Was Trump über die Mullahs nicht versteht. Mit Golineh Atai
Shownotes
Kommt es im Iran-Konflikt jetzt tatsächlich zu einem diplomatischen Durchbruch?
Paul Ronzheimer spricht mit ZDF-Korrespondentin Golineh Atai über die neuen Verhandlungen zwischen Washington und Teheran, Donald Trumps Strategie und die Frage, ob ein möglicher Deal das iranische Regime retten könnte. Atai berichtet von ihren Reisen durch den Irak, den Libanon und die Region, von mutigen Gegnern des iranischen Einflusses - und von ihrer persönlichen Verbindung zum Iran.
Außerdem geht es um die Schwäche des Regimes, die Rolle Israels und der USA, das iranische Raketenprogramm und die Frage, ob ein Sturz der Mullahs überhaupt möglich ist.
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Redaktion: Filipp Piatov u. Lieven Jenrich | Executive Producer: Daniel van Moll
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00:00:01: Wir
00:00:19: wollen über das sprechen, was im Iran passiert.
00:00:21: Ob es jetzt bei diesen Verhandlungen tatsächlich einen Durchbruch geben könnte?
00:00:26: Was Donald Trump vorhat – es gibt weder Gespräche.
00:00:30: Und wir wollen über die Berichterstattung aus der Region sprechen, wie man das... Eigentlich schafft.
00:00:37: und wir haben einen ganz besonderen Gast, Goliné Atay.
00:00:40: Ist bei mir.
00:00:41: sie ist normalerweise zwischen allen Welten unterwegs in Cairo als ZDF-Studioleiterin aber für die gesamte arabische Welt hat die letzten Wochen und Monate aus dem Irak berichtet, aus dem Libanon und aus ganz vielen weiteren Ländern.
00:00:57: Sie hat ein ganz besonderer Blick auf die Dinge die dort passieren.
00:01:01: ich freue mich dass sie ausnahmsweise in Berlin ist.
00:01:03: Hallo Golinén Ich
00:01:05: freue mich sehr, hier zu sein.
00:01:07: Du bist hier weil ihr Korrespondenten treffen habt vom ZDF.
00:01:11: deswegen können wir uns gegenüber setzen.
00:01:13: aber du warst in den letzten Monaten die ganze Zeit unterwegs.
00:01:17: wo warst du überall?
00:01:18: Ja also wir haben angefangen... Wir wollten eigentlich nach Bagdad fliegen um eine Doku zu machen und diese Dokumentation ist erst mal ins Wasser gefallen.
00:01:28: das war genau auf der XXI.
00:01:30: haben wir dann gemerkt okay es gibt keine Direktflüge mehr konnten wir nicht nehmen, dann müssen wir versuchen nach Jordanien zu kommen.
00:01:38: Dann habe ich in den ersten zwei Nächten erst mal aus Jordanien berichtet und dann haben wir tatsächlich die Landstrecke nach Bagdad genommen und sind dann quer durch die Wüste nach nach Bagdad gefahren über Trebil das ist dieser Grenzübergang der jordanisch-irakische und haben quasi mit angesehen wie die Fieberkurve immer weiter nach oben gegangen ist und haben auch schon die ersten Angriffe der pro iranischen Milizen dort mitbekommen auf den Bakter der Flughafen, auf US-Einrichtungen oder festliche Einrichtungen.
00:02:10: Aber auch auf irakische Ölinfrastruktur.
00:02:14: und dann haben wir gesehen okay das ist das mit der Doku können wir jetzt vergessen.
00:02:19: die Leute sind alle verängstigt.
00:02:20: sie werden uns nicht antworten.
00:02:22: aktuelle Berichterstattung.
00:02:23: dann sind wir weiter in den Nordirak gefahren nach Ebil weil ich unbedingt Irakerinnen treffen wollte gegen Iranseinfluss im Irak sind.
00:02:34: Und deswegen auch politisch verfolgt werden, ihr Leben wird bedroht, das Leben ihrer Familien wird bedrotet.
00:02:40: und mir war es ein großes Anliegen und ist auch wirklich ein großer Teil meiner Arbeit diese Leute immer widersprechen zu lassen und gerade auf dem westlichen Publikum zu zeigen was die alles durchmachen.
00:02:52: Weil ich zwei Wochen, weil ich in Erbil bin hin- und hergefahren habe kurdische Gruppierungen getroffen Iranische Koden getroffen.
00:03:01: Ich habe demonstranten, iranische Demonstranten getroffen die keinen anderen Ausweg hatten als nach den Januar-Protesten dann in der Nordirak zu fliehen und das waren sehr eindrückliche, sehr nahegehende Begegnungen.
00:03:17: Und es hat mich immer noch ... Wir kommen immer noch gänzehaut wenn ich darüber nachdenke.
00:03:22: Dann haben wir den Irak verlassen und dann war ich zwei Wochen in Beirut.
00:03:28: Genau so laut, also die abgefangenen Raketen sind schon sehr laut.
00:03:31: Die ich in Erbil fast jede Nacht gehört habe aber Beirut war natürlich nochmal eine andere Qualitätsnummer und dann haben wir genau das war auch wieder Libanesen sprechen zu lassen die Hisbollah Kritiker sind.
00:03:45: was für einen Kampf kämpfen die eigentlich.
00:03:48: wie gefährlich ist es?
00:03:50: jetzt ist auch immer ein Anliegen Frauen zu Wort kommen zu lassen und es gibt im Libanon so viele so tolle so mutige Frauen, die gegen die Hisbollah sich öffentlich positionieren und dafür auch in Kauf nehmen von ihrer eigenen Familie isoliert zu werden.
00:04:08: Die aber das Propaganderspiel der Hisbolla sehr gut
00:04:12: durchschauen.".
00:04:13: Du hast auch ein Buch geschrieben über den Iran?
00:04:15: Die Freiheit ist weiblich!
00:04:16: Auch da hast du dich eben auf die weiblichen Stimmen konzentriert.
00:04:22: Hast du versucht auch in den Iran selbst zu kommen?
00:04:25: Wir haben darüber im Podcast hier immer wieder auch gesprochen.
00:04:28: Es gab nur ganz wenige Journalisten, die einen Visum bekommen haben Sky News, CNN paar ausländische Kollegen aber die meisten nicht.
00:04:35: wie war das für dich?
00:04:37: also ich bin ja mit fast sechs Jahren aus Tehran nach Deutschland gekommen und natürlich hatten wir alle zwei Jahre so Familien zusammenführungen in Tehrans weil Damals noch meine Großeltern gelebt haben.
00:04:52: In den achtzigeren, neunzehntneunzigern bin ich immer wieder in den Iran gefahren.
00:04:56: als Studentin bin Ich immer wieder gefahren habe mit meiner Großmutter Reisen gemacht durch Isfahan Shiraz und mit dem Rest der Familie ans Kaspische Meer usw.
00:05:05: Also ich hab viele vom Land gesehen Und... ...zwei Tausend Acht war meine letzte Reise!
00:05:12: Ich hab damals für den ARD Weltspiegeln frei gearbeitet, eine kurze Zeit bevor ich dann vom SWR zum WDR gewechselt bin.
00:05:21: Und das war tatsächlich eine Reise wo ich mehrere Wochen im Land geblieben bin und mit Vertretern der iranischen Märtyrer Stiftung von Tehran ins Irakische Kerbeler gefahren bin weil ich diesen Legenden und Mythen des iranischem Shiitentums ein bisschen mehr kommen wollte.
