaltungen und ich nenne jetzt natürlich keine Namen Und dann bekommst du die Handynummer.
00:42:51: und Frau Becker vielleicht wollen wir uns mal zum Abendessen treffen.
00:42:55: Und dann denke ich, nee also wenn wir uns treffen wollen weil wir ein Thema haben würde ich sie gerne in ihrem Büro besuchen.
00:43:01: aber Abendessen warum?
00:43:03: Und dieses Selbstverständnis von Nähe schaffen indem man schon das ist ja auch fast was Privatist klar kannst du auch ein geschäftliches Essen am Abend führen.
00:43:11: Ich persönlich habe aber für mich entschieden auch weil ich eine Frau bin.
00:43:16: Ich werde häufig verglichen mit Friede Springer und Lismon, die sind jetzt natürlich deutlich älter als ich.
00:43:21: Aber mein Unterschied den ich da auch deutlich mache ist... ...ich bin Erbin und nicht Witwe.
00:43:28: Und ich bin groß geworden in einem Medienunternehmen wo mir vielleicht gerade weil es im Ruhrgebiet anders zugeht wie an der Elbschusssee oder irgendwie in Charlottenburg klargemacht wurde wir sind Ein erst mal auch ein wirtschaftlicher Betrieb.
00:43:43: Die Tageszeitung ist unser Produkt und es wird von morgens bis abends reden, wie er über das was die Zeitung ist?
00:43:51: Und das fängt dann in der Schule schon an dass dir der Mathelehrer in der fünften Klasse vor der versammelten Klasse erklärt, dass die Berichterstattungen über den BVB grotten schlecht
00:44:03: und als Schülerin da
00:44:04: war und dann weiß sie erstmal okay eine Zeitung zu haben ist jetzt nicht.
00:44:10: Das ist etwas, wo du mit einer Meinung assoziiert wirst und deswegen ist mir auch nochmal das Thema mit der Pressefreiheit wichtig.
00:44:18: Als Verlegerin wirst du schnell in den Topf geworfen eben genau von Politikern... Versuchen
00:44:23: die das häufig?
00:44:24: Also wie oft versuchen sie das?
00:44:27: Es ist eine Form von Einflussnahme im Sinne von weil wir uns doch so gut verstehen Frau Becker was ich wie gesagt ausschließe, weil es gibt keinen Politiker mit dem ich einen persönlichen Kontakt pflege.
00:44:40: Wie gehst du damit um?
00:44:41: Ich will nur
00:44:42: einmal den Punkt noch klarmachen, weil deine Frage impliziert eigentlich hier auch genau dies Missverständnis.
00:44:46: Als Verlegerin und das nämlich wirklich ernst, sorge ich für die Maschinerie im Hintergrund und bin mit meiner Familie mein Geschwistern dafür zuständig eine Strategie für unser Unternehmen festzulegen, umzusetzen und die Finanzierung möglich zu machen.
00:45:01: Die Redaktionen sind frei!
00:45:03: Und wenn jemand mich anspricht und sagt in ihrer Watz oder in ihrem Abendblatt Dann, wenn sie sich bitte an den Chefredakteur ist.
00:45:10: Es ist seine Verantwortung und deswegen ist
00:45:12: es
00:45:13: absolut Und es gibt Themen in die ich mich dann einklinke Wenn wir Diskussionen zum Beispiel in Thüringen habe.
00:45:19: aber wenn wenn nicht merke da is ein chef redakteur aufgrund seiner Haltung und seiner seiner berichterstattung an einem punkt wo er sich auch Unsicher fühlt und und ein bisschen den glauben an das verliert wofür wir stehen müssen dann muss Ich ihm das gefühl geben passen ob wir sind hier wirklich wir sitzen in einem Boot, aber die Redaktion ist frei und deswegen ist jeder Versuch eines Politikers.