00:05:40: Ich muss zugeben, ich war damals noch sehr idealistisch.
00:05:45: Mittlerweile habe ich eine ganz andere Einstellung, was das angeht, was für ein politisches abgekartete Spiel ist und damals war ich noch an dem religiösen Aspekt interessiert.
00:05:57: Das habe ich dann gemacht mit einer kleinen Gruppe, bin wieder zurückgekommen, dann fing die Proteste an gegen die damals gefälschten Präsidentschaftswahlen.
00:06:06: Wir erinnern uns, es gab zwei Vertreter.
00:06:09: Also einmal Ahmadinejad der dann die Wahlen offiziell gewonnen hat und einmal eben mir Hossein Husselvi.
00:06:16: Und das war die Zeit als die Iranerinnen und Iranern in Social Media aktiv geworden sind Twitter plötzlich angefangen zu nutzen Facebook angefangen haben zu nutzen wo plötzlich diese Pluralität dieser Vielfalt der Ansichten zum Tragen gekommen ist.
00:06:32: Das haben wir dann im Studio beim ARD Morgenmagazin erkundet als die Korrespondenten vor Ort ihre Arbeit nicht mehr nachgehen konnten, um einfach kontinuierlich weiter zu berichten.
00:06:43: Und damals waren die Newszyklen ja super lang!
00:06:46: Das heißt wir haben tatsächlich zwei Sendewochen im AD MoMA berichtet und danach bekam ich dann zwei Signale einmal von meiner eigenen Familie...
00:06:58: Die immer noch in Tehran?
00:07:01: Genau, damals noch viel mehr als heute.
00:07:04: Mittlerweile haben schon einige das Land verlassen und die haben mir gesagt, Oli, nee es ist besser wenn du jetzt erstmal nicht kommst.
00:07:11: Wir werden nur zum Ausland treffen aber es ist eine ganz unruhige Zeit.
00:07:15: Dann fing meine Zeit in Moskau an und dann war ich mit der Krim und mit der Ostukraine beschäftigt.
00:07:21: Und als ich dann zurückkam nochmal mich mit Russland nochmal ganz intensiv für ein Buch auseinandergesetzt, dann kam eben dieses Buch Iran.
00:07:32: Die Freiheit ist weiblich das Porträt von acht Frauen.
00:07:36: Das kam vor der Frau-Lebenfreiheit Bewegung raus.
00:07:38: aber ich habe dadurch dass ich noch so eng verwoben bin auch emotional und familiär hab ich natürlich verfolgt was da passiert und wollte diesem Lebensgefühl nachgehen und diesen Veränderungen den in der Gesellschaft stattfinden.
00:07:55: Vier Frauen in Tehran, die ich dann über Facetime interviewt habe und auch vier Frauen im Ausland.
00:08:01: Die ich dann auch selber getroffen hab.
00:08:06: Und nach diesem Buch war klar dass das nicht mehr geht.
00:08:09: Weil dann die Geheimdienste...
00:08:12: Es wurde eine der porträtierten Aktivistinnen im Iran hat den Druck zu spüren bekommen vonseiten des Regimes.
00:08:24: Wie sieht
00:08:24: das aus?
00:08:25: Wenn man den Druck
00:08:25: verhöhre.
00:08:28: Gelöschte Nachrichtenschätts werden vorgelegt vonseiten der Revolutionsgarten, es werden Behauptungen gemacht dass diese Menschen mit westlichen Spionen zusammen gearbeitet hätten quasi des Agententums beschuldigt werden so eben typisch wie in vielen autokratischen Staaten und wir haben einfach gemerkt das vor Ort der Druck auf den Aktivistinnen gewaltig gewesen ist.
00:08:55: Und das hat zu einem einen Fall zu einem Kontaktabbruch geführt, der mich bis heute noch belastet.
00:09:03: Weil es eine sehr enge Freundschaft auch war.
00:09:06: und danach – Das war klar.
00:09:09: also wenn Nachrichten verfolgt werden und wenn das quasi alles.
00:09:15: Frau Fateme Serperib ist einer Aktivistin aus Maschert, aus einer sehr religiösen Familie Und ihre Familie ist bemerkenswert insofern, als dass ihre Brüder schon sehr lange eben politische Treffen im Haus abgehalten haben.
00:09:33: Sich früh der auch der monarchistischen Strömung im Iran zugewandt haben.
00:09:37: und ich fand die Lebensgeschichte dieser Frau so unglaublich weil das auch... Ich kenne dieses Milieu, meine väterliche Familie ist selber sehr schiitisch und religiös geprägt.
00:09:48: fast alle Frauen mit schwarzem Chador Frau Sepperi eben auch, sie ist mir im schwarzen Schadrohr dann auf WhatsApp und auf FaceTime begegnet als ich die Interviews gemacht habe mehrere Tage lang.
00:09:59: Und sie wurde glaube ich ein Jahr nach dem Interview wurde verhaftet.
00:10:04: Sie ist bis heute in Haft.
00:10:07: Puh!
00:10:08: Als das Buch kam raus also noch vor, also zwanzig-anundzwanzig.
00:10:13: dann sagst du?
00:10:14: Bin auch ein Jahr vor der Frau Lebenfreiheit.
00:10:17: Vor den Demonstrationen.
00:10:21: der Krieg losging, der aktuelle Krieg und du als Reporterin ja eben für diese Region zuständig bist.
00:10:29: Wie ist das wenn man als Reporterinnen, als Studioleiterin da auch so persönlich betroffen ist?
00:10:36: Weil die eine Familie vor Ort ist?
00:10:37: wie macht man das?
00:10:38: Wie schafft man das dann überhaupt zu berichten weil die Gedanken überall sind bei den Liebsten?
00:10:43: Weil dem was passiert mit meinem Land... Was ging dir in diesen ersten Tagen durch den Kopf?
00:10:48: Du sagst es!
00:10:49: Ja, es ist genau das.
00:10:51: Beim Zwölftagekrieg hatte ich eine entzündete Szene, weil ich so sehr das Handy vor dem Gesicht gehalten habe.
00:10:59: Wir haben versucht uns auszutauschen mit meinem iranischen Freundeskreis damit wir uns gegenseitig ein bisschen stützen können.
00:11:05: aber ich hab natürlich an meinen Eltern gemerkt wie besorgt sie sind über diesen Kontaktabbruch und eine unglaubliche Menge an wieder sich... widersprüchlichen Emotionen, die dir durch den Kopf fahren.
00:11:19: Auf der einen Seite bist du natürlich besorgt um deine Liebsten!
00:11:22: Ich habe auch in Behot gedacht das sind jetzt genau die Geräusche, die man wahrscheinlich in Terran hört und es hat mehrere Male... Hat mein Fenster vibriert und ich dachte ja ist es genau das, was meine Kusine durchmacht?
00:11:37: Und auf der anderen Seite aber auch diese Hoffnung, diese unglaubliche Hoffnung Vielleicht doch etwas passiert und vielleicht doch sich etwas öffnet, weil der Januar ist wirklich ein unglaublicher Einschnitt gewesen.
00:11:53: Also diese Proteste die innerhalb von zwei Tagen blutig wirklich niedergeknüppelt wurden wir wissen bis heute noch nicht wirklich wie viele Menschen damals getötet wurden aber Menschenrechtsorganisationen gehen mindestens sieben bis achttausend aus, elftausends wurden vor dem Krieg noch geprüft.