00:45:42: Und ich kann ein prominentes Beispiel erzählen wo es um die Bildberichterstattung also nicht Bild sondern Fotoberichterstatter im Sauerland ging und der Hinweis dass die Fotos grundsätzlich schlecht sein
00:45:56: von einer bestimmten Person
00:45:57: und ich mir irgendwie und da wurde auch so eine Art von Ich weiß schon warum sie's machen das ist ja alles.
00:46:03: dann auch so ne Strategie zeigen sie in unsympathisch.
00:46:08: Bei Sauerland muss ich an den Bundeskanzler denken?
00:46:11: Die Westfalenpost, finde ich macht einen hervorragenden Job und ich kann auch nichts dafür wenn Herr Merz beim Weihnachtsbaum schlagen für sein Gefühl angestrengt aussah.
00:46:20: Ich finde es ist die Aufgabe von Fotosjournalisten das Bild zu machen Und wir alle sind relativ erfahren hoffentlich in dem was wir jeden Tag tun und ich finde dass Herr Merts eine wunderbare Figur macht Weihnachtsraum im Sauernat
00:46:34: schlägt.
00:46:34: Moment, da muss ich jetzt nachfragen!
00:46:36: Also Friedrich Merz fand sich da blöd getroffen und hat dann dich angerufen?
00:46:40: Na
00:46:40: es gab so einen Austausch wo ich dachte... Ich bin nicht die richtige Ansprechpartnerin.
00:46:47: Es ist eigentlich genau der Punkt.
00:46:48: Ich bin keine richtige Anspruchpartner für Fotos, die nicht auf Begeisterung stoßen oder eben Inhalte weil Foto- und Text sind unsere Kernkompetenz Und wer immer damit unzufrieden ist, erwendet sich sehr gerne an die Redaktion.
00:47:05: Das ist der richtige
00:47:06: Adressatenkreis.".
00:47:09: Manchmal auch so Themen, wo dann Leute sagen aber hier geht es doch um was größeres.
00:47:14: Also ich bin mal zurück zur AfD und zu der Diskussion Was passiert in den nächsten Jahren in Deutschland?
00:47:21: Und das was ich dann auch von Politikern höre Aber auch aus der Gesellschaft im Sinne von wir sind da doch alle in einem Boot Es geht doch jetzt um die Demokratie und Wir müssen doch verhindern dass diejenigen an die Regierung kommen ja also so gesagt erzählt und versucht.
00:47:41: Und da denke ich als Reporter, nee auch das ist eine Einflussnahme und am Ende Aktivismus und ich bin nicht dafür da irgendwie für.
00:47:50: natürlich habe ich meine eigene Vorstellung meiner eigenen Meinung und Ich bin ein Demokrat und also wie gesagt meine Einstellungen und wie ich das vielleicht privat sehe sollte doch aber irgendwie in meiner Berichterstattung keine Rolle spielen sondern du sagst es ja auch sagen was is.
00:48:06: Aber diese Stimmung wird ja auch gerade erzeugt.
00:48:09: Also wir gegen die und das schon länger, und wir erleben dann auf der anderen Seite dass das wenn man so will eher zum Gegenteil führt nämlich dass die AfD immer größer wird.
00:48:19: grade.
00:48:20: aber siehst du irgendwie so ein Versuch dass wir müssen doch jetzt zusammen gegen die?
00:48:29: Ich kann da nur für Funk gesprochen.
00:48:30: ich sehe jetzt keinen ernsthaft kein Beweis dafür, dass wir uns zurückhalten oder unsere Redaktion sich zurückhalten.
00:48:41: Dafür ist ja das Beispiel gerade auch gut was quasi eine besondere bevorzugung der Bundesregierung in der Berichterstattung angeht.
00:48:50: Ich finde, dass Journalistinnen und Journalisten untersprich für all die Medien, die ich konsumiere, in den vergangenen Jahren einen hervorragenden Job gemacht haben kritisch zu hinterfragen.
00:49:01: Unfairerweise wären wir Medien dann immer mit der Bundesregierung in einen Topf geschmissen, dass wir uns da abstimmen würden.
00:49:08: Obwohl ich genau im Alltag dafür gerade stehen muss, das wir unseren Job verdammt ernst nehmen und das ist tatsächlich der Politik dann vor Schienbein zu treten wenn es nötig ist.
00:49:18: Und die beiden Regierungen diese und die Vorgängerregierungen haben tatsächlich auch viele Stahlvorlagen geliefert, dass man sie sehr kritisch hinter fragen und auch anhaltend befragen muss.
00:49:32: Die Wahrheit ist auch, dass ich der Meinung bin diese Art von Narrativ.
00:49:38: Ich erlebe das zum Beispiel, ich habe da eine Veranstaltung in Hamburg gemacht im sehr seriösen Club ausschließlich ältere Herren und dann hab' ich einen Vortrag gehalten und dann wurde mir danach ernsthaft die Frage gestellt ob wir morgens so ein Briefing aus dem Bundeskanzleramt bekämen.
00:49:57: Und wenn das Menschen immer noch glauben, dann muss ich aber auch ihm sagen ja kann man drüber lachen Aber die glauben das wirklich und das zeigt ja, dass wir auch unseren Job nicht gut genug gemacht haben.
00:50:08: Weil anscheinend – daher kommt ja deine Frage – dieser Eindruck oder dieser Vorbehalt entsteht?
00:50:14: Ich würde sagen, wir müssen noch besser werden vor allen Dingen….
00:50:17: ich kann es jetzt mal am Beispiel Ruhrgebiet festmachen ….
00:50:21: da haben wir eine unglaubliche ansteigende Zahl von Menschen, die die AfD wählen.
00:50:26: Interessanterweise auch junge Menschen mit Migrationshintergrund wählen zunehmend die AfD!
00:50:32: Und warum ist das so?
00:50:33: Also, wer befasst sich wirklich mit den echten Sorgen dieser Menschen.
00:50:37: Mit der ... die gelungene Migration ist es eine.
00:50:42: Das sind Menschen, die da seit Jahrzehnten auch seit dem Krieg.
00:50:45: Da ist Ruhrgebiet so als Meltingpot wirklich ein gutes Beispiel wie gelungene Migration funktioniert.
00:50:50: und jetzt haben wir ja eine zunehmend dramatisch werdende Phase von Migrationen, die zu Unsicherheit ,die zu Schrottimmobilien überforderten Kommunen.
00:51:02: gehen wir nach Duisburg-Gelsenkirchen.
00:51:06: Da sind ganze Straßenzüge, die einfach in einem Zustand sind wo die Menschen Angst haben.
00:51:13: und diese Angst ernst zu nehmen ist die Aufgabe der Kommunen, der Lokalpolitiker und Politikerinnen aber eben auch von uns Medien.
00:51:22: Und das Verteilste ist dann AfD Wähler So unterschiedliche Motivationen haben, sich für diese Partei zu entscheiden.
00:51:30: Allen einen Topf und alle in einem Topf mit der Party zu schmeißen.
00:51:34: Und dann so eine sich nicht mehr die Mühe machen kritisch und auch wirklich interessiert Menschen in diesen sozialen... Es sind noch nicht mal nur soziale Brennpunkte sondern es sind ganze Regionen in Deutschland und das gibt es genauso im Süden wie im Osten wo die Menschen sich allein gelassen fühlen.
00:51:54: Und zwar geht es nicht mehr wie früher.
00:51:58: Bergbau, Tüstenkorp Großkonzerne für die diese Arbeiter schafft.
00:52:04: Die eben damals SPD wählten und jetzt wahrscheinlich bei der AfD sind mit ihren Sorgen sich bei dieser Partei gut auf.
00:52:11: also soziale Themen.