00:12:15: Ärzte-Netzwerke berichten von weit über dreißig tausend getöteten Demonstranten und das ist in der Qualität etwas gewesen was uns alle wirklich schockiert hat unglaublich nachdenklich gemacht hat und ich konnte mich eigentlich seitdem nicht so richtig erholen.
00:12:33: Ich merke immer noch wie es an mir nagt auch weil ich mit Menschen gesprochen habe die gesagt haben du würde gerne mit dir reden, aber ich kann diesen Schmerz einfach nicht zulassen weil ich Dinge gesehen habe die ich nicht für möglich gehalten hab.
00:12:47: Jetzt ist es so.
00:12:48: auch seit dem Januar und dann auch seitdem Kriegsausbruch hatten wir ganz viele unterschiedliche Stimmen hier zu Gast oder die gesagt haben ja also Das kann nichts werden, was Donald Trump dort macht.
00:13:01: Es wird kein Regime-Change geben.
00:13:03: Andere die gesagt haben nein wir haben Hoffnung und das ist unsere einzige Chance, dass jetzt etwas passiert.
00:13:10: also zwischen all den analytischen Dingen, die da gesagt wurden aber immer eben auch eine Perspektive von Menschen, die auch eine enge Verbindung zum Iran haben.
00:13:21: wie ging dir das?
00:13:22: Also der Januar war ja der Beginn.
00:13:28: Wie hast du das erst einmal aus der journalistischen Perspektive betrachtet, aber auch aus der persönlichen Emotionalen?
00:13:37: Wir waren in Jordanien und ich habe angefangen nach Mitte Nacht auf dem Hotelflur zu tanzen.
00:13:41: Du hast dich gefreut erstmal!
00:13:42: Ja klar!
00:13:43: Als es den Angriff gab...
00:13:45: Also als es den angriff von Frammini gab hatte ich das Gefühl, dass fällt mir ein riesiger Stein vom Herzen.
00:13:53: Ich erzähle normalerweise über solche Dinge überhaupt nicht.
00:13:55: Das ist das erste Mal.
00:13:58: Meine arabischen Kollegen haben das Video dann aufgezeichnet und den anderen Kollegen in Cairo geschickt.
00:14:05: Und haben sich mit mir gefreut, besonders mein syrischer Mitarbeiter, besonders meine irakische Mitarbeiterin weil natürlich auch der Iran in ihrem Leben eine ewig dunkle Präsenz gewesen ist die auch ihre Länder beeinflusst hat.
00:14:24: Ja, und dann eben diese Widersprüche die ich wahrgenommen habe.
00:14:28: Dass es zwar eine operative Einheit gibt zwischen den Israelis und den Amerikanern aber dass doch die Strategien ganz weit auseinander gehen.
00:14:39: zum einen Israel das wirklich ein mikroskopisches Verständnis hat vom iranischen Regime bis tief in die Verästelungen hinein und sich extrem gut auskennt mit der Ideologie, und weiß was das mit den Menschen macht.
00:14:54: Und wie dieses System von innen aussieht?
00:14:57: Zum anderen Trump, der wahrscheinlich den Krieg angefangen hat aber mit dem Hinterkopf... naja es könnte ja wie Venezuela sein!
00:15:08: Wir könnten dann tatsächlich irgendwie ein Deal hinbekommen.
00:15:12: Das könnte doch noch so ausgehen.
00:15:16: Einmal diese Langfrist-Strategie gewesen.
00:15:20: Und zum anderen jemand, der eigentlich einen TikTok-Angriff und ein TikTok-Krieg führen wollte.
00:15:26: Ich dachte die ganze Zeit wie kann das gut gehen?
00:15:28: Wie kann man diese beiden Interessen zusammenbringen?
00:15:31: Und wann hat sich das bei dir verändert?
00:15:33: also der Jubel aus dem Hotelfloor zur Realität?
00:15:39: Der Jubel ist immer noch da!
00:15:40: Ja, also das Framinelltodis
00:15:42: meins doch.
00:15:45: Da würden, glaube ich, ganz viele Iranerinnen und Iraner auch mit mir über einstimmen.
00:15:52: Auch wenn du Menschen im Libanon fragst... Also es ist wie gesagt in der Region etwas spürbarer gewesen.
00:15:59: Aber das was mich eben fertig gemacht hat war diese Gedankenlosigkeit die ich zuwahlen bei den Amerikanern beobachtet habe Und dass man nicht nur zu Zeiten als dieser Krieg bereits angefangen hatte Die Amerikaner sind so, dass es dieses kurzfristige Denken... aber wir haben uns mit einem Regime zu tun das immer nur in langfristigen Abläufen deckt.
00:16:26: Wer there for the long game?
00:16:28: Und wir haben gar nicht diese strategische Geduld die ein iranisches Regime oder ein Vladimir Putin hat.
00:16:35: Wir denken in ganz anderen Zeitläufen und ich habe glaube ich eine Szene die mir immer wieder in Erinnerung gekommen ist während die Abläufe verfolgt habe, dass es gab ein Interview mit Wittkopf.
00:16:50: Es ging um die Verhandlungen mit der Hamas und das war glaube ich bei Sixty Minutes oder so.
00:16:57: Er hatte ein längeres Interview darüber wie er dem Hamas-Chef Khalil al Hayya begegnet ist als es die Ver Handlungen gab.
00:17:06: Das war vor dem Gipfel in Cairo, als Trump dann auch Israel besucht hat Und wie sie sich dann begegnet sind, weil es gab ihr den israelischen Angriff auf Kata und dabei hatte Khalil al-Hayya seinen Sohn verloren.
00:17:19: Wittkopf ist offenbar in diesen Raum gegangen wenn man seinen eigenen Worten glauben mag und hat von Vater zu Vater gesprochen und hat da eine emotionale Gleichzeitigkeit hergestellt.
00:17:31: Ich habe meinen Sohn verloren.
00:17:33: Er hat seinen Sohn, glaube ich, an Drogen verloren.
00:17:36: Sie haben ihren Sohn verloren und wir sind jetzt auf dieser Ebene versuchen uns anzunehren.
00:17:42: Was menschlich vielleicht eine sehr gute Geste ist aber so denken diese Gruppierungen nicht?
00:17:50: Also das ist... Wir haben die ganze Zeit im Studio gedacht meine arabischen Kollegen und ich so, Pralela Haia wird wahrscheinlich stolz darauf sein dass ein Sohn zum Märtyrer wurde.
00:18:02: Er kann gar nicht auf dieser emotionellen Ebene mit Wittkopf sprechen.
00:18:06: Und ich hatte immer zu diese Bedenken, als ich dann dieses kurzfristige Denken eben im Angang der Amerikaner gesehen habe und das hat sich leider wie wir feststellen müssen bis heute auch bewahrheitet.
00:18:20: also dass es Wie gesagt, wir haben es mit einem Regime zu tun das wirklich nur ganz langfristig denkt und dass eben etwas zusagen kann dann aber auch von seiner Zusage abrücken können.
00:18:32: Lass uns aufs heute kommen.
00:18:34: also es gibt diese Berichte über ein vierzehn Punkteplan der von Washington und Tierland verhandelt wird.
00:18:40: Das ist ein sogenanntes Memorandum of Understanding Fertiges Abkommen, sondern nur ein Rahmen für Verhandlungen die anschließend beginnen soll.