00:52:13: dafür war die SPD zuständig und auch die SPD viele andere Parteien die eigentlich für so die Mitte stehen.
00:52:20: sie haben glaube ich nicht ernsthaft dahin geschaut, wo die Menschen echt Angst haben.
00:52:25: Also soziale Sorgen sind das eine.
00:52:28: heute haben wir Sorgen um unsere Kinder.
00:52:31: Heute haben wir einfach ein Umfeld von dem es klar ist da fühlen Menschen sich nicht mehr wohl Da is Arbeitslosigkeit aber auch der Zustand dessen in dem Kinder in Schulen groß werden Sportvereine also dieses ganze Ungerechte Die Menschen da draußen die haben glaube ich eines In den Jahren wirklich im besten Sinne weiterentwickelt und das ist ein sehr klarer Kompass, was Gerechtigkeit und Ungerechtigkeit angeht.
00:53:00: Und in einen Topf geworfen zu werden und damit möchte ich es überhaupt nicht rechtfertigen.
00:53:04: aber ich glaube wir Medien haben unseren Job nicht ausreichend gut gemacht wenn es darum geht mit den Menschen zu sprechen auf die Straße.
00:53:13: Was genau ist euer Problem?
00:53:15: Woran liegt es?
00:53:15: Du hast vorhin davon gesprochen, dass wir so in so'n elfen beiden Turmen oder das man nicht mehr... Hab ich ja auch häufig über meine Zeit als Lokalreporter gesprochen wie ich das geliebt habe.
00:53:28: Das wird dann nicht mehr genügend, wie sagte Gerhard Schröder Franz Mündtefering war das im Maschinenraum zu gehen.
00:53:36: Mir fällt das jetzt aus, da wirklich zu sein wo's um die Dinge geht!
00:53:42: Es ist ein Selbstverständnis, übrigens Gerhard Schröder sagte mir noch vor drei Jahren auf einer Veranstaltung.
00:53:46: Jetzt werden schon Frauen Aufsichtsratsvorsitzende von Medien unternehmen und da sage ich das war eine schöne Steilvorlage für.
00:53:55: eigentlich.
00:53:56: meine Antwort auf deine Frage ist, hat was mit einer...
00:53:58: Aber dann muss ich kurz nachfahren bevor du da antwortest.
00:54:01: Also Gerhard Schröder bei der Veranstaltung war das irgendwie ein blöder Witz?
00:54:04: War es ernst gemeint?
00:54:05: Es
00:54:05: waren die Buchpräsentationen unserer Chefredakteur Lars Heider zu seinem Buch über Olaf Scholz und Gerhard Ströder war Gast und dann wurden wir ineinander vorgestellt Und ich erlebe das häufig dass meine Rolle sowieso.
00:54:21: in vielen Branchen wo so sehr altgewachsene Hierarchien existieren, kommt man schwer klar mit mir.
00:54:28: Und deswegen fand ich seinen Satz eigentlich... das ist er hat ausgesprochen was viele denken und es hat etwas mit einem...
00:54:35: Wie hast du geantwortet?
00:54:37: Ja, ich sage Herr Schröder so ist es nun mal herzlich willkommen auf meiner Veranstaltung.
00:54:41: schön dass sie da sind.
00:54:43: Es hat aber was mit diesem immer noch festhalten an sehr alten Überzeugungen und Denkmustern zu tun.
00:54:50: Ich übersetz das jetzt mal auf deine Frage Wenn auch in vielen Redaktionen kommend aus einer wahnsinnig erfolgreichen Goldgräberzeit, die Situation heute natürlich eine andere ist.
00:55:04: Aber wenn man immer noch festhält an dem was früher doch so gut geklappt hat dann haben wir zu viel Zeit damit verbracht genau... ganz angestrengt uns daran zu klammern, was doch früher mal geklappt hat.
00:55:14: Also bloß keine neuen Geschäftsmodelle, bloß kein Podcast, bloßen keine diversen Redaktionen, bloße keine Schwulen, keine Menschen mit anderen Vor- oder Hintergründen in die Redaktion.
00:55:26: Dieses sehr weiße Prinzip von Wir bleiben schön unter uns führt dazu dass in so einer Region wie ich nehme jetzt mal Essen wo ein Großteil der Stadt arabisch spricht, vorher türke spricht.
00:55:39: Hast du irgendwo mal also sicherlich gab es auch bei uns immer mal versuche eine türkische Zeitung rauszubringen?
00:55:44: Dann stellt sich immer gleich die Frage wie vermarktet man das?
00:55:48: aber wenn wir diesen Menschen gar kein Produkt mehr anbieten und mit ihnen nicht mehr reden ja wir woher soll man dann auch wissen was deren Ängste sind?
00:55:57: Wenn Menschen in diesem immer größer werdenden Bezirken unserer Städte das Gefühl haben zu uns kommt die Zeitung gar nicht mehr.
00:56:03: Wer ist das Richtige, wirklich dann in Deutschland eine türkische Zeitung auszubringen?
00:56:07: Weil wenn wir jetzt über Integration sprechen, wäre es doch eigentlich das Beste.
00:56:12: Wenn diejenigen Deutsch lernen, dann eine deutsche Zeitung aber sich eben in dieser Zeitung wiederführen auch mit ihrer Kultur.
00:56:18: Also
00:56:18: diesen Vorschlag habe ich mal vor zwanzig Jahren gemacht.
00:56:21: Jetzt sind wir durch Social Media und KI sowieso nicht mehr in der Situation.
00:56:26: Mein Punkt geht aber eben in die Richtung dass wir sicherlich jetzt nicht türkische Zeitungen herausgeben als Funkemediengruppe, mir geht es um den Dialog.
00:56:37: Das was wir machen soll dazu dienen dass die Menschen in den Diskurs gehen unsere Titel unseren Markenprodukte sollen aufregen anregen das sie Leute miteinander ordentlich diskutieren und im Idealfall dann auch die richtige Wahlentscheidung treffen aus einem Selbstverständnis dafür entscheiden.
00:56:55: Da gehen wir nicht mehr hin, also wer entscheidet eigentlich?
00:56:58: wo nimmt man das Thema Lokalsport?
00:57:00: Also sorry wenn ich jetzt hier immer springe aber du merkst dich habe ja echt Lust auch mal zu sagen für mich randgefährlich zu sagen wobei dieses Thema halt Sport immer noch ein besonderes ist weil nicht politisch sondern emotional wobei manchmal wird Fußball wie wir jetzt ja sehen wenn Herr Trump Infantino anruft also anderes Thema Aber Sich aus Kostengründen dafür zu entscheiden, wir gehen jetzt beim Lokalsport so in den kleinen Gemeinden.
00:57:26: Das machen wir dann jetzt irgendwie über KI.
00:57:28: Ich habe gestern einen Artikel gelesen.
00:57:31: ich glaube es war die Schwellbeschütz also das war irgendein Verleger Nürnberger Zeitung vielleicht heißt sie auch Nürnenberger Nachrichten der gesagt hat Lokalsportsberichterstattung macht er jetzt mit KI.
00:57:43: da kann der Verein quasi sein Inhalt in ein Tool der Zeitung einspeisen Und dann würde die KI das in einen Artikel produzieren und dann hätten sie halt jetzt viel mehr Lokalsportberichterstattung als vorher.
00:58:00: Ich denke, aber es ist KI!
00:58:02: Es ist der Verein der Absender.
00:58:04: Wir müssen doch unsere Leute genau wieder dahin schicken – ähnlich wie Thüringen, also überall dort wo wir nicht mehr sind würde ich jetzt mal sagen Marschroute umdrehen, direkt wieder dahin gehen wo wir übrigens auch herkommen.