00:18:50: In diesem groben vierzehnt Punkteplan soll ein Moratorium zur Oran-Anreicherung für zwölf bis fünfzehn Jahre enthalten sein Die Öffnung der Straße von Hormuz sowie die Lockerung von Sanktionen gegen den Iran.
00:19:03: Wenn man nur danach geht was bislang bekannt ist wäre das ein guter Deal für das iranische Regime?
00:19:12: Ein guter Deal?
00:19:14: wahrscheinlich ja also Wahrscheinlich ja, denn sie sind massiv unter Druck.
00:19:19: Ich glaube Sie verlieren durch diese Blockade der Amerikaner eine Riesensommetäglich?
00:19:27: Schätzungen gehen von zwischen vierhundert und fünfhundert Millionen Dollar täglich aus?
00:19:31: Wie sehr, fragen sich viele auch wie sehr interessiert das iranische Regime oder die Obermullers dass tatsächlich... Ja, gute Frage!
00:19:38: ...zunehmend beim Crot geht aber
00:19:41: Sie haben schon Angst, dass durch den totalen Kollaps der Wirtschaft erst recht in der Boden unter den Füßen weggezogen wird.
00:19:48: Also das dann wieder Demonstration und...
00:19:51: Das was jetzt durch den Krieg passiert ist, die Summe hat ein amerikanischer Ökonomer geschätzt.
00:19:59: Das müssen zweihundertsiebzig Milliarden Dollar insgesamt an Schäden gewesen sein also so viel wie für einen Jahresfiskalbudget.
00:20:13: Das ist ja Wahnsinn eigentlich.
00:20:15: Und du hast eine Inflation von vierzig Prozent, also manche Güter sogar siebzig Prozent.
00:20:21: Du heißt im öffentlichen Sektor Menschen die seit über einem Monat nicht ausbezahlt worden sind?
00:20:29: Du heißt ne Arbeitslosigkeit das es jetzt in den letzten Wochen bis zu eine Million Arbeitsplätze weggefallen, dann durch die Maßnahmen, die sie auch selber machen.
00:20:38: Durch die Abschaltung des Internets sind weitere zwanzig Prozent der Arbeitskraft noch mal bedroht oder sind eigentlich jetzt schon weggefallen.
00:20:48: Das heißt, Sie stehen schon unter einem Druck.
00:20:53: Aber und das ist was man sagen muss.
00:20:58: Dieses Regime zeigt immer wieder taktische Flexibilität.
00:21:02: Das gehört zum Spiel dazu.
00:21:05: Ich habe viele in den letzten Wochen, in den lasten Monaten immer wieder diese Analysen gehört von Hardlinern, von Moderaten und vom Reformisten.
00:21:14: Wir müssen uns nur immer wieder vergegenwärtigen, dass diese verschiedenen Schubladen part of the game sind.
00:21:20: Es heißt die Sparte der Reformisten ist geschaffen worden um Druck abzulassen.
00:21:27: Oh front das auf dem System lastet!
00:21:30: Ich glaube, Mohammed Ratami der erste sogenannte Reformistenpräsident hat sogar selber einmal gesagt ich bin eigentlich nur ein Beschaffungsmanager für dieses System und deswegen müssen wir immer daran denken.
00:21:42: Der Unterschied liegt im Ton nicht in der Substanz.
00:21:48: also das sind keine substanziellen Unterschiede Das ist Kosmetik Und es ist auch ein Stück weit das Zeichnen einer Illusion.
00:21:58: Denn ein Khatami, ein Rohani und Mohamed al-Saurif werden nie von den Grundprinzipien...
00:22:10: Der Außenminister und...
00:22:12: Und Arochi sowieso?
00:22:13: Genau!
00:22:13: Der Außenminister Arochchi.
00:22:16: Sadif gehört ja auch zu denen und die sind ja wundersamerweise nicht betroffen gewesen.
00:22:22: wie wir in den vergangenen Wochen festgestellt haben.
00:22:25: Das ist ja eine ganze Kaste, die erhalten geblieben ist sozusagen das geschaffene freundliche Antlitz des Regimes.
00:22:36: Aber sie glauben genauso an die Feindschaft, an die feindseligkeit mit dem Westen das ein Gründungsprinzip der islamischen Republik ist.
00:22:45: Sie glauben genau so an die Herrschaft der Rechtsgelehrten, an dieses sogenannte System Weleuerteferi.
00:22:52: Das ist nichts wo sie irgendwie Abstriche machen würden, Kompromisse machen würden.
00:22:57: Jetzt
00:22:57: wurde ja viel auch in der Öffentlichkeit über die Strategielosigkeit oder Dieser Vorwurf von Friedrich Merz und Donald Trump, aber auch von anderen Experten.
00:23:08: Und dann gab es durchaus immer wieder Stimmen, die gesagt haben bis zum gewissen Punkt stimmt das?
00:23:13: Aber gerade bei dieser Seeblockkarte du hast es angesprochen wie viel der Iran dort verloren hat jeden Tag jede Woche dass das durchaus eine Strategie sein kann auf eine gewisse Weise funktioniert, wenn du darauf jetzt schaust.
00:23:28: Funktioniert sie oder funktioniert sie nicht?
00:23:30: Du meinst die iranische Blockade oder...
00:23:32: Die Sehblockade der Amerikaner, die dann gekommen ist und die irranische Wirtschaft so schädigt?
00:23:39: Ja!
00:23:39: Auf jeden Fall.
00:23:40: ich glaube Sie können ein Stück weit aus Land ausweichen aber Sie müssen dafür die Infrastruktur legen Und ich glaube dass das tatsächlich noch mit ein Faktor gewesen ist so ein bisschen für eine Kompromissbereitschaft jetzt gerade sorgt.
00:23:58: Wie gesagt, das Ganze kann noch mal von einer Sekunde auf der anderen sich umdrehen.
00:24:03: Der amerikanische Außenminister weiß wovon er redet und hat auch nochmal betont – wir haben es mit Leuten zu tun, they are not right in their mind!
00:24:11: Und deswegen kann sich das verändern.
00:24:15: nur was ich damit sagen will ist... Wenn ich das richtig verstanden habe, wollen Sie sich auf eine Dienervierserite einigen an Prinzipien die dann innerhalb von dreißig Tagen Verhandlungen oder auch mehr eventuell dann irgendwie durchdekliniert werden.
00:24:31: Und ja und dass der Iran offenbar auch vorgeschlagen haben soll für fünf Jahre die Anreicherung von Iran zu pausieren auszusetzen.
00:24:42: Ich glaube die Amerikaner haben irgendwie von einem Zeitraum Lese ich zwanzig Jahren gesprochen und wahrscheinlich wird man sich dann in der Mitte finden.
00:24:49: Aber, jetzt komme ich noch mal zurück zu meinem Wesenskern dieses Regimes.
00:24:55: natürlich kann es sein dass das Regime zustimmt.
00:24:59: Das ist ja gut da machen wir das sieben Jahre jetzt mal nicht.
00:25:03: aber sobald das Interesse der Welt irgendwie abgerückt ist Sobald irgendetwas Neues passiert Irgend eine neue Sau durchs Dorf getrieben wird irgendeine neue Pandemie entsteht etc.
00:25:15: PP, werden die das natürlich auch wieder ausnutzen und wieder dazu zurückkehren?
00:25:21: Und das weiß jeder in der Region!
00:25:24: Solange die Hardware immer noch existiert – die Revolutionsgarten, die Stellvertretergruppen, die Zentrifugen – so lange denke ich wird dieses System nicht auf Urananreicherung
00:25:37: verzichten.".