00:58:16: Der Job eines Lokalreporters ist die lokale Berichterstattung und in den satten Jahren hat man dann maximal noch die Praktikantin – auch wie der typisch junges Mädchen letztes Glied in der Kette – die kann dann Lokalsport machen.
00:58:29: heute wissen wir!
00:58:30: Die Bindung zu unseren Produkten, die echten Geschichten, die Sichtbarkeit.
00:58:36: Die ist genau dort in den Lokalen, in den Gemeindefesten.
00:58:39: In den Ortsversammlungen und in den Schützenfesten.
00:58:43: Da muss Lokalzeitung wieder am Start sein!
00:58:45: Und das ist für mich die gute Nachricht da ist noch und wieder so viel mehr Luft nach oben weil wir aus so einem Selbstverständnis von dass wir sind eher so jetzt quasi von oben drauf schauen.
00:58:58: ne Wir müssen genau wieder dahin gehen, wo wir herkommen und da unseren Job richtig gut machen.
00:59:16: Mit der Art, wie wir hier angstvoll auf Donald Trump gucken und uns nicht ran trauen.
00:59:23: Schöne Grüße an Herrn Weimar!
00:59:25: Dass wir jetzt endlich mal mit der angekündigten Regulierung dann auch in die Pötte kommen.
00:59:30: Aber auch dafür wird es Lösungen geben.
00:59:32: Es wird vieles sich verändern... ...und ich bin
00:59:36: optimistisch.".
00:59:37: Das finde ich großartig, dass du optimistische bist.
00:59:39: Zum Abschluss muss ich noch eine Frage stellen.
00:59:42: Wie du als Topmanagerin gerade auf das schaust?
00:59:46: Wir sprechen nämlich die Wirtschaft.
00:59:49: Wie viele Sorge macht ihr das?
00:59:50: Wie viel Hoffnung macht ihr, was das Reformpaket ... Also wie geht es da weiter?
00:59:56: Jetzt muss ich noch mal korrigieren!
00:59:57: Ich bin ja keine Top-Managerin.
00:59:58: Ich will nur verlegen.
01:00:00: Ja gut aber du bist damit für mich auch eine Top- Managerin.
01:00:02: Klar habe ich damit äh irgendwie ist es glaube ich so dass die dich richtig.
01:00:09: also ich spreche jetzt mal als Familienunternehmerinnen und davon gibt es weiß nicht.
01:00:12: eighty Prozent unserer deutschen Wirtschaftskraft kommt von Familienunternehmen.
01:00:17: Das sind für mich auch Topmanagerinnen.
01:00:19: Ja und ich sage es deswegen, weil wir alle... Ich empfinde unser Unternehmen und das was ich tue als quasi eine Leihgabe.
01:00:28: Also mein Job ist dieses Unternehmen so wirtschaftlich gesund zu führen, zu erhalten und weiterzuentwickeln damit ich es an die nächste Generation.
01:00:38: meine Schwester hat Kinder, ich habe Kinder übergeben kann.
01:00:40: Das ist nichts zum Ausbluten, zum Filetieren und schon gar nicht zum Verkaufen Und die Hürden, die man da zu überwinden hat als Eigentümerin, als Familienunternehmerin.
01:00:51: Damit ich überhaupt vererben kann und ich will hier überhaupt nicht rumheulen!
01:00:55: Ich will nun mal auf deine Frage ernsthaft antworten dass wir glaube ich so funktionieren das ein Familienunternehmen etwas generationsübergreifendes ist und die Steuerlast für all das was wieder erwirtschaften immens is.
01:01:12: Auswandern etc.
01:01:13: ist keine Option, ich möchte hier in Deutschland meinen Beitrag leisten als Verlegerin aber auch eben als Familienunternehmerin.
01:01:20: Ich habe irgendwie verstanden dass die jetzt noch mehr die Ärmel hoch krempeln.