00:25:38: Was hätten die USA Israel machen müssen damit dieses System, von dem du sprichst so nicht mehr existiert.
00:25:45: Wäre das überhaupt möglich gewesen mit der Kriegsführung?
00:25:49: Also ohne Bodentruppen hätten sie dafür Bodentrucken gebraucht.
00:25:54: Das ist ja diese Leitfrage die sich viele seit Beginn bestellt haben was genau wollt ihr da erreichen und Wie könnte das erreichen?
00:26:03: Das ist eben die Crux und das ist so ein bisschen das grundlegende Problem.
00:26:07: Ich habe ja vorhin geschildert, dass das zwar eine operative Einheit gewesen ist, die Israelis und die USA, dass aber eben die Strategien einfach auseinander gingen und dass die Amerikaner eben an diese Delsi Rodriguez-Svenizuella Geschichte geglaubt haben, die man auch mit dem Iran irgendwie vollführen könne.
00:26:27: Man hätte von durch Luftschläger allein Unser allerhistorischer Erfahrung zeigt, dass das durch Luftschläge allein nicht geht.
00:26:37: Und ich muss auch sagen viele Iranerinnen und Iraner haben tatsächlich selbst geglaubt des wenn sozusagen der oberste Kopf ausgeschaltet wird, dass dann eben dieses System tatsächlich in sich zusammenfallen könnte und applaudieren könnte.
00:26:54: Ich glaube es ist eine Fehlannahme gewesen die viele hatten.
00:26:59: Ich habe auch ständig dieses Datum, wann wird Harmony sterben und was wird dann passieren.
00:27:08: Immer wieder vor meinen geistigen Augen gehabt so als das Datum wo tatsächlich Bewegung reinkommen könnte und etwas zusammenbrechen könnte.
00:27:16: Hast
00:27:16: du das geglaubt dass das passieren
00:27:19: würde?
00:27:19: Ja.
00:27:20: Und
00:27:21: auch jetzt...
00:27:22: Jetzt war ich skeptischer!
00:27:28: Ich sehe an meiner eigenen Familie dass es immer noch unglaublich widersprüchliche Haltungen zu diesem Thema gibt und einfach widerstreit um die politische Zukunft des Landes.
00:27:47: Durch meine regionale Erfahrung, ich habe immer wieder meinen Freunden und mein Familienmitgliedern gesagt das was ich in der Region sehe, zeigt mir immer wieder ist muss erst viel schlimmer werden bevor es besser werden kann.
00:27:59: also es gibt nicht nur einen Raminé Es gibt einen kollektiven Khamenei.
00:28:04: Und diese pro-iranischen Gruppierungen und Milizen auch in den Nachbarländern, die haben unglaublich viel zu verlieren!
00:28:11: Die sind ja der Rache vieler Menschen ausgesetzt.
00:28:14: Wir erinnern uns, es wurden Jahrzehnte.
00:28:19: anti-iranische, nationalstaatlich gesinnte irakische Demonstranten von pro-iranischen Milizen umgebracht nur weil sie gegen Korruption demonstrierten und Ergo damit auch gegen iranischen Einfluss.
00:28:33: Nur weil Sie einen Irak haben wollten der frei ist von diesem iranischem Einfloss.
00:28:38: Und ich glaube das Wir hätten das ganz anders angehen müssen.
00:28:46: Mit einem viel längeren Atem und mit einer viel bewussteren Planung.
00:28:51: eben, wo kann man strategisch gezielt begrenzt tatsächlich Bodentruppen einsetzen?
00:28:57: Wenn wir jetzt nochmal auf diesen Deal schauen, der da diskutiert wird aus amerikanischer Sicht ist er besser also dass was jetzt auf dem Tisch liegt oder schlechter als der Atomedil unter Obama.
00:29:09: Da heißt es ja immer wieder, Trump muss einen Deal hinbekommen, den nicht dem von Barack Obama aus zwanzig-fünfzehn war's glaub ich ehnelt.
00:29:18: Naja, Trump wird dir wahrscheinlich sagen das ist natürlich der beste Deal!
00:29:23: Aber wie gut dieser Deal ist... Ich war in den letzten zwei drei Tagen habe ich immer mal auf die Schlagzeilen geguckt und ich muss sagen, ich war ein bisschen fassungslos über das was passiert ist.
00:29:35: Da kommt ein amerikanischer Präsident und sagt den Ländern, die jetzt in diesen letzten Wochen so sehr, so sehr iranischen Angriffen ausgesetzt worden sind.
00:29:45: Gerade eben auch die Emirate öffnet den Luftraum.
00:29:50: wir nutzen eure Einrichtungen.
00:29:51: Wir haben jetzt diese Operation vor um.
00:29:55: das ist eine humanitäre Operation.
00:29:57: es ist eine Sicherheitsoperation um diese zwanzigtausend Seeleute da zu befreien Begleiten aus der Mehrenge von Hormus.
00:30:08: Und zugleich habe ich wahrgenommen, dass eben der amerikanische Präsident völlig anmuft ist wenn tatsächlich strategische Ölinfrastruktur Der Emirat in diesem Fall angegriffen wird mit Drohnen Mit Marschflugkörpern mit ballistischen Raketen.
00:30:27: Also das kann nicht sein Dass diese diese Staaten dann irgendwie so Ich weiß nicht so Brügelknaben Dann sind.
00:30:34: Und dass die Einsatzregeln von Seiten der Amerikaner überhaupt nicht irgendwie mitgeteilt wurden, das hat vor Ort ziemliches Entsetzen ausgelöst.
00:30:45: Das ist was ich mit Tiktokkrieg meine, dass es einfach nicht durchdacht ist, solche Operationen und damit verlierst du dann eben auch den Zuspruch.
00:30:55: Deswegen ist die Operation wahrscheinlich dann auf saudischen Druck hört man höre Ich auch abgeblasen worden.
00:31:05: Aber ich weiß nicht, es ist ein kopfloses Vorgehen und das bereitet mir Sorge.
00:31:12: Dass die Amerikaner dann doch nicht wirklich wissen mit wem sie erst da zu tun haben auf der anderen Seite
00:31:18: Und gehst du denn davon aus dass es zum Deal kommt?
00:31:21: Weil die Amerikane oder weil Donald Trump eben so unter Druck steht in politisch?
00:31:26: Ich glaube tatsächlich nicht, dass beide Seiten im Moment keine Eskalation wollen und dass sie darauf hinwirken gerade.
00:31:34: Es gibt schon ein paar Signale, ich glaube das war der, wer war das?
00:31:39: Der Abgeordnete, der Sprecher der Parlamentskommission für nationale Sicherheit, der gesagt hat ja wir haben natürlich den Finger am Abzug
00:31:47: aber... Was glaubt denn niemand mehr so richtig oder?
00:31:49: Also den Amerikanern glaubtest du zumindest gar nicht?
00:31:51: Ja, aber ich habe schon das Gefühl gehabt, dass er gesagt hat die Amerikaner merken gerade, dass sie da nichts zu gewinnen haben wenn es dann nochmal zu einem zu einer Eskalation kommt und deswegen.
00:32:03: Also da deutet sich ein bisschen so eine kleine Annäherung an.
00:32:08: Jetzt schreibt der US-Portal Axios, das weiße Haus strebt laut Regierungsvertretern bis zum Ende von Trumps China-Reise am kommenden Freitag einen diplomatischen Durchbruch an.