01:01:26: Rücklagen aufbrauchen Keine Kredite.
01:01:28: Stichwort KFD KfW Corona.
01:01:32: Wir haben das alles nicht gemacht weil der Selbstverständnis so ist aus dem eigenen Tun.
01:01:38: und da bin ich wieder bei meiner Mutter die damals gesagt hat Unser Großvater ist so gemeint.
01:01:42: Alles, was das Unternehmen erwirtschaftet bleibt im Unternehmen und nur wenn es mal richtig was oben drüber gibt dann können wir das ausschütten.
01:01:49: Dieses Bild von die Reichen da oben ich finde wir arbeiten sehr hart jeden Tag.
01:01:54: Wir bezahlen den Menschen die für uns arbeiten entsprechend Gut.
01:01:58: Und das ist auch wichtig und richtig, es gibt den Mindestlohn bei den Zeitungszustellern was dazu geführt hat dass wir jetzt keine Menschen mehr finde diesen Job machen.
01:02:07: wie aber vierzig Millionen ausgeben um diese Zehntausenden von Zustellen auch zu finanzieren die dann nicht zuverlässig sind?
01:02:17: also es gibt so viel mehr Themen und ich würde mir eine Bundesregierung wünschen die beim Thema Rente irgendwie schon auch den Punkt hat die zu unterstützen, die wirklich diese Unterstützung brauchen und nicht so halbgare Zugeständnisse an Ecken macht.
01:02:34: Ich habe bis heute nicht verstanden, zahle ich jetzt nachher... hier habe ich mehr Ausgaben oder weniger.
01:02:39: ist das für Unternehmer gedacht weil Friedrich Merz ja irgendwie auch für die Unternehmer immer eine Art schützende Hand ausstrecken wollte und vielleicht auch hat.
01:02:50: Und dann haben wir diese Diskussion mit Sozialabgaben.
01:02:52: Also mein Verständnis ist, ich mache genauso weiter Rücklagenbilden um Sozialausgaben zu zahlen für Menschen die lange bei Funke waren.
01:03:00: das gehört zum zur Grundausstattung und sich damit auseinanderzusetzen dass die Menschen die hart arbeiten auch nachher entsprechend im Alter sicher sind darf.
01:03:10: dafür trete ich da jeden Tag an plus eben dass ich sie gerne noch verlässlich informieren möchte.
01:03:16: Julia Becker, vielen Dank dass du bei mir warst.
01:03:20: Sehr sehr spannend, sehr interessant und ich wünsche ganz viel Glück!
01:03:23: Und das meine ich auch so.
01:03:25: den Regionalmedien, Lokalzeitungen sind mir persönlich sehr am Herzen und ich finde toll was eure Lokareporterinnen und Reporter da jeden Tag machen und hoffe dass ihr weiter investiert und diese Fahne hochhaltet.
01:03:39: Danke dir!
01:03:40: Danke,
01:03:42: dass ihr wieder zugehört habt.
01:03:43: Vielen Dank auch für das viele Feedback auf ronsheimer.tv.
01:03:48: Da findet ihr auch alle meine Social Media Accounts wo Ihr mich persönlich kontaktieren könnt.
01:03:54: Das glauben manchmal die Leute gar nicht aber ich schauen wir die Kommentare tatsächlich selbst an und ich bitte darum lasst weiter Likes da bei Spotify Apple wo immer ihr den Podcast hört bei YouTube natürlich wo ihr dem podcast auch sehen könnt Und ich freue mich, wenn ihr uns abonniert und das hilft uns wirklich sehr.
01:04:16: Ich bedanke mich natürlich in erster Linie bei meinem großartigen Team, bei Philipp Jatoff in der Redaktion, bei Liven Jenrich in der Produktion und natürlich an meinen Producer Daniel van Moll!
01:04:31: Herzlichen Dank und alles Liebe!
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