00:32:20: sollte bis dahin keine Einigung erzielt werden könnte der Präsident erneut in Erwägungen ziehen militärische Maßnahmen anzuordnen.
00:32:29: Warum ist Trump ein Deal vor der China-Reise so wichtig?
00:32:34: Das ist eine sehr gute Frage, auf die ich dir spontan keine Antwort geben kann.
00:32:38: Aber das wird auch da um die Machtverhältnisse gehen.
00:32:42: Jetzt ist es ja so dass abseits des Nuklearprogramms gibt es auch das iranische Raketenprogramm und die Drohnen.
00:32:54: Und wenn es nach Israel und an den Golfstarten geht... dann sollte das auch in einem Abkommen beendet oder eingeschränkt werden.
00:33:01: Das scheint aber nicht realistisch!
00:33:06: Das müsste eigentlich die logische zweite Schritt sein, dass es eben dazu kommt und das ist ja genau das was Trump vorgeworfen hat in Richtung GCPOA, nämlich dass es eben...
00:33:21: Das Atomabkompon twenty-fünfzehn?
00:33:22: Genau das Atomakompon zwanzig fünfzehn.
00:33:24: Das ist genau diese Stellvertretergruppen und die Raketen Irans tatsächlich nicht angesprochen hat.
00:33:34: Und jetzt rein von der Verifizierung dessen was an Oranien gereichert wird auch nicht das allerstärkste Verifikationsregime gewesen, sagen Experten.
00:33:49: Wenn man das zum Beispiel vergleicht mit dem was die Amerikaner gemacht haben vor dem Fall von Saddam Hussein mit dem Irak.
00:33:56: also da beruf ich mich jetzt auf die Experten-Meinung die sagt also da hätte man noch viel mehr machen können.
00:34:01: und die Frage für mich ist natürlich ob Trump überhaupt dann dahin kommt weil im Moment sehe ich nicht dass es davon überhaupt die Rede ist.
00:34:12: Ich habe selber im Februar iranische Raketen mir ansehen dürfen, als ich in Jemen gewesen bin.
00:34:21: Und zwar aufseiten der offiziell anerkannten jemenitischen Regierung weil ich wollte immer sehen was die sogenannten National Resistance Forces dort an iranischen Waffen und Raketen abgreifen das eigentlich für die Houthi bestimmt ist.
00:34:38: und es gab tatsächlich einen Riesenfund vergangenen Jahres.
00:34:45: Und das war nur eine von wahrscheinlich elf großen Lieferungen, die dieser Armee-Teil der südhemenitischen Regierung – also es sind ja viele unterschiedliche Teile den National Resistance Forces unter Tarek Saleh dem Neffen des Altpräsidenten Ali Abdullah Saleh die an der Westküste eben des Roten Meeres operieren.
00:35:10: Und die haben mir das tatsächlich gezeigt, wir waren die ersten Journalisten, die diese Raketenteile tatsächlich anfassen durften und fotografieren durften.
00:35:22: Die Herstellungs-, Operationsanleitungen der Iraner, wo das hergestellt worden ist.
00:35:29: Luftverteidigungsausrüstung – die haben mich gezeigt das ist Equipment gewesen, der es noch im Zwölftagekrieg von den Iranern selbst benutzt wurde und dann tatsächlich direkt im Anschluss an die Husi verschifft wurde.
00:35:45: Und ich habe auch die jemenitischen Waffenexperten, die natürlich nicht vor die Kamera getreten sind nur hinter der Kamera, hab' ich denn auch gefragt was haltet ihr von dieser Technologie?
00:35:54: Ihr habt ja dafür gesorgt dass das hier abgefangen worden ist und ihr sagt mir das ist eine monatelange Operation gewesen um das zu tun Und gesagt, das ist schon sehr hohes Niveau.
00:36:06: Wenn diese Iraner, diese Energie in den Aufbau ihres Landes gesteckt hätten, denen sie in den aufbauen dieses Raketenprogramm stecken dann wäre der Iran ganz woanders.
00:36:17: Hansen, ne?
00:36:22: Das weiße Haus geht davon aus, dass die iranische Führung gespalten ist und es schwierig sein könnte ein Konsens zwischen den verschiedenen Fraktionen zu erzielen.
00:36:32: Einige US-Beamte bleiben skeptisch das überhaupt eine erste Einigung zustande kommt.
00:36:39: Was ist derzeit über diese iranische Führung bekannt?
00:36:43: nach Khamenei?
00:36:44: Mashtaba-Kamenei, wir wissen immer noch nicht wie verletzt er ist.
00:36:48: Ob er am Leben ist das soll er sein.
00:36:50: aber ob er sprechen kann was hörst du was weißt du darüber?
00:36:54: Schieten glauben ja an den Verborgenen Mahdi!
00:36:57: Den verborgnen Messias die irgendwann kommen wird und ich habe manchmal den Eindruck lebt die iranischen Freundin die mir immer sagt Wollini Du wirst überrascht sein.
00:37:05: Das wird so kommen, die werden irgendwann noch als den wiederauferstandenen Messias uns präsentieren.
00:37:14: Ich weiß nicht wie ich es anders ausdrücken soll – auch ein Spiel mit Erwartungen!
00:37:19: Es gibt eine geheime, mit Gott verbundene Präsenz, eine spirituelle Präsentz, die irgendwie da im Hintergrund wirkt und die Geschicke bestimmt….
00:37:31: Präsident Pesischkern hat heute gesagt, er habe tatsächlich Mustafa Khamenei gesehen.
00:37:38: Offenbar wurde es Zeit, dass jemand davon berichtet das er ihn gesehen habe.
00:37:44: Offendbar auch jemand aus der Reformer-Fraktion, der Pesishkern dazu gehört und er habe aufrichtig und demütig auf ihn gewirkt.
00:37:54: Ich fand die Wortwahl ganz interessant.
00:37:55: Dachte ich so.
00:37:56: wer sagt denn, dass Mustafa nicht aufrichtigt und demötig ist?
00:38:01: Aber die Frage ist wirklich, ob dieser Mensch von dem, der Rede ist tatsächlich noch alle Sinneskräfte beisammen hat und tatsächlich diese Entscheidungen trifft.
00:38:14: Von denen das System vorgibt, dass ich sie getroffen habe.
00:38:17: Das daran hab' ich dann doch mal irgendwie meine Zweifel.
00:38:21: Also wir haben ja vorher immer gesprochen von diesem System, der sich überlappenden Machtzentren in diesem System.
00:38:31: Diese nicht gewählten Organe, die damals während der Revolution von Hormeni geschaffen wurden.
00:38:38: Es gibt einen Expertenrat, ein Schlichtungsrat, das gibt die Justiz, es gibt die Revolutionsgarten usw.
00:38:45: Und es war immer so dieses austarierte Gleichgewicht.
00:38:50: Jetzt haben wir über zwei Dutzend, ich glaube sogar über drei Dutzende hochrangige Führungspersönlichkeiten militärische und politische, die nicht mehr existieren.
00:39:01: Und das System ist am Limit aber unter höchster Geheimhaltung – im Vorspielen, im Vorgaukeln!
00:39:12: dass das Macht und Größe projiziert wird, aber in Wirklichkeit nichts dahinter steckt.
00:39:17: Darin ist das System wirklich einzigartig!
00:39:19: Das muss man ihn wirklich lassen.
00:39:21: Und es gibt leider auch sehr viele die diesem Rechen bereitwillig glauben.
00:39:27: Und welche Ziele verfolgen Sie dann aktuell?
00:39:30: Sind sie klar also bei diesen Behandlungen?
00:39:33: Was so Paul wenn ich dran denke jetzt oder vor Beginn des Krieges wussten ja, dass irgendetwas passieren wird zwischen Juni und Februar.
00:39:45: Dass sie dann aber trotzdem so viel Zeit aufwenden, in dem der Chef der Auslandseinheit der Revolutionsgarten vertriegelmäßig nach Bagdad um dort noch die Geschicke zu bestimmen, wer dort noch Ministerpräsident wird?
00:40:03: Welche Fraktion durch welche Ränkespiele an die Macht kommt, sodass es dann doch die pro-iranische Fraktion ist.
00:40:09: Und das ist natürlich auch passiert, es ist zwar die Minderheit aber sie ist tatsächlich nach wie vor an der Macht.
00:40:14: Das heißt dieses System hat... Es wird mitnichten diese, seine Machtfaktoren auch im Ausland in seiner Regionalpolitik aufgeben.
00:40:26: Mitnichten!
00:40:27: Es wird so weitermachen, wie es auch in den vergangenen Monaten sich dadurch manövriert hat.
00:40:33: und ja und Sie haben gesagt, Sie können Regionaleskalieren und Sie haben es gemacht, regionaleskalier.
00:40:40: Und wissen wir denn ob es stabilisiert oder destabilisiert ist das Regime?
00:40:45: Auch da gibt es ja unterschiedliche Analysen.
00:40:47: die einen sagen, sind stärker geworden andere sagen Das ist doch quatscht.
00:40:50: schaut euch an wie der wirtschaftliche Zustand ist.
00:40:53: wer sich raustraut?
00:40:54: wenn nicht Wie blickst du darauf?
00:40:58: also ich glaube dass Es jetzt noch zu früh ist zu sagen Sie sind stärker geworden, sie führen uns an der Nase herum.
00:41:09: Ich habe mich übrigens über die Bemerkungen auch von unserem Bundeskanzler... Also das war für mich etwas was ich nicht einordnen konnte.
00:41:16: Warum muss man sagen dass es diesem System gelungen ist eine ganze amerikanische Nation zu demütigen?
00:41:23: und vor allen Dingen wir wissen doch wie das Regime operiert?
00:41:28: Es nutzt genau solche Äußerungen zu propagandistischen Zwecken.
00:41:34: In dem Fall wurden dann diese Worte dafür benutzt, um als Propaganda SMS an ganz normale Iranerinnen und Iranern im Inland geschickt zu werden.
00:41:41: Das wurde verschickt bei SMS die Sätze von März aus der Schule?
00:41:45: Ja!
00:41:45: Also soweit ich das mitbekommen habe... Ich hab mehrere Leute, die darüber mit mir gesprochen haben und die auch gesagt haben dass es kann noch nicht wahr sein warum solche Eigentore von unserer Seite Sagt doch irgendwas Positives, das ihr uns jetzt helfen wollt.
00:42:01: Auf eine
00:42:01: interessante Perspektive.
00:42:02: Bislang wurde ja nur darüber gesprochen wie sehr Trump getriggert hat aber nicht diese Propaganda-Möglichkeit des Iranischen.
00:42:09: Das haben die auch schon immer gemacht.
00:42:12: Das waren nicht nur irgendwelche Thinktanker amerikanische Tinktinker, die dann auf Poster gedruckt wurden und in Terran aufgehängt wurden.
00:42:22: Nur weil sie etwas gesagt haben was für die Überlebensfähigkeit dieser Systems gesprochen hat.
00:42:29: Und ich verstehe halt nicht warum man diese Punkt-Siege denen eben erlaubt.
00:42:35: also das ist das was ich nicht verstehen kann.
00:42:38: Würdest du einen... Deswegen
00:42:41: um nochmal zurückzukommen den Bogen dazu zu machen Ich glaube, dass die richtigen Härten für das System erst jetzt anfangen.
00:42:53: Und ich glaube, es hat massive wirtschaftliche Schäden gegeben.
00:42:57: Wir sprechen von einem System, der vor Monaten nicht genug Strom hatte und nicht genug Gas hatte.
00:43:06: Das dann dazu überging statt Gas in den Raffinerien schwerer Öl.
00:43:11: zu verarbeiten, was auch natürlich für unglaubliche Luftwaschmutzung gesorgt hat.
00:43:17: Wir reden von einem System das nicht mal genug Wasser bereitstellen konnte also ein System dass massiv inkompetent ist dass das Geld druckt, damit irgendwie der Staat seine Aufgaben bewältigen kann.
00:43:31: Das heißt wir sind jetzt erst am Anfang dieser Schwierigkeiten.
00:43:34: Deswegen kann ich überhaupt noch nicht sagen dieses System ist stärker oder es führt uns an der Nase herum und...
00:43:41: Wie erklärst du dir?
00:43:43: Was wir hier viel diskutiert haben, warum sind sich da manche so sicher, dass das so ist?
00:43:47: Ich lese auch immer in deutschen Kommentaren, ich will gar nicht eins eine Person nennen, darum geht's ja auch nicht aber auch ein Talk-Schuss!
00:43:53: Warum sind sich die Leute da so sicher?
00:43:56: Ich
00:43:56: glaube, wir müssen uns hüten davor.
00:44:00: Unsere Kritik an Trump immer wieder so dominieren zu lassen dass wir quasi den Gegner dann aufwerten dadurch
00:44:11: und das man es ihm geradezu wünscht dass er erfolgreich ist.
00:44:14: genau
00:44:14: ich glaube das ist tatsächlich hoch gefährlich.
00:44:17: also wir müssen in Tatsachen einfach in die.
00:44:20: Wir müssen uns wirklich damit damit beschäftigen.
00:44:22: dass wird das andere system dass wir den gegner da nicht irgendwie überhöhen Weil wir ständig davon reden, dass dieser Mann keine Taktik hat und die Strategie erst recht nicht hatte usw.
00:44:34: Also das ist auch ein Phänomen, Paul du wirst es kennen aus der ganzen Ukraine-Berichterstattung in Russland.
00:44:43: Es gibt einfach hier im Westen viel mehr existenzielle Selbstzweifel Und leider selbst Hass anstatt mit einer selbstbewussten Position in Verhandlungen zu gehen und ganz klar auf die Schwachpunkte dieser autokratischen Systeme hinzureißen.
00:45:02: Wenn du das für so offen hältst, bedeutet es auch dass du nicht die Hoffnung verloren hast, dass es doch noch zu einem Regime Sturz kommen kann?
00:45:14: Kommt es zu neuen Protesten was ist deine...
00:45:19: Also ich habe im Juni vergangenen Jahres überhaupt nicht gedacht, dass es zu Protesten kommen wird.
00:45:25: Obwohl wirklich alle wirtschaftlichen Zeichen eigentlich Proteste erzwungen hätten und als dann tatsächlich Ende Dezember es angefangen hat habe ich erst mal weggeschaut.
00:45:41: weil ich nicht irgendwie in die Phase der Selbsttäuschung oder Enttäuschwung kommen wollte habe ich erstmal weg geschaut aber auch Interviewanfragen gehabt hab gesagt nein ich gucke da jetzt nicht hin Und es ist immer größer geworden und ich habe auch durch private Kontakte eben mitbekommen, wer da alles mitmacht.
00:45:58: Wer der involviert ist.
00:46:02: Und das ist kurzum... Ich hatte nicht damit gerechnet dass es zu diesen Protesten im Januar kommt.
00:46:09: Es kann tatsächlich durchaus sein, dass in einigen Monaten Proteste ausbrechen weil die Wirtschaft einfach so implodiert.
00:46:21: Aber das Niederknüppeln im Januar ist wirklich unglaublich gewalttätig gewesen.
00:46:31: Und es ist etwas, was ich wahrnehme übrigens auch bei vielen Menschen, weil ich immer im Libanon denke.
00:46:40: die Mehrheit der Menschen dort will die Hisbollah nicht und will dass sie geht.
00:46:45: Es gibt eine unglaubliche Wut auf dieses Regime, auf seine Stellvertreter Aber im Moment gibt es noch mehr Angst als Wut.
00:46:57: Und ... Es wird der Zeitpunkt kommen, wo sich diese Spirale dann nochmal drehen wird.
00:47:02: Das heißt du hast die Hoffnung nicht verloren?
00:47:03: Ich habe die Hoffnungen nicht verloren!
00:47:04: Ich weiß aber auch ich mache mir nichts vor.
00:47:06: Es wird eine sehr blutige Angelegenheit werden.
00:47:09: Ich kenne solche Regime.
00:47:11: Ich weiß was Assad den Juryen gemacht hat.
00:47:14: Es hätte nie irgendwie einen Machtübergang geben können.
00:47:20: Denn diese Regime, Die sind dazu da, dass es blutig wird.
00:47:26: Und das ist auch das was Sie Ihren Leuten die sie einkärgern in den Verhören immer wieder sagen.
00:47:32: Dass sie um das letzte Quadratmeterchen Land kämpfen werden bevor sie irgendwie einfach gehen.
00:47:41: Das wird nicht wie neunzehnhundertneunundsetzig sein, dass der Schaar einfach geht und sich die Armee neutral verhält.
00:47:48: Es war eine historische Ausnahmesituation.
00:47:51: Das sind Systeme, die totalitär und semi-totalitär sind.
00:47:56: Und sie sich nur durch ein massives Maß von Gewalt und Blutvergießen ausreißen können lassen... ...und ich rede wirklich von Ausreißung!
00:48:07: Denn als Sie an die Macht gekommen sind haben Sie ja alles entkernet und haben Ihre eigenen Machtinstitution dann drüber gestülpt.
00:48:15: Das heißt, es ist wirklich ein Ausreisen und es ist ein regionales Ausreißen.
00:48:20: Und es muss von innen kommen oder?
00:48:23: Nein ich bin nicht... Ich denke nicht das es nur von inne.
00:48:26: Es kann nicht sein!
00:48:27: Nein, nein, es muss auch von außen kommen.
00:48:29: Von außen bedeutet?
00:48:33: Ida allerweise dass es eine durchdachte Aktion gewesen wäre.
00:48:40: Es gibt viele die mir sagen warum sind Universitäten angegriffen worden?
00:48:43: weil es dort Forschungsprogramme gab militärische Forschungsprogramme.
00:48:48: Diese Regime differenzieren nicht zwischen rein ziviler Nutzung und militärischer Nutzungen, und das ist in ihrem Wesenskern eben auch angelegt.
00:48:58: Das sehen wir überall auch bei den Stellvertretergruppierungen des iranischen Regimes – sie sind darauf aus anderer Mit in den Tod zu ziehen!
00:49:08: Und das ist das Perfide, dass mich so wütend macht.
00:49:12: Ich habe es ja selber in Beirut mitbekommen.
00:49:14: Wir kennen eine Verlegerin dort, deren Bruder von der Hisbollah ermordet wurde und sie kämpft für sein Andenken.
00:49:23: Und sie wurde fast selbst Opfer als die Israiles Beirut angegriffen haben – und sie hatte am Tag zuvor noch gesagt ich habe ein Problem da ist jemande eingezogen den ich nicht kenne!
00:49:36: Hatte sich an ihren Vermieter gewandt und hat gesagt bitte beseitigen Sie diesen Menschen
00:49:40: Weil sie verdacht hatte, dass er hisbolla.
00:49:42: Ganz
00:49:43: genau und ich mein... Ich hab ja selber auch in unserem Hotel gesehen wer da überall ist.
00:49:48: Es gab einen Militärkommandeur wo ich dachte was macht der Mensch hier?
00:49:51: Warum ist der hier?
00:49:53: Ach so soll ich jetzt rausgehen?
00:49:55: Nö!
00:49:55: In jedem Hotel werde ich so jemanden treffen.
00:49:58: Ich habe Familien gesehen.
00:49:59: Ich habe Männer gesehen im Fahrstuhl, die dann nicht ihre Karte verwendet haben um zu zeigen auf welcher Etage sie sind sondern immer gewartet haben bis wir ausgehen damit die dann weiterfahren können.
00:50:08: Wir werden das nicht mitbekommen und natürlich bin ich... da hatte ich Gänsehaut als ich mit bekommen hab dass die israelische Drohne eben unablässig über dem Hotel kreist Und ich dachte oh Gott bitte jetzt nicht weil ich weiß Das ist das System dieser Menschen.
00:50:26: Sie wollen das Blut vergießen und unsere Aufgabe Journalisten als westliche Journalisten, als deutsche Journalisten ist es genau auf diesen Zusammenhang auch hinzuweisen.
00:50:40: Aber ich glaube diese Differenzierung fehlt mir manchmal und die wünsche ich mir öfter.
00:50:45: Gulli Nee, herzlichen Dank großartig dass du zu Gast warst und riesen Respekt für deine ganze Arbeit, für deine Reporterleistung, für das Aushalten, auch das persönliche Die Familie, die da ist.
00:51:00: Ich glaube es kann sich keiner vorstellen was das mit einem macht wenn man eben das beides gleichzeitig in sich hat dieses journalistische und das familiäre Und auch da tollen Job, den ihr macht.
00:51:13: Im ZDF aber auch bei der ARD und ich finde das kommt oft
00:51:15: zu kurz
00:51:16: auch mal zu sagen was für großartige Arbeit die ganzen Korrespondentinnen und Korrespondenden im öffentlich-rechtlichen machen und wie viel Ärmer wir werden wenn eure Informationen eure Berichte hier nicht gezeigt wird.
00:51:28: vielen Dank dir!
00:51:29: Danke schön Frau!
00:51:32: Danke, dass ihr wieder zugehört habt.
00:51:34: Vielen Dank auch für das viele Feedback auf ronsheimer.tv.
00:51:38: Da findet ihr auch alle meine Social Media Accounts wo Ihr mich persönlich kontaktieren könnt.
00:51:44: Das glauben manchmal die Leute gar nicht.
00:51:46: aber ich schauen wir die Kommentare tatsächlich
00:51:48: selbst an
00:51:49: und ich bitte darum lasst weiter Likes da bei Spotify Apple wo immer ihr
00:51:55: den
00:51:55: Podcast hört
00:51:56: bei YouTube
00:51:57: natürlich wo ihr dem podcast auch sehen könnt Und ich freue mich, wenn ihr uns abonniert und das hilft uns wirklich sehr.
00:52:06: Und ich bedanke mich natürlich in erster Linie bei meinem großartigen Team, bei Philipp Jatoff in der Redaktion, bei Liven Jenrich in der Produktion und natürlich an meinen Producer Daniel van Moll!
00:52:21: Herzlichen Dank und alles Liebe!
